Outbid But Never Outgunned

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Outbid But Never Outgunned
Allgemeines
Texter:

Beau Smith

Zeichner:

Mike Deodato

Weitere:

Weitere Ausgaben…

Informationen zum Inhalt
Epoche:

Ära des Aufstiegs des Imperiums

Outbid But Never Outgunned ist eine Comic-Kurzgeschichte der Tales-Reihe, die von Beau Smith geschrieben, von Mike Deodato gezeichnet und im März 2001 von Dark Horse in den USA veröffentlicht wurde. Der Comic handelt hauptsächlich von einem Abenteuer des Kopfgeldjägers Boba Fett, beinhaltet aber auch den ersten Auftritt seiner Ex-Frau Sintas Vel und ihrer gemeinsamen Tochter Ailyn Vel, wobei letztere nicht namentlich genannt wird.

Die Geschichte, ursprünglich unter dem Infinities-Logo veröffentlicht und damit vom Star-Wars-Kanon ausgeschlossen, wurde in mehreren anderen Artikeln, Sachbüchern und Romanen referenziert, weswegen sie mittlerweile als kanonisch angesehen werden kann. Referenzen zu Outbid But Never Outgunned sind unter anderem in dem Magazin-Artikel Unusual Suspects, veröffentlicht in der 6. Ausgabe des Star Wars Gamers, und dem Roman Blutlinien aus der Reihe Wächter der Macht zu finden.

Handlung[Bearbeiten]

Auf der Jagd nach einer wichtigen Hologramm-Botschaft verfolgt der Kopfgeldjäger Boba Fett eine Zielperson, von der er weiß, dass sie im Besitz eben dieser Botschaft ist. Sich zunächst weigernd, sein Wissen preiszugeben, schleift Boba sein Opfer vor die Höhle eines gefräßigen Globblin, wodurch er die Person zur Kooperation bewegt. Er sei tatsächlich im Besitz des Hologramms, das er von einem gewissen Pizztov erhalten habe und nun bei einer Versteigerung des galaktischen Auktionshauses Eport zu Geld machen wolle. Bereitwillig überreicht er dem Kopfgeldjäger den Datenträger, woraufhin Boba den Mann wieder in die Freiheit entlässt, oder vielmehr seinem Schicksal überlässt, da dieser kurz darauf von dem Globblin erwischt und getötet wird. Bei der späteren Auswertung des Datenträgers stellt sich heraus, das darauf eine direkt an Boba gerichtete Botschaft von Pizztov gespeichert ist. Von ihm erfährt der Kopfgeldjäger, was er schon längst aus einer anderen Mitteilung erfahren hat. Nämlich, dass Pizztov im Besitz eines sehr persönlichen Gegenstandes von Boba ist. Darüber hinaus beschreibt Pizztov seine Forderungen, nach deren Erfüllung er bereit wäre, den Gegenstand wieder an Boba auszuhändigen. Er verlangt eine Summe von 6,3 Millionen Credits sowie die Gewissheit, dass sich Boba in Zukunft nicht mehr in seine Geschäfte einmischt oder irgendwelche wertvollen Objekte aus seinem Besitz entwendet, die eigentlich für Versteigerungen vorgesehen sind. Andernfalls, so betont Pizztov, wird der Gegenstand in der Stadt von Bidamount an den Höchstbietenden versteigert.

Im gesellschaftlichen Leben von Bidamount besitzen Auktionen einen überaus hohen Stellenwert. Nicht nur das eigene Leben und der damit erkaufte Schutz vor Mördern lässt sich hier ersteigern, sondern auch alltägliche Dinge wie Nahrungsmittel oder krude Sammlerobjekte wie eine Ampulle gefüllt mit Hautabsonderungen von Jabba dem Hutt. Dort ist eine Kopfgeldjägerin namens Sintas Vel auf der Jagd nach Pizztov, der im Besitz eines sehr wertvollen Gegenstandes ist, der eigentlich ihr gehört. Sintas geht äußerst brutal bei ihrer Suche vor und so dauert es nicht lange, bis sie ihre Zielperson ausfindig gemacht hat. Nachdem sie dessen Anwesen gestürmt und ihn selbst gestellt hat, taucht auch Boba Fett auf, der es ebenfalls auf Pizztov abgesehen hat. Pizztov, sich hinter einer Geisel versteckend, wird nun von zwei Kopfgeldjägern mit Blastern bedroht und versucht verzweifelt, einen Ausweg auszuhandeln. Vergebens, und so sieht er keine andere Möglichkeit, als seine eigene Waffe zu ziehen, zu attackieren und auf eine erfolgreiche Flucht zu hoffen. Erst gelingt es ihm tatsächlich, sich abzusetzen, doch nachdem sich Sintas und Boba einander erkannt haben, schneiden sie ihm den Fluchtweg ab. Es stellt sich heraus, dass sie eine gemeinsame Vorgeschichte haben, und überdies sind sie auf der Jagd nach demselben Gegenstand. In einem letzten Aufbäumen feuert Pizztov mit seinem Blaster auf Boba, verfehlt ihn und wird daraufhin vom Gegenfeuer getötet. Nun können Boba und Sintas den begehrten Gegenstand, bei dem es sich um eine kleine Kiste handelt, öffnen. Sie offenbart ein Holo-Bild mit Boba und Sintas, ihr gemeinsames Kind liegt friedlichen in den Armen ihrer Mutter. Boba überreicht die Kiste mit dem Bild seiner ehemals Geliebten und lässt sie mit einer Brandwunde verletzt zurück. Ihre Wunden, so merkt Boba an, würden wieder verheilen, wogegen sie ihrerseits widerspricht. Manche Wunden heilen niemals.

Dramatis personae[Bearbeiten]

Literaturangaben[Bearbeiten]