Yaddle’s Tale – The One Below

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Yaddle’s Tale – The One Below
Allgemeines
Texter:

Dean Motter

Zeichner:

Jesus Saiz

Weitere:

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Informationen zum Inhalt
Epoche:

Ära des Aufstiegs des Imperiums

Yaddle’s Tale – The One Below ist eine Comic-Kurzgeschichte der Tales-Reihe, die von Dean Motter geschrieben, von Jesus Saiz gezeichnet und im September 2000 von Dark Horse in den USA veröffentlicht wurde. Die Geschichte handelt von Yaddle, einer Jedi-Meisterin gleicher Spezies wie Yoda, die erstmals in Episode I – Die dunkle Bedrohung auftauchte.

Ursprünglich unter dem Infinities-Logo veröffentlicht und damit als nicht-kanonisch gekennzeichnet, kann die Geschichte dennoch mit einigen Einschränkungen als Teil des Legends-Kanons betrachtet werden, da Querverweise in Quellen wie Schleier der Täuschung, Die Schattenfalle und dem Offiziellen Star Wars Fact File große Teile der Handlung abdecken.

Handlung[Bearbeiten]

Der Jedi-Rat hat sich zusammengefunden, um über Yaddle und ihren Status als Jedi-Meisterin zu entscheiden. Da Yaddles Jedi-Ausbildung nach dem Tod ihres Meisters nie beendet worden ist, verlangt Yoda, ihr einen neuen Mentor zuzuteilen, der ihr Training beendet. Even Piell widerspricht, da er der Überzeugung ist, dass sich Yaddle während ihrer aufreibenden Lebensgeschichte genug um die Macht und ihrer Eignung als Jedi verdient gemacht hat. Mace Windu bittet darum, eben jene Lebensgeschichte zu hören, woraufhin Even Piell nach Yaddles Erlaubnis mit der Nacherzählung beginnt.

Vor über 200 Jahren wurde der Jedi-Ritter Polvin Kut mit seiner jungen Padawan Yaddle ausgesandt, um mehrere Kolonien vom Advozse-Kriegsherren Tulak zu befreien. Um den Kriegsherren zu stellen, hatten sich die beiden Jedi einer kleinen Widerstandsgruppe angeschlossen, bei der sie jedoch – aufgrund von Verrätern in den eigenen Reihen – in einen Hinterhalt gerieten. Polvin Kut war schon lange auf der Suche nach Tulak, nicht nur des Auftrags wegen, sondern weil es sich bei ihm um den Mörder seiner Familie handelte. Als sie in den Hinterhalt gerieten, ließ sich Kut von seinen Rachegefühlen leiten und starb. Yaddle überlebte und wurde von Tulok unter Folter einem Verhör unterzogen, bis er einsah, dass sich von ihr keine Informationen beschaffen ließen, und er sie in Gefangenschaft hielt, für den Fall, dass er sie nochmal als Geisel benötigte. Auch nachdem Tulok den gesamten Planeten Koba geplündert und versklavt hatte und sich nach einer neuen Welt umschaute, die er seinem Willen unterwerfen konnte, fand Yaddles Martyrium kein Ende. Sie wurde in eine Grube hinabgeworfen, wo sie über viele Jahre eingesperrt blieb – einerseits um irgendwann ihr Schweigen zu brechen und um sie andererseits als Geisel einzusetzen, wenn dies erforderlich würde. In ihrem dunklen Gefängnis wartete Yaddle mehrere Jahrzehnte in Einsamkeit, bis Tulok sie längst vergessen hatte und während sich an der Oberfläche Legenden um sie rankten. Gelegentlich wurde Yaddle von großzügigen Leuten mit Proviant versorgt, den sie tief in die Grube abseilten. Sie zu retten, wagte jedoch niemand. Während ihrer langen Zeit der Abgeschiedenheit lernte Yaddle, mit ihrer Situation umzugehen und die Macht auf eine neue Weise einzusetzen. Durch den Umstand, dass sie manchmal von Raubtieren angegriffen wurde, lernte Yaddle auch zu kämpfen.

Eines Tages kam es auf Koba zu einem Erdbeben, wodurch sich ein Spalt in Yaddles Grube öffnete, durch den sie endlich in Freiheit gelangte. Erschrocken über den Zustand der Bevölkerung von Koba, was auf Tuloks Vermächtnis zurückzuführen war, beschloss Yaddle, sie zu beschützen und ihnen beim Wiederaufbau zu helfen. Die Entschlossenheit der Jedi inspirierte die Leute und gab ihnen neuen Mut, ihrer Gesellschaft einen neuen Lebensstil abseits jeglicher Unterdrückung zu geben. Sie selbst verlangte keine Rückzahlung, für Yaddle gab die Arbeit mit Kindern und die Möglichkeit, sie zu unterrichten, genug zurück. Sowohl die Jedi als auch die Bevölkerung von Koba glaubte, die Zeit des Kämpfens und der Unterdrückung endgültig überstanden zu haben, und sie stellten sich auf eine Periode des Friedens ein. Diese Vorstellung sollte sich allerdings nicht bewahrheiten, denn Tulok hatte den Planeten seinem ältesten Sohn, Kalut, übergeben, der nun gewaltsam seine Ansprüche auf die Reichtümer von Koba geltend machen wollte. Dabei ging er noch brutaler vor als sein Vater, doch Yaddle stellte sich ihm entgegen und forderte ihn auf, den Planeten wieder zu verlassen. Kalut wusste um Yaddle, hatte er doch von seinem Vater davon erfahren, kampflos aufzugeben kam ihm dennoch nicht in den Sinn. Nachdem Yaddle mithilfe der Macht nach dem Blaster des Kriegsherrn griff, stürzte sich Kalut mit einem Dolch auf die Jedi. Ein schnelles Ausweichmanöver reichte, Kalut verlor die Kontrolle und rammte sich seine eigene Waffe in den Hals. Nach dessen Tod war es Yaddle schlussendlich doch noch gelungen, den Planeten zu befrieden.

Für Even Piell besteht kein Zweifel, dass sich Yaddle um den Titel des Jedi-Meisters verdient gemacht hat. Yoda hat zwar immer noch Bedenken, da dieser Werdegang nicht der Tradition der Jedi entspricht, doch ist er davon überzeugt, dass sie weit davon entfernt ist, jemals den Pfad der Dunklen Seite einzuschlagen. Am Ende wird Yaddle im Kreise des Jedi-Rates willkommen geheißen.

Dramatis personae[Bearbeiten]

Literaturangaben[Bearbeiten]