Agen Kolar

Aus Jedipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kolar-Geonosis.jpg
Agen Kolar
Beschreibung
Spezies:

Zabrak[1]

Geschlecht:

männlich[1]

Hautfarbe:

Dunkelbraun[2]

Haarfarbe:

Schwarz[2]

Augenfarbe:

Braun[2]

Körpergröße:

1,70 Meter[1]

Biografische Informationen
Todesdatum:

19 VSY[2]

Beruf/Tätigkeit:

Jedi-Meister[1]

Zugehörigkeit:

Agen Kolar war ein Jedi-Meister, der der Spezies der Zabrak angehörte. Er war Teil von Mace Windus Einsatzteam zur Befreiung von Obi-Wan Kenobi, Anakin Skywalker und Padmé Amidala aus der Hinrichtungsarena auf Geonosis und zählte zu den 18 überlebenden Jedi, die im Innenraum der Arena zusammengetrieben wurden. Im Anschluss an diesen Kampf führte Kolar die Klonkrieger der Großen Armee der Republik in die Schlacht von Geonosis an. Während der folgenden dreijährigen Klonkriege wurde der Zabrak in den Hohen Rat der Jedi berufen. In der Endphase des Krieges gehörte er zu den von Mace Windu angeführten Jedi, die den Obersten Kanzler Palpatine unter Arrest zu stellen versuchten, nachdem er als der Sith-Lord Darth Sidious enttarnt worden war. Kolar starb im Lichtschwertkampf mit dem Sith.

Biografie[Bearbeiten]

Im Jahr 22 VSY wurde der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi bei Nachforschungen über eine Serie von Attentaten auf die Senatorin Padmé Amidala auf dem Planeten Geonosis gefangen genommen. Davor konnte er jedoch eine Nachricht an seinen Padawan Anakin Skywalker absetzen, in der er von Fertigungsanlagen einer Droidenarmee auf Geonosis berichtete und er der neu entstandenen Separatistenbewegung die Anschläge anlastete. Nachdem Skywalker die Nachricht an das Ratsmitglied Mace Windu weitergeleitet hatte, stellte der Jedi-Meister eine Gruppe von Jedi zusammen, die sich zu diesem Zeitpunkt auf Coruscant aufhielten, um Kenobi zu retten und sich der Bedrohung durch die Separatisten auf Geonosis zu stellen. Unter diesen Jedi befand sich auch Agen Kolar. Der Zabrak mischte sich mit den übrigen Jedi in die Menge, die in der Petranaki-Arena die Hinrichtung der Gefangenen besuchen wollten. Neben Kenobi sollten auch Anakin Skywalker und Padmé Amidala getötet werden, die zuvor versucht hatten, ihn zu befreien. Als Mace Windu sein Lichtschwert aktivierte, traten Kolar und die übrigen Jedi aus der Menge hervor. Graf Dooku, der Anführer der Separatisten, veranlasste daraufhin, dass die auf Geonosis produzierte Armee von Kampfdroiden in die Arena eingelassen wurde und die Jedi angriff. Im Verlauf der Auseinandersetzung gelang es den Droiden, einen Großteil der Jedi zu töten. Agen Kolar zählte zu den 18 Überlebenden, die in der Mitte der Arena eingekreist wurden. In einer Kampfpause, in denen Dooku den Jedi ein Kapitulationsangebot unterbreitete, versuchte Kolar,[3] seinen angeschossenen Padawan zu retten.[1] Allerdings war sein Schüler seinen Verletzungen bereits erlegen. Nachdem Windu Dookus Angebot ausgeschlagen hatte, mit dem sich die Überlebenden in die Gefangenschaft der Separatisten begeben hätten, ließ Yoda die Kanonenboote der Klonarmee einen Schutzring um die Überlebenden bilden. Yoda war zeitgleich mit Windus Aufbruch nach Geonosis nach Kamino gereist und hatte die dort produzierten Klone als Unterstützung für die zurückgedrängten Jedi mitgebracht. Kolar ging gemeinsam mit Shaak Ti, Luminara Unduli, Saesee Tiin, Stass Allie, Plo Koon und einem weiteren Jedi an Bord eines Kanonenboots. Im Anschluss an die Rettung aus der Arena führte der Zabrak die Klonarmee als einer der ersten Jedi-Generäle in der Eröffnungsschlacht der Klonkriege gegen die Droidenarmee der Separatisten ins Feld. Die Republik konnte diese erste Auseinandersetzung für sich entscheiden.[3]

Im Verlauf der Klonkriege wurde Agen Kolar in den Hohen Rat der Jedi erhoben. Nach der Schlacht von Coruscant ernannte der Oberste Kanzler Palpatine Anakin Skywalker zu seinem persönlichen Vertreter im Jedi-Rat. Kolar nahma n der Sitzung teil, in der der Rat entschied, den Jedi-Ritter aufzunehmen, ihm jedoch nicht den Rang eines Meisters zuzuerkennen. Weiterhin wurde Yoda in dieser Versammlung mit einem Bataillon von Klonkriegern nach Kashyyyk entsandt, um die Wookiees im Kampf gegen die Separatisten zu unterstützen. In einer folgenden Sitzung beschloss der Rat, Obi-Wan Kenobi nach Utapau zu entsenden, da General Grievous, der Oberbefehlshaber der Droidenarmee, dorthin geflohen war. Wenige Tage nach dieser Sitzung überbrachte Anakin Skywalker Mace Windu die Nachricht von Grievous’ Tod im Kampf mit Obi-Wan Kenobi. Daraufhin wollte Windu den Kanzler dazu auffordern, seine Notstandsvollmachten wieder abzugeben, da der Krieg mit diesem Schlag gegen die Separatisten beinahe beendet war. Palpatine hatte Skywalker jedoch offenbart, dass es sich bei ihm in Wahrheit um den gesuchten Sith-Lord Darth Sidious handelte. Der Kanzler hatte dem jungen Jedi angeboten, ihn die Dunklen Seite zu lehren, um seine Geliebte und Ehefrau Padmé Amidala am Leben erhalten zu können. Nachdem er Mace Windu diesen Verdacht mitgeteilt hatte, stellte er einen Trupp von Jedi zusammen, um den Sith-Lord in Gewahrsam zu nehmen. Die vier Jedi begaben sich mit einem Kanonenboot zum Senatsgebäude und betraten Palpatines Büro. Dort erklärte Windu, dass sie den Sith-Lord unter Arrest stellen würden. Palpatine erhob sich daraufhin und zog mit der Macht ein Lichtschwert aus seinem Ärmel. Dank eines machtverstärkten Macht-Sprunges erreichte er die Jedi mit einem Satz und tötete Agen Kolar mit einem Stich durch die Brust. Anschließend konnte er auch die anderen drei Jedi töten.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Agen Kolar Ganz.jpg
Agen Kolar
Beschreibung
Spezies:

Zabrak[1]

Geschlecht:

männlich[1]

Hautfarbe:

Dunkelbraun[2]

Haarfarbe:

Schwarz[3]

Augenfarbe:

Dunkelbraun[4]

Körpergröße:

1,90 Meter[5]

Körpermasse:

82 Kilogramm[5]

Biografische Informationen
Todesdatum:

19 VSY[3]

Heimat:

Iridonia[4]

Beruf/Tätigkeit:

Jedi-Meister[1]

Padawan(e):

Tan Yuster[1]

Zugehörigkeit:

Agen Kolar war ein Jedi-Meister, der der Spezies der Zabrak angehörte und von Iridonia stammte. Er galt als einer der vier größten Schwertmeister, die der Jedi-Orden jemals hervorgebracht hatte. Kolar gehörte zu den Jedi, die sich unter Mace Windus Führung nach Geonosis begaben, um Anakin Skywalker, Padmé Amidala und Obi-Wan Kenobi zu retten. Anschließend führte er in der Schlacht von Geonosis als einer der ersten Jedi-Generäle die Klonkrieger der Großen Armee der Republik an. Zu Beginn der Klonkriege wurde er als Nachfolger des mit ihm befreundeten Zabrak Eeth Koth in den Hohen Rat der Jedi berufen. In Unkenntnis von dessen Rolle als Doppelagent wurde Kolar von den übrigen Ratsmitgliedern damit betraut, den offenkundig verräterischen Jedi-Meister Quinlan Vos zu ergreifen, um so dessen Tarnung zu etablieren. Später infiltrierte er gemeinsam mit Mace Windu, Kit Fisto und Saesee Tiin im zweiten Kriegsjahr erfolgreich die Kopfgeldjägergruppierung Crimson Nova, die Kopfgelder auf Jedi aussetzte. Kurz vor dem Ende des Krieges versuchte er, zusammen mit Mace Windu, Tiin und Fisto den als Sith-Lord enttarnten Obersten Kanzler Palpatine unter Arrest zu stellen. Mit seinem Tod im Kampf gegen den Sith-Lord war Kolar das erste Opfer der an diese Ereignisse anschließenden Großen Jedi-Säuberung.

Biografie[Bearbeiten]

Werdegang als Jedi-Meister[Bearbeiten]

Agen Kolar stammte von Iridonia, der Heimatwelt der Zabrak. Sein Gespür für die Macht wurde schon als Kleinkind entdeckt, sodass er früh in den Jedi-Orden aufgenommen und ausgebildet wurde.[4] Er stieg in den Rang eines Jedi-Ritters und später zu einem Meister auf. Kolar führte häufig gemeinsame Missionen mit dem prominenteren Jedi-Meister Eeth Koth durch, der ebenfalls der Spezies der Zabrak entstammte und mit dem ihn eine Freundschaft verband.[4] Durch sein langes und intensives Training im Lichtschwertkampf wurde Kolar zu einem renommierten Schwertmeister[6] aller Kampfstile[7] und stand in dem Ruf, einer der vier besten Schwertkämpfer zu sein, die der Jedi-Orden jemals hervorgebracht hatte.[8] Um die Tradition seiner Heimat zu ehren, trug er häufig iridonianische Kleidungsaccessoires zu seinen Jedi-Roben.[6] Aufgrund seiner Kampferfahrung entsandte ihn der Jedi-Rat häufig auf Missionen im entlegenen Mittleren Rand der Galaxis und in die Randgebiete der Galaktischen Republik.[1] Bei seinen Aufträgen im Hutt-Raum begegnete er mehrmals Angehörigen des Hutten-Kartells. Dabei geriet er in eine Auseinandersetzung mit dem Hutt Aruk Besadii Aora. Auch mit anderen Jedi, die in den Randgebieten stationiert waren, etwa dem Jedi Quinlan Vos, führte er einige gemeinsame Missionen durch.[9] Auf seinen Missionen zog sich Kolar mehrfache Verletzungen seiner Schädelhörner zu, die aber wieder nachwuchsen.[6] Aufgrund seiner Loyalität zur Galaktischen Republik und seiner Fähigkeiten im Kampf galt Kolar als einer der wichtigsten Jedi in den Jahren vor den Klonkriegen. Einzig diplomatische Missionen wurden ihm selten anvertraut, da es ihm an Verhandlungsgeschick mangelte, er seine Meinung zu direkt propagierte und er[1] – obwohl er meist friedliche Lösungen vorzog und so dem Kodex der Jedi folgte[8] – lieber auf präventive gewalttätige Maßnahmen setzte. Einige Zeit vor den Klonkriegen nahm Kolar den Menschen Tan Yuster als Padawan an. Allerdings baute er keine enge emotionale Bindung zu seinem Schüler auf.[1]

Schlacht von Geonosis[Bearbeiten]

Agen Kolar zählte zu den Überlebenden des Kampfes in der Petranaki-Arena.

Im Jahr 22 VSY wurde der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi bei Nachforschungen über eine Serie von Attentaten auf die republikanische Senatorin Padmé Amidala auf dem Planeten Geonosis gefangen genommen. Davor konnte er jedoch eine Nachricht an seinen Padawan Anakin Skywalker absetzen, in der er von Fertigungsnlagen einer Droidenarmee auf Geonosis berichtete und der neu entstandenen Separatistenbewegung die Anschläge anlastete. Nachdem Skywalker die Nachricht an das Ratsmitglied Mace Windu weitergeleitet hatte, stellte der Jedi-Meister eine Gruppe[2] aus 200 Jedi[10] zusammen, die sich zu diesem Zeitpunkt auf Coruscant aufhielten, um Kenobi zu retten und sich der Bedrohung durch die Separatisten auf Geonosis zu stellen.[2] Unter diesen Jedi befanden sich auch Agen Kolar und sein Padawan.[1] Während sich die Jedi in ihren Delta-7-Sternenjägern nach Geonosis begaben, störten sie den Funk der separatistischen Schlachtschiffe, um sie daran zu hindern, Verstärkung zu rufen.[11] Agen Kolar und sein Padawan Tan Yuster mischten sich mit den übrigen Jedi in die Menge, die sich für die Hinrichtung der Gefangenen in der Petranaki-Arena versammelt hatte. Neben Kenobi sollten auch Anakin Skywalker und Padmé Amidala getötet werden, die zuvor versucht hatten, ihn zu befreien. Als Mace Windu sein Lichtschwert aktivierte, traten Kolar und die anderen Jedi aus der Menge hervor. Graf Dooku, der Anführer der Separatisten, veranlasste daraufhin, dass die auf Geonosis produzierte Armee von Kampfdroiden in die Arena eingelassen wurde und die Jedi angriff. Im Verlauf der Auseinandersetzung gelang es den Droiden, einen Großteil der Jedi zu töten.[2] Agen Kolar zählte zu den 18 Überlebenden, die in der Mitte der Arena eingekreist wurden,[10] während Yuster im Kampf mit den Droiden fiel.[1] In einer Kampfpause, in der Dooku den Jedi ein Kapitulationsangebot unterbreitete, versuchte Kolar zu ermitteln, ob sein schwer verwundeter Padawan noch lebte. Allerdings war Yuster seinen Verletzungen bereits erlegen. Nachdem Windu Dookus Angebot ausgeschlagen hatte, sich mit den Überlebenden in die Gefangenschaft der Separatisten zu begeben, ließ Yoda die Kanonenboote der Klonarmee einen Schutzring um die Überlebenden bilden. Yoda war zeitgleich mit Windus Aufbruch nach Geonosis nach Kamino gereist und hatte die dort produzierten Klone als Unterstützung für die zurückgedrängten Jedi mitgebracht. Kolar ging gemeinsam mit Shaak Ti, Luminara Unduli, Saesee Tiin, Stass Allie, Plo Koon und Roth-Del Masona an Bord eines Kanonenboots.[2] Im Anschluss an die Rettung aus der Arena führte der Zabrak die Klonarmee als einer der ersten Jedi-Generäle in der Eröffnungsschlacht der Klonkriege gegen die Droidenarmee der Separatisten an.[4] Die Republik konnte diese erste Auseinandersetzung für sich entscheiden.[2]

Beginn der Klonkriege[Bearbeiten]

Nach der Schlacht von Geonosis wurde Kolar, der als Jedi-Meister zugleich den Rang eines Jedi-Generals der Großen Armee der Republik bekleidete, an die Front versetzt, um die Klontruppen gegen die Separatisten anzuführen. Im Gegensatz zu seinen früheren Missionen war er während der Klonkriege zumeist auf Kernwelten stationiert. Er konnte den Verlust seines Padawans schnell verarbeiten, um sich voll auf seine Pflichten als Offizier konzentrieren zu können. Aufgrund seiner Fähigkeiten, seiner Einsicht in die Macht und seiner Erfolge wurde Kolar bald in den Jedi-Rat berufen und ersetzte seinen Freund Eeth Koth als Kurzzeitmitgied. Es war seine Aufgabe, die aufgrund des Krieges herrschende Zwietracht unter den Mitgliedern des Ordens in Einklang zu bringen.[1] Nachdem Mace Windu gegen den abtrünnigen Jedi Sora Bulq gekämpft hatte, sandte er Kolar und Ki-Adi-Mundi einen Bericht über die von ihm entwickelte Kampfform Vaapad. Da Kolar im Gegensatz zu Mundi nichts über seine besondere Beziehung zu der Lichtschwertform wusste, erklärte der Cereaner ihm mehr über den Vaapad-Stil.[7] Kurz nach der Schlacht von Geonosis und seiner Erhebung in den Jedi-Rat nahm Agen Kolar an einer Gedenkzeremonie für vier gefallene Jedi teil. Die vier legendären Jedi-Nomaden Knol Ven’nari, Jon Antilles, Nico Diath und Fay waren während einer Mission auf Queyta gestorben. Obi-Wan Kenobi war als einziger Überlebender in den Jedi-Tempel zurückgekehrt und dabei ein Präparat mit sich geführt, aus dem ein Gegenmittel gegen das Sumpfgas entwickelt werden konnte.[12]

Agen Kolar gesteht Shaak Tis vorgeblichen Tod gegenüber Dooku und Shogar Tok.

Fünf Monate nach der Schlacht von Geonosis plante die Glaktische Republik, den Planeten Brentaal IV, der einen wichtigen Zugangspunkt zur Perlemianischen Handelsstraße und damit zum Tion-Sternhaufen bildet, zurückzuerobern. Dazu sollte eine Bodenoffensive unter der Führung der Ratsmitglieder Shaak Ti und Agen Kolar die vom separatistischen Kommandanten Shogar Tok befehligte Festung einnehmen. Allerdings wurden die feindlichen Stellungen durch einen Deflektorschild vor orbitalem Bombardement geschützt und konnten republikanische Landungsschiffe dank ihrer Ionenkanonen an der Landung hindern. Es gelang nur den Truppen unter dem direkten Kommando von Shaak Ti und Agen Kolar, sicher auf der Oberfläche zu landen, während zahlreiche andere Landungsboote abgeschossen wurden. Insgesamt fiel bei der Landeoperation ein Viertel der eingesetzten Streitkräfte der Republik. Plo Koon koordinierte die Offensivbemühungen von der Brücke eines Acclamator-Klasse Angriffstransporters aus und rief aufgrund des anhaltenden Ionenfeuers alle weiteren Landungstruppen zurück. Agen Kolars Klonsoldaten landeten weitab von Tis Streitkräften und konnten sich der Streitmacht der Togruta somit nicht anschließen. Nachdem sie einen nahen Gefängniskomplex eingenommen hatte, bat Shaak Ti Agen Kolar, mit seinen Klonkriegern einen Angriff auf die Nordseite von Toks Festung zu beginnen. Damit sollte er die Truppen der Separatisten binden und ablenken, während Shaak Ti die Festung von ihrer Südseite einnehmen wollte. Koth gab zwar zu bedenken, dass die feindlichen Liien überall schwer zu durchbrechen seien, stimmte Tis Vorschlag aber zu und führte seine Truppen auf die Nordseite. Im Zuge der Kampfhandlungen wurden Kolars Streitkräfte umstellt und mussten sich ergeben. Der Zabrak wurde zu Tok gebracht, der daraufhin über ein Hologramm Kontakt zu Dooku aufnahm. Zunächst widerstand Kolar der Befragung, nach einem Schlag von Tok erklärte er Dooku jedoch, durch die Macht gespürt zu haben, dass Shaak Ti im Kampf gefallen sei. Anschließend wurde der Jedi-Meister eingesperrt. Dank dieses Ablenkungsmanövers war es Shaak Ti möglich, Shogar Tok zu töten und so die Schlacht zugunsten der Republik zu entscheiden. Agen Kolar wurde von Sagoro Autem und Quinlan Vos aus seiner Zelle befreit und übernahm anschließend von der verletzten Shaak Ti das Kommando über die Klonkrieger, die er dabei unterstützte, die verbliebenen Droiden zu vernichten. Nach der gewonnenen Schlacht unterhielt er sich mit Vos über den weiteren Verbleib des Planeten, der kein Teil der Republik sein wollte, aber als strategisch wichtiger Hyperraumsprungpunkt nicht nochmals in die Hände der Separatisten fallen durfte.[13]

Jagd auf Quinlan Vos[Bearbeiten]

Agen Kolar nimmt Quinlan Vos in Gewahrsam.

Einen Monat nach der Schlacht von Brentaal IV machte der Jedi-Rat Kolar in dessen Unkenntnis zu einem wichtigen Faktor, um Quinlan Vos’ Tarnung als Doppelagent in den Reihen der Separatisten zu etablieren. Vos’ Integrität stand nach fehlerhaften Geheimdienstberichten, die zu den Schwierigkeiten der Republik bei der Rückeroberung von Brentaal IV geführt hatten, infrage. Daher entwickelten Mace Windu, Yoda, Ki-Adi-Mundi und Tholme den Plan, dass er in das Lager von Dookus Schülern eingeschleust werden und von dort als Agent der Jedi fungieren sollte. Da Vos zwar unter dem Verdacht stand, die Jedi an die Separatisten verraten zu haben, es jedoch noch nicht zu einem für die Konföderation offensichtlichen Bruch zwischen ihm und den Jedi gekommen war, wollte der Rat glaubhaft machen, dass sich der Orden gegen Vos stellte. Es trug maßgeblich zur Wahrung des Scheins bei, dass Kolar Vos’ Methoden schon seit Langem infrage gestellt hatte und sich nun in seinen Befürchtungen bestätigt sah, obwohl es ihm schwer fiel zu glauben, dass er die Republik verraten hatte. Deshalb verschafften Windu und Yoda Vos wichtige militärische Codes, die er auf dem Schmugglermond Nar Shaddaa an Dooku verkaufen sollte, um dessen Vertrauen zu gewinnen. Anschließend sollte Kolar den Kiffar gefangen nehmen. Der Zabrak-Jedi wurde ausgewählt, weil er den Anweisungen des Jedi-Rates uneingeschränkt Folge leistete, er tatsächlich in der Lage war, Vos lebendig zu fangen, und ihn Kolar wirklich für einen Verräter hielt. Daraufhin begab sich Kolar gemeinsam mit drei zivil ausgerüsteten Klonkriegern auf den Schmuggler. Da Nar Shaddaa im Zentrum des Hutt-Raumes lag, hatte der Zabrak dort keinerlei rechtliche Grundlage für Vos’ Verhaftung. Es gelang ihm, den Kiffar aufzuspüren und in Gewahrsamm zu nehmen. Allerdings ließ er Vos’ Helferin Khaleen Hentz entkommen, da er die Mission so rasch wie möglich zu einem Abschluss bringen wollte und Hentz keines der vorgegebenen Ziele war.[9]

Auf dem Weg zum Raumhafen von Nar Shaddaa wurde ihr Gleiter von Khaleen Hentz’ Fahrzeug gerammt, sodass Vos fliehen konnte. Kolar untersagte seinen Klonkriegern, auf das fliehenden Gefährt zu feuern, um den abtrünnigen Jedi nicht zu töten. Während sie den Gleiter verfolgten, bemerkte der Zabrak, dass Vos das Fahrzeug verlassen hatte. Daher sprang er von seinem Gleiter ab, gab den Klonen die Anweisung, Hentz weiter zu verfolgen, und versuchte, den Flüchtigen am Boden aufzuspüren. Es gelang ihm, Vos den Weg abzuschneiden. Obwohl er einen anderen Jedi nicht bekämpfen wollte, war es dem Zabrak möglich, seinen Gegner dank seiner überlegenen Fähigkeiten im Lichtschwertkampf rasch zu entwaffnen. Vos konnte sein Lichtschwert mittels der Macht jedoch wieder zurückholen und dem Jedi-Meister entkommen, indem er einen Schwarm amphibischer Kreaturen mit seiner Waffe aus einem in der Nähe stehenden Käfig befreite. Kolar folgte ihm durch eine nahe Cantina bis hin zu einem Abgrund, der in die Straßenschluchten des Schmugglermondes führte. Dort stellte er Vos, der seiner Ansicht nach nun keine Alternativen mehr hatte, als ihm Folge zu leisten. Eine Gruppe von bewaffneten Cantinagästen, die Vos kannte und vor dem Jedi schützen wollte, entwaffnete der Jedi-Meister mithilfe der Macht. Als ihn die Gäste dennoch angriffen, gelangte er, während er seine Angreifer bekämpfte, durch ein Fenster in einen abgetrennten Bereich der Cantina. Dort stellte ihn der Betreiber des Lokals Aruk Besadii Aora, zur Rede und ordnete ihm an, Nal Hutta zu verlassen, da er Angelegenheiten der Republik im neutralen Hutt-Raum als belanglos betrachtete. Er gab dem Zabrak zwei seiner Wächter als Geleitschutz, die absichern sollten, dass der Jedi-Meister den Mond tatsächlich verließ. Andernfalls drohte ihm der Hutt mit seinem Tod und einem größeren diplomatischen Zwischenfall. Der Zabrak-Jedi kehrte auf sein Schiff zurück, wo ihn die Klonkrieger mit der gefangenen Khaleen Hentz erwarteten. Dort erstattete er dem Jedi-Rat Bericht. Die übrigen Jedi-Meister erklärten einstimmig, ihn von der Suche nach Vos abzuziehen, da sie ihnen als aussichtslos erschien. Kolar sollte Hentz nach Coruscant bringen, damit sie dort weiteren Befragungen unterzogen werden konnte. Der Plan hinter Vos’ scheinbarer Festnahme ging damit auf: Der Kiffar wurde als offensichtlicher Verräter der Republik angesehen und konnte sich so Dooku als Doppelagent anschließen.[9] Einige Monate nach dieser Mission nahm Kolar an einer Ratssitzung teil, in der die Erfolge des fortdauernden Krieges besprochen wurden.[14]

Infiltrierung der Crimson Nova[Bearbeiten]

Agen Kolar bedroht Louie.

Im 17. Kriegsmonat entstand eine neue Bedrohung für den Jedi-Orden, als die Crimson Nova, eine Untergruppierung der Kopfgeldjäger-Gilde, damit begann, Kopfgelder auf Jedi anzunehmen. Dazu verübten sie während der Schlacht von Null einen Anschlag auf die Jedi Barriss Offee und T’ra Saa. Daraufhin stellte Mace Windu als führendes Ratsmitglied eine Gruppe von erfahrenen Jedi-Meistern zusammen, die die Crimson Nova infiltrieren sollten. Während er versuchen würde, Verhandlungen zu führen, sollten seine Gefährten seine Machtdemonstration unterstützen, um die Gildenleiterin Mika zu beeindrucken und den Kopfgeldern auf die Jedi Einhalt zu geieten.[15] Unabhängig voneinander begaben sich die Jedi-Meister auf die Raumstation Rig, die das Hauptquartier der Crimson Nova dartstellte. Kolar tarnte sich dabei Kopfgeldjäger mit dem Decknamen „Argent Kole“, der seinen vermeintlichen Gefangenen – Kit Fisto – an die Gilde überstellen wollte. Kolars Plan sah vor, Fisto als Gefangener in die Zellenblöcke bringen zu lassen, wo sich der Jedi von seinen Fesseln lösen, die Wachen überwältigen und die übrigen dortigen Gefangenen befreien sollte. Die Tarnidentität des Zabrak war jedoch nicht in den Datenbanken der Kopfgeldjägergilde zu finden, sodass Kolar laut protestierte, um sich gegenüber Looie, dem Buchhalter der Gilde, Respekt zu verschaffen. Während der Zabrak seine Prämie einforderte, setzte Fisto ihren Plan um, sodass Looie dem Jedi-Meister und allen umstehenden Kopfgeldjägern die Auszahlung ihrer Kopfgelder verweigerte, bis die Flüchtigen wieder eingefangen waren. Kolar stachelte den entstehenden Protest dagegen noch weiter an. Der zeitgleiche Gefangenenaufstand und die Revolte der Kopfgeldjäger brachte die Abläufe der Station in Unordnung, was Saesee Tiin mit einer Explosion im Versorgungshangar der Raumstation noch verstärkte. Da Windus Verhandlungen erfolglos gelieben waren, trafen sich anschließend alle vier Jedi, um die Führungsriege der Crimson Nova anzugreifen.[15]

Windu und die anderen Meister begaben sich zum Nest, der Zentrale des Rigs, und forderten Mika dazu auf, sich zu ergeben und sie zu ihrem Prozes nach Coruscant zu begleiten. Darauf reagierte die Gildenleiterin, indem sie alle umstehenden Kopfgeldjäger dazu aufforderte, die Jedi anzugreifen. Während Windu und Fisto mit Mikas Untergebenen kämpften, versuchten Kolar und Tiin, die Kontrolle über die Steuerungszentrale der Raumstation zu gewinnen. Die Jedi-Meister sollten den Start von Rettungskapseln verhindern, um Mika keine Möglichkeit zu geben, vom Rig zu entkommen. Außerdem war es ihren Aufgabe, die Daten des Hauptcomputers der Station auszulesen, um so zu ermitteln, wer für die Kopfgelder auf Jedi verantwortlich war. Nachdem sie gemeinsam die gepanzerte Tür zum Kontrollraum mit ihren Lichtschwertern aufgeschnitten hatten, überwältigten sie die Mannschaft und übernahmen die Kontrolle über die technischen Einrichtungen der Station. Kolar verschloss alle Panzertüren in Mikas Nähe, um mögliche Verstärkung aufzuhalten. Daraufhin begaben sie sich zu Windu und Fisto, die Mika bereits gestellt hatten. Allerdings hatte Mikas Freund Stroth die Kopfgeldjägerin betäubt, da eine von ihr propagierte Jagd auf die Jedi den Interessen der Gilde zuwiderlief. Stroth informierte die Jedi-Meister darüber, dass der Twi’lek Kh’aris Fenn, der von seiner Festung auf Ryloth aus eine Rebellenzelle befehligte, für die Kopfgelder auf die Mitglieder des Jedi-Ordens verantwortlich war. Daraufhin begaben sich die vier Jedi nach zu Fenns Hauptquartier. Dort fanden sie seine Leiche mit einer holographischen Botschaft von Quinlan Vos auf, in der er Fenn tötete. Die Jedi waren aufgrund der Aufzeichnung davon überzeugt, dass Quinlan Vos nicht mehr als Doppelagent arbeitete, sondern der Dunklen Seite erlegen und tatsächlich zu Dookus Schüler geworden war. Kolar fühlte sich schuldig für diesen Verlust, da er seiner Ansicht nach nicht alles in seiner Macht Stehende getan hatte, um Vos auf Nar Shaddaa zu ergreifen.[15]

Agen Kolar nahm an einer Ratssitzung nach der Schlacht von Hypori teil, in der Grievous eine Gruppe von sechs Jedi besiegt hatte. Dabei sprach sich Stass Allie dafür aus, mehr Padawane zu Jedi-Rittern zu erheben, um so die Reihen der Jedi-Generäle zu verstärken. Als der Rat den Vorschlag diskutierte, Anakin Skywalker unter Auslassung der üblichen Prüfungen zu einem Jedi-Ritter zu schlagen, gab der Zabrak zu bedenken, dass Kenobis Padawan noch eine wichtige Prüfung abzulegen hätte, die ihm der Krieg bislang nicht abverlangt hätte: die Prüfung des Geistes. Trotzdem entschied Yoda, dass Skywalker in den Rang eines Ritters erhoben werden sollte. Agen Kolar nahm wie die übrigen Ratsmitglieder an der Zeremonie des Ritterschlags teil.[16] Später wurde Kolar gemeinsam mit Voolvif Monn und Aayla Secura auf eine Mission auf einem Eisplaneten entsandt. Die drei Jedi wurden dabei von LM-432 Krabbendroiden angegriffen, denen es gelang, das Einsatzteam in Energieblasen einzufangen. Anakin Skywalker griff daraufhin in den Kampf ein, zerstörte die Droiden und befreite die Jedi.[17]

Belagerungen im Äußeren Rand[Bearbeiten]

Agen Kolar stößt einige Kampfdroiden auf Boz Pity mithilfe der Macht weg.

Wenige Monate nach der Mission auf dem Rig war Kolar bei einer Ratssitzung anwesend, bei der der Padawan Flynn Kybo dem Jedi-Rat sein Anliegen vortrug, ihm zu gestatten, General Grievous zu töten, der als Oberbefehlshaber der Droidenarmee in den vergangenen Monaten zahlreiche Jedi getötet hatte. Allerdings betrachtete Kolar diesen Vorschlag nicht als den friedlichen Weg der Jedi. Außerdem sah er den nötigen Aufwand an Truppen, Jedi und Material als unverhältnismäßig hoch verglichen mit dem daraus zu ziehenden Nutzen an. Daher zählte er zu den Ratsmitgliedern, die dieser Idee ablehnend gegenüberstanden.[18]

Im Jahr 20 VSY war Agen Kolar bei einer Ratssitzung anwesend, bei der die Versetzung einiger Jedi-Generäle besprochen wurde. Während der Sitzung nahm Obi-Wan Kenobi von dem Planeten Trigalis Kontakt mit dem Rat auf, nachdem er Xist, einen Vigo der Schwarzen Sonne, besiegt und von ihm erfahren hatte, dass Asajj Ventress in wenigen Tagen einen Anschlag auf die Unternehmerin Drama Korr plante, wenn sie mit ihrem Schiff den Planeten Maramere erreichen würde. Der Jedi-Rat erlaubte ihm daher, den ihm nach einem Jahr dauerhafter Einsätze eigentlich gewährten Urlaub aufzuschieben. Bei der Mission auf Korrs Schiff erfuhr Kenobi, dass sich ein weiterer von Dookus Agenten auf dem Planeten Boz Pity aufhielt. Deshalb entsandte der Jedi-Rat mehrere Jedi, darunter auch Agen Kolar, die Skywalker und Kenobi unterstützen sollten und auf dem Weg nach Boz Pity zu ihnen stießen. Um die von Saesee Tiin während eines Aufklärungseinsatzes entdeckte Blockade der Separatisten um Boz Pity zu umgehen, versuchte Anakin Skywalker, den Venator-Klasse Sternenzerstörer Intervention zwischen dem Planet und der Blockade aus dem Hyperraum fallen zu lassen, um auf Boz Pity landen und gleichzeitig die Blockadeflotte von hinten angreifen zu können. Der Plan misslang jedoch, da Skywalker das Schiff zu nahe am Planeten in den Realraum holte und so in der Gravitation von Boz Pity gefangen war. Obwohl Tiins Jägerstaffel starten konnte, stürzte der Sternenzerstörer auf dem Planeten ab. Nach ihrer Bruchlandung griffen die Jedi die von zahlreichen Kampfdroiden bewachte Basis der Separatisten an, die nicht weit von ihrer Absturzstelle entfernt lag. Agen Kolar zerstörte dabei mehrere B1-Kampfdroiden durch einen Macht-Schub. Das Gefecht endete auf Dookus Befehl hin mit dem Rückzug der Droiden sowie mit dem vorgetäuschten Tod von Dookus Schülerin und Attentäterin Asajj Ventress.[19]

Schlacht von Coruscant[Bearbeiten]

Agen Kolar führt Klonkrieger in die Schlacht von Coruscant.

Agen Kolar fehlte im Jahr 19 VSY aufgrund eines Einsatzes bei einer Ratssitzung, in der eine Aufzeichnung von Palpatines Regierungserklärung gezeigt wurde. Darin stellte der Kanzler sein Vorhaben vor, weitere 200.000 Klonkrieger in den Äußeren Rand zu entsenden. Als Grievous kurze Zeit nach diesem Treffen die galaktische Hauptwelt Coruscant angriff,[20] führte Agen Kolar zunächst einige Klonkrieger in der Bodenschlacht gegen die Kampfdroiden der Separatisten.[21] Anschließend begab er sich gemeinsam mit Saesee Tiin, Bultar Swan und mehreren anderen Jedi an Bord seines Eta-2-Actis-Klasse Abfangjägers in den Orbit von Coruscant, um gegen Grievous’ Flotte zu kämpfen. Allerdings wurden Kolar, Tiin und Pablo-Jill kurz darauf wieder aus der Raumschlacht abgezogen, als es Grievous durch eine überfallartige Aktion gelang, Kanzler Palpatine aus dessen Bunker zu entführen. Der Droiden-General war daraufhin mit seiner Geisel in einem gepanzerten Shuttle von der Planetenoberfläche abgehoben und versuchte, sein Flaggschiff, die Unsichtbare Hand, zu erreichen. Die Jedi-Piloten sollten das Shuttle gemeinsam mit mehreren Klon-Jägerstaffeln einholen, bevor es Grievous’ Kommandoschiff erreichte, und den Kanzler zurückbringen. Allerdings fielen die langsameren Jäger der Klon-Piloten hinter denen der Jedi zurück, sodass Kolar, Pablo-Jill und Tiin das Shuttle in der oberen Atmosphäre allein verfolgten.[20]

Aufgrund der besonderen atmosphärischen Bedingungen in dieser dünnen Luftschicht und der niedrigeren Gravitation Coruscants war es ihnen möglich, waghalsige Manöver zu fliegen, die unter anderen Bedingungen nicht möglich gewesen wären. Sie beschossen das Shuttle bei jeder sich bietenden Gelegenheit und konnten den Schildgenerator erheblich schwächen. Da sie nicht wussten, in welchem Teil des Shuttles Grievous Palpatine untergebracht hatte, und den Kanzler keinesfalls treffen wollten, gaben die Jedi nur vereinzelte Schüsse auf das Schiff ab und trafen dabei die Stabilisatoren und den Schildgenerator. Allerdings mussten sie aufgrund eines Schusshagels wieder zurückfallen, um nicht selbst getroffen zu werden. Außerdem erhielten sie Unterstützung von Kit Fisto sowie einigen Korvetten und Fregatten, die sich aus dem Hauptkampf lösen konnten. Bevor sie wieder in Schussweite des Shuttles gelangen konnten, ließ Grievous ein in der Nähe befindliches Lucrehulk-Klasse Droiden-Kontrollschiff über 500 Droiden-Sternenjäger der Vulture-Klasse starten, die sich zwischen dem Shuttle und seinen Verfolgern positionierten. Da sie sich dem Feuer der Unsichtbaren Hand ausgesetzt sahen, flogen sie direkt hinter dem Shuttle und nutzten es als Schild, da die Unsichtbare Hand nicht auf Grievous feuern würde. Als das Shuttle das Flaggschiff erreichte, wurden die Sternenjäger[20] von Pablo-Jill und dem Lorrdianer L’lacielo Sageon[22] ebenfalls von dem Traktorstrahl erfasst. Die Jedi starben daraufhin im Kampf gegen Grievous. Kolar und die anderen Jedi mussten hingegen umkehren, um nicht auch von Grievous’ Flaggschiff unter Beschuss genommen zu werden.[20] Allerdings konnten Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi den Kanzler von dem Schiff befreien und die Schlacht so für die Republik gewinnen.[3]

Tod[Bearbeiten]

Agen Kolar zählte zu Mace Windus Gruppe, die versuchte, Palpatine unter Arrest zu stellen.

Nach der Schlacht von Coruscant ernannte Palpatine Anakin Skywalker zu seinem persönlichen Vertreter im Jedi-Rat. Kolar war in der Sitzung anwesend, in der der Rat entschied, den Jedi-Ritter aufzunehmen, ihm jedoch nicht den Rang eines Meisters zuzuerkennen. Weiterhin wurde Yoda in dieser Versammlung mit einem Bataillon von Klonkriegern nach Kashyyyk entsandt, um die Wookiees im Kampf gegen die Separatisten zu unterstützen. In einer folgenden Sitzung beschloss der Jedi-Rat, Obi-Wan Kenobi nach Utapau zu entsenden, da Grievous dorthin geflohen war. Wenige Tage nach dieser Sitzung überbrachte Anakin Skywalker Mace Windu die Nachricht, dass Grievous von Obi-Wan Kenobi getötet worden war. Daraufhin wollte Windu den Kanzler dazu auffordern, seine Notstandsvollmachten wieder aufzugeben, da der Krieg mit diesem Schlag gegen die Separatisten beinahe beendet war. Palpatine hatte dem Jedi-Ritter jedoch anvertraut, dass er der Sith-Lord war, nach dem die Jedi seit dem Beginn des Krieges gesucht hatten. Er hatte Skywalker angeboten, ihn in der Dunklen Seite zu unterrichten, damit er seine Geliebte und Ehefrau Padmé Amidala am Leben erhalten konnte. Nachdem er Mace Windu diesen Verdacht mitgeteilt hatte, wollte sich der Jedi-Meister mit einem Stoßtrupp zum Kanzler begeben, um ihn unter Arrest zu stellen.[3] Dabei musste er ein gleichermaßen schlagkräftiges wie erfahrenes Team von Jedi-Meistern zusammenzustellen, das stark genug war, um Palpatine entgegentreten zu können. Da sich mit Obi-Wan Kenobi und Yoda zwei der drei lebenden Jedi mit Kampferfahrung gegen einen Sith-Lord in den Randgebieten des republikanischen Raumes befanden und ihm Anakin Skywalker aufgrund seines engen Kontaktes zu Palpatine nicht vertrauenswürdig erschien, wählte Windu in Agen Kolar, Saesee Tiin und Kit Fisto drei renommierte Schwertmeister des Ordens, die für ihre herausragenden Fähigkeiten im Lichtschwertkampf bekannt waren.[6] Mit der gleichen Gruppe hatte er schon die Crimson Nova infiltrierte.[15] Agen Kolar fragte vor dem Abflug der Gruppe zu Palpatines Büro, weshalb Windu nicht auf Skywalker und dessen Erfahrungen im Kampf mit den Sith zurückgreifen wollte.[8] Die vier Jedi begaben sich mit einem Kanonenboot zu Palpatines Büro. Dort erklärte Windu dem Kanzler, ihn als Sith-Lord unter Arrest stellen zu wollen. Palpatine erhob sich daraufhin und zog mit der Macht sein Lichtschwert aus seinem Ärmel. Dank eines machtverstärkten Sprunges erreichte er die Gruppe von Jedi mit einem Satz und tötete Agen Kolar, ehe er sich eines Angriffs versah, mit einem Stich durch die Brust. Anschließend tötete er auch die anderen drei Jedi und leitete somit die Große Jedi-Säuberung ein.[3]

Der dem Wahnsinn verfallene Jedi-Ritter Kazdan Paratus nahm bei seiner Nachbildung des Jedi-Tempels auf dem Müllplaneten Raxus Prime auch eine Schrottskulptur von Agen Kolar in seinen Jedi-UnRat auf. Dabei handelte es sich um einen Nachbau aller Mitglieder des Jedi-Rats zum Ende der Klonkriege, die von Paratus mithilfe der Macht bewegt werden konnten. Der Jedi-UnRat wurde im Jahr 3 VSY zerstört, als Darth Vaders Schüler Galen Marek Paratus auf Raxus Prime ausfindig machte. Der Aleena-Jedi ließ zunächst die UnRats-Mitglieder mit Vibrowaffen gegen Marek kämpfen, wurde dann aber selbst von Vaders Schüler niedergestreckt.[23]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Agen Kolar, ein wertvolles Mitglied des Jedi-Rates

Agen Kolar galt als geschickter Schwertkämpfer,[1] der mit seinen Fähigkeiten im Nahkampf sogar einen so bekannten Schwertmeister wie Mace Windu nachhaltig beeindruckte.[4] Er war in der Lage, Blasterschüsse mit dem Lichtschwert abzuwehren und zurückzulenken. Auch im waffenlosen Nahkampf konnte sich Kolar gegen mehrere Gegnern gleichzeitig behaupten.[9] Agen Kolar beherrschte neben normalen Kampfweisen auch zweischwertige Nahkampfstile. Als bekannter Schwertmeister des Ordens nutzte er ein spezielles Lichtschwert mit zwei Kristallen, die eine blaue oder grüne Klinge erzeugen und damit verschiedene Eigenschaften aufweisen konnten.[4] Gemeinsam mit Windu, Tiin und Fisto galt Kolar als einer der vier besten Schwertkämpfer, die der Orden je hervorgebracht hatte.[8] Obwohl ihn seine Fähigkeiten im Umgang mit dem Lichtschwert während der Klonkriege zu einem wichtigen Mitglied des Jedi-Rates machten, war Kolar Sidious’ Geschwindigkeit[4] und der durch die Macht der Dunklen Seite verstärkten Präsenz im Duell nicht gewachsen.[24] Es zeichnete den Zabrak aus, auch im Kampf seinen Sinn für Humor[13] und Sarkasmus zu bewahren.[15] Im Kampf setzte Kolar auch Machtfähigkeiten wie den Macht-Sprung ein, um große Höhenunterschiede zu überwinden,[9] oder Macht-Schübe, um Gegner aus dem Weg zu stoßen.[19] Die Macht erlaubte es ihm auch, Personen aufzuspüren, die er selbst nicht sehen konnte.[9] Der Zabrak schätzte zwar schwierige Kampfsituationen, doch empfand er die Klonkriege als zu strapaziös für den Orden.[15] Außerdem war Kolar ein guter Pilot. Er war in der Lage, waghalsige Flugmanöver durchzuführen, zu denen die meisten anderen Piloten nicht imstande waren. Auch wusste er, die jeweils herrschenden äußeren Bedingungen wie Druck, Gravitation und Dichte der Umbegungsluft richtig einzuschätzen und auszunutzen.[20]

Agen Kolar galt als pragmatischer Jedi und war dafür bekannt, zuerst zuzuschlagen und erst dann seine Fragen zu stellen.[4] Obwohl er einer der intelligentesten Meister des Ordens und der Ansicht war, dass nichts ohne das rechte Maß geschehen könne,[19] galten seine diplomatischen Fähigkeiten als mangelhaft. Da der Dienst für die Republik seiner Meinung nach die wichtigste Pflicht eines Jedi war, stand er loyal gegenüber seinem Jedi-Orden und der Republik. Für die Zwietracht unter seinen Ordensbrüdern, die durch die anhaltenden Klonkriege entstand, hatte er wenig Verständnis. Sein Ziel war es, alle Uneinigkeit innerhalb des Ordens zu beseitigen.[1] Aufgrund seines Vertrauens in die Galaktische Republik war Kolar bestürzt über den augenscheinlichen Verrat des Kanzlers, als er sich als Sith-Lord zu erkennen gab. Daher war er umso entschlossener, zur Lösung dieser Angelegenheit beizutragen.[25] Er hatte keine Angst vor seinem Gegner, sondern strahlte Ruhe aus.[8] Kolar, der alle Jedi als seine Brüder ansah, war bedingungslos gehorsam gegenüber dem Jedi-Rat und hielt ihn für ein unfehlbares Entscheidungsgremium. Er glaubte, dass ein Jedi nur für die Republik und keinesfalls für die Separatisten kämpfen konnte. Daher hielt er Vos’ Verrat nur schwer für glaubhaft, obwohl er Vos’ Methoden schon immer kritisch gegenübergestanden hatte und ihn aufgrund fehlerhafter geheimdienstlicher Informationen schon im Vorfeld der Schlacht von Brentaal IV des Verrats verdächtigte. Da er seinen Ordensbruder dennoch nicht verletzen wollte, eignete er sich als Vollstrecker des Plans, Vos eine glaubhafte Tarnung als Doppelagent zu verschaffen.[9] Während der Klonkriegen akzeptierte der Zabrak seine neue Rolle als Jedi-General rasch und führte die ihm zugewiesenen Klontruppen oft erfolgreich in die Schlacht. Da er noch keine starke emotionale Bindung zu seinem Padawan Tan Yuster aufgebaut hatte, berührte ihn dessen Tod auf Geonosis kam. Er wollte sich stattdessen voll auf den Krieg konzentrieren.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

George Lucas weist Samuel L. Jackson und Tux Akindoyeni ein.
  • Agen Kolar trat erstmals in dem Film Episode II – Angriff der Klonkrieger auf. Für die Kampfszenen in der Arena auf Geonosis wollten die Produzenten des Films auf bereits bekannte Charaktere aus Episode I – Die dunkle Bedrohung zurückgreifen, darunter den Großteil des Jedi-Rates. Da der Film weitestgehend in Australien gedreht wurde und nicht wie sein Vorgänger in England, stand der britische Schauspieler Hassani Shapi, der in Die dunkle Bedrohung Eeth Koth dargestellt hatte, für seine Rolle nicht mehr zur Verfügung. Daher wurde stattdessen der australische Darsteller Tux Akindoyeni verpflichtet, der sämtliche Kampfszenen sowie die Szenen in Kanzler Palpatines Büro drehte.[2] Dafür wurden zahlreiche Elemente von Koths Garderobe aus Die dunkle Bedrohung sowie dessen für Zabrak typische Schädelhörner wiederverwendet. Für die Sitzungen des Jedi-Rats wurde Archivmaterial genutzt, sodass dort immer noch Hassani Shapi als Eeth Koth zu sehen ist. Da Shapi und Akindoyeni jedoch nicht ähnlich genug aussahen, um glaubhaft denselben Charakter zu verkörpern, entschieden die Produzenten des Films, den von Akindoyeni dargestellten Charakter umzubenennen, und entwickelten einen neuen Charakter, Agen Kolar.[3] Ein ausschlaggebender Punkt war dabei insbesondere das Fehlen von Koths markanten Gesichtstatoos bei dem von Akindoyeni verkörperten Zabrak.[2] Allerdings wurde die Entscheidung, den Charakter in Angriff der Klonkrieger umzubenennen, so spät getroffen, dass der Großteil der Produktionsnotizen und das Drehbuch des Films weiterhin Eeth Koth als Kämpfer in der Arena führten. Dieser Fehler wurde auch in den Skripten zu Episode III – Die Rache der Sith gemacht,[4] ebenso wie in dem Sachbuch The Art of Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith, das die Entstehungsgeschichte des Films näher beleuchtet, und dem Buch Episode III − Revenge of the Sith: The Illustrated Screenplay.
  • Ursprünglich wollte George Lucas den Kampf der vier Jedi-Meister gegen Palpatine unchoreografiert filmen. Dadurch wollte er natürlichere Bewegungen der Schauspieler aufnehmen. Allerdings war er nach einigen Versuchen, die Todesszenen von Agen Kolar, Kit Fisto und Saesee Tiin zu filmen, noch immer nicht mit dem Ergebnis zufrieden, sodass er den Kampf den proben und anschließend filmen ließ.[5]
  • Im englischen Original der Zeichentrickserie Clone Wars wird Agen Kolar von dem US-amerikanischen Synchronsprecher James Arnold Taylor vertont, der in der Serie auch Obi-Wan Kenobi spricht. In der deutschen Synchronfassung übernimmt Philipp Moog, die deutsche Stimme des Obi-Wan Kenobi, die Rolle.
  • In anderen Quellen des Erweiterten Universums werden Eeth Koth und Agen Kolar mehrmals verwechselt. So trägt Kolar in Clone Wars Koths charakteristische Gesichtstatoos. Durch Kolars Sitz im Jedi-Rat sollten Kontinuitätsprobleme abgewendet werden, die durch den zu diesem Zeitpunkt vorausgesetzten Tod von Eeth Koth während der Schlacht von Geonosis entstanden wären. Agen Kolars Bild ist zudem als Illustration von Koths Eintrag im Power of the Jedi Sourcebook zu finden. Im Jugendroman zu Die Rache der Sith wird Kolar durchgehend mit Eeth Koth verwechselt.
  • Während Agen Kolar im Film Die Rache der Sith als erster der vier Jedi stirbt, die Palpatine gefangennehmen wollen, ist in der Romanadaption des Films Saesee Tiin das erste Opfer des Sith-Lords. In dem Roman wird der Hergang des Kampfes unterschiedlich dargestellt: Im Film greift Palpatine die vier Jedi an, während sie im Eingangsbereich seines Büros stehen, der Roman beschreibt hingegen, dass sich Kolar und Tiin dem Kanzler nähern, um ihn festzunehmen. Außerdem stirbt Kolar im Roman nicht durch einen Stich durch die Brust, sondern durch den Kopf.
  • Agen Kolars Lichtschwert erzeugt in Angriff der Klonkrieger und bei beinahe allen anderen Auftritten eine grüne Klinge. Lediglich in Die Rache der Sith und einem dazugehörigen LEGO-Set besitzt ist seine Lichtschwertklinge blau. Dagegen ist die Klinge in der Comicadaption des Films wieder grün und wird auch in der Romanfassung als „smaragdgrün“ beschrieben. Auch in Yodas Vision in der Episode Stimmen der Fernsehserie The Clone Wars, die Kolars Todesszene nachstellt, hat der Zabrak ein grünes Lichtschwert. Eine weitere Ausnahme bildet das 22. Kapitel der Zeichentrickserie Clone Wars, in dem Kolars Lichtschwert eine rote Klinge hat. Im Bonusmaterial von Clone Wars wird er wiederum mit einem blauen Lichtschwert gezeigt. Der Wechsel von blau und grün wurde in dem Sachbuch Lexikon der Helden, Schurken und Droiden damit erklärt, dass sein Lichtschwert mit zwei Kristallen ausgestattet sei, die es dem Jedi erlauben, unterschiedlich farbige und geartete Klingen zu generieren. Allerdings erklärt dies nicht die Diskrepanz mit dem Wechsel zu einer roten Klinge.
  • Die Sitzordnung des Jedi-Rates in der Zeichentrickserie Clone Wars unterscheidet sich stark von der im direkt daran anschließenden Film Die Rache der Sith. Während Agen Kolar im Film zwischen Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker gegenüber des Einganges sitzt, hat er in Clone Wars seinen Platz zwischen Kit Fisto und Kenobi neben dem Eingang der Ratskammer.
  • Während Agen Kolar dem Sachbuch Kopf an Kopf – Duell der Teams zufolge 1,90 Meter groß ist, ist er laut dem Lexikon der Helden, Schurken und Droiden lediglich 1,70 Meter groß. Hierbei liegt wohl eine Verwechslung mit Eeth Koth vor, der 1,71 Meter groß ist, nach den gerundeten Angaben des Lexikons also 1,70 Meter. Agen Kolar überragt hingegen auf einigen Darstellungen die meisten übrigen Jedi, darunter auch Plo Koon, der eine Größe 1,88 Metern hat. Daher wurde im Legends-Abschnitt dieses Artikels die Größenangabe aus Kopf an Kopf – Duell der Teams verwendet. Im Kanon beträgt seine Größe hingegen 1,70 Meter.
  • Im Juni 2012 brachte der dänische Spielwarenhersteller LEGO das Set „Palpatine’s Arrest“ mit der Nummer 9526 heraus, das die Verhaftungsszene aus Die Rache der Sith nachbildet. In diesem Bausatz ist auch eine Minifigur von Agen Kolar enthalten.
  • Im Jahr 2004 brachte Hasbro eine Actionfigur von Kolar heraus. Die Figur gleicht der von Eeth Koth bis auf das Lichtschwert und ist zusammen mit Modellen von Shaak Ti und Stass Allie in dem Set „Jedi High Council“ enthalten. Auch in dem Sammelfigurenset Clone Strike von Wizards of the Coast ist ein als „selten“ klassifiziertes Modell von Agen Kolar enthalten. Dieselbe Actionfigur wurde auch für die Sammelreihe zu Die Rache der Sith von Star Wars Miniatures und in einem Battle Pack wiederverwendet, das Sidious’ geplante Inhaftierung darstellt.
  • Im Sammelkartenspiel Force Collection hat Agen Kolar abhängig von seiner jeweiligen Karte eine Bewertung von zwei oder vier Sternen und kostet sechs Punkte.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eigenübersetzung: „Look at this – Mace brought the B-Team!”
  2. 2,0 2,1 Agen Kolar in der Databank von StarWars.com
  3. 67 (Ausgabe Star Wars Q&A: „{{{3}}}“)
  4. Eeth Koth in der Databank von StarWars.com
  5. The Art of Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith