Turbulenz des galaktischen Rands

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Ein Blick auf die galaktische Scheibe von einem Gebiet nahe der Barriere aus

Die Turbulenz des galaktischen Rands, Grenze der Galaxis oder auch Galaktische Barriere ist ein Phänomen, das die äußersten Grenzen der bekannten Galaxis durch ein Band von Anomalien des Hyperraums von der Intergalaktischen Leere trennt. Sie umschließt die über 400 Milliarden Sterne zu allen Seiten und teilt die Galaxis entlang der Grenze der Unbekannten Regionen. Nach Ansicht renommierter Historiker entstand die Barriere nicht auf natürlichem Wege, sondern wurde von den Himmlischen errichtet, um sich entweder vor einer extragalaktischen Invasion zu schützen oder Wesen fernzuhalten, die sie zuvor aus der Galaxis verbannt hatten. Eine Passage der Barriere ist an verschiedenen Schwachpunkten oder durch eine konzentrierte Anwendung der Macht möglich. Die Invasion der Yuuzhan Vong im Jahr 25 NSY war aufgrund einer Durchlässigkeit der Turbulenzen im nördlichen Quadranten der Galaxis, des sogenannten Primären Vektors, möglich.

Beschreibung[Bearbeiten]

Bei der galaktischen Barriere handelt es sich um eine Sphäre[2] von sich überschneidenden Wellen[3] von Hyperraumturbulenzen,[2] die eine natürliche Grenze der Galaxis[4] zu der Intergalaktischen Leere zwischen den Galaxien bilden. Rings um die Galaxis befindet sich ein schmales Band tiefen Raums, hinter dem die Turbulenzen in Form eines gewaltigen Schwerkraftfelds beginnen.[5] Es wird vermutet, dass die Hyperraumstörungen durch unsichtbare Ballungen dunkler Materie verursacht werden. Eine Theorie besagt, dass es sich dabei um einen Sternhaufen dunkler Materie handelt, der sich auf Kollisionskurs mit dem sichtbaren Teil der Galaxis befindet und nur durch seine Schwerkraft wahrnehmbar ist.[6] Hinter der Barriere liegt eine weite, leere Raumregion, deren Durchflug gemeinhin als lebensgefährlich gilt.[7] Forscher vermuten, dass die Schwerkraftkonzentration an den Grenzen einen natürlichen Austritt von Objekten aus der Galaxis verhindert. Im Falle eines kurzzeitigen Entkommens würde der Gravitationsnexus den Himmelskörper in die Gegenrichtung beschleunigen und wieder in die Grenzen der Galaxis zurückziehen.[5] Die Barriere bildet ein unüberblickbares Netzwerk von Hyperraumanomalien, das Reisen mit Hypergeschwindigkeit schwierig oder gar unmöglich macht, da das Auffinden zuverlässiger Routen nur in kleinen Schritten erfolgen kann.[8] Eine Passage ist dennoch an verschiedenen Stellen möglich,[9] darunter am Primären Vektor im Tingelarm.[5] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Turbulenzen mithilfe der Macht zu glätten, wozu es jedoch des konzentrierten Einsatzes mehrerer Jedi bedarf.[3]

Die Schwerkraftturbulenzen umschließen die Galaxis sowohl in der Ebene als auch in der Vertikalen als eine Art von Blase. Als ein Überbleibsel aus der Entstehungszeit dieser galaktischen Grenze wird das Band von Hyperraumanomalien westlich des Tiefkerns bezeichnet, das den kartografierten besiedelten und noch unbesiedelten Raum von den Unbekannten Regionen trennt[10] und die Galaxis auf diese Weise in zwei Bereiche aufteilt.[8] Die Turbulenzen setzen etwa 230 Lichtjahre jenseits der kartografierten Raumregionen ein[11] und bilden eine nahezu gerade Nord-Süd-Achse,[9] auf der sich unter anderem das Ianane-System befindet.[10] Dem Historiker Insmot Bowen zufolge ähnelt der Mechanismus dem eines Kinderspielzeugs: Er stellte sich die Galaxis als einen riesigen Kreisel vor, der von einer Ansammlung unzähliger um das Zentrum der Galaxis rotierender Wirbel und Strudel umgeben ist. Diese Drehung erfolgt demnach zu schnell, als dass eine sichere Passage mit Überlichtgeschwindigkeit möglich gewesen wäre. Die Barriere im Westen der Galaxis hingegen stellte Bowen zufolge den Antrieb dieser Wirbel dar, dessen Energiezufuhr sich aus den Energieballungen des Tiefkerns speist. Ursprünglich, so der Historiker, erstreckte sich dieser Teil der Grenze über die gesamte Galaxis, sei aber in einem steten Zerfallsprozess begriffen, infolgedessen sich die Schwerkraftanomalien immer weiter in Richtung des galaktischen Zentrums zurückziehen.[10] Das Volumen das dadurch von der zivilisierten Galaxis abgeschnittenen Bereichs erreichte zeitweise das Dreifache des besiedelten Raums, enthielt aber nur 15 Prozent der stellaren Masse.[9]

Geschichte[Bearbeiten]

Errichtung durch die Himmlischen[Bearbeiten]

Über die Entstehung der Hyperraumanomalien um die Galaxis und westlich des Tiefkerns gib es diverse unbelegte Theorien verschiedener Wissenschaftler. Teils wird vertreten, die Galaktische Barriere sei auf natürliche Weise aufgrund bestimmter Fluktuationen der Gravitationswellen im Hyperraum entstanden.[9] Eine Vielzahl von Historikern vermutet dagegen eine künstliche Entstehung. In der Frühgeschichte der galaktischen Zivilisation wurde die Galaxis von den auch als „Architekten“ bekannten Himmlischen dominiert, einer technologisch hochentwickelten Spezies, die mithilfe von Geräten wie der Mittelpunkt-Station unter anderem das Corellia-System künstlich erschufen.[10] Die Himmlischen gestalteten die Galaxis auf diese Weise nach ihren Vorstellungen mit der Hilfe verschiedener Sklavenspezies wie der Killik, der Kwa oder der Rakata.[13] Nach Ansicht renommierter Historiker wie Insmot Bowen errichteten sie dabei auch die Hyperraumbarriere um die Galaxis. Spekulationen zufolge diente das Gewirr von Gravitationsanomalien dazu, die Domäne der Himmlischen vor Invasionen zu schützen oder die Rückkehr von zuvor aus der Galaxis verbannten Wesen zu verhindern. Im Laufe der Konstruktion dieser Grenze entstand auch die immer weiter schwindende westliche Barriere, die von führenden Historikern als Überrest des ursprünglichen Antriebs gedeutet wurde.[10] Anderen Theorien zufolge stellen die Schwerkraftturbulenzen Kollateralschäden und Überbleibsel des Einsatzes von Waffensystemen der Himmlischen dar, die sie in ihren Konflikten mit anderen Wesen wie den Sharu, Columi, Killik oder Gree einsetzten.[14] Auch das Verschwinden der Himmlischen und der damit zusammenhängende langsame Verfall ihrer Schöpfungen ist Gegenstand wissenschaftlicher Spekulation. Als gesichert gilt lediglich, dass ein Aufstand der Rakata-Sklaven die Himmlischen in einen Krieg stürzte. Verschiedene Theorien besagen, dass sie durch ihre eigene Barriere in der Galaxis gefangen blieben und von den Rakata vernichtet wurden. Alternativ wird auch angenommen, dass sie dank des Bands von Anomalien entkommen konnten und so ein kaum überwindliches Hindernis zwischen sich und ihre Verfolger brachten, oder dass sie sich in eine für die Rakata unerreichbare Dimension zurückzogen.[10] Einer anderen Spekulation zufolge errichteten die Himmlischen die Barriere oder zumindest die westliche Grenze erst nach dem Aufstand der Rakata, um eine Grenze zwischen ihrem Reich und dem der früheren Sklavenspezies zu schaffen.[9] Als sicher gilt lediglich, dass einige wenige Himmlische in der Galaxis verblieben, darunter die Familie von Mortis.[15]

Im Laufe der Expansion der Kernwelten entdeckten Hyperraum-Kundschafter die Hyperraum-Anomalien wieder, die ein natürliches Hindernis für die Erforschung und Entwicklung der Galaxis bildeten. Vermessungsmissionen und Unternehmungen zur Öffnung zuverlässiger Hyperraumrouten erwiesen sich im besten Falle als langsam, meist gar als lebensgefährlich, wenngleich vereinzelt auch sichere Passagen gefunden wurden. Die schwer zu durchdringende Barriere wurde im Laufe der Zeit als Grenze der bekannten Galaxis zu den Unbekannten Regionen definiert.[8] Unter Raumfahrern kursierten stetig Gerüchte und Legenden über Fehlfunktionen von Hyperantrieben oder die Wiederentdeckung vergessener Routen untergegangener Zivilisationen, die Zugang zu den als unerreichbar geltenden Regionen gewähren sollten.[9] Gleiches galt lange Zeit auch für die Durchführung extragalaktischer Reisen.[3] Die Präsenz vereinzelter Vertreter der Droidenspezies Abominor und Silentium aus der Heimatgalaxis der Yuuzhan Vong[16] sowie das Eindringen der Nagai belegten jedoch mehrfach das Gegenteil.[17] Auch andere Reisende von außerhalb der Barrieren durchbrachen gelegentlich die Grenze und erwiesen sich dabei meist als gewalttätig.[8] Die galaktische Astronomie konnte bis zum Jahr 25 NSY keinen Beleg für das Eindringen eines Objekts von außerhalb der Galaxis erbringen. Einer weit verbreiteten Ansicht zufolge war dies nicht einmal möglich, da angenommen wurde, dass Objekte von der Barriere wieder in ihre ursprüngliche Bahn zurückgeschleudert würden.[5]

Durchbruch der Yuuzhan Vong[Bearbeiten]

Nach der Verwüstung ihrer Heimatgalaxis suchten Späher der Yuuzhan Vong eine neue Heimat für ihr Volk, das an Bord von Weltschiffen durch die intergalaktische Leere trieb. Einige Zeit vor dem Jedi-Bürgerkrieg im Jahr 3.959 VSY versteckte sich ein als Asteroid getarntes Erkundungsschiff der Yuuzhan Vong in einem Asteroidenfeld im Crispin-System,[7] das den äußersten nordöstlichen Punkt der bekannten Galaxis markierte.[9] Zu dieser Zeit durchflogen der Mandalorianische Neo-Kreuzritter Canderous Ordo und seine Gefährten den Asteroidengürtel auf der Jagd nach lokalen Piraten und Schmugglern. Als sie mithilfe eines Wärmegenerators die gefrorene Methanschicht an der Oberfläche des vermeintlichen Asteroiden verdampften, hinter dem sich ein Piratenschiff versteckt hielt, aktivierte die Besatzung des Erkundungsschiffs seine Waffensysteme und beschoss die Mandalorianer mit Plasma, bevor das Korallenschiff die Flucht ergriff. Zwar konnten Ordo und seine Begleitern der Hyperraumspur folgen, jedoch gelangten sie bei der Verfolgung der Yuuzhan Vong rasch an die Grenze der Galaxis. Da sie annahmen, dass die Flüchtigen ohnehin spätestens in der intergalaktischen Leere den Tod finden würden, brachen sie die Verfolgung ab.[7] In der Folgezeit durchbrachen zahlreiche weitere Späher und Agenten der Yuuzhan Vong die Turbulenzen, um die galaktische Verteidigungsfähigkeit und Politik zu analysieren und die Bevölkerung zu infiltrieren.[5]

Nach dem Verschwinden der Jedi-Meisterin Vergere auf dem Planeten Zonama Sekot im Jahr 30 VSY versuchte der Jedi Jorus C’baoth, das Extragalaktische Flugprojekt zu realisieren, um einerseits in den Unbekannten Regionen nach Vergere zu suchen und darüber hinaus Kolonien außerhalb der bekannten Galaxis zu gründen. Das Projekt sollte die westliche Barriere jenseits des Roxuli-Systems durchbrechen und von dort aus die Unbekannten Regionen auf einem Fluchtvektor durchfliegen, der es in Richtung der Galaktischen Grenze bringen sollte.[11] Um das Band von Anomalien sowohl westlich des Tiefkerns als auch an der Grenze zu überwinden, entwickelte C’baoth die Hypothese, eine Glättung der Gravitationsturbulenzen sei durch den konzentrierten und koordinierten Einsatz der Macht einer ganzen Gruppe von Jedi möglich. Nachdem er seine Theorie erfolgreich an der mittleren Barriere ausgetestet hatten, empfahl er die Mitnahme 17 weiterer Ordensmitglieder bei der Expedition.[11] Das Extragalaktische Flugprojekt passierte zwar die Grenze der Unbekannten Regionen, wurde jedoch nahe dem Geroon-System von der Vorgeschobenen Verteidigungsflotte der Chiss unter Kommandant Thrawn aufgehalten und nach einem kurzen Gefecht über einem Planeten des Redoute-Sternenhaufens zum Absturz gebracht. Thrawn, der einige Jahre später aufgrund eines Akts der unprovozierten Aggression aus dem Reich der Chiss verbannt wurde, schloss sich im Jahr 19 VSY dem neu gegründeten Galaktischen Imperium an. Der Imperator Palpatine, der um die Bedrohung durch verschiedene Völker der Unbekannten Regionen sowie die Existenz der aggressiven „Far Outsiders“ wusste, beauftragte Thrawn mit der Installation des Imperiums der Hand westlich der Hyperraumbarriere, um einen vorgeschobenen Schutz gegen mögliche Invasionen der Yuuzhan Vong, Ssi-ruuk, Nagai, Tofs oder Vagaari zu errichten. Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit dem Chiss führten während der imperialen Herrschaft zur Einrichtung sicherer Hyperraumrouten durch die westliche Barriere hindurch sowie einen steten Informationsaustausch über die Astrografie der westlichen Teile der Galaxis, sodass die unerforschten Bereiche der Unbekannten Regionen immer weiter schrumpften.[9] Da die galaktische Kommunikationstechnologie nicht bis in die Unbekannten Regionen reichte, wurde auf der westlichen Grenze eine isolierte Holokom-Anlage für Subraumübertragungen installiert, mithilfe derer Nachrichten direkt in den Chiss-Raum gesendet werden konnten.[18] Die für jegliche Kommunikation mit den Unbekannten Regionen zuständigen Relaiszentren befanden sich auf Generis und Esfandia.[6] In den Jahrzehnten vor dem Yuuzhan-Vong-Krieg wagten mehrere Forschungsexpeditionen sowie diverse verzweifelte Gesetzlose auf der Flucht vor den Sicherheitsbehörden der jeweils vorherrschenden Regierung den erfolglosen Versuch, die Turbulenzen des galaktischen Rands zu überwinden, und gingen dabei verloren.[5] Im Jahr 1 VSY führte Insmot Bowen, ein Spezialist für prärepublikanische Geschichte am Obroanischen Institut, ein aufgezeichnetes Gespräch über die galaktische Frühgeschichte mit dem imperialen Wissenschaftler Bevel Lemelisk, dem Admiral Conan Antonio Motti und dem General Arhul Kurumenga aus der Abteilung für Militärforschung, in dem er auch seine Thesen über die Entstehung der Galaktischen Barriere vorstellte. Während sich Lemelisk und Kurumenga seinen Erklärungsversuchen gegenüber aufgeschlossen zeigten, begegnete Motti Bowens Ansichten als überzeugter Anhänger der Neuen Ordnung und damit verbundenen Menschlichen Hochkultur mit Skeptik und Sarkasmus.[10]

Die Yuuzhan Vong dringen in die bekannte Galaxis ein.

Im Jahr 25 NSY infiltrierte der Yuuzhan-Vong-Agent Yomin Carr die ExGal-Gesellschaft, die sich der Erforschung extragalaktischen Lebens widmete, und wurde in die Station ExGal-4 auf dem Planeten Belkadan an der nördlichen galaktischen Grenze versetzt. Dort sollte Carr zum einen die zu frühzeitige Entdeckung der Praetorite Vong, der Vorhut der Yuuzhan-Vong-Invasionsstreitmacht, verhindern und nach der Ankunft der ersten Schiffe ein Terraforming von Belkadan vornehmen. Nachdem er eine Lücke in der Galaktischen Barriere entdeckt hatte, die ein Eindringen in die Galaxis ermöglichte, hinterließ er dort einen Villip, der den Invasionsschiffen des Präfekten Da’gara den Weg weisen sollte. Der Agent beobachtete während seiner Schichten insgeheim den vorausberechneten Eintrittsvektor. Als er die Ankunft des ersten Weltschiffs entdeckte, veränderte er die Ausrichtung der Beobachtungsschirme. Kurz danach entdeckten seine Kollegen die Yuuzhan-Vong-Flottille, identifizierten sie aber fälschlich als einen Kometen und dessen Schweif. Daraufhin entbrannte unter den Wissenschaftlern eine Debatte, ob es sich bei dem Objekt um einen extragalaktischen Himmelkörper handelte, der in die Galaxis eingedrungen war, oder um einen ursprünglich aus der Galaxis stammenden Kometen, der zunächst durch die Barriere entkommen, dann aber von der Gravitationsballung zurückgezogen worden war. Carr befeuerte die Diskussion noch weiter, um zu verhindern, dass die Forscher ihren Fund zu schnell an die ExGal-Zentrale meldeten und dem Primären Vektor der Yuuzhan Vong auf diese Weise zu großer Aufmerksamkeit aussetzten. Kurz danach tötete er die Besatzung von ExGal-4 mit Ausnahme von Danni Quee und leitete die Vongformung von Belkadan ein.[5] Nach Da’garas Kampfverband durchbrach bald eine weitere Flottille von Weltschiffen der Praetorite Vong die Barriere durch den Primären Vektor und griff den nördlichen Quadranten der Galaxis an, von wo aus sie diverse unverteidigte Welten im Dalonbian-Sektor und den umliegenden Gebieten besetzten. Die Hauptstreitmacht der Yuuzhan Vong drang später durch die dünn besiedelten Neuen Territorien in die Kernwelten vor, wo sie die Haupt-Handelsrouten der Neuen Republik voneinander abschnitten und anschließend die galaktische Hauptstadtwelt Coruscant einnahmen.[9]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eigenübersetzung: „Imagine that our galaxy is a child’s top, and what we call the circumferential barrier is a collection of countless whorls and eddies spinning around it too quickly to safely traverse at faster-than-light speeds. I believe the Celestials spun up that barrier by tapping the energies of the galactic center. The western barrier, essentially, is what’s left of the string. It once extended across the entire galaxy, dividing it in two, but is now decaying and gradually retreating toward the Core.”
  2. 2,0 2,1 Die ultimative Chronik
  3. 3,0 3,1 3,2 The New Essential Chronology
  4. Das große Star Wars Universum von A-Z
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 5,6 Das Erbe der Jedi-RitterDie Abtrünnigen
  6. 6,0 6,1 Das Erbe der Jedi-RitterWider alle Hoffnung
  7. 7,0 7,1 7,2 Knights of the Old Republic
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 Am Rande des Imperiums Grundregeln
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 9,4 9,5 9,6 9,7 9,8 The Essential Atlas
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 10,5 10,6 The Essential Guide to Warfare Author's Cut — The Celestials auf StarWars.com
  11. 11,0 11,1 11,2 Die Kundschafter
  12. Eigenübersetzung: „I believe they engineered the hyperspace barrier that surrounds our galaxy, either to protect themselves against invasion or to prevent the return of beings they had exiled from this galaxy. Perhaps both. And I believe they engineered the chain of hyperspace anomalies that have long frustrated exploration west of the Deep Core.”
  13. The Essential Guide to Warfare
  14. Gefährliche Verträge
  15. Das Verhängnis der Jedi-RitterApokalypse
  16. The Droids Re-Animated, Part 2 auf StarWars.com
  17. The Essential Guide to Alien Species
  18. Das Erbe der Jedi-RitterDer verschollene Planet

  • Die Turbulenz des galaktischen Rands wurde in dem Roman Die Abtrünnigen als eine Erklärung für die bisherige Abwesenheit extragalaktischer Eindringlinge eingeführt. Seitdem fand sie Erwähnung in diversen Nachschlagewerken und Rollenspielbüchern. Insbesondere in den von Daniel Wallace mitverfassten Essential Guides Die ultimative Chronik, The Essential Atlas, The Essential Guide to Alien Species, The Essential Guide to Warfare und The New Essential Chronology wurde das Phänomen ausführlich beschrieben und mit den Himmlischen in Zusammenhang gebracht. Auf Nachfrage bestätigte Wallace auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, dass der Anomaliengürtel um die Galaxis bislang noch keinen offiziellen Namen erhalten habe, sondern mit Ausdrücken wie „Galaktische Barriere“, „Grenze der Galaxis“ oder „Turbulenz des galaktischen Rands“ lediglich umschrieben wurde.[2]
  • In einem Thread des inzwischen geschlossenen Forums auf StarWars.com gab Wallace eine Reihe von Kommentaren zu der Galaktischen Barriere ab. Darin stellte er die Hypothese auf, dass eine Hyperraumreise zwischen zwei Galaxien wohl etwa 18 Tage in Anspruch nehmen würde. Die Konzeption dieses Phänomens wurde Wallace zufolge notwendig, um die Andersartigkeit der Yuuzhan Vong in der Reihe Das Erbe der Jedi-Ritter zu erklären: Wenn transgalaktische Reisen ohne Weiteres möglich gewesen wären, wäre die überraschende Invasion der Yuuzhan Vong kaum glaubhaft zu vermitteln gewesen. Er wies darin darauf hin, dass man sich die galaktische Grenze nicht wie eine riesige Glaskugel vorstellen solle, sondern als eine Hyperraumstörung, die Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit verhindert. Wallace stellte sich vor, dass jede der Galaxien im Star-Wars-Universum Gravitationswellen erzeuge. Die Barriere entstehe dadurch, dass sich die Wellen am Treffpunkt zweier Galaxien überlappen und so eine Zone voller Hyperraumturbulenzen erzeugen. Im Zuge der Entwicklung von Das Erbe der Jedi-Ritter kam es dabei zu drei größeren Fragestellungen, die vorab geklärt werden mussten: Zum einen durfte die Barriere nicht gänzlich unpassierbar sein, da die Yuuzhan Vong einen Weg finden mussten, in die Galaxis einzudringen. Weiterhin sah Wallace für den geplanten Roman Die Kundschafter von Timothy Zahn vor, dass eine Glättung der Turbulenzen durch die Macht möglich sein musste, um einerseits die hohe Zahl von Jedi unter den Teilnehmern des Projekts und andererseits die Passage des Chiss-Raums zu erklären: Demnach sollte der Schwenk durch die westliche Barriere einen Testlauf für Jorus C’baoths Theorie darstellen, die Barriere mithilfe der Macht durchdringen zu können. Wallace nahm diese Feststellung in sein Nachschlagewerk Die ultimative Chronik auf. Drittens stellte die letzte Einstellung des Films Episode V – Das Imperium schlägt zurück ein Problem dar, da lange Zeit unklar blieb, ob es sich bei dem gezeigten Sternenhaufen um die Galaxis oder eine andere Ballung von Sternen handelte. Zwar wurde in der Kurzgeschichtensammlung Kopfgeld auf Han Solo festgelegt, dass es sich tatsächlich um die Galaxis handelte, jedoch wies der exklusiv für Besitzer der Bonus-DVD von Episode II – Angriff der Klonkrieger zugängliche Hinter-den-Kulissen-Bereich zu dem Film auf StarWars.com die Szenerie als einen Ausblick auf das Rishi-Labyrinth aus. Letztlich stellten sowohl der Kontinuitätshüter Leland Chee als auch Wallace in Forenbeiträgen auf der Webseite klar, dass es sich tatsächlich doch um die Galaxis handele. Wallace erklärte die Position der Rebellenflotte weitab der galaktischen Scheibe damit, dass eine Reise zu diesem Punkt im Hyperraum wohl nur wenige Tage in Anspruch nähme und die Szene somit nicht in Konflikt zu dem Konzept einer Galaktischen Barriere stünde, da die Grenze der Galaxis schon immer als Mittelpunkt zwischen zwei Galaxien konzipiert war. Er vermutete, dass die Hyperraumturbulenzen wohl entweder kurz hinter dem Flottensammelpunkt einsetzen würden oder sich die Raumschiffe der Rebellion schlicht so lange auf einem Fluchtvektor durch den Hyperraum geflogen sei, bis sie durch die Gravitationsanomalien zurück in den Realraum gezogen wurden. Es bleibt unklar, inwieweit Wallace’ Gedanken zu der Hyperraumbarriere über seine Klarstellungen hinaus als kanonisch innerhalb der Legends-Kontinuität zu betrachten sind.[3]
  • In dem Comic Reise ins Nichts aus dem Jahr 1982 finden sich Luke Skywalker und Leia Organa durch eine Fehlfunktion ihres Hyperantriebs in der Intergalaktischen Leere wieder. Da das Konzept einer galaktischen Grenze zu diesem Zeitpunkt noch nicht existierte, wird dieses Ereignis in diesem Artikel nicht behandelt. Ebenso bleibt unklar, ob und auf welche Weise Sekot seinen Weg aus der Yuuzhan-Vong-Galaxie in die Galaxis fand, sodass dieser Vorgang ebenfalls unerwähnt bleibt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eigenübersetzung: „Galaxies aren’t as far apart as you might think. The Andromeda Galaxy, the nearest major spiral to us, is 2,200,000 light years distant from the Milky Way. At Star Wars speeds (7 hours from Alderaan to Tatooine according to RPG charts), it would take only 18 days to go from one galaxy to another. So why hasn’t anyone in SW done it before? It’s a good question. Remember, a big part of the NJO hinged on the "otherness" of the extra-galactic invaders. Hence the barrier, which isn’t a giant glass sphere that you’ll crash your ship into but rather a hyperspace disturbance that prevents faster-than-light travel.”
  2. @Danwall88 auf Twitter
  3. Dan Wallace Gedanken in den Foren auf StarWars.com