Minengilde

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BKL-Icon.svg Dieser Artikel behandelt das galaxisumspannende Konglomerat; für andere Minengilden, siehe Minengilde (Begriffsklärung).
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Minengilde
Allgemeines
Mutterkonzern:

Handelsgilde[1]

Mitglieder:

Nupayuni-Bergbaukonsortium[2]

Sitz:
Rolle:

Konglomerat zur Herstellung, Beschaffung und Verarbeitung von Rohmaterialien[7]

Historische Informationen
Zugehörigkeit:

Die Minengilde war ein Zusammenschluss mächtiger Unternehmen der Bergbau-Branche, der für einen großen Teil des galaxisweiten Erzabbaus verantwortlich war. Das einflussreiche Mitglied der Handelsgilde ging nach dem Ende der Klonkriege ein Zweckbündnis mit dem Galaktischen Imperium ein, das es ihm erlaubte, eigene Raumstreitkräfte zu unterhalten. Die diversen Bergbau-Operationen der Minengilde sicherten den Rohstoffnachschub des Imperiums im Krieg gegen die Rebellion.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Minengilde war ein Netzwerk von Unternehmen der Bergbaubranche zur Koordinierung des galaxisweiten Abbaus natürlicher Ressourcen.[7] Das operative Geschäft wurde von einem Vorstand geleitet.[2] Zu ihren Mitgliedern zählte unter anderem das Nupayuni-Bergbaukonsortium.[2] Bis zum Ende der Klonkriege war sie Teil der Handelsgilde,[1] baute aber mit dem Aufstieg des Galaktischen Imperiums ihre Machtbasis immer weiter auf und entwickelte eine enge Bindung zu dem Regime, die allerdings mehr praktisch als ideologisch motiviert war.[4] Für die Gilde arbeiteten größtenteils Trandoshaner und Rodianer.[8]

Ihr unterlag die Kontrolle über weite Gebiete wie den Bereich um die Sereeda-Zwischenstation, für deren Passage sie eine Maut verlangte.[9] Operationsbasen und sogar eigene Schiffswerften der Minengilde[10] befanden sich an diversen Orten wie Ord Mantell, Takodana, dem Ring von Kafrene, Vergesso, dem Smuggler’s Run, Nar Shaddaa, Dem Rad, Raxus Prime,[4] Crait,[3] Sullust[6] oder Lothal.[11] In einer Raffinerieanlage in einem abgelegenen Asteroidenfeld baute die Minengilde den Treibstoff Clouzon-36 ab.[5] Als Konkurrenz zu den Einrichtungen des Pyke-Syndikats und des Huttenkartells betrieb die Gilde mehrere Coaxium-Raffinerien nahe Kessel.[12] Sie unterhielt eigene exklusive Komm-Kanäle im Umfeld ihrer Minenoperationen.[13] Aufklärungsdroiden des Konglomerats untersuchten permanent unbekannte Sternsysteme nach Welten mit großen Mineral-Lagerstätten. Nach dem Standardprocedere der Gilde wurde bei einem Ausschlag der Instrumente zunächst ein Orbitalscan und anschließend eine eingehende Bodenanalyse durch ein Geologenteam der Gilde durchgeführt, der Konzern eine vorläufige Schürfkonzession bei der jeweiligen galaktischen Regierung beantragte.[2] Neben Scannertechnologien griffen diese Teams auch auf Ballonsauen zurück, die sich dank ihrer besonderen Sinneswahrnehmung ideal zur Aufspürung von Erzen eigneten.[14] Nach einigen Probebohrungen und einer genauen Analyse der einheimischen Flora und Fauna oblag die Letztentscheidung über die Fortführung der Minenoperationen dem Vorstandsbüro.[2]

Ein TIE/MG-Sternenjäger der Minengilde

Neben den aktuellen galaktischen Regierungen zählten auch die Neimoidianer als Großaktionäre des Konglomerats zu den regelmäßigen Geschäftspartnern der Minengilde. Zum Schutz ihrer regelmäßigen Handelskonvois durch die ganze Galaxis[15] setzte der Konzern verschiedene Raumschiffsklassen ein. Bei den TIE/MG-Sternenjägern handelte es sich um modifizierte TIE/LN-Raumüberlegenheitsjäger, die auf der Vorderseite mit jeweils zwei Solarpanelen weniger pro Flügel ausgestattet waren. Dadurch boten sie den Piloten zwar mehr Sicht, verfügten dafür aber über weniger Leistung. Sie wurden galaxisweit in den Einrichtungen der Minengilde und Operationsbasen von Mitgliedsunternehmen eingesetzt, um sie vor Dieben, Piraten und Saboteuren der Rebellion zu beschützen.[10] Alle Schiffe der Gilde waren in einem distinktiven gelben Farbschema gehalten, um eine leichte Unterscheidbarkeit zu den Einheiten der imperialen Flotte zu gewährleisten, und führten das Emblem der Minengilde.[16] Zum Schutz ihrer Minenoperationen auf Kessel setzte sie X4-Kanonenboote der Incom-Gesellschaft als Patrouillenschiffe ein.[4] Als Transportschiffe fungierten unter anderem YV-865 Aurore-Klasse Frachter.[9] Den Erzabbau vollzog die Minengilde mithilfe von Erzbaggern, großen repulsorbetriebenen, mobilen Förderanlagen, die die das sie umgebende Gelände nach Energiequellen durchsuchten und dabei Rohstoffe aus dem Erdboden zogen, indem sie ihn verbrannten und damit ganze Landschaften sowie die natürlichen Lebensräume verschiedenster Tierarten einäscherten.[17] Für archäologische und montane Ausgrabungen ein griff die Gilde auf Ausgrabungsbohrer zurück.[18] Als Schutz ihrer Anlagen fungierten IG-RM Leibwächter- und Vollstrecker-Droiden.[19] Um ihre Geräte zu betreiben setzte die Minengilde Sklaven verschiedener Spezies ein, die von Aufsehern und Vorarbeitern zur Arbeit gezwungen wurden.[11]

Geschichte[Bearbeiten]

Galaxisumspannendes Konglomerat[Bearbeiten]

Die Minengilde wurde lange Zeit vor den Klonkriegen gegründet[4] und war einer der größten Mitgliedskonzerne der Handelsgilde.[1] Um das Jahr 40 VSY wurden während der entscheidenden Gefechte des Serennianischen Bürgerkrieges einige Sacanium-Nuggets durch den Angriff eines Tirra’Taka aus dem Erdboden einer Ebene nahe der Stadt Carannia gerissen. Die Serennianer entdeckten die Erzklumpen nach dem Ende der Schlacht und hofften, dass die Entdeckung des wertvollen Rohstoffs auf ihrem Planeten zu einer wirtschaftlichen Beteiligung der Minengilde auf Serenno führen würde. Dooku, der Bruder des während der Kämpfe getöteten Grafen Ramil von Serenno, wollte jedoch eine erneute Rettung eines Planeten nicht wegen seiner Bewohner, sondern nur aufgrund seiner Rohstoffe verhindern, trat aus dem Jedi-Orden aus und proklamierte sich selbst zum neuen Herrscher der Randwelt.[21]

Ein Aufklärungsdroide der Minengilde entdeckte bei einem Flug durch das System PZ-43-Gamma Spuren von Natriumkristallen und anderer Mineralisation auf dem Planeten Crait und markierte die abgelegene, unerforschte Welt für eine orbitale Analyse durch ein Pionierteam. Die kursorische Untersuchung ergab große Vorkommen an Rhodochrosit, die eine Erkundungsmission auf der Planetenoberfläche rechtfertigte. Als Ergebnis dieser Untersuchung beantragte die Minengilde erfolgreich eine einstweilige Schürfkonzession bei der Galaktischen Republik. Daraufhin vergab die Gilde eine Unterlizenz an das Nupayuni-Bergbaukonsortium, eines seiner Mitgliedsunternehmen.[2] Im Zuge der Erkundungsmissionen errichteten die Pioniere eine riesige Panzertür am Eingang ihrer Basislager-Höhle, das die Kristallstürme und großen Raubtiere von Crait abhalten sollte.[3] Das Forschungsteam stufte die Kristallstürme und die räuberische Fauna des Planeten als Gefahr der höchsten Priorität ein. Aufgrund dieser Einschätzung und der Ergebnisse der Probebohrungen sah der Vorstand der Minengilde die Operationen auf Crait als zu unprofitabel für eine Fortführung an und ordnete[2] bereits nach kurzer Zeit die Beendigung des Projekts an. Um nicht noch mehr Kapital mit der Bergung des bereits eingesetzten Materials zu verlieren, ließ das Expeditionsteam seine Ausrüstung auf Crait zurück.[3] In einem Nachbericht stellten die beteiligten Pioniere im Nachhinein alle relevanten Informationen über Crait und seine Fauna zusammen.[3]

Während der Herrschaft des Galaktischen Imperiums pflegte die Minengilde aus praktischen Erwägungen enge Beziehungen zu dem Regime,[4] sodass ihr als Dank für die gemeinsame Zusammenarbeit das Recht gewährt wurde, eigene TIE-Jäger einzusetzen.[10] Das Imperium überließ der Minengilde im Tausch gegen wertvolle Rohstoffe[22] überschüssige TIE/LN-Raumüberlegenheitsjäger der Sienar-Flottensysteme in großer Stückzahl, die daraufhin in den Schiffswerften des Konglomerats modifiziert wurden.[10] Tobias Becketts Gruppe überfiel drei Monate lang Erzfrachter der Minengilde, die an den Rändern des Celestial Wake operierten.[12] Im Jahr 10 VSY schloss sich der Gotarite Fugas Fandita, ein ehemaliger Arbeitssklave des Pyke-Syndikats in den Gewürzminen von Kessel, der Minengilde an.[12]

Aufkeimende Rebellion gegen das Imperium[Bearbeiten]

Die Clouzon-36-Raffinerie der Minengilde

Als das Galaktische Imperium auf dem Planeten Lothal mit der großangelegten Produktion von TIE-Jägern begann, baten die verantwortlichen imperialen Kommandanten die Minengilde um Hilfe bei der Produktion der notwendigen Rohstoffe. Die Gilde richtete daraufhin eine Zentrale ein und entsandte von dort aus ihre Erzbagger über den ganzen Planeten, darunter mindestens einen in das nördliche Grasland.[11] Die Crew der Geist griff während des Galaktischen Bürgerkrieges mehrfach Förderkolonien der Minengilde an.[23] Einer dieser Angriffe traf eine Raffinerieanlage der Minengilde in einem abgelegenen Asteroidenfeld. Dort nährten sich immer wieder Purrgils von dem natürlichen Clouzon-36-Reservoir des Planetoiden. Daher ließ Yushyn, der Vorarbeiter der Station, seine Arbeiter regelmäßig Jagd auf die Tiere machen, um zu verhindern, dass die Purrgils das Treibstoffvorkommen der Minengilde ausbeuteten. Zu diesem Zweck schickte er ankommenden Schwärmen der Tiefraum-Lebewesen TIE/MG-Jäger entgegen, die die Herden ausdünnen sollten. Als im Jahr 3 VSY ein größerer Schwarm der Tiere den Planetoiden erreichte, versteckte sich der Frachter Geist zwischen den Purrgils. Beide von Yushyn ausgesandten TIE-Jäger wurden von den Rebellen zerstört. Anschließend drangen die Rebellen in die Raffinerieanlage ein und töteten mehrere Wachposten, um an eine für das Imperium vorgesehene, transportfertige Treibstofflieferung zu gelangen, die der Phönix-Staffel einen ganzen Zyklus lang Energie liefern konnte. Sie eroberten ein Wachpostengeschütz der Station und brachten unter dessen Feuerschutz die mit Clouzon-36 befüllten Fässer an Bord der Geist. Es gelang Yushyns Truppen zeitweise, die Eindringlinge zurückzuschlagen, jedoch konnten die Rebellen die Sicherheitskräfte und TIE-Jäger der Minengilde dank der Unterstützung der Purrgils besiegen und Yushyn in das Treibstoffreservoir werfen. Anschließend zerstörten sie die gesamte Anlage und ergriffen die Flucht.[5]

Ein Jahr später sagte sich eine kleine Splittergruppe von der Minengilde los, um den imperialen Metallhandel zu ihren eigenen Gunsten zu manipulieren. Ein später beigetretenes Mitglied der Gruppe war Nevil Cygni, der zeitweise überlegte, sich der Minengilde selbst anzuschließen. Nachdem das Konglomerat die Aktivitäten seiner Gruppe jedoch dem Imperium meldete, verwarf er diesen Gedanken wieder.[24] Im selben Jahr entdeckte eine aus einem Aurore-Klasse Frachter und zwei TIE/MG-Jägern bestehende Patrouille der Minengilde den Frachter Geist auf dem Territorium des Konglomerats nahe der Sereeda-Zwischenstation. Der verantwortliche Offizier der Gilde forderte die Rebellen daraufhin auf, sich ordnungsgemäß für den Transit durch das Territorium des Unternehmens zu registrieren und eine angemessene Maut zu entrichten. Als sich die Rebellen weigerten, nahmen die TIE/MG-Jäger den Frachter unter Beschuss, wurden in dem anschließenden Feuergefecht jedoch selbst zerstört. Obwohl sich Ezra Bridger dafür aussprach, auch den Frachter der Minengilde zu zerstören, um keine Zeugen zurückzulassen, verschonten die Rebellen das Schiff und begaben sich auf direktem Weg nach Yarma. Der Kommandant des Aurore-Frachters erstattete daraufhin dem Galaktischen Imperium Meldung über den Zwischenfall. Dank seines Berichts konnte Großadmiral Thrawn den Plan der Rebellenzelle prognostizieren und den Widerstandskämpfern bei Yarma eine Falle stellen.[9]

Der Erzbagger 413-24 der Minengilde

Im folgenden Jahr schmuggelte der Verbrecherlord Cikatro Vizago die Crew der Geist auf den durch das Imperium blockierten Planeten Lothal und erhielt im Gegenzug dafür einige Ballonsauen von den Rebellen. Vizago beabsichtigte, die Tiere zu einem hohen Preis an die Minengilde zu verkaufen, da sie sich ihren Spürsinn für Erze zunutze machen wollte.[14] Das Imperium nahm Vizago gefangen und überstellte ihn als Strafe für seine Kooperation mit der Rebellion als Arbeitssklaven an die Minengilde. Die Gilde setzte Vizago gemeinsam mit vier anderen Sklaven auf dem Erzbagger 413-24 unter dem Kommando des trandoshanishen Kapitäns Seevor und des Vorarbeiters Proach ein. Als der Erzbagger eine Graslandschaft durchquerte, schlichen sich einige Crewmitglieder der Geist an Bord und schalteten den Sicherheitsdroiden ab. Anschließend nahmen sie Seevor gefangen, der jedoch zuvor noch einen Notruf an die Gildenzentrale von Lothal absetzen konnte. Da es den Rebellen nicht gelang, die zuständigen Mitarbeiter der Gilde restlos davon zu überzeugen, dass der Frachter lediglich eine Fehlfunktion habe, meldete das Unternehmen den Vorfall an das Galaktische Imperium, das zwei Patrouillen-Transporter entsandte. Währenddessen gelang es dem Jedi Kanan Jarrus und dem Lasat Garazeb Orrelios mit vereinten Kräften, Proach zu besiegen und die Sklaven zu befreien. Der befreite Vizago gab sich als Kapitän des Erzbaggers aus und schaffte es, die imperialen Sturmtruppen zum Weiterflug zu überzeugen. Allerdings entkam während des Täuschungsmanöevrs Seevor, der den Fusionsreaktor des Fahrzeugs zu sabotieren versuchte. Seevor fiel im Kampf mit Ezra Bridger in den Reaktor und starb.[11] Als das Galaktische Imperium kurze Zeit vor der Schlacht von Yavin versuchte, die Geheimnisse des Jedi-Tempels auf Lothal zu ergründen, forderte der die archäologische Ausgrabung leitende Minister Veris Hydan[8] Unterstützung durch die Minengilde an. Die Gilde entsandte dazu einige Ausgrabungbohrer[18] und Personal zu dem Tempel. Nach der Öffnung und anschließende Schließung des Tempel-Portals machte sich der gesamte Gebäudekomplex selbst dem Erdboden gleich und begrub das Material und Personal des Imperiums und der Minengilde unter dem Aushub.[25]

Galaktischer Bürgerkrieg und Aufstieg der Ersten Ordnung[Bearbeiten]

Während des Galaktischen Bürgerkrieges entdeckten Späher der Rebellen-Allianz die aufgegebenen Anlagen der Minengilde auf Crait wieder und erweiterten die bestehenden Anlagen.[3] Auf der Suche nach Verbündeten sondierte der Rebellen-General Davits Draven mögliche Abkommen mit verschiedene Syndikaten und Wirtschaftsunternehmen, darunter dem Hutten-Rat, der Kopfgeldjäger-Gilde und der Minengilde. Nachdem ihm die beiden Syndikate eine Absage erteilt hatten, legte Draven der Rebellenführerin Mon Mothma nahe, in Verhandlungen mit der Minengilde einzutreten, deren Zusammenarbeit mit dem Imperium weniger ideologisch als praktisch motiviert war. Draven vermutete, dass die Gilde der Allianz Konzessionen für freies Geleit auf den Gebieten des Konglomerats zu günstigen Konditionen gewähren würde.[4]

Da die Tibanna-Gasverarbeitungsanlage in der Wolkenstadt über Bespin klein genug war, um der Minengilde nicht aufzufallen, wurde sie kein Mitglied des Konglomerats.[26] Nachdem Calrissian den Gran Bondeeni, einen seiner Vertragspartner mit engen Kontakten zur Minengilde bedroht hatte, um ihn zur Zahlung von 10.000 Credits zu bringen, wandte sich Bondeeni an die Gilde und bat um Hilfe. Allerdings blieb der Zwischenfall für Calrissian folgenlos.[27]

Während des Konflikts zwischen der Ersten Ordnung und dem Widerstand trieb die Minengilde noch immer Handel mit den Neimoidianern. Der narquoisische Pirat Pru Sweevant nutzte während seiner Aufenthalte in Maz Kanatas Schloss seine gut vernetzten Kontakte zur Minengilde dazu,[15] an Fahrpläne von Handelskonvois zu gelangen,[28] die neimoidianische Waren transportierten, um diese auszurauben.[15] Der Keteerianer Teroj Kee, ein Agent der Ersten Ordnung, gab sich während seines Aufenthalts auf der Colossus-Station fälschlich als Mitarbeiter der Minengilde aus, um den Ersatzteilhändlern Orka und Flix einen Phasenüberbrücker für den Dedlanit-Asteroidenbergbau zu stehlen. Allerdings konnte der junge Widerstandspilot Kazuda Xiono den Schwindler enttarnen und dessen Darius G-Klasse Frachter dank der Hilfe des Gorgs Bitey zerstören.[29]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Rise of the Separatists
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 Rose Tico: Resistance Fighter
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 Die letzten Jedi – Die illustrierte Enzyklopädie
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 4,14 4,15 Das Buch der Rebellen
  5. 5,0 5,1 5,2 RebelsDie Reise der Purrgils (2.15)
  6. 6,0 6,1 Prinzessin Leia
  7. 7,0 7,1 Mining Guild in der Databank von StarWars.com
  8. 8,0 8,1 RebelsEin teuflischer Plan (4.12)
  9. 9,0 9,1 9,2 RebelsEin dunkles Geheimnis (3.01-2)
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 Dawn of Rebellion
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 RebelsDas gekaperte Schiff (4.08)
  12. 12,0 12,1 12,2 Tales from Vandor
  13. Eine neue Dämmerung
  14. 14,0 14,1 RebelsDie Besatzung (4.05)
  15. 15,0 15,1 15,2 Aliens of the Galaxy
  16. Mining Guild TIE fighter in der Databank von StarWars.com
  17. Ore Crawler in der Databank von StarWars.com
  18. 18,0 18,1 Mining Guild excavation driller in der Databank von StarWars.com
  19. Mining Guild Security Droid in der Databank von StarWars.com
  20. Eigenübersetzung: „It's Sacanium! […]“ – „A rare ore. Stronger than Zersium when refined and rarer than Phrik. Have seen it before, but long time ago.“ – „It’s scattered all across the plain. That… creature must have brought it up with it when it broke the surface.“ – „But that's incredible! If there's a seam of Sacanium running beneath us, the Senate is bound to send a contingent from the Mining Guild. Dooku! Serenno will recieve as much help as it needs!”
  21. Dooku: Jedi Lost
  22. Lexikon der Raumschiffe und Fahrzeuge
  23. Strike Missions
  24. Thrawn
  25. RebelsDie Offenbarung (4.13)
  26. Episode V – Das Imperium schlägt zurück
  27. Age of RebellionLando Calrissian
  28. Das Erwachen der Macht – Die illustrierte Enzyklopädie
  29. ResistanceRiskante Geschäfte (1.14)

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Minengilde
Allgemeines
Mutterkonzern:

Handelsgilde (bis 19 VSY)[1]

Mitglieder:
Sitz:

Coruscant[5]

Rolle:

Konglomerat zur Herstellung, Beschaffung und Verarbeitung von Rohmaterialien[5]

Historische Informationen
Gründungsjahr:

Vor 25000 VSY[6]

Zugehörigkeit:

Die Minengilde war ein galaxisumspannendes Konglomerat von Unternehmen im Bereich der Extraktion, Raffinerie und des Transports von Rohmaterialien. Der Konzern entstand vor der Gründung der Galaktischen Republik auf dem Planeten Coruscant und breitete sich in der Anfangsphase der Weltraumerkundung über die Kernwelten aus. Als die Erzlagerstätten im galaktischen Kern zur Neige zu gehen drohten, expandierten die Mitgliedsunternehmen der Minengilde in die Randgebiete, wodurch sich auch das Macht-Gleichgewicht innerhalb des Konglomerats verschob. Während der Klonkriege schloss sich die Minengilde als Mitglied der Handelsgilde der konföderation unabhängiger Systeme an, wechselte aber kurz vor Kriegsende die Seiten, als absehbar war, dass die Galaktische Republik siegreich aus dem Konflikt hervorgehen würde. Dadurch konnte sie sich im Gegensatz zu den anderen Großkonzernen vor der Zerschlagung und Verstaatlichung durch das Galaktische Imperium bewahren und ging eine lukrative Partnerschaft mit dem Regime ein. Zeitweise gehörten der Minengilde 300.000 Firmen an und der Konzernvorstand disponierte über 75 Prozent der gesamten galaktischen Roherzproduktion. Nach dem Niedergang des Imperiums belieferte die Minengilde sowohl die imperialen Restwelten als auch die Neue Republik.

Beschreibung[Bearbeiten]

Unternehmensführung[Bearbeiten]

Ein Erkundungstrupp der Minengilde

Die Minengilde war ein Zusammenschluss von Konzernen der Bergbaubranche zur Koordination der Extraktion, des Transports und der Raffinerie von Roherzen.[5] Mit über 300.000 Mitgliedsunternehmen aus der gesamten Galaxis[2] kontrollierte die Organisation über die neuere galaktische Geschichte hinweg den Großteil der galaxisweiten Ressourcennachschubs.[11] Die lose zusammenhängende Handelsorganisation vertrat als Wirtschaftsverband die Interessen der Eigentümer ihrer Mitgliedsunternehmen als gemeinsame Front gegenüber regionalen und galaktischen Regierungen wie auch gegenüber konkurrierenden Konzernen. Ziel des Zusammenschlusses war eine Bündelung der Ressourcen aller Verbandsmitglieder, um Einfluss auf die Entwicklung der Rohmaterialpreise zu nehmen. Aufgrund der schieren Größe des Konglomerats erwies sich die Minengilde bereits kurz nach ihrer Gründung als zu unübersichtlich für eine effektive zentrale Führung. Der Vorstand und die übrigen Führungsetage des Megakonzerns entwickelten zwar fortwährend großangelegte Strategien der Ressourcenzuweisung und Erhaltung der Preisstabilität, jedoch war das Konglomerat zu komplex und umfangreich aufgebaut, um von einer kleinen Gruppe manipuliert zu werden. Auch wenn einzelne Vorstände immer wieder Versuche unternahmen, gezielt Einfluss auf die Gesamtstruktur des Unternehmens zu nehmen, so wusste jeder hochrangige Offizier um die Grenzen solcher Vorhaben. Die traditionelle Vorsicht der Minengilde gegenüber externer Einflussnahmen – sei es durch staatliche Behörden oder Großinvestoren – erstreckte sich auch auf das eigene Vorstandsbüro. Die sich daraus ergebende dezentrale Organisation der Minengilde schmälerte die politische Macht des Konzerns gegenüber galaktischen Regierungen. Dieser Umstand bewahrte das Unternehmen während der imperialen Herrschaft vor einer Zerschlagung und Verstaatlichung, da sie trotz ihrer großen Marktmacht kein so gravierendes Risiko für Palpatines Herrschaft darstellte wie eine einheitlich geführte Körperschaft.[2] Hochrangige Offiziere der Minengilde zeigten sich nur selten in der Öffentlichkeit, um nicht in den Fokus enttäuschter oder unzufriedener Mitgliedswelten und -konzerne zu geraten.[12]

Während der Neuen Ordnung kontrollierte die Minengilde die Gewinnung, Verarbeitung und den Transport von rund 75 Prozent des imperialen Rohstoffnachschubs. Die übrigen 25 Prozent entfielen auf Nichtmitglieder, staatliche Bergbaueinrichtungen und lokale Unternehmen.[2] Mit einer monatlichen Förderung von mehreren Milliarden Tonnen und entsprechenden Umsätzen in Billionenhöhe[7] lagen die Unternehmenskennzahlen der Minengilde auf dem Niveau anderer galaktischer Konglomerate wie der Handelsgilde.[13] Der Unternehmenssitz des Konglomerats auf Coruscant[6] bestand aus dem marmornen Gildenhauptquartier[2] und einer Reihe hoch aufragender Planetenkratzer, in denen die Verwaltungsbüros der Gilde untergebracht waren.[7] Ähnliche Gebäudekomplexe existierten auch auf mehreren anderen Kernwelten. Kombiniert mit den riesigen Handelsflotten vermittelten die Prachtbauten auf Coruscant den Bürgern den Eindruck eines allmächtigen Konzerns, den die Gildenleitung mit Nachdruck zu erhalten und zu steigern versuchte.[2] Da jedoch regelmäßig die Mitgliedskonzerne, die den größten wirtschaftlichen Erfolg vorzuweisen hatten, den größten Einfluss auf die Unternehmenspolitik nehmen konnten,[7] befanden sich die wahren Machtzentren der dezentral organisierten Gilde in den Systemen der Randregionen, wo auch der Großteil der Gewinne ewirtschaftet wurden.[7]

Die Minengilde schreckte nicht vor einer völligen Ausbeutung[14] oder sogar Zerstörung der Ökosysteme ihrer Mitgliedswelten zurück, um Rohstoffe abzubauen. Sklavenarbeiter machten einen Großteil ihrer niederen Arbeitskräfte aus.[15] In der Öffentlichkeit positionierte sie sich dezidiert gegen den Abbau von Gewürzen und anderen Drogen, unabhängig davon, ob ihr Besitz und Gebrauch in der jeweiligen Jurisdiktion legal oder verboten war.[2] Dennoch bauten verschiedene Einrichtungen des Konzerns Gewürz ab.[11] Insbesondere während der Herrschaft der Galaktischen Republik regulierte das Konglomerat in Absprache mit weiteren Konsortien die Anforderungen an Minen- und Raffineriebetriebe für Tibanna. Die teure und aufwändige Raffinerie sowie der galaxisweite Vertrieb des Gases unterlag größtenteils der Besteuerung durch die Minengilde.[16] Zeitweise finanzierte das Unternehmen die Anheuerung von Piraten, die Warentransporte von Konkurrenzfirmen abfingen und ausraubten, um ihre Wettbewerber auf diesem Wege nachhaltig zu schädigen.[17]

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Die Minengilde unterhielt Förderkolonien in der gesamten Galaxis.

Eine Mitgliedschaft in der Minengilde stellte für Bergbaubetriebe, die den größten Teil ihres Umsatzes im intergalaktischen Handel erwirtschafteten, eine naheliegende Investition dar. Auf eine Weigerung, in das Konglomerat einzutreten, folgten meist Embargos und andere Sanktionen des Konzerns.[2] Trotz der hohen Mitgliedsbeiträge erwies sich eine Nichtmitgliedschaft somit meist wirtschaftlich als deutlich unattraktiver.[18] Einzig unternehmen, die es schafften, die Aufmerksamkeit der Gilden-Rekrutierer von sich abzulenken, oder die zu klein oder zu weit von anderen zivilisierten Systemen entfernt waren, um auf sich aufmerksam zu machen, konnten sich gelegentlich einer Gildenmitgliedschaft entziehen. Darüber hinaus bestand vonseiten der Gilde kein Interesse an verstaatlichten Firmen, sodass Mitgliedsunternehmen teilweise versuchten, aus der Gilde auszutreten, indem sie sich von lokalen Regierungen aufkaufen ließen. Ein solches Verhalten zog meist eine formelle Ermittlung der Minengilde nach sich, im Zuge derer die Verantwortlichen identifiziert und bestraft wurden.[2] Diverse kriminelle Syndikate machten sich den durch die Gilde gebotenen Schutz zunutze, indem sie einen ihrer Geschäftszweige als einen Bergbaubetrieb tarnten, um in das Konglomerat einzutreten und. Als Gildenmitglieder standen ihnen diverse Vorzüge wie die große Handelsflotte des Unternehmens zur Verfügung. Eine Querfinanzierung ihrer illegalen Machenschaften und Geldwäsche in großem Stil wurden durch den dezentralen Aufbau der Gilde begünstigt. Andererseits blieb der Einfluss von Verbrechersyndikaten auf die Führungsetage meist beschränkt, da nur wenige kriminelle Vereinigungen über genügend wirtschaftliche Macht verfügten. Während der Neuen Ordnung gelang es einzig der Schwarzen Sonne, die Gildenleitung zu infiltrieren.[2]

An die Gildenmitgliedschaft war der Zugang zu den Ressourcen sowie hunderten kleiner, aber lukrativer Dienstleistungen des Konglomerats geknüpft, darunter kommerzielle Versicherungspakete, die deutlich unter dem Marktpreis angeboten wurden, exklusive Rohstoffhandelsmärkte sowie juristische Dienstleistungen. Die hohen Gildenbeiträge subventionierten diese Dienste teilweise, aber die meisten erforderten die Entrichtung zusätzlicher Gebühren.[2] Neben dem Zugriff auf die Handelsflotte der Gilde bot das Unternehmen seinen Mitgliedern auch jegliche Art von Bergbau-Ausrüstung zu erschwinglichen Leasingraten.[5] Die geheimen Handelsrouten der Gilde boten den Firmen Schutz vor Piraten.[19] Ein Team hochbezahlter Syndikusanwälte und Lobbyisten schützten die Mitgliedsunternehmen vor Repressalien durch planetare Regierungen und kümmerten sich um die Interessen der Gilde auf Coruscant. Ihre wichtigste Aufgabe bestand darin, einen Zugriff des stets um die Verstaatlichung von Schlüsselindustrien bemühten Galaktischen Imperiums auf die Vermögenswerte der Gildenmitglieder zu verhindern. Die Minengilde war zwar stets dazu bereit, ihre Mitgliedsunternehmen juristisch zu unterstützen, sofern sie von lokalen Regierungen geschädigt wurden, jedoch vermied sie es, sich in interne Machtkämpfe unter ihren Mitgliedern einzumischen. Meist wurde lediglich ein Schiedsrichter, Mediator oder Ermittler zur Untersuchung verdächtiger Verluste und Unfälle entsandt.[2] Regionale Inspektor-Auditoren wie Annora Calandra reisten zu den Mitgliedsunternehmen der Gilde und prüften[12] in jährlichem Turnus[3] deren Bücher, um sicherzustellen, dass sie angemessene Gebühren an die Gilde entrichteten.[12] Falls sich bei der Buchprüfung Diskrepanzen ergaben, erlegte die Gilde den Unternehmen Bußgelder auf. Neben den Umsätzen waren auch die Erträge und die Erteilung von Schürfkonzessionen gegenüber dem Konglomerat meldepflichtig.[3]

Die Minengilde dominierte Milliarden anonymer, metallerzreicher, neu entdeckter Welten in den Spiralarmen der Galaxis.[20] Die Unternehmen eines Sektors wurden von einem regionalen Aufsichtsrat verwaltet, der regelmäßige Anhörungen der Lobbyisten und Verhandlungsführer der Mitgliedsunternehmen vornahm.[12] Die Regionalverwaltungen waren in imposanten Bauten aus poliertem Marmor untergebracht.[12] Nahezu jede legal betriebene private Bergbauoperation im gesamten Imperium war wirtschaftlich mit der Minengilde verbunden. Insbesondere im Tapani-Sektor erwies sich die Gewinnung und Verarbeitung von Rohmaterialien als lukrativ.[18] Jede größere Minenkolonie der Freien Tapani-Welten in diesem Sektor war ein Mitglied der Gilde, wodurch Konzerns Druck auf die Politik der Liga der freien Tapani-Welten ausüben konnte.[18] Einzig der Planet Lamuir blieb stets frei von jeglichem Einfluss der Gilde und entwickelte sich so zu einem beliebten Ziel der unabhängigen Wirtschaft.[21] Eine starke Präsenz der Gilde befand sich auf dem Planeten Kaiserin Teta,[14] auf dem die Karbonit-Innung, ein Mitglied der Gilde, die dortigen Karbonit-Abbauanlagen verwaltete.[22] Zwischen dem Konglomerat und der planetaren Regierung herrschten enge Geschäftsbeziehungen da das Unternehmen der Arbeitgeber eines Großteils der Bevölkerung war.[14] Zur Zeit des Galaktischen Bürgerkrieges hatte sich die Minengilde größtenteils von Kaiserin Teta selbst zurückgezogen, da die dortigen Erzadern erschöpft waren.[11] Auch auf das übrige Kaiserin-Teta-System übte die Minengilde großen Einfluss aus. Der Abbau und die Raffinerie von Roherzen und Andris-Gewürz in dem Sternsystem wurde von dem Gilden-Hauptquartier auf dem Palneten Cinnagar aus kontrolliert, in dem der regionale Aufsichtsrat tagte und die Weisungen des Vorstands lokal umsetzte. Neben den Bauten auf Cinnagar unterhielt die Gilde außerdem noch große Bürotürme auf Kaiserin Teta selbst.[11] In der Tiefsee der Wasserwelt Dac unterhielt das Konglomerat lukrative Förderstätten.[23] Neben Dependancen auf Isde Naha und Darlyn Boda[5] unterhielt die Gilde auch einen Außenposten auf Yavin 4[24] und ein Verteilzentrum auf Brentaal IV.[15] Nach dem Ende der Klonkriege übernahm sie die Lavaextraktionsanlagen der Techno-Union auf Mustafar.[25] Obwohl der Planet Reaper’s World formell demokratisch regiert wurde, zeigte die Regierung starke Abhängigkeit von imperialen Interessengruppen sowie Korporationen wie der Minengilde und der Bank von Coruscant.[26] Obwohl der Planet Christophsis formell ein Mitglied war, war der Zugang von Vertretern der Gilde zu der Kristallwelt stark beschränkt.[27] Diverse Gildenmitglieder operierten auf der Huttenwelt Nar Kreeta.[28] Bis zum Ende der Klonkriege war die Minengilde ihrerseits ein Mitglied der Handelsgilde, bis sich die Verhältnisse durch die Verstaatlichung des separatistischen Konzerns umkehrten.[1] Das im Ivax-Nebel aktive Unternehmen Figg Excavations, ein Tochterunternehmen des Figg-Konglomerats,[4] war ebenso wie die Excargan Mining Authority Mitglied der Gilde.[3]

Truppen[Bearbeiten]

Bergwerksschiffe wie die Draisini standen im Dienst der Minengilde

Die Handelsarmada der Minengilde[2] bestand aus unzähligen bewaffneten und unbewaffneten Raumschiffen zum Abtransport von Rohmaterialien,[29] die das Konglomerat an seine Mitgliedsunternehmen verleaste.[2] Dazu zählten hochmoderne, mit überlegener Hyperantriebstechnologie und fortschrittlichen Sensorarrays ausgestattete Schiffe wie die Ionenprinzessin,[30] aber auch verbreitete Frachterklassen wie der Transporter der Xiytiar-Klasse.[9] Zum Auskundschaften neu entdeckter Planeten kamen Erkundungstrupps zum Einsatz, die auf den meist abgelegenen Himmelskörpern nach Erzlagerstätten suchten.[2] Wenn sie dabei nicht auf komplexe Ökosysteme oder eine feindlich gesinnte Fauna zu treffen befürchteten, setzten sie oftmals Koro-2-Exoantrieb-Luftgleiter als Transportmittel ein.[20] Neben Sklaven arbeiteten in den Abbaueinrichtungen der Minengilde meist billige einheimische Arbeitskräfte. In den Lava-Extraktionsanlagen auf Mustafar waren größtenteils Südmustafarianer für den Abbau verantwortlich.[25] Die Sicherheitsteams der Mining Guild Security Division überwachten die Minen, um ein unbefugtes Betreten und Sabotageakten zu verhindern.[14] Gildenermittler stellten im Falle von Sabotageakten, Disputen zwischen Mitgliedsfirmen oder verdächtiger Austritte Untersuchungen und waren dazu befugt, Strafmaßnahmen zu verhängen.[2] Die paramilitärischen Vermögensschützer[2] und Gildenvollstrecker setzten sich aus Feldagenten und Teams von Hackern zusammen. Erfahrenes Vollstrecker wie Fannis Gult[5] fungierten als schnelle Eingreiftruppen, wenn Mitgliedsfirmen ihre Vermögenswerte durch bevorstehende Piratenangriffe, lokale Bürgerkriege oder die immer weiter zunehmenden Angriffe durch Rebellenstreitkräfte in den imperialen Produktionszentren gefährdet sahen.[2]

Die Akquirierung neuer Mitgliedsfirmen ging von den Gildenrekrutierern aus, die die Galaxis an Bord ihrer YT-1300-Frachter bereisten. Ausgestattet mit Geräten zur Vermessung neuer Minen und leichten Handwaffen bestand ihre Aufgabe darin, Unternehmen aufzusprüen, die dem Konglomerat noch nicht angehörten, und sie notfalls gewaltsam dazu zu zwingen, sich dem Konzern anzuschließen. Darüber hinaus waren sie für das Eintreiben der Mitgliedsbeiträge verantwortlich. Die genehmigten Methoden reichten vom Einsatz körperlicher Gewalt wie dem Bruch von Gliedmaßen gegen die Vorsitzenden bis hin zum Abschnitt eines Unternehmens von seinen Nachschublinien.[18] Die besten Gildenrekrutierer verfügten über ein ähnlich hohes Talent wie Kopfgeldjäger oder imperiale Agenten. Sie waren darin ausgebildet, Hinterhalte, inszenierte Unfälle und andere Arten von Attentaten frühzeitig zu erkennen. Ihre Befugnisse erlaubten es ihnen, abtrünnige oder flüchtige Minenbetreiber in gewahrsam zu nehmen. Allerdings nahmen nur wenige Gildenrekrutierer eigenhändige Verhaftungen vor, sondern bevorzugten das Sammeln von Beweisen, um eine Verhaftung durch lokale Strafverfolgungsbehörden zu arrangieren. Einige Gildenrekrutierer arbeiteten insgeheim auch für andere Gruppierungen wie das Imperium, die Rebellion oder kriminelle Syndikate, um sie bei der Suche nach neuen Orten für geheime Basen zu unterstützen. Die meisten Gildenrekrutierer erwiesen sich als bestechlich, wenn es darum ging, illegal errichtete Siedlungen zu ignorieren, sofern es sich nicht um Bergbauoperationen handelte.[2] Gelegentlich heuerte die Minengilde auch Söldner oder Kopfgeldjäger an. Im Ausgleich für großzügige Honorare nahm sich die Gilde das Recht heraus, die Jäger im Falle eines Misserfolgs zu exekutieren.[5] Teils warb die Gilde auch Gesetzlose an, um verhandlungsunwillige Minenbesitzer zu töten und daraufhin deren Betriebe zu übernehmen. In manchen Fällen erfüllten diese Aufgabe auch als Gesetzlose getarnte Mitarbeiter des Konzerns.[8]

Geschichte[Bearbeiten]

Rohstofflieferant der Kernwelten[Bearbeiten]

Die Minengilde wurde ursprünglich in den frühen Tagen der Weltraumerkundung gegründet. Teilweise wird behauptet, die Gilde sei sogar noch älter als die Galaktische Republik,[6] ein genaues Gründungsdatum lässt sich jedoch nicht mehr rekonstruieren. Auch der Ursprungsplanet der Minengilde geriet im Laufe der Geschichte in Vergessenheit, es gilt lediglich als gesichert, dass die Ursprünge des Konglomerats in den Kernwelten liegen.[7] Eine der ersten Festungswelten der noch jungen Minengilde war Koros Major, der später in Kaiserin Teta umbenannt wurde.[27] Obwohl die offiziellen Führungs- und Verwaltungsgremien der Minengilde stets auf Coruscant und in den Außenstellen auf anderen Kernwelten blieben, verschoben sich die unternehmensinternen Machtverhältnisse innerhalb der Jahrtausende aufgrund der rückläufigen Erträge im Kern immer weiter randwärts. Brachten die Schürfoperationen der Minengilde in den zentralen Systemen anfänglich noch monatliche Produktionen in Höhe mehrerer Milliarden Tonnen an Roherzen und hervor, durch die sich die Vertreter der Kernsysteme ihre Macht in den Steuerungsgremien des Konzerns erkauften, waren die Erzadern dort bald erschöpft, sodass das Konglomerat gezwungen war, nach alternativen Rohstoffquellen zur Deckung des immer größer werdenden Bedarfs in den Kernwelten zu suchen. Daher verlagerte das Unternehmen sein operatives Geschäft rasch in die Kolonien und den Mittleren Rand, wo neue Schürfbetriebe und Siedler den Erzabbau vorantrieben. Zwar erhielten die Kernwelten noch für mehrere Jahrhunderte ihre Vorherrschaft in der Gilde, jedoch gewannen die Mitgliedsunternehmen des Mittleren Randes rasch an Einfluss und übernahmen nach einiger Zeit aufgrund ihres anhaltenden wirtschaftlichen Erfolges die Vorherrschaft in dem Konglomerat. Als auch die Lagerstätten im Mittleren Rand zu schwinden drohten, reagierten die dortigen Firmen im Gegensatz zu den entmachteten Mitgliedern aus den Kernwelten, sondern expandierten und investierten in bislang unbesiedelten Außensystemen und dem Äußeren Rand, wodurch sie den steten Nachschub an Rohmaterialien aufrecht erhalten konnten.[7] Im Laufe der galaktischen Geschichte arrangierte die Minengilde diverse politische Umstürze, um sich daraufhin Einfluss in den neu gebildeten Regierungen zu sichern.[11]

Der Karbonitrausch auf Kaiserin Teta beginnt.

In den Jahrtausenden vor den Klonkriegen kontrollierte die Minengilde einen großen Teil aller galaktischen Minenoperationen.[6] Als auf dem Planeten Kaiserin Teta das wertvolle Metall Karbonit entdeckt wurde, eröffneten diverse Mitgliedsunternehmen der Minengilde Filialen auf der Tiefkernwelt und begannen so den Karbonitrausch. Zahlreiche Einheimische nahmen Stellen bei der Gilde an oder arbeiteten in den zahlreichen angeschlossenen Förderunternehmen. In der Folge wurde auf Kaiserin Teta so viel Karbonit gefördert, dass es in Ermangelung ausreichend großer Frachtschiffe zeitweise zu Engpässen im Abtransport des Rohstoffs kam. Obwohl das abgebaute Karbonit die Haupteinnahmequelle von Kaiserin Teta bildete, beschränkte die Minengilde ihre Operationen auf einen kleinen Teil der Landmasse, um das Ökosystem des Planeten nicht wie auf anderen Welten nachhaltig durch übermäßigen Abbau zu schädigen. Kompensation brachten die reichhaltigen Karbonit-Lagerstätten, die später auf den übrigen sechs bewohnbaren Welten des Kaiserin-Teta-Systems entdeckt wurden. Obwohl die Minen auf Kaiserin Teta von den Sicherheitsteams der Gilde streng überwacht wurden, kursierten verbreitete Gerüchte, dass die Abbaueinrichtungen im Geheimen auch als Lager- und Umschlagplätze diverser Verbrechersyndikate für Schmuggelwaren unter dem Deckmantel eines legitimen Betriebs benutzt wurden.[14] Im Zuge der Expansion großer Konzerne der Kernwelten in den Mittleren Rand erschloss die Minengilde im Jahr 2200 VSY[27] den erst kurz zuvor entdeckten Teraab-Sektor, dessen Sternsysteme Planeten mit reichen Metallvorkommen boten, darunter Welten wie Ruusan, Drogheda, Istic, Pesmenben IV und Tyne’s Horky. Im Gegensatz zu den übrigen kolonisierten und ausgebeuteten Welten geriet Ruusan aufgrund seiner vergleichsweise geringen Metallvorkommen und seiner ungünstigen Lage inmitten störender stellarer Nebel und unkartografierter Sterne im Hinterland des Sektors rasch wieder in Vergessenheit. Nur wenige Jahrhunderte nach der Ruusan-Kampagne machten Verschiebungen kosmischer Nebel die meisten Hyperraumrouten nach Ruusan unbefahrbar, sodass der Planet bald lediglich noch in der Archiven des Jedi-Ordens und der Minengilde aufgeführt war.[31] Sie verfügte über eine Präsenz im wirtschaftlich florierenden Cranan-System im D’Anjon-Nebel, die einzige signifikante Minenoperation im Arkanis-Sektor.[27]

Als Ecclesius Figg um das Jahr 400 VSY Floating Home, die erste Tibannagas-Förderanlage auf Bespin errichtete, gelang es ihm, die Einrichtung lange Zeit vor der Minengilde zu verbergen.[32] Die kurz danach entstandene Wolkenstadt tarnte er mit einem gefälligen, kosmopolitischen Resort, um die Aufmerksamkeit des Konglomerats abzulenken.[27] Im Jahr 124 VSY erhielten die Minengilde, die Handelsföderation und das Büro für Schiffe und Schiffsbetrieb im Zuge einer Reform der Galaktischen Republik, die Korporationen ähnliche Rechte einräumte wie den Mitgliedswelten, einen Sitz im Galaktischen Senat. Dieses Präzedens ermöglichte es auch den übrigen großen Konglomeraten, ebenfalls einen Vertreter in den Senat zu entsenden.[27] Im Jahr 44 VSY bat Clat’Ha, die leitende Betriebsmanagerin der Arcona Mineral Harvest Corporation die Minengilde vergeblich um die Ausweisung der konkurrierenden Offworld Mining Corporation von dem Planeten Bandomeer.[33] Die drei letzten Senatoren von Dac vor Tundra Dowmeia unterhielten enge jeweils Beziehungen zur Minengilde und vertraten ihre Interessen in den inneren und äußeren Angelegenheiten der Mon Calamari und Quarren. Über Jahrzehnte hinweg steuerte die Gilde den Rat von Mon Calamari mittels Korruption und sorgte dafür, dass das Gremium eine beharrliche Isolationspolitik verfolgte, um Konkurrenzunternehmen den Einstieg in die lukrativen Erzgewinnungsoperationen in der Tiefsee von Dac zu erschweren.[23]

Niedergang der Galaktischen Republik[Bearbeiten]

Die Erkundung Nyriaans

Die Minengilde erwarb dank hoher Bestechungssummen an republikanische Senatoren eine Schürfkonzession für den Planeten Nyriaan. Das Konglomerat stellte bald neben je einem permanenten Vertreter der Korporatiossektorverwaltung, der aktuellen galaktischen und der planetaren Regierung ein Mitglied des herrschenden Rates von Nyriaan, dessen Mitglieder konstant versuchten, für ihre Fraktionen größere Kontrolle über die Minenindustrie des Planeten zu gewinnen. Auf dem an Madilon, einem für die Produktion moderner Hyperantriebe essentiellen Metalls, reichen Planet erfolgten Minenoperationen durch eine Vielzahl privater Schürfoperationen. Um sich diese Betriebe einzuverleiben, warb die Minengilde Gesetzlose an, die das Territorium privater Madilon-Schürfer nach deren Ermordung beanspruchten und zu günstigen Konditionen an das Konglomerat übertrugen. Die inmitten von vier profitablen Madlion-Minen errichtete Stadt Tonnage bildete das Hauptquartier und die Verarbeitungsanlage der Minengilde für ihre Operationen auf Nyriaan. Die Schmelzanlage in Tonnage ermöglichte es, das Madilon noch auf Nyriaan zu extrahieren und in Barren zu gießen, um so eine kosteneffizientere Verschiffung des Metalls ohne Schlacke und andere Verunreinigungen zu ermöglichen. Die Schürfbetriebe der Minengilde stellten allerdings eine hohe Umweltbelastung für das Ökosystem von Nyriaan dar. Die Deponierung von Abraum und Abfällen im Umland von Tonnage führte rasch zu einem Absterben der einheimischen Flora, wodurch sich die Gilde den Zorn der einheimischen Bevölkerung zuzog. Durch einen Informanten innerhalb der Gilde gelangten große Mengen belastender Beweise für die Geschäftspraktiken des Konglomerats an die Öffentlichkeit und begründeten eine politische Bewegung gegen das Unternehmen. Im Jahr 39 VSY übertrug die Minengilde der Handelsföderation die Kontrolle über die Madilon-Exporte im Mittleren Rand und der Expansionsregion. Obwohl die Gilde nach außen den Anschein vollständiger Autonomie zu erhalten versuchte, vertrat sie insgeheim auch die Interessen der Handelsföderation auf Nyriaan, um die Preise für Madilon auf dem galaktischen Rohstoffmarkt in die Höhe zu treiben. Da der Korporationssektorverwaltung eine rechtliche Handhabe gegen diese Kartellbildung fehlte, versuchte sie, die Gilde auf andere Weise zu unterminieren, worauf die Gilde mit einem Boykott von Transfereinrichtungen der Korporationssektorverwaltung reagierte. Als die Korporationssektorverwaltung ihre Minenoperationen drei Jahre später widerrechtlich auf das Territorium der einheimischen Nyriaaner expandierte, starteten die Bürger bewaffnete Proteste gegen den Firmenverbund, die von Minengilde und Handelsföderation insgeheim unterstützt wurden.[8]

Im Jahr 27 VSY waren die Minengilde und die Firmenallianz in einen Disput mit einer der Brolfi-Regierungen auf dem Planeten Barlok involviert, der aus Diskussionen um die Auslegung eines achtlos aufgesetzten Bergbauvertrages entstanden war. Die lokale Vertretung der Minengilde unter der Leitung des Gildenmeisters Gilfrome hielt das Abkommen für eine Einschränkung der Rechte der Brolfi, während die Firmenallianz fürchtete, das beträchtliche Kapital, das sie bisher für die Erschließung der dortigen Schürfgebiete aufgewendet hatte, bei einem Verlust ihrer Abbaulizenzen abschreiben zu müssen. Die Beteiligung der Firmenallianz führte dazu, dass den eigentlich unbedeutenden Gesprächen große mediale Aufmerksamkeit zukam. Daher beschlossen der Jedi-Rat und das Büro des Obersten Kanzlers, die Klärung der Angelegenheit durch die Einsetzung des Jedi-Meisters Jorus C’baoth, des Jedi-Ritters Obi-Wan Kenobi und dessen Padawan Anakin Skywalker als Unterhändler zu beschleunigen und eine Übereinkunft über die Vergabe der Schürfrechte zu vermitteln. Die Delegation der Firmenallianz wurde von Passel Argente angeführt. Im Laufe der Verhandlungen ließ Darth Sidious seinen Untergebenen Kinman Doriana gemeinsam mit Angehörigen der Minengilde, die davon überzeugt waren, dass die Involvierung der Firmenallianz in den Bergbau auf Barlok zu einer langfristigen wirtschaftlichen Rezession führen würde, ein erfolgloses Attentat auf Passel Argente inszenieren. Es gelang C’baoth mit der Hilfe der anderen Jedi sowie von Passel Argentes Leibwächter Jerv Riske, die auf den Konferenzraum abgefeuerte Lenkrakete kurz vor ihrem Aufschlag aufzuhalten. Wie von Sidious beabsichtigt brachte der durch den Anschlag erlittene Schockzustand beider Delegationen C’baoth in die Position, ihnen einen eigenen Kompromissvorschlag aufzuzwingen, der sowohl das Selbstbestimmungsrecht von Barloks Bevölkerung als auch den massive bisherige Kapital- und Materialeinsatz der Firmenallianz gleichermaßen honorierte. C’baoths Erfolg auf Barlok führte dazu, dass der Galaktische Senat das von ihm konzipierte Extragalaktische Flugprojekt trotz Finanzierungsschwierigkeiten bewilligte.[34]

Im Jahr 22 VSY ergaben Untersuchungen der Minengilde, dass die Excargan Mining Authority widerrechtlich einen Asteroidengürtel mit großen Doonium-Vorkommen, einem Metall, das als Hüllenmaterial der Acclamator-Klasse genutzt wurde, im Herios-Sektor ausbeutete und die Erträge nicht einmal in seinen Abrechnungen an das Konglomerat angegeben hatte. Eine Buchprüfung ergab ein Defizit von 200 Millionen Tonnen Dooniumerz mit einem Marktwert von mehreren Billionen Credits, das an Großverbraucher wie die Kuat-Triebwerkswerften, die Rendili-Raumschiffswerften und Rothana-Schwermaschinenbau geliefert wurde. Nach der Aufdeckung der Diskrepanzen verhängte die Minengilde ein hohes Bußgeld gegen die Excargan Mining Authority und leitete eine umfassende Untersuchung der Korruption im Vorstand ihres Mitgliedsunternehmens ein. Am 13:4:18 nach der Großen Eichung berichteten die HoloNetz-Nachrichten in einem Artikel über den Sachverhalt.[3]

Kriegsgewinn(l)er der Klonkriege[Bearbeiten]

Als Mitglied der Handelsgilde trat die Minengilde während der Separatistenkrise ebenfalls der Konföderation unabhängiger Systeme bei. Obwohl die Gilde die Bewegung offiziell unterstützte, stellte sie ihre Truppen nicht in den Dienst der Separatisten.[8] Stattdessen überließ sie den Separatisten die von ihren Kundschaftern erhobenen Daten über diverse Planeten des Wilden Raums, um geeignete Aufmarschgebiete und Geheimverstecke zu finden.[35] Aufgrund der engen Geschäftsbeziehungen zwischen Kaiserin Teta und der mit der Konföderation alliierten Minengilde kam es während des Konflikts zu einer Reihe kleinerer Scharmützel zwischen den Kriegsparteien um die Karbonit-Lagerstätten der Tiefkernwelt.[14] Durch den Beginn der Klonkriege entstand bei der Galaktischen Republik ein erhöhter Bedarf an Madilon zur Produktion neuer Raumschiffe. Da die Separatisten die Abhängigkeit ihres Feindes von den Erträgen auf Nyriaan erkannten, begannen die Minengilde und die Korporationssektorverwaltung rasch damit, die republikanischen Abbauanlagen gezielt zu behindern. Während sich die Interessen des Separatistenführers Dooku auf Nyriaan auf die Neutralisierung der republikanischen Anlagen beschränkten, verfolgten die Handelsföderation, Handelsgilde und Minengilde dort auch ihre wirtschaftlichen Zielsetzungen. In der Ersten Schlacht von Nyriaan gelang es der Konföderation ein Jahr nach Kriegsbeginn, die republikanischen Anlagen zu erobern. In der Folge wurden die eingenommenen Minenbetriebe unter der Minengilde und der Korporationssektorverwaltung aufgeteilt, woraufhin beide Unternehmen damit begannen, das Land von Nyriaans Ureinwohnern frei von der republikanischen Jurisdiktion ohne hemmende Gesetze auszubeuten. Die Einheimischen leisteten erbitterten Widerstand gegen die Operationen der Unternehmen und demolierten im Zuge ihrer Proteste diverse Minenbetriebe. Dabei wurden sie von vereinzelten republikanischen Agenten unterstützt, aber auch zeitweise von Mitgliedern der Handelsföderation und Handelsgilde, die ihren jeweiligen Konkurrenten Schaden zufügen wollten. Im Jahr 19 VSY wurde Nyriaan zum zweiten Mal zum Schauplatz einer Schlacht zwischen separatistischen und republikanischen Streitkräften. Nach dem Tod der Separatistenführer Dooku und Grievous innerhalb nur weniger Tage verloren die konföderierten Truppen ihre Kampfmoral und wurden von der Klonarmee innerhalb von nur einer Nacht vollständig aufgerieben. Es gelang der Minengilde im Zuge der Aufräumarbeiten nach der Schlacht, jegliche Beweise für ihre Verstrickung mit der Konföderation zu vernichten. Dadurch überstand die Minengilde die Zerschlagung der separatistischen Großkonzerne durch das Galaktische Imperium nach dem Ende der Klonkriege größtenteils unbehelligt. Das Imperium überließ die Betriebe der allesamt von der Regierung absorbierten Handelsföderation, Handelsgilde und Techno-Union auf Nyriaan der Minengilde zur weiteren Ausbeutung. Der Friedensvertrag des Unternehmens mit dem Imperium zwang die Gilde jedoch dazu, einen Großteil des geförderten Madilons zu günstigen, durch das Regime festgelegten Preisen an das Imperium abzuführen. Obwohl diese Bedingungen eine große Belastungen für die Minengilde wie auch für die ebenfalls betroffene Korporationssektorverwaltung darstellten, beugten sie sich der Tributpflichtigkeit angesichts des andernfalls drohenden Verlusts jeglicher Schürfkonzessionen auf Nyriaan.[8]

Eine Vertreterin der Minengilde hatte einen Sitz im Herrschenden Rat von Nyriaan inne.

Nach dem Ende der Klonkriege absorbierte das Galaktische Imperium die Handelsgilde.[1] Da die Minengilde gegen Ende des Krieges jegliche Beweise für eine Verbindung zu den Separatisten zerstört hatte, während die Handelsgilde und die übrigen Hauptkonglomerate weitestgehend zerschlagen wurden, übertrug das Imperium die meisten Einrichtungen der Handelsgilde an das kleinere Unternehmen.[8] Das Imperium überschrieb der Gilde darüber hinaus die weitläufigen Förderanlagen auf der vulkanischen Randwelt Mustafar, die zuvor für mehrere Jahrhunderte im Eigentum der Techno-Union gestanden hatten.[25] Da Imperator Palpatine erkannte, dass der Aufbau der imperialen Kriegsmaschinerie ohne die Unterstützung der Minengilde kaum zu bewältigen war, begann er damit, das Konglomerat zu seinem Vorteil zu manipulieren. Da das Unternehmen seit seiner Gründung neutral gegenüber jeglicher Regierung gestanden hatte, agierte Palpatine hierbei besonders vorsichtig. Er begann damit, den höchsten Gildenoffizieren Regierungsämter und andere honorige Posten anzubieten, um seinen Einfluss auf die Funktionäre zu steigern. Tatsächlich brachte sein Vorgehen die gewünschten Ergebnisse hervor.[2] Im Gegenzug für die Sicherung des Rohstoffnachschubs der imperialen Kriegsmaschinerie[6] mit Preisnachlässen[11] gestattete er der Gilde, vergleichsweise unabhängig gegenüber dem Regime agieren zu dürfen,[6] sofern sie dem Imperium ihre Treue schwor.[11] In der Folgezeit traf Palpatine Vorkehrungen, um die Gilde im Falle eines politischen Kurswechsels der Gildenleitung zu verstaatlichen, indem er die Führungsriege des Konglomerats von imperialen Agenten infiltrieren ließ. Darüber hinaus waren Palpatines Spitzel auch dafür verantwortlich, Geschäftsberichte über imperiale Materialbestellungen zu löschen, durch die die Öffentlichkeit zu viel über Geheimprojekte des Imperiums hätte erfahren können. Geschickte Analysten wären durch die Auswertung solcher Daten ansonsten in der Lage gewesen, die Erzlieferungen zu streng geheimen Forschungsanlagen oder den Bauplätzen der Supersternenzerstörer und Todessterne zurückzuverfolgen.[2]

Verbündeter des Imperiums[Bearbeiten]

Die Minengilde unterhielt eine starke Präsenz auf der imperialen Festungswelt Prakith, auf der sie einige Förderoperationen in den mineralreichen Bergen betrieb. Die zu einem großen Teil bei der Gilde angestellte Bevölkerung nahm die Anwesenheit des Unternehmens größtenteils positiv auf.[36] Im Jahr 17 VSY finanzierte die Minengilde zahlreiche zusätzliche Unternehmungen, um den steigenden Bedarf des Galaktischen Imperiums an Roherzen zu decken.[29] Während einer Gefangenenrevolte in Mine Head 37 auf Delrian baten die Behörden des Bergbauplaneten den Chief Enforcer der Mining Guild Security Division um Hilfe bei der Bewältigung der Lage.[37] Im Jahr 8 VSY stellte das Galaktische Imperium seine erste Ionenschildstation auf Nyriaan fertig, die dazu in der Lage war, die Ionosphäre und magnetischen Schwankungen auf Nyriaan durch eine unbegrenzte Zahl von Energieschilden auszugleichen und so den einen sicheren Luftverkehr über dem Planeten zu etablieren. Dieser Schritt ermögliche es dem Imperium und der Minengilde, die Operation Cloudfall zu initiieren, im Zuge derer sämtliche Madilonerzlagerstätten von Nyriaan in einer koordinierten Aktion großflächig ausgebeutet wurden.[8]

Die Schlacht von Yavin führte dazu, dass das System vermehrte Aufmerksamkeit in der galaktischen Gesellschaft erhielt und so immer häufiger das Ziel von Schatzgräbern und Rohstoffsuchern wurde. Auch die Minengilde erkannte das Potential des Gasriesen Yavin und trat in monatelange Verhandlungen mit dem Galaktischen Imperium, als deren Ergebnis die Gilde Ausnahmegenehmigungen erhielt, in großem Stil Abbauarbeiten auf dem Gasriesen vorzunehmen. Daraufhin errichtete das Konglomerat einen kleinen Minevnorposten aus Fertighäusern am Nordrand des Wayward-Dschungels auf Yavin 4 und plante die Einrichtung eines orbitalen Stützpunktes. Das Hutten-Kartell, das ebenfalls versuchte, Profit aus den Rohstoffen in der Hülle von Yavin zu schlagen, bestach diverse imperiale Zollbeamte und ermöglichte seinen Schmugglern so die unbesteuerte Nutzung des Außenpostens der Minengilde[24] Die erhöhten Kriegsanstrengungen des Imperiums im Kampf gegen die Rebellion sowie der Bau eines Zweiten Todessterns führten zu einer kurzfristigen Rohstoffknappheit im Jahr 1 NSY.[38] Im Jahr 2 NSY gelang es der Rebellen-Allianz, die Operation Cloudfall auf Nyriaan durch Revolten der imperialen Wookiee- und Mon-Calamari-Sklaven zu beenden. Sechs Jahre später erkannte die Neue Republik Nyriaans vollständige Autonomie an.[8]

Die Tallaan-Schiffswerften

Um das Jahr 3 NSY versuchte die Minengilde, ihren Einfluss im Tapani-Sektor zu steigern.[12] Rekrutierer wurden durch den gesamten Sektor geschickt, um illegale Minenoperationen aufzudecken und der Gilde einzuverleiben. hat keine Skrupel im Umgang mit der Frische. Als die Rekrutiererin Jinjur Tomas die geheime Basis von Alabard’s Comets entdeckte, nahm sie Bestechungsgelder der Gruppierung an, die sich damit ihr Schweigen erkaufte. Nach dem Wegfall des Hauses Pelagia als militärischem Verbündeten suchte das Haus Cadriaan nach Investoren, um nicht von anderen Tapani-Adelsgeschlechtern absorbiert zu werden. Dies führte zu großangelegten Investitionen der Minengilde in der Cadriaan-Provinz. Die Regierung der Tapani-Freiwelten verstaatlichte nach und nach die Minenbetriebe diverser Adelshäuser und verkaufte sie meistbietend an heimische und auswärtige Investoren. Nachdem es zunächst zu einer Vielzahl von Sabotageakten rachsüchtiger ehemaliger Eigentümer gekommen war, beruhigte sich die Lage durch den Eintritt der meisten Bergbaugesellschaften in die Minengilde, die ihren Mitgliedern ihre Syndikusanwälte und militärischen Ressourcen zur Verfügung stellte.[2] Die Leitung von fünf Minen des Hauses Reena in diesem Sektor unterlag Emily Janse, einem Offizier der Minengilde mit großem Einfluss bei der Liga der freien Tapani-Welten.[39] Zwischen der Regierung der Freien Welten und der Gilde herrschten lange Zeit große Spannungen aufgrund der für den Transport von Expanse-Erzen durch den Shapani Bypass erhobenen Zölle, durch die die Minengilde einen Wettbewerbsnachteil gegenüber unabhängigen Förderunternehmen in der Region erlitt. Daher versuchte die Minengilde, die ohnehin sämtliche größeren Kolonien auf dem Gebiet der freien Welten kontrollierte, lange Zeit, ihren Einfluss im Galaktischen Imperium geltend zu machen, um das gesamte Gebiet in das Reich einzugliedern und so die wirtschaftliche Lage für ihre Operationen zu verbessern.[18] Als mehrere Mitgliedsunternehmen aus der Region den Großen Rat der Gilde anriefen, um dieses Problem zu lösen, entschied sich eine kleine Gruppe von Offizieren der Minengilde und Tapani-Adeligen unter der Führung von Annora Calandra zählte, zu einer militärischen Vorgehensweise. Sie erfuhren von Plänen mehrerer Widerstandsfraktionen im Tapani-Sektor, darunter dem Justice Action Network und der Pelegia Freedom Force, eine imperiale Torpedosphäre, die zu dieser Zeit einer umfangreichen Wartung in den Tallaani-Schiffswerften unterzogen wurde, zu zerstören. Ihren Plan finalisierten sie gemeinsam im Rahmen des jährlich abgehaltenen Vor-cal-Fests auf dem Mond Vilhon, zu dem Callandra ausnahmsweise als Vertreterin der Minengilde entsandt wurde, nachdem sie dafür gesorgt hatte, dass der ursprünglich vorgesehene Gesandte Derel Volk anderweitigen Verpflichtungen in den Kernwelten nachgehen musste. Die Verschwörer arrangierten durch die Zahlung hoher Bestechungsgelder gezielte Piratenangriffe auf neuralgische Bacta-Lieferungen in der Cadriaan-Provinz, die der Versorgung der imperialen Hauptstadt Coruscant dienten und auf dem Weg von Thyferra in die Kernwelten den Tapani-Sektor durchqueren mussten. Der Verlust dieser Lieferungen traf das imperiale Zentrum schwer, sodass die bislang bei den Werften von Tallaan gebundenen Streitkräfte abgezogen und zum Schutz der Handelsrouten im Sektor verteilt wurden. Dabei gelang ihnen die Vernichtung der Piratenschiffe, wodurch auch alle Hinweise auf eine Beteiligung der Minengilde zerstört wurden. Die Schwächung der Heimatverteidigung von Tallaan ermöglichte es den Widerstandsgruppen, die Torpedosphäre in ihrem Raumdock zu zerstören. Das Galaktische Imperium reagierte auf diesen Zwischenfall durch die Entsendung weiterer Truppen in den Tapani-Sektor und griff fortan stärker in die Sektorpolitik an, woraus die Minengilde starke wirtschaftliche Vorteile abschöpfte. Im Laufe der imperialen Herrschaft erwarb die Minengilde unter der Leitung von Calandra[12] große Anteile an den Wirtschaftsunternehmen des Hauses Melantha.[18]

Galaktischer Bürgerkrieg[Bearbeiten]

Während der Rebellion gegen das Galaktische Imperium suchte der Vorstand des Unternehmens Figg Excavations, eines von der Outer Javin Company getragenen Subsidiärs des Figg-Konglomerats und langjährigen Mitglieds der Minengilde, nach einem Vorwand, um aus der Gilde austreten zu können und zugleich seine verborgenen Minenoperationen auf Bespin und anderen Welten vor dem Verband geheimzuhalten.[5] Als Mitglied der Minengilde sollte Figg Excavations einen Beitrag zum gemeinsamen Informations- und Wissensaustausch aller Mitgliedsunternehmen leisten. Da es den übrigen Konzernen aber nur minimale Einblicke in seine Praktiken gewährte, stand Figg Excavations innerhalb des Konglomerats in dem Ruf, nur auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein.[40] Auf Vorschlag der Sicherheitsabteilung beschloss der Vorstand, insgeheim Piraten anzuheuern, die Transporte von Figg Excavations überfallen und so den Anschein einer echten Bedrohung für das Unternehmen erwecken sollten. Das sollte es dem Unternehmen seinerseits erlauben, aus vorgeschobenen Sicherheitsbedenken einen Verkauf an die ohnehin größtenteils von Geld des Figg-Konglomerats getragene Regierung des Anoat-Sektors zu veranlassen und so die Minengilde verlassen zu können. Das Unternehmen heuerte die Piraten Salmak und Clabburn an, die in der Folgezeit diverse von der Minengilde geleaste Rohstofftransporter des Figg-Konzerns kaperten. Der Vorstand der Minengilde, der unter anderem aufgrund von dessen vergeblich geheimgehaltenen Tibannagas-Minen auf Bespin Kenntnis von der unsicheren Loyalität des Mitgliedsunternehmens hatte, ordnete daraufhin eine letztlich ergebnislose Routineuntersuchung der Sicherheitsvorkehrungen an. Daraufhin entsandte die Gilde eine Gruppe von 24 ihrer paramilitärischen Vollstrecker unter der Führung der erfahrenen Ermittlerin Fannis Gult, die auf Isde Naha mit ihren Nachforschungen begannen und ihre Operationsbasis nach einigen Fehlschlägen nach Darlyn Boda verlegten, um die verantwortlichen Piraten entweder im den Gewahrsam der Minengilde zu bringen oder sie zumindest zu einer umfänglichen Untersuchung an die Strafverfolgungsbehörden auf Isde Naha auszuliefern. Da das Konglomerat Figg Excavations nicht genügend vertraute, die Überfälle aufzuklären, heuerten die Vollstrecker eine Gruppe lokaler Schmuggler und Söldner an, der für sie im Tausch gegen großzügige Honorare und Ausrüstung nach Hinweisen suchen sollte. Dadurch hoffte die Gilde, die Figg Ecxavations verdächtigte, die Überfälle selbst organisiert zu haben, dem Förderunternehmen in der Aufklärung der Vorfälle zuvorzukommen und es in der öffentlichen Meinung blamieren zu können, sofern sich der Verdacht als bestätigt erwies. Die Involvierung der galaxisweit gesuchten Piraten Salmak und Clabburn führte dazu, dass auch das Galaktische Imperium eigene Ermittlungen in der Angelegenheit anstellte. Sobald die Vollstrecker die Basis der Piraten lokalisiert hatten, entsandte die Gilde Verstärkungstruppen, um ihre Gefangennahme sicherzustellen.[5] Als es der Minengilde gelungen war, Figg Excavations zu zu überführen, belegte sie das Unternehmen mit hohen Geldbußen. Sowohl Figg Excavations als auch die Outer Javin Company erlitten einen großen Verlust an Reputation.[40]

Tibanna-Gas-Minenprojekte auf Bespin behaupteten stets nach außen hin, das Tibannagas als Hyperantriebskühlmittel zu fördern, um ihre Bedeutung gegenüber der Minengilde herunterzuspielen und sich so vor dem Konglomerat zu schützen.[41] Auf diese Weise gelang es den Baron-Administratoren der Wolkenstadt, die Anlage außerhalb des Einflussbereichs des Konsortiums zu führen.[42] Die Stadt wurde so zu einem Zufluchtsort für Streikposten- und Gewerkschaftsbrecher sowie Idealisten auf der Flucht vor dem tyrannischen Geschäftsgebahren der Minengilde.[43] Um die Wolkenstadt und ihre Arbeiter vor einer Eingliederung in die Minengilde zu schützen, entrichtete der Baron-Administrator Lando Calrissian jährliche Tributzahlungen an das Konglomerat. Als eine Gruppe von Gildenvertretern im Jahr 4 NSY die Wolkenstadt besuchte, um das Geld in Empfang zu nehmen, stahl der Droide EV-9D9 ihr Schiff, die Iopeneprinzessin.[30]

Die Draisini unter Beschuss

Nach dem Sturz des Imperators regulierte die Minengilde sowohl den Roherz-Nachschub der Neuen Republik als auch des Imperiums. Unter Umgehung des Provisorischen Imperialen Rats vermittelte die Gilde dabei auch diverse kleinere Nichtangriffspakte zwischen beiden Seiten. Einige Mitarbeiter des Konglomerats, darunter Forma,[19] Kapitän des Xiytiar-Klasse Transporters Draisini,[9] bereicherten sich während der Endphase des Galaktischen Bürgerkriegs auch auf illegalem Wege durch den Vertrieb von Schwarzmarktgütern. Formas Transport wurde von dem Piraten Sol Mon im Auftrag des Hutten Grappa gekapert, sodass Grappa in den Besitz wertvoller Geheiminformationen über die Handelsrouten der Minengilde gelangte und in der Folgezeit Überfälle auf diverse weitere Frachter der Minengilde befehlen konnte.[19] Im Jahr 14 NSY entsandte die Minengilde die Ältesten, eine Gruppe von 16 hochrangigen Funktionären, nach Nar Kreeta, um Verhandlungen mit einem ortsansässigen huttischen Verbrecherlord aufzunehmen. Allerdings ließ sie der Hutte gefangen nehmen und behauptete nach außen, die Ältesten seien nie bei ihm eingetroffen. Er beabsichtigte, sie nacheinander seinem Rancor vorzuwerfen, um so attraktive Wetten in seinem Wettbüro anbieten zu können. Daher wandte sich die Minengilde mit einem Hilfeersuchen an den Neuen Jedi-Orden, der Kyle Katarn und seinen Schüler Jaden Korr entsandte. Es gelang den beiden Jedi, die Ältesten rechtzeitig zu befreien.[44]

Zwanzig Jahre nach dem Sturz des Imperators bot die Neue Republik den Ureinwohnern Nyriaans die Mitgliedschaft an und sicherte ihnen im Gegenzug zu, den Planeten zur Unabhängigkeit und zu einer eigenen Regierung zu führen. Da die Minengilde durch eine mögliche autonome Regierung auf Nyriaan ihre steuerfreien Exporte gefährdet sah, protestierten Vertreter des Konzerns vor dem Senat der Neuen Republik. Als die Nyriaaner das Angebot trotz anfänglichen Misstrauens angenommen hatten, warf die Korporationssektorverwaltung rechtliche Probleme auf, um die Mitgliedschaft Nyriaans im Senat zu verzögern. Diese Strategie sicherte der Minengilde und der Korporationssektorverwaltung genügend Zeit, um ihre Operationen auf Nyriaan nochmals zu intensivieren und dadurch noch möglichst große Mengen des verbleibenden Madilon-Erzes vor der endgültigen Entscheidung über die Aufnahme Nyriaans zu fördern. Tatsächlich wurde Nyriaan bis zum Beginn des Yuuzhan-Vong-Krieges nie formelles Mitglied der Neuen Republik. Im Zuge der Invasion der extragalaktischen Yuuzhan Vong wurden sämtliche technischen Einrichtungen auf Nyriaan zerstört. Der Wiederaufbau nach dem Konflikt wurde ausschließlich von der Korporationssektorverwaltung getragen.[8]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 The New Essential Guide to Droids
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 2,20 2,21 Lords of the Expanse Gamemaster Guide
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Mining Guild to Fine Exarga in den HoloNetz-Nachrichten (Artikel)
  4. 4,0 4,1 Galactic Gazetteer: Hoth and the Greater Javin
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 5,6 5,7 5,8 Rough and Tundra
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 The Complete Star Wars Encyclopedia (Band II, Seite 317, Eintrag: Mining Guild)
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5 7,6 7,7 Lords of the Expanse Gamemaster Guide
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 8,4 8,5 8,6 8,7 8,8 Galaxy of Intrigue
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 Crimson Empire II – Das Blutsgericht
  10. Eigenübersetzung: „Signing up with the Guild may seem prohibitively expensive, but it is really quite reasonable when compared to the cost of not joining.”
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 11,5 11,6 Nexus of Power
  12. 12,0 12,1 12,2 12,3 12,4 12,5 12,6 Lords of the Expanse Campaign Guide
  13. Star Wars Gamer (Ausgabe 10: „Galactic Power Brokers“)
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 14,4 14,5 Byss and the Deep Core 2: Empress Teta auf der Webseite von Wizards of the Coast (Archiv-Link im Internet Archiv) (Artikel)
  15. 15,0 15,1 The Far Orbit Project
  16. Das Juwel von Javin
  17. Pirates & Privateers
  18. 18,0 18,1 18,2 18,3 18,4 18,5 Player’s Guide to Tapani
  19. 19,0 19,1 19,2 Crimson Empire – Handbuch
  20. 20,0 20,1 Das Kompendium – Die Risszeichnungen
  21. Lords of the Expanse Sector Guide
  22. Jedi-ChronikenDie Lords der Sith
  23. 23,0 23,1 Star Wars – Das offizielle Magazin (Ausgabe 33: „Coruscant Holonet News (Hauptausgabe 15:01:13)“)
  24. 24,0 24,1 Hochburgen des Widerstands
  25. 25,0 25,1 25,2 Special Modifications
  26. No DesintegrationsElusive
  27. 27,0 27,1 27,2 27,3 27,4 27,5 The Essential Atlas
  28. Herrscher von Nal Hutta
  29. 29,0 29,1 Sword of the Empire auf der Webseite von Wizards of the Coast (Archiv-Link im Internet Archiv) (Artikel)
  30. 30,0 30,1 Ein schlechtes Gefühl – Die Geschichte von EV-9D9
  31. Light and Dark: Endgame on Ruusan auf der Webseite von Wizards of the Coast (Archiv-Link im Internet Archiv) (Artikel)
  32. Raumschiffe und Fahrzeuge (Ausgabe 24, Seite 20: „In einer weit, weit entfernten Galaxis…“)
  33. Jedi-PadawanDie geheimnisvolle Macht
  34. Die Kundschafter
  35. Zeitalter der Rebellion Grundregeln
  36. Byss and the Deep Core 3: Prakith auf der Webseite von Wizards of the Coast (Archiv-Link im Internet Archiv) (Artikel)
  37. Galactic Campaign Guide
  38. Adventure Journal (Ausgabe 7: „Galaxywide NewsNets“)
  39. The Complete Star Wars Encyclopedia (Band II, Seite 139, Eintrag: Janse, Emily)
  40. 40,0 40,1 The Complete Star Wars Encyclopedia (Band I, Seite 271, Eintrag: Figg Excavations)
  41. The Force Unleashed Campaign Guide
  42. Episode V – Das Imperium schlägt zurück
  43. The Movie Trilogy Sourcebook
  44. Jedi Knight: Jedi Academy