Star Wars
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Star Wars ist eine vom Drehbuchautor, Produzent und Regisseur George Lucas erdachtes Science-Fiction-Franchise, das sich seit Oktober 2012 im Besitz der Walt Disney Company befindet. Der erste Film mit dem ursprünglichen Titel Krieg der Sterne lief am 25. Mai 1977 in den US-amerikanischen und am 10. Februar 1978 in den deutschen Kinos an. Der Film entwickelte sich zu einem popkulturellen Phänomen. Nach dem massiven Erfolg des ersten Films folgte die Produktion weiterer Filme sowie eine weitereichende Sammlung an Büchern, Comics, Videospielen, Fernsehserien und vielem mehr. Im Wesentlichen handelt Star Wars vom ständig andauernden Kampf zwischen Gut und Böse, vor dem Hintergrund einer weit entfernten Galaxis in einer längst vergangenen Zeitgeschichte. Es ist eine Mischung mehrerer Filmgenres mit archetypischen und mythologischen Motiven, dargestellt als moderne Vision eines Märchens oder Weltraumoper. An den Kinokassen haben die Filme weltweit rund 10,3 Mrd. US-Dollar eingespielt. Damit belegt Star Wars hinter dem Marvel Cinematic Universe den zweiten Platz der weltweit erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten.[1]
Entwicklungsgeschichte[Bearbeiten]
Einflüsse[Bearbeiten]
Die Entstehung des Films Eine neue Hoffnung, der in den USA zunächst mit dem einfachen Titel Star Wars und in Deutschland mit Krieg der Sterne uraufgeführt wurde, reicht zurück in die frühen 1970er-Jahre. Doch George Lucas' Inspirationen für die Schaffung des Star-Wars-Universums reichen noch sehr viel weiter zurück. Während seines Anthropologiestudiums auf der University of Southern California beschäftigte sich Lucas insbesondere mit der dokumentarischen Aussagekraft eines Films. In mehreren Kurzfilmen aus seiner Studentenzeit war Lucas besonders darauf bedacht, eine visuelle und akustische Lebensnähe zu wahren und zu vermitteln. In Anlehnung an ein Zitat des japanischen Regisseurs Akira Kurosawa sollte Lucas diese Art des Filmemachens später als „makellose Realität“ bezeichnen. Während seiner Studentenzeit im Jahr 1969 beschäftigte sich Lucas auch mit den Schriften des Pädagogen Joseph Campbell, dessen Buch Der Heros in Tausend Gestalten ihn in Hinblick auf die dort beschriebenen und kategorisierten Religionen und Mythen hinreichend beeinflusste.[2]
Krieg der Sterne sollte sowohl religiöse, fantastische als auch mystische Elemente in einer einfachen und leicht zugänglichen Handlung vereinen. Grundlegend ließ sich Lucas dabei von Samstagvormittags-Serien wie Flash Gordon und Captain Blood inspirieren.[3] Auf dieser Grundlage sollte die Geschichte einen plausiblen Hintergrund ohne viel Erklärungsbedarf vermitteln, in der Charaktere die Hauptrolle spielen, mit denen sich auch der Zuschauer identifizieren konnte. So schuf Lucas mythische Urbilder aus dem Film 2001 – Odyssee im Weltraum (1968) sowie bekannten Epen wie Beowulf und der Artuslegende. Teile der Geschichte – vor allem aber die Positionierung des Erzählers in den „niederen“ Droiden – leitete er aus Kurosawas Die Verborgene Festung ab. Außerdem ergaben sich eine gutaussehende junge Maid, ein abenteuerlustiger junger Mann und ein verwegener Kerl, der in Krieg der Sterne den idealistischen Helden verkörpern sollte.[4]
Manuskript[Bearbeiten]

Im Jahr 1972 begann Lucas die Arbeit an einem ersten handschriftlichen Manuskript, welches den Titel Journal of the Whills trug. Dieses Skript war mehr ein narratives Mittel, um etwa drei Dutzend verschiedene Sujets zu testen, als ein fundiertes drehbuchähnliches Konzept. Das 14-seitige Skript wurde auf C. P. Thorpe verfasst, einem Padawan-Schüler der ruhmreichen Jedi. Inhaltlich beschrieb das Journal of the Whills die Handlungen von Mace Windy, einem angesehenen Jedi-Bendu von Ophuchi. Die Handlung des Manuskripts war sehr wirr und nur schwer verständlich, was vor allem an einer Vielzahl ungewöhnlicher Begriffe und Namen lag. Auch beinhaltete das Skript eine eigene Liste von Planeten, wo unter anderem der Wüstenstern Aquilae, der Dschungelplanet Yavin, einem Wolkenplanet namens Ophuchi und der Stadtplanet Alderaan aufgezählt wurden. Damit der Entwurf etwas an Plastizität gewinnt, fügte Lucas auch noch eine Liste von bedeutenden Charakteren hinzu. Somit wurden in der Liste General Luke Skywalker, General Vader, Han Solo, R2-D2, C-3PO und Chewbacca erwähnt.[5]
George Lucas, der zu diesem Zeitpunkt mit THX 1138 (1971) und American Graffiti (1973) bereits in zwei abendfüllenden Spielfilme die Regie führte, konnte mit letzterem seinen Durchbruch erzielen. Sein nächstes Projekt Star Wars wurde jedoch bereits im Vorfeld von United Artists und Universal Studios, bei dem Lucas Optionsverträge zu erfüllen hatte, abgelehnt. Als Lucas sein Skript dann im Sommer 1973 Alan Ladd jr., dem Produktionsleiter von 20th Century Fox vorlegte, stieß er dabei erstmals auf Akzeptanz. Nach einer Privatvorführung von American Graffiti war Ladd von den Fähigkeiten des jungen Regisseurs derart überzeugt, dass er Lucas ein voraussichtliches Budget von 3 Mio. US-Dollar einräumte. Alan Ladd setzte seine Hoffnungen mehr in Lucas selbst als in sein neues Projekt, zumal er das im Skript beschriebene Weltraummärchen nicht ganz verstand.[6] Die Geschichte, die Ladd vorgelegt bekam, handelte von dem 16-jährigen Annikin Starkiller, dem Sohn von Kane, und seinem 10-jährigen Bruder Deak. Kane war einer der letzten Jedi und er hatte sich mit seinen Kindern auf den vierten Mond von Utapau zurückgezogen. Schließlich wird Deak von einem Sith-Krieger mit schwarzem Umhang mit seinem Lichtschwert ermordet. Zuletzt bringt Kane seinen Sohn Annikin zu seinem Freund General Skywalker, der ihn ausbilden soll, da Kane bereits selbst im Sterben liegt.
Drehbuch[Bearbeiten]

Zwar hatte Lucas im Gespräch mit Alan Ladd jr. dessen Interesse an ihm und sein Projekt geweckt, doch ohne feste Zusage, den Film auch zu finanzieren, war dies nahezu bedeutungslos. So machte sich Lucas daran, ein Drehbuch fertig zu stellen. Dazu mietete er sich kurz vor dem Kinostart von American Graffiti ein Haus in San Anselmo, einer Gemeinde im Bezirk Marin nahe von San Francisco, wo er in seiner Schreibstube im ersten Stock über die Handlung von Krieg der Sterne nachdachte. Sechs Monate später zog Lucas in ein altes Haus im viktorianischen Stil in der Nähe des Park Way um, wo er genügend Büroräume besaß, um auch seine noch junge Firma Lucasfilm unterzubringen. In den folgenden drei Jahren fertigte George Lucas eine finale Drehbuchfassung an, die bis zu ihrer Endfertigung im Januar 1975 zahlreiche Wandlungen, Streichungen und Änderungen erfuhr.[3]
Um auch das Filmstudio von dem Drehbuch zu überzeugen, warb Lucas im Jahr 1974 den Grafiker Ralph McQuarrie an, der bisher Werbegrafiken für Boeing und später Illustrationen des Apollo-Programms für die Nachrichtensendung CBS News fertigte. Lucas beauftragte McQuarrie, um einige im Drehbuch beschriebene Schlüsselszenen zu illustrieren. McQuarrie arbeitete insgesamt fünf Wochen und stellte vier Illustrationen fertig, bei denen er auch noch eigene Ideen und Inspirationen einbaute. So bekamen Alan Ladd und seine Vorstände einen Eindruck von dieser komplexen Welt, sodass sie trotz der bleibenden Skepsis der Finanzierung des Projekts und der Abnahme des Drehbuchs zusagten.[7] Das vom Studio aus zugesicherte Budget betrug rund 8 Mio. US-Dollar. Doch da Lucas' Budget im Anschluss an die Vorproduktion sich auf rund 16 Mio. US-Dollar belief, musste das Drehbuch weiter gekürzt werden. In einer folgenden Überarbeitung entfernte Lucas den Schauplatz Alderaan als Drehort und strich den geheimnisvollen Kiber-Kristall als materielle Basis der Macht. Seine persönliche Endfassung des Drehbuchs ließ Lucas dann von seinen Kollegen Willard Huyck und Gloria Katz überarbeiten. Sie formulierten rund ein viertel aller Dialoge um, sodass auch die zynischen Wortgefechte zwischen Han Solo und Prinzessin Leia auf ihrer Grundlage beruhen.[3]
Lucas erklärte, dass die originale Star-Wars-Handlung ursprünglich in einem einzigen Film abgehandelt werden sollte, aber später in drei Abschnitte eingeteilt wurde. Die Geschichte sei zu umfangreich gewesen. Berichten zufolge umfasste das erste Drehbuch von George Lucas über 200 Seiten. Sein Titel, der zwischenzeitlich The Adventures of Luke Starkiller lautete, wurde unzählige Male geändert, bevor er schlicht zu Star Wars umbenannt wurde. Lucas gab auch an, dass die Vorgeschichte nur auf „Notizen“ festgelegt war, welche das Hintergrundwissen von Charakteren festhielten.[4]
Episode IV – Eine neue Hoffnung[Bearbeiten]

Der erste Film der Star-Wars-Saga war Krieg der Sterne, der in den USA unter dem ursprünglichen Titel Star Wars in die Kinos kam. Die Produktion zu diesem Film erwies sich für alle Beteiligten als sehr aufreibend. Niemand außer Lucas selbst wusste, was der Film eigentlich aussagen sollte. Dazu kam, dass das geplante Budget von über 10 Mio. US-Dollar im Zuge der Dreharbeiten, die sich auch außerhalb des vereinbarten Drehplanes bewegten, aufgebraucht wurde. Zunehmende Zweifel von 20th Century Fox bewirkten, dass Lucas unter hohem Zeitdruck arbeitete. Die Schauspieler selbst glaubten weniger an einen Erfolg des Films und belächelten Lucas für sein Engagement, das er für die Fertigstellung des Films aufbrachte. Des Weiteren standen die Rahmenbedingungen für einen Erfolg eines Science-Fiction-Films in den 1970er Jahren eher schlecht, denn die US-amerikanische Bevölkerung war nach Vietnamkrieg und Watergate-Ölkrise gegenüber der damalige Regierung kritisch geworden. Filme mit Kriegsmotiven und fiktionalem Inhalt waren unbeliebt und galten zu jener Zeit als Kassengift. Stattdessen setzten die Filmstudios auf Filmproduktionen, die der Wirklichkeit entsprechen und sich bewusst mit dem Trauma der Bevölkerung auseinandersetzten. Außerdem überwog die Skepsis, was die technische Machbarkeit des Films anging. Science-Fiction wirkte bis dahin fast immer unecht, die Kostüme zu metallisch, die technische Umgebung zu steril und erkennbar unfunktionell.[4]

Unter diesen Umständen gab es in Hollywood nur noch vereinzelte Firmen, die sich speziell auf die Produktion fotografischer Spezialeffekte ausrichteten. Allerdings waren für Krieg der Sterne so viele Spezialeffekte nötig wie es in keinem anderen Film zuvor der Fall war. Lucas beschloss, eine eigene Firma für Spezialeffekte zu gründen, die er mit jungen Pionieren besetzte, die er entweder noch aus seiner College-Zeit kannte oder die er von guten Freunden empfohlen bekam. Die Geschäftsführung dieser Effektschmiede, die den Namen Industrial Light & Magic bekam, überließ Lucas John Dykstra, der bereits durch seine Mitarbeit in Silent Running – Lautlos im Weltraum (1972) bekannt wurde. Nachdem die Crew ein angemietetes Lagerhaus in Van Nuys bezog, begann sie mit der Erstellung der fotografischen Spezialeffekte, was sich im Verlauf der Produktion als sehr aufwändig und kostspielig erwies. Es kam zu erheblichen Verzögerungen, sodass mehrere Drehs verschoben werden mussten. Zu den größten Innovationen, die ILM zu dieser Zeit ablieferte gehörte das nach Dykstra genannte Kamerasystem Dykstraflex, sowie das ramponierte Aussehen der verwendeten Modelle, die dem Zuschauer ein verbrauchtes Aussehen der Raumschiffe vermittelte.[8]

Für die Besetzung von Krieg der Sterne wandte sich Lucas an Fred Roose, der ihn bereits beim Vorsprechen zu American Graffiti unterstützte. Obwohl Lucas zunächst keine Schauspieler aus American Graffiti einsetzen wollte, entschied er sich schließlich nach Roos' Einreden für den gelernten Schreiner Harrison Ford für die Rolle des Han Solo. Roos entdeckte auch die damals 19-jährige Carrie Fisher, die eine kleine Rolle in Shampoo (1975) hatte. Sie bekam schließlich die Rolle der Prinzessin Leia Organa, während Mark Hamill als Luke Skywalker eingesetzt wurde. Der bekannteste Schauspieler unter den Hauptpersonen war Sir Alec Guinness als Obi-Wan Kenobi.[9] Die Dreharbeiten fanden zum einen in Tozeur, Tunesien als auch in den Elstree-Studios in London, England statt. Während der Arbeiten in Tunesien wurden die gesamten Kulissen durch einen Wüstensturm zerstört und mussten anschließend neu aufgebaut werden. Doch auch in der Organisation lief nicht alles wie geplant. So waren mehrere Abteilungsleiter nicht bereit miteinander zusammenzuarbeiten und die Kamerateams richteten sich dagegen streng nach britischen gewerkschaftlichen Vorgaben, was die Dreharbeiten zusätzlich bremste. Aus Unzufriedenheit musste Lucas sogar seinen Editor entlassen, während ILM nur sporadisch neue Effekt-Aufnahmen lieferte.[10]

Gegen Ende der Produktion hatte 20th Century Fox Probleme, den Film mit einer Werbekampagne zu vermarkten, um überhaupt das Interesse der Kinobetreiber zu wecken. Lediglich 32 amerikanische Kinos nahmen Krieg der Sterne in ihr Programm auf und zeigten den Film am Tag der Premiere am 25. Mai 1977. Entgegen vielen Erwartungen war der Erfolg des Films durchschlagend – bei den Einspielergebnissen ebenso wie in der Art, wie er sich schlagartig in das Bewusstsein der Öffentlichkeit festsetzte. Auf vielen der Kinos, die Krieg der Sterne in ihrem Programm hatten, war der Ansturm von Zuschauern derart gewaltig, dass sich sogar Warteschlangen um ganze Häuserblöcke herum bildeten. Dies führte schließlich auch dazu, dass zusammen mit Steven Spielbergs Der weiße Hai, der 1975 einen überraschenden Erfolg hinlegte, Krieg der Sterne den Begriff Blockbuster prägte. In Großstädten übernachteten die Menschen sogar auf den Straßen, um am nächsten Tag in die Vorstellung gehen zu können.[11] Der Erfolg schwappte nur langsam über die Grenzen Nordamerikas – im Juni 1977 wurde der Film erstmals auf den Philippinen gezeigt und im Oktober in europäischen Ländern wie Italien und Frankreich. Gegen Jahresende erreichte der Film auch das Vereinigte Königreich, bis er im Februar 1978 schließlich Deutschland und wenig später osteuropäische und asiatische Nationen erreichte.[12]
Episode V – Das Imperium schlägt zurück[Bearbeiten]

Nach dem fulminanten Erfolg von Krieg der Sterne begann George Lucas mit der Produktion eines Nachfolgers mit dem Titel Das Imperium schlägt zurück. Lucas beschloss, die Arbeit als Regisseur abzugeben, da er nach Krieg der Sterne sowohl körperlich als auch geistig entkräftet war. Die Handlung für den Film schrieb Lucas in einem ausführlichen Treatment, aus dem die Fantasy- und Science-Fiction-Autorin Leigh Brackett ein Drehbuch verfassen sollte. Jedoch verstarb Brackett aufgrund einer Krebserkrankung nachdem sie die erste Fassung des Drehbuchs fertiggestellt hatte. Später engagierte Lucas Lawrence Kasdan, der das Drehbuch nochmals überarbeitete und fertigstellte. Als Regisseur stellte Lucas seinen ehemaligen Lehrer Irvin Kershner aus der Filmhochschule ein. Im Laufe der Produktion zu Das Imperium schlägt zurück kündigte 20th Century Fox ihrem Produktionsleiter Alan Ladd jr., einem von Lucas' größten Fürsprechern. Das Unternehmen machte Ladd dafür verantwortlich, dass Lucas durch eine Vertragsklausel die Rechte der Fortsetzungen und des damit verbundenen Merchandising besaß.[13]

Die Hauptdreharbeiten begannen am 5. März 1979 mit den Außenaufnahmen des Planeten Hoth in Finse, Norwegen. Da strenge Witterungsverhältnisse und eine Außentemperatur von rund 20 Grad unter Null herrschten, schritten die Arbeiten nur langsam voran. Ein Schneesturm wirbelte große Massen von Schnee direkt vor die Eingänge beider Basislager, was zusätzlich Zeit und Geld in Anspruch nahm. Als die Dreharbeiten dann am 13. März in die Elstree-Studios nach London verlagert wurden, sorgte ein plötzlicher Brand in Studio 3 für weitere Verzögerung. Als der entstandene Finanzierungsbedarf von 25 Mio. US-Dollar das vereinbarte Budget in Höhe von 18,5 Mio. US-Dollar überstieg, kündigte die Bank of America ihren Kreditrahmen für Lucas. Allerdings konnte er eine weitere Bank finden, die sein Filmprojekt unterstützte und ausreichend finanzierte. Gegen Ende der Produktion war das Budget bereits auf 33 Mio. US-Dollar angewachsen.[14]
Am 21. Mai 1980 feierte Das Imperium schlägt zurück in den amerikanischen Kinos seine Premiere. Schnell wurde klar, dass der Film zu einem vergleichbaren Erfolg wie sein Vorgänger werden würde und dass jegliche Sorgen, das Budget könne nicht wieder eingespielt werden, unbegründet waren. Der Film ist weitaus düsterer, subtiler und zweideutiger als sein Vorgänger und offenbart außerdem die wahre Identität Darth Vaders als Vater Luke Skywalkers. Diese Tatsache sollte in den folgenden Jahren zum Gegenstand zahlreicher Parodien und Anspielungen werden. Der Jedi-Meister Yoda, der durch eine Latex-Puppe gespielt von Frank Oz realisiert wurde, erhielt mit Das Imperium schlägt zurück seinen ersten Auftritt. Kurzzeitig hielt Das Imperium schlägt zurück sogar den Rekord als kommerziell erfolgreichste Fortsetzung.[15]
Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter[Bearbeiten]

Im Anschluss an die Dreharbeiten zu Jäger des verlorenen Schatzes (1981), dem ersten Teil der erfolgreichen Indiana-Jones-Trilogie, begann George Lucas mit der Produktion zu seinem vorerst letzten Star-Wars-Film mit dem anfänglichen Titel Die Rache der Jedi-Ritter, welcher später zu Die Rückkehr der Jedi-Ritter umbenannt wurde. Lucas engagierte den walisischen Regisseur Richard Marquand und überließ ihm die Regie zu Die Rückkehr der Jedi-Ritter. Für die Arbeit am Drehbuch konnte Lucas erneut den Autor Lawrence Kasdan verpflichten, der bereits die finale Drehbuchfassung von Das Imperium schlägt zurück schrieb. Die Hauptdarsteller des letzten Films übernahmen ihre Rollen. Eine bekannte Neubesetzung war allerdings der damals 34-jährige Ian McDiarmid, der die Rolle des Imperator Palpatines zugesprochen bekam.[16]

Am 11. Januar 1982 begannen in den Elstree-Studios in London die Dreharbeiten. Die erste am Set gedrehte Szene war ironischerweise die einzige, die später im Verlauf der Postproduktion aus dem Film geschnitten wurde. Lucas bestand darauf, dass die Dreharbeiten unter strenger Geheimhaltung abliefen, was sich aufgrund der Bekanntheit der Filme als sehr schwierig erwies. Aus diesem Grund wurde während der Dreharbeiten der Pseudotitel Blue Harvest – Horror Beyond Imagination («Blaue Ernte – Der unvorstellbare Horror») verwendet, um neugierige Fans fernzuhalten. Die Verwendung eines Pseudotitels hielt auch die Verwaltungskosten für Produktionseinrichtungen gering, da die Studios für namhafte Filme einen stillen Aufschlag kalkulierten. Ab April 1982 wurden die Dreharbeiten in die Yuma-Wüste in Arizona verlegt, um dort Außenaufnahmen des Planeten Tatooine aufzunehmen. Für die Szenen auf dem Waldmond Endor reiste das Drehteam und Besetzung nach Crescent City, Kalifornien zu einem Redwood-Wald mit dicht aneinander liegenden und hochgewachsenen Baumstämmen. Die Dreharbeiten verliefen planmäßig, sodass diese unter Einhaltung des Budgets in Höhe von 32,5 Mio. US-Dollar Ende Mai 1982 abgeschlossen werden konnten.[16] Das bestgehütete Geheimnis des Films war die Szene, in der Darth Vader seinen Helm vor den Augen seines Sohnes Luke Skywalker abnimmt. Diese Szene war nur wenigen Crew-Mitgliedern und den dort anwesenden Schauspielern bekannt. Allerdings veröffentlichte Marvel die Comic-Adaption zum Film bereits drei Wochen vor der Premiere, sodass die gesamte Handlung bereits im Vorfeld nachzulesen war und alle Anstrengungen der Geheimhaltung vergebens waren.[17]
Die Premiere zu Die Rückkehr der Jedi-Ritter wurde am 25. Mai 1983 gefeiert, also genau sechs Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Star-Wars-Films. Bereits am ersten Wochenende überstiegen die Einnahmen von Die Rückkehr der Jedi-Ritter die seines Vorgängers im gleichen Zeitraum und löste dessen Rekord als kommerziell beste Fortsetzung ab. Im Film haben die knapp ein Meter großen Ewoks ihren ersten Auftritt, die durch ihr pelziges Aussehen knuddelig wirken sollten. Allerdings hatte die Crew bei der Produktion des Films keine Zeit mehr, um animatronische Ewok-Gesichtsmasken zu fertigen, wodurch deren Gesichter steril und ausdruckslos wirken.[17]
Special Edition[Bearbeiten]

George Lucas betrachtete die Originalfassungen der Klassischen Trilogie stets als unvollständig, da sie den technischen und finanziellen Einschränkungen der 1970er und 1980er Jahre unterworfen waren. Der entscheidende Wendepunkt war die Veröffentlichung von Jurassic Park (1993). Mit diesem Film war es Dennis Muren und seinem Team bei ILM gelungen, realistisch wirkende Dinosaurier darzustellen und Lucas davon zu überzeugen, dass die CGI-Technik so weit fortgeschritten war, um seine eigenen Visionen ohne technische Limitierungen umzusetzen. Der Erfolg der Thrawn-Trilogie ab dem Jahr 1991 hatte zudem bewiesen, dass Star Wars als Franchise noch funktionierte. Lucas beschloss daher, die Prequel-Trilogie umzusetzen, mit der er die Vorgeschichte zu den Episoden IV bis -VI erzählen wollte. Parallel zur Entwicklung eines Drehbuchs für den ersten Teil der neuen Trilogie verfolgte er die Idee einer Special Edition. Mit dieser überarbeiteten Neuauflage der Original-Trilogie verfolgte er zwei Ziele. Zum einen wollte er die Filme anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums einer neuen Generation von Zuschauern in einer modernisierten Fassung präsentieren, die seiner ursprünglichen Vision näherkam. Zum anderen diente das Projekt als technischer Probelauf für die Produktion der Prequel-Trilogie.[18] Begleitet wurde das Projekt von Produzent Rick McCallum, der zuvor bereits bei der Fernsehserie Die Abenteuer des jungen Indiana Jones (1992) mit Lucas zusammengearbeitet hatte. Die Kosten für dieses Vorhaben beliefen sich alleine für Eine neue Hoffnung auf rund 10 Mio. US-Dollar, die von 20th Century Fox aufgebracht wurden. Die Überarbeitung der beiden Fortsetzungen, die jeweils rund 5 Mio. US-Dollar kostete, finanzierte Lucasfilm selbst.[19] Ein wesentlicher Teil der Arbeit bestand aus der chemischen Restauration der originalen Negative, die besonders im Fall von Episode IV – Eine neue Hoffnung stark korrodiert und verblasst waren. Als Referenz zur Wiederherstellung der Farben diente eine sehr gut erhaltene Technicolor-Kopie aus Lucas’ privatem Besitz. Da einige Teile der Negative zu stark beschädigt waren, nutzte ILM Scans von Interpositiven, der zweithöchsten Qualitätsstufe, um die Lücken zu füllen. Weitere Arbeitsschritte umfassten die Erstellung neuer visueller Effekte durch ILM und die Abmischung der Tonspuren durch Skywalker Sound für einen komplett neuen 5.1 Dolby Digital Mix.[20][21][22]

Die Änderungen in Episode IV reichten von rein kosmetischen Retuschen bis hin zur Ergänzung zusätzlicher CGI-Effekte, um die Stadt Mos Eisley lebhafter oder die X-Flügler beim Anflug auf den Todesstern überzeugender darzustellen. Zu den größten Änderungen gehörte die Wiedereinfügung einer ursprünglich entfernten Szene zwischen Han Solo und Jabba dem Hutten. Die mit Declan Mulholland gedrehte Aufnahme wurde für die Special Edition überarbeitet, indem der Schauspieler durch ein CGI-Modell Jabbas ersetzt wurde. Die umstrittenste Änderung betrifft die Begegnung zwischen Han und dem Kopfgeldjäger Greedo in der Mos-Eisley-Cantina. In der Originalfassung erschießt Han seinen Widersacher nach einem kurzen Gespräch, ohne dass dieser selbst einen Schuss abgibt. Für die Special Edition wurde die Szene so abgeändert, dass Greedo zuerst einen Schuss abfeuert, Han aber aus kurzer Distanz verfehlt, der daraufhin zurückschießt und Greedo tötet. Innerhalb der Fangemeinde sorgte dies für heftige Proteste und prägte den Ausruf „Han Shot First“. Für die Special Edition von Episode V – Das Imperium schlägt zurück wurde unter anderem auch die Kampfszene zwischen Luke Skywalker und dem Wampa um einige Einstellungen erweitert, die einige Nahaufnahmen des Eismonsters zeigen. Des Weiteren wurde die Umgebung in der Wolkenstadt leicht umgestaltet und deren Korridore mit zusätzlichen Panoramafenstern ausgestattet. In Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter wurde die Darstellung des Sarlaccs überarbeitet, sodass er durch zusätzliche Tentakel und einem Schnabel bedrohlicher wirkt. Für die Sequenz in Jabbas Palast komponierte John Williams das neue Musikstück Jedi Rocks, welches das bisherige Lapti Nek ersetzte. Zudem wurde die Sängerin Sy Snootles durch ein vollständig digital animiertes Modell ersetzt. Während der Siegesfeier gegen Ende des Films wurde außerdem eine kurze Einstellung eingefügt, die jubelnde Massen auf dem Planeten Coruscant zeigt.[23]
Die Special Edition von Eine neue Hoffnung startete am 31. Januar 1997 in den US-amerikanischen Kinos und spielte dort insgesamt 138,3 Mio. US-Dollar ein.[24] Die Wiederveröffentlichung von Das Imperium schlägt zurück erfolgte am 21. Februar 1997 und spielte in den USA 67,6 Mio. US-Dollar ein,[25] gefolgt von Die Rückkehr der Jedi-Ritter am 14. März 1997 mit einem Einspielergebnis in den USA von 45,4 Mio. US-Dollar.[26] Weltweit erreichte die Neuauflage der drei Filme ein Einspielergebnis von 472 Mio. US-Dollar und entwickelte sich damit zu einem großen kommerziellen Erfolg für Lucasfilm.[27] Zuschauer und Kritiker lobten insbesondere die Restaurierung des Bildmaterials und die neue Sound-Abmischung. Die inhaltlichen Änderungen stießen in Teilen der Fangemeinde aber auf Ablehnung, insbesondere die „Han Shot First“-Szene sorgte für eine starke Kontroverse und löste eine Diskussion um die Rechtmäßigkeit nachträglicher Änderungen durch Filmemacher aus. Besonders die Tatsache, dass George Lucas die Special Edition als die einzig wahre Version seiner Filme betrachtete und die Verfügbarkeit der Originalfassungen drastisch einschränkte, rief Empörung hervor. Über Jahre hinweg sah sich Lucas gezwungen, seine Arbeit gegen Fan-Gruppen zu verteidigen, die unter anderem Online-Petitionen zur Freigabe der Kinofassungen initiierten. Statt einzulenken, nahm Lucas für die 2004er-DVD-Veröffentlichung und die Blu-ray-Veröffentlichung von 2011 sogar noch weitere Änderungen vor. Zwar veröffentlichte Lucasfilm im Jahr 2006 eine Limited-Edition-DVD, die die Kinofassungen als Bonusmaterial enthielt, diese Versionen basieren jedoch auf einer LaserDisc-Veröffentlichung von 1993 mit deutlich reduzierter Auflösung.[28] Dies führte zur Entstehung von Fan-Projekten wie Harmy’s Despecialized Edition, das eine digitale Rekonstruktion der Original-Trilogie darstellt, und Project 4K77 mit einem nativen 4K-Scan originaler 35mm-Filmrollen.[29][30]
Episode I – Die dunkle Bedrohung[Bearbeiten]

Mit Episode I – Die dunkle Bedrohung wollte George Lucas die Vorgeschichte der bisherigen Original-Trilogie erzählen und eine neue Generation von Zuschauern für das Franchise gewinnen. Von 1995 bis 1997 verfasste Lucas insgesamt fünf verschiedene Drehbuchfassungen für Die dunkle Bedrohung. Im Unterschied zu seinen bisherigen Produktionen konnte Lucas Schauplätze und Ereignisse nach Belieben ausgestalten, da ihm durch bessere Spezialeffekte weitaus mehr Möglichkeiten offen standen. An der Produktion des Films war kurzzeitig auch Ralph McQuarrie beteiligt, um Doug Chiang, dem Direktor für Design, beratend zur Seite zu stehen. Für das Aussehen des Stadtplaneten Coruscant wurden beispielsweise Illustrationen verwendet, die McQuarrie bereits im Zuge der Produktion zu Die Rückkehr der Jedi-Ritter gefertigt hatte, welche aber aufgrund der mangelnden technischen Möglichkeiten nicht umgesetzt wurden. Als Produzent wurde Rick McCallum engagiert, der zuvor schon bei der Fernsehserie Die Abenteuer des jungen Indiana Jones (1992) und den Special Editions zur Klassischen Trilogie mit Lucas zusammengearbeitet hatte. Lucas führte zum ersten Mal seit Episode IV – Eine neue Hoffnung wieder selbst die Regie bei einem Star-Wars-Film.[31]

Die Suche nach den passenden Hauptdarstellern erwies sich als besondere Herausforderung, da darauf zu achten war, dass die Schauspieler sowohl vom Aussehen als auch ihrem Schauspiel zu den späteren Inkarnationen passten, die durch die Original-Trilogie vorgegeben waren. Die Hauptrollen wurden unter anderem mit Ewan McGregor als Obi-Wan Kenobi und Natalie Portman als Padmé Amidala besetzt. Der damals achtjährige Jake Lloyd bekam die Rolle des jungen Anakin Skywalker.[32] Die Dreharbeiten begannen am 26. Juni 1997 in den Leavesden-Studios in England und wurden im Juli in Italien, im Reggia-Palast in Caserta bei Neapel fortgesetzt. Während der Arbeiten in Tunesien kam es zu einem nächtlichen Sturm, der große Schäden am Set und den Podrenner-Nachbildungen verursachte. Nichtsdestotrotz konnten die Hauptdreharbeiten planmäßig nach 65 Tagen und über 37.000 Kameraeinstellungen beendet werden.[33]
Die dunkle Bedrohung löste in vielen Ländern und insbesondere in den USA einen gewaltigen Medienhype aus, gepaart mit einer extremen Erwartungshaltung innerhalb der Fangemeinde. Nachdem im November 1998 der erste Trailer veröffentlicht wurde, kauften Fans Tickets für Filme wie Rendezvous mit Joe Black, Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden und Ausnahmezustand, nur um den Trailer zu sehen und das Kino danach sofort wieder zu verlassen.[34] Die Ausstrahlung von Bildmaterial aus dem Trailer im Fernsehen gestattete Lucasfilm nur dann, wenn dieser in voller Länge gezeigt wurde. Dies führte dazu, dass einige Nachrichtensendungen den gesamten Trailer als News laufen ließen, während er auf StarWars.com mehr als 1,1 Mio. Mal heruntergeladen wurde, was im aufkommenden Internet einen Rekord darstellte. Ferner startete Lucasfilm erstmals eine international einheitliche Werbestrategie, die sogenannte „One World“-Werbekampagne.[32] Am 16. Mai 1999 kam Die dunkle Bedrohung dann in die US-amerikanischen Kinos, gefolgt von der deutschen Premiere einige Monate später am 19. August 1999. Der Film erzielte ein weltweites Einspielergebnis in Höhe von 926 Mio. US-Dollar und erreichte den zweiten Platz der zu diesem Zeitpunkt erfolgreichsten Filme – direkt hinter Titanic (1997).[35] Nach der Veröffentlichung schlug der anfängliche Hype bei Kritikern und Teilen der Fangemeinde schnell in Enttäuschung um. Obwohl der Film wegen seines Ideenreichtums, der visuellen Gestaltung seiner Welten und der Einführung neuer ikonischer Figuren wie Darth Maul und Qui-Gon Jinn gelobt wurde, prägten Kontroversen die öffentliche Wahrnehmung. Dem Film wurde vorgeworfen, sich in politischen Debatten im Galaktischen Senat zu verlieren, zu stark auf CGI-Effekte zu setzen und die Leichtigkeit der Original-Trilogie einzubüßen. Insbesondere die Einführung Anakin Skywalkers als Kind und die zahlreichen Slapstick-Einlagen von Jar Jar Binks sorgten für heftige Gegenreaktionen. Ahmed Best, der Darsteller von Jar Jar Binks, gab Jahre später zu, dass er aufgrund des Hasses, der ihm entgegenschlug, zeitweise Suizidgedanken hegte.[36] Auch Jake Lloyd litt noch Jahrzehnte später unter psychischen Problemen infolge der negativen Berichterstattung und der Fan-Reaktionen.[37][38]
Episode II – Angriff der Klonkrieger[Bearbeiten]

Lucas schrieb für Episode II – Angriff der Klonkrieger drei Drehbuchfassungen, bis er schließlich Jonathan Hales als Co-Autor engagierte, der ihn bei der Überarbeitung und Zusammenstellung der verschiedenen Handlungsstränge unterstützte. Lucas arbeitete bereits bei Die Abenteuer des jungen Indiana Jones sowie Radioland Murders mit Hales zusammen. Der Hauptplot des Films sollte der Beginn der Klonkriege sein, die Obi-Wan bereits 1977 in Krieg der Sterne erwähnte. Gleichzeitig wollte Lucas sowohl die Charaktere als auch die Handlung in Richtung der Original-Trilogie lenken, indem er hierbei einige Analogien zwischen Star Wars und historischen Ereignissen der Politik herstellte. Die endgültige Drehbuchfassung schrieb Lucas wieder selbst, wobei er seine Gespräche mit Hales als Grundlage seiner Überarbeitung verwendete.[39] Der Film wurde zeitweise unter dem ironischen Arbeitstitel „Jar Jar’s Great Adventure“ geführt, eine direkte Anspielung auf die negative Fan-Resonanz zum Vorgänger. Lucas ließ diesen Titel auf die Deckblätter der frühesten Drehbuchentwürfe für das Produktionsteam drucken.[40]

Die Besetzung des Films bestand – trotz des großen Zeitsprungs innerhalb der Handlung von 10 Jahren – zum überwiegenden Teil aus dem gleichen Ensemble wie die seines direkten Vorgängers. Eine wichtige Neubesetzung war die Rolle des Anakin Skywalkers, da Jake Lloyd in der Rolle eines Jugendlichen noch zu jung war. Aus über 1.500 Vorschlägen wählten Robin Gurland und Lucas den Kanadier Hayden Christensen aus, der bereits mit zwölf Jahren in der Daily Soap Macht der Leidenschaft mitspielte. Als neuer Antagonist nach dem vermeintlichen Tod von Darth Maul wurde der britische Schauspieler und Dracula-Darsteller Christopher Lee in der Rolle des Graf Dooku bzw. Darth Tyranus verpflichtet. Der neuseeländische Schauspieler Temuera Morrison verkörpert im Film hingegen den Kopfgeldjäger Jango Fett, während Jimmy Smits die Rolle des Bail Organa erhielt.[39] Am 26. Juni 2000 fiel die erste Klappe der Hauptdreharbeiten, die zum ersten Mal bei einem Star-Wars-Film nicht in England sondern in den Fox-Studios in Sydney, Australien stattfanden. Lucas drehte den Film als ersten Hollywood-Blockbuster nicht mehr konventionell auf Zelluloid, sondern vollständig digital, wofür Lucasfilm mit Sony und Panavision zusammenarbeitete. Dies führte zur Entwicklung der Sony HDW-F900, deren Prototypen erst wenige Tage vor Drehbeginn ausgeliefert wurden. Für die Dreharbeiten der Außenaufnahmen reisten die Schauspieler und das Filmteam zum Comer See nach Italien, zum Plaza d'España bei Sevilla nach Spanien und erneut in die Wüste Tunesiens. Der überwiegende Teil des Films wurde allerdings auf den insgesamt 67 Sets innerhalb der Fox-Studios vor grünem oder blauem Hintergrund gedreht. Am 20. September 2000 konnten die Dreharbeiten nach 61 Arbeitstagen abgeschlossen werden.[41][42]
Nach einer rund einjähriger Phase der Postproduktion, in der ILM zahlreiche Spezialeffekte produzierte, kam der Film dann weltweit am 16. Mai 2002 in die Kinos. Am ersten Wochenende spielte der Film über 80 Mio. US-Dollar an den amerikanischen Kinokassen ein. Der Gesamtumsatz in den USA belief sich am Ende auf rund 302 Mio. US-Dollar. Weltweit beträgt das Einspielergebnis 645 Mio. US-Dollar und damit deutlich weniger als noch beim Vorgänger.[43] Außerdem ist Angriff der Klonkrieger der erste Star-Wars-Film, der in seinem Erscheinungsjahr nicht den ersten Platz der weltweiten Kino-Charts belegte, da er von den Filmen Der Herr der Ringe – Die zwei Türme, Harry Potter und die Kammer des Schreckens und Spider-Man überholt wurde.[44] Dennoch war der Film ein finanzieller Erfolg, die Reaktionen des Publikums fielen aber gemischt aus. Positiv hervorgehoben wurden das Sounddesign, Obi-Wan Kenobis Handlungsstrang und Yodas finaler Kampf, wohingegen die Dialoge der Liebensgeschichte zwischen Anakin und Padmé vielfach als unnatürlich und hölzern beschrieben wurden. Auch der Einsatz von CGI und der sterile digitale Look stießen auf gemischte Reaktionen. Zwar leistete Lucas mit der Nutzung digitaler Kameras echte Pionierarbeit und ebnete der Filmindustrie den Weg in das digitale Zeitalter, aber für Angriff der Klonkrieger hat dieser technische Meilenstein zur Folge, dass das Bildmaterial nativ nur in einer Full-HD-Auflösung existiert und für moderne 4K-Veröffentlichungen hochskaliert werden muss.[45][46][47]
Episode III – Die Rache der Sith[Bearbeiten]

In Episode III – Die Rache der Sith galt es, die losen Ende zusammenzuführen, und eine Brücke zur Original-Trilogie zu schlagen. Lucas schrieb auch zu diesem Film selbst das Drehbuch und übernahm die Regie. Für das kurze Auftauchen Chewbaccas kehrte Peter Mayhew zu seiner alten Rolle zurück. Für die Rolle der jungen Mon Mothma wurde Genevieve O'Reilly verpflichtet, deren Szenen in der finalen Schnittfassung jedoch nicht mehr enthalten waren und erst später als Bonusmaterial veröffentlicht wurden. Als völlig neuer Charakter wurde in Die Rache der Sith der Droidengeneral Grievous eingeführt, der von ILM vollständig am Computer generiert wurde und ursprünglich von Gary Oldman synchronisiert werden sollte.[48]
Die Hauptdreharbeiten starteten am 30. Juni 2003 in den Fox-Studios in Sydney, Australien. Weitere Aufnahmen erfolgten in den Shepperton-Studios sowie den Elstree-Studios in London. Abonnenten des Hyperspace auf der offiziellen Seite gewährte Lucasfilm erstmals über eine Webkamera einen Blick hinter die Kulissen. Eine Doku-Reihe berichtete außerdem über diverse Produktionsschritte, wie die von Stuntkoordinator Nick Gillard entwickelten Choreographien der Kampfszenen oder die Fertigung der Wookiee-Kostüme.[49] Die Dreharbeiten fanden ausschließlich in den Filmstudios vor Green- oder Bluescreens statt. Zwar erfolgten Außenaufnahmen unter anderem vor dem Vulkan Ätna in Italien (Mustafar), der Phang Nga Bay in Thailand (Kashyyyk) und den Berner Alpen in der Schweiz (Alderaan), diese wurden aber von einem zusätzlichen Kamerateam und ohne die Beteiligung von Schauspielern durchgeführt.[50] Wie auch schon zuvor Angriff der Klonkrieger wurde Die Rache der Sith vollständig digital aufgenommen. Beide Filme hielten mit ihren rund 2.200 Effekteinstellungen den Guiness-Weltrekord für die meisten CGI-Effekte in einem Star-Wars-Film.[51]
Vor dem weltweiten Kinostart am 19. Mai 2005 wurden zuvor erste Präsentationen zu wohltätigen Zwecken sowie feierliche Aufführen wie den Filmfestspiele in Cannes abgehalten. George Lucas erklärte mehrfach, dass die Saga nach nunmehr 28 Jahren abgeschlossen sei. Die Produktion weiterer Filme war zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorgesehen.[49]
Neuveröffentlichung im 3D-Format[Bearbeiten]

Während des ShoWest-Kongresses der amerikanischen Filmindustrie in Las Vegas kündigte George Lucas im März 2005 an, seine Star-Wars-Saga in einem neuartigen 3D-Format ins Kino bringen zu wollen. Er trat gemeinsam mit anderen bekannten Regisseuren wie James Cameron und Peter Jackson auf, um sich für die Etablierung eines Verfahrens namens Dimensionalized 3D der kalifornischen Firma In-Three einzusetzen, das mithilfe von Stereobildern eine Tiefenwahrnehmung erzeugt und somit ein räumliches Filmerlebnis verspricht. Mit dieser Technik ist es möglich, herkömmlich in 2D produzierte Filme nachträglich in das 3D-Format umzuwandeln. Die Kosten für eine solche Konvertierung wurden damals mit 5 Mio. US-Dollar je Film beziffert. Nachdem Pläne, Die Rache der Sith in 3D aufzunehmen, aufgrund logistischer Probleme scheiterte, plante Lucas, seine Filme einer solchen Konvertierung zu unterziehen, um sie 2007 zum 30-jährigen Jubiläum der Saga erneut zu veröffentlichen.[52] Das Projekt kämpfte jedoch mit dem Problem, dass es zu wenige Kinobetreiber gab, die auf die erforderliche digitale Projektionstechnik umrüsteten. Bis Oktober 2005 gab es lediglich einige Hunderte digitale Leinwände weltweit, allerdings kündigte Rick McCallum an, die Zusammenarbeit mit In-Three erst ab 2.500 bis 3.000 digitalen Leinwänden zu beginnen.[53] Während der Comic-Con 2006 in San Diego verkündete Lucasfilm-Fanbeauftragter Steve Sansweet, dass neben zu wenig digitalen Kinosälen, auch das Problem dazu käme, dass die Konvertierung teurer ausfiele, als zunächst angenommen, und erst noch preiswerte 3D-Brillen als Ersatz für die teuren Shutterbrillen entwickelt werden müssten. Aufgrund dieser Probleme konnte eine Veröffentlichung der Filme zum 30-jährigen Jubiläum nicht stattfinden.[54]
Nach dem enormen kommerziellen Erfolg von James Camerons Avatar – Aufbruch nach Pandora (2009), dessen Aufstieg zum erfolgreichsten Film aller Zeiten mitunter dem Einsatz neuester 3D-Technologie zugeschrieben wird, kündigte Lucasfilm im September 2010 die Neuveröffentlichung der Star-Wars-Saga in 3D an. Die Konvertierung von Episode I – Die dunkle Bedrohung führte ILM in Zusammenarbeit mit der Firma Prime Focus durch, die sich im Bereich der proprietären Technologien spezialisierte und die mit ihrem Mitwirken an Filmproduktionen wie Transformers 3 und dem zweiten Teil von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (beide 2011) einige Referenzen vorzuweisen hatte. Beaufsichtigt wurde das Projekt von Visual-Effects-Supervisor John Knoll von ILM, der dieselbe Funktion bereits in den Filmen der Prequel-Trilogie begleitete.[55] Die 3D-Version von Die dunkle Bedrohung kam am 10. Februar 2012 in den USA bzw. am 9. Februar 2012 in Deutschland in die Kinos und spielte insgesamt zusätzliche 102,7 Mio. US-Dollar ein, wodurch die gesamten Einspielergebnisse des Films die Grenze von 1 Mrd. US-Dollar übertreffen konnten.[56] Infolgedessen sollten Episode II – Angriff der Klonkrieger und Episode III – Die Rache der Sith im Herbst 2013 im Abstand von wenigen Wochen in die Kinos kommen, doch im Zuge des Verkaufs von Lucasfilm an Disney wurden die 3D-Veröffentlichungen abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben, um die Produktion einer Fortsetzung der Star-Wars-Saga in Form einer weiteren Trilogie nicht zu beeinträchtigen.[57] Stattdessen wurden die bereits produzierten 3D-Fassungen der übrigen Teile der Prequel-Trilogie auf wenigen exklusiven Aufführungen der Öffentlichkeit gezeigt. So stand im Juli 2013 Episode II – Angriff der Klonkrieger auf der Celebration Europe II in Essen und im Juli 2015 Episode III – Die Rache der Sith auf der Celebration Anaheim auf dem Programm.[58]
Verkauf an Disney[Bearbeiten]

In den Jahren nach Episode III – Die Rache der Sith und während der Produktion des Kriegsfilms Red Tails, an dem George Lucas als Produzent tätig war und der im Januar 2012 in die US-Kinos kam, stellte Lucas konkrete Überlegungen an, sich aus dem Filmgeschäft zurückzuziehen. Zur Einweihung der neuen Star-Wars-Attraktion Star Tours – The Adventure Continue im Walt Disney World Resort in Florida im Mai 2011 kam es zu einem Treffen mit Bob Iger, dem Vorstandvorsitzenden (CEO) der Walt Disney Company. Während eines gemeinsamen Frühstücks im Hollywood Brown Derby, einem Restaurant innerhalb des Freizeitparks, brachte Iger das Thema einer möglichen Übernahme zur Sprache. Lucas hatte zuvor schon in den 1990er-Jahren mit Iger, damals noch Geschäftsführer des US-amerikanischen Fernsehsenders ABC, zusammengearbeitet, um die Serie Die Abenteuer des jungen Indiana Jones zu realisieren. Nach seinem Aufstieg zum Vorstandsmitglied des Disney-Konzerns verhalf Iger dem Unternehmen mit mehreren Konzernübernahmen aus der Krise. Unter seiner Führung übernahm Disney die Pixar Animation Studios für 7,4 Mrd. US-Dollar sowie Marvel Entertainment für 4 Mrd. US-Dollar. Iger zeigte Interesse an Lucasfilm als nächsten Übernahmekandidat. Zwar war Lucas zu diesem Schritt noch nicht bereit, gab aber an, dass er Disney im Falle eines Verkaufs als Käufer bevorzugen würde.[59][60]
Lucas verfolgte den Umgang mit Pixar nach der Übernahme durch Disney sehr genau und unterstützte Igers Vorgehensweise, das Animationsstudio und deren Infrastruktur und Eigenständigkeit als Tochtergesellschaft nahezu vollständig beizubehalten. Iger versicherte Lucas, dass er dieses Modell auch bei Lucasfilm anwenden würde.[59] In Vorbereitung für die weiteren Verhandlungen suchte Lucas nach einem Nachfolger für die Position des Lucasfilm-Präsidenten und begann die Attraktivität des Unternehmens zu steigern. Im Juni 2012 wurde Kathleen Kennedy, Mitbegründerin des Produktionsunternehmens Amblin Entertainment, das unter anderem Steven Spielbergs Hits Jurassic Park und Schindlers Liste (beide 1993) realisierte, als Co-Vorsitzende von Lucasfilm an Lucas’ Seite vorgestellt.[61] Während dieser Zeit wurde auch die Entscheidung getroffen, das Star-Wars-Franchise mit einer neuen Trilogie, die zeitlich nach den Ereignissen von Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter angesiedelt ist, wieder in die Kinos zu bringen. Danach suchte Lucas das Gespräch mit Iger, um konkret über einen Verkauf seines Unternehmens zu sprechen. In den folgenden Verhandlungen, die sich über fünf Monate erstreckten, wurden die Rahmenbedingungen für eine Übernahme ausgehandelt. Nachdem der Vertrag stand und sich Lucas endgültig entschieden hatte, wurde der Deal am 30. Oktober 2012 in der Disney-Zentrale in Burbank unterschrieben.[59] Nach dem offiziellen Abschluss der Lucasfilm-Übernahme am 21. Dezember 2012 belief sich der Kaufpreis auf 4,1 Mrd. US-Dollar. Die Summe setzte sich aus 2,2 Mrd. US-Dollar und rund 37 Mio. Disney-Aktien zusammen.[62] Damit ging das Eigentum an Lucasfilm mitsamt seinen Tochtergesellschaften, darunter Industrial Light & Magic, Skywalker Sound und LucasArts, sowie die Rechte an darin enthaltene Franchises, allen voran Star Wars und Indiana Jones, an Disney über. Kathleen Kennedy wurde zur alleinigen Präsidentin von Lucasfilm und fungierte zusätzlich als ausführende Produzentin der in diesem Zuge angekündigten Sequel-Trilogie.[63] Einzelne Verwertungsrechte für Episode IV – Eine neue Hoffnung waren danach weiterhin im Besitz des Medienkonzern 21st Century Fox, dessen Filmstudio 20th Century Fox den Film ursprünglich finanziert hatte. Erst mit der Übernahme von 21st Century Fox im März 2019 für rund 69,5 Mrd. US-Dollar erwarb Disney neben dessen Film- und Serienportfolio auch die vollständigen Rechte an Eine neue Hoffnung.[64][65]
- „In den letzten 35 Jahren habe ich mit Freude beobachtet, wie Star Wars von einer Generation zur anderen weitergegeben wurde. Nun ist es Zeit für mich Star Wars an eine neue Generation von Filmemachern weiterzugeben. Ich habe immer daran geglaubt, dass mich Star Wars überdauern könnte, und ich dachte, es sei wichtig, diese Vorkehrungen noch zu Lebzeiten zu treffen. Ich bin zuversichtlich, dass Star Wars mit Lucasfilm unter der Führung von Kathleen Kennedy und unter dem Dach des Disney-Konzerns für viele weitere Generationen erfolgreich fortbestehen und sich weiterentwickeln wird.“
- — George Lucas[66][63]
- „Wir freuen uns, dass George die Zukunft seines außergewöhnlichen Vermächtnisses der Walt Disney Company anvertraut hat, und verstehen, welche Ehre das ist. Wir wissen genau, welche Verantwortung damit einhergeht, für Charaktere zu sorgen, die von hunderten Millionen Menschen auf der ganzen Welt geliebt werden.“
- — Bob Iger[67][68]
Nach der Übernahme durch Disney kam es in einigen Bereichen zu größeren Veränderungen. Im März 2013 gab Lucasfilm das Ende der Animationsserie The Clone Wars bekannt, die seit 2008 auf dem Sender Cartoon Network ausgestrahlt wurde. Da die Produktion der sechsten Staffel zum Zeitpunkt der Einstellung weit vorangeschritten war, wurden einige der Folgen noch fertiggestellt und im März 2014 unter dem Titel The Lost Missions auf dem Streamingdienst Netflix veröffentlicht.[69][70] Einige weitere Konzepte und Ideen für geplante Folgen dienten später als Vorlage für den Roman Schülerin der dunklen Seite und Darth Maul – Sohn Dathomirs. Zudem verschob Lucasfilm die Serie Detours auf unbestimmte Zeit, um den Fokus auf die neuen Kinofilme zu legen.[71] Eine weitere Änderung betraf die Tochtergesellschaft LucasArts, die im April 2013 als eigene Entwicklungsabteilung aufgelöst wurde. Aufgrund der hohen Produktionskosten sollte Lucasfilm Spiele nicht mehr selbst entwickeln, sondern die Marke an externe Partner lizenzieren. Dies führte zur Einstellung des in Entwicklung befindliche Actionspiels 1313. Wenige Wochen später schloss Disney einen zehnjährigen Exklusivvertrag mit Electronic Arts. Aus dieser Zusammenarbeit gingen unter anderem Spiele wie Galaxy of Heroes (2015), Battlefront II (2017) und Jedi: Fallen Order (2019) hervor.[72][73][74] Eine in der Fangemeinde besonders umstrittene Entscheidung betraf das Erweiterte Universum. Über Jahrzehnte hatten Romane, Comics, Videospiele und Nachschlagewerke die Geschichte von Star Wars über die eigentliche Filmhandlung hinaus erweitert. Am 25. April 2014 gab Lucasfilm bekannt, dass diese Werke künftig unter dem Label „Legends“ geführt und nicht länger als Teil des offiziellen Kanons betrachtet würden. Damit sollte den Produzenten der neuen Kinofilme größtmögliche kreative Freiheit eingeräumt werden, ohne an die bestehende Hintergrundgeschichten gebunden zu sein.[75]
Episode VII – Das Erwachen der Macht[Bearbeiten]

In den Monaten nach dem Kauf von Lucasfilm konkretisierte Disney seine Pläne zur Veröffentlichung neuer Star-Wars-Kinofilme. Zusätzlich zu den bereits angekündigten Filmen der Sequel-Trilogie mit den Episoden VII bis IX, die alle zwei Jahre erscheinen und die Geschichte der Original-Trilogie fortführen sollten, wurden auch Spin-off-Filme angekündigt. Diese sollten in den Jahren zwischen den Saga-Filmen in die Kinos kommen und eine eigenständige Geschichte mit bekannten Hauptcharakteren erzählen.[76][77] Als Drehbuchautor für die Fortsetzung der lange als abgeschlossen geltenden Weltraumsaga wurde Michael Arndt verpflichtet, unter anderem bekannt durch seine Arbeit an Little Miss Sunshine (2006), für die er mit dem Oscar ausgezeichnet worden war. Unterstützung erhielt er von Lawrence Kasdan, der bereits das Drehbuch zu Episode V – Das Imperium schlägt zurück schrieb.[78] Außerdem konnte J. J. Abrams als Regisseur gewonnen werden, unter dessen Leitung mit den beiden Filmen Star Trek (2009) und Star Trek Into Darkness (2013) bereits eine andere Science-Fiction-Filmreihe erfolgreich weitergeführt wurde. Für die Filmmusik kehrte Komponist John Williams zurück und auch bei der Zusammenstellung des restlichen Film- und Produktionsteams setzten die Verantwortlichen auf Kontinuität. Somit waren beispielsweise Ben Burtt für das Sounddesign und Matthew Wood für den Tonschnitt zuständig.[79]
Bei der Entwicklung der Handlung orientierte sich Arndt an Lucas’ Entwürfen, die dieser im Mai 2012 noch vor dem Verkauf an Disney angefertigt hatte. Lucas, der zunächst als Berater an der Entwicklung beteiligt war, ging davon aus, dass seine Konzepte als Grundlage für die neue Trilogie dienen würden. Nachdem Disney seine Entwürfe jedoch verwarf, zog er sich aus dem Projekt zurück.[80] Ursprünglich war vorgesehen, dass Luke Skywalker eine deutlich größere Rolle einnehmen sollte. Arndt sah darin jedoch ein erzählerisches Problem, da Luke nach seiner Auffassung jede Szene dominierte und die neuen Hauptfiguren dadurch in den Hintergrund rückten.[81] Da Arndt für die Fertigstellung des Drehbuchs zusätzliche 18 Monate benötigte, was Disney ablehnte, kam es schließlich zur Trennung. Ab Oktober 2013 übernahmen daraufhin Abrams und Kasdan die weitere Arbeit am Skript und überarbeiteten es grundlegend. Aufgrund des engen Produktionszeitplans verschob Disney den ursprünglich geplanten Kinostart dennoch um sechs Monate auf den 18. Dezember 2015.[82][83] Parallel zur Vorproduktion begann ein rund neun Monate andauernder Auswahlprozess zur Besetzung der neuen Hauptfiguren, deren Darsteller im April 2014 offiziell bekannt gegeben wurden. Während Mark Hamill, Carrie Fisher und Harrison Ford zu ihren alten Rollen zurückkehrten, wurden John Boyega als desertierter Sturmtruppler Finn, Adam Driver als Kylo Ren sowie Oscar Isaac als Widerstandspilot Poe Dameron verpflichtet. Die Hauptrolle der Schrottsammlerin Rey erhielt Daisy Ridley, die zuvor überwiegend in kleineren Fernsehproduktionen mitgewirkt hatte. Darüber hinaus wurden auch Max von Sydow, bekannt aus Der Exorzist (1973) und Shutter Island (2010), sowie der Motion-Capture-Darsteller Andy Serkis, der unter anderem Gollum in Der Herr der Ringe verkörperte, für Nebenrollen besetzt.[84][85]

Die Dreharbeiten begannen am 16. Mai 2014 mit Außenaufnahmen in Abu Dhabi für die Szenen auf dem Planeten Jakku. Danach folgten Studioaufnahmen in den Pinewood Studios in England sowie weitere Außendrehs auf der Insel Skellig Michael in Irland.[86] Ein Rückschlag während der Produktion war ein Unfall am Set des Millennium Falken, bei dem sich Harrison Ford durch eine hydraulische Tür das Bein brach. Die Dreharbeiten mussten daraufhin für zwei Wochen unterbrochen werden. Diese Pause nutzten Abrams und sein Team, um weitere Überarbeitungen am Drehbuch vorzunehmen.[87] Die Veröffentlichung des Films wurde von der Merchandising-Kampagne „Force Friday“ sowie dem Verlagsprogramm Journey to Star Wars: Das Erwachen der Macht begleitet. Als der Film dann im Dezember 2015 in die Kinos kam, entwickelte er sich schnell zu einem finanziellen Erfolg und stellte zahlreiche Einspielrekorde auf, darunter das bis dahin erfolgreichste Startwochenende der Filmgeschichte.[88] Insgesamt erzielte Episode VII – Das Erwachen der Macht weltweite Einnahmen von rund 2 Mrd. US-Dollar, davon allein 936 Mio. US-Dollar in den USA – dem höchsten US-Ergebnis aller Zeiten (Stand: Mai 2026).[89] Die Reaktionen von Kritikern und Publikum fielen überwiegend positiv aus. Besonders gelobt wurden die neuen Charaktere sowie die Rückbesinnung auf mehr echte Kulissen, Drehorte und praktische Effekte. Gleichzeitig gab es jedoch auch kritische Stimmen, darunter von George Lucas selbst, die die Handlung als wenig innovativ bezeichneten und darin eine Neuauflage von Episode IV – Eine neue Hoffnung sahen.[90]
Rogue One: A Star Wars Story[Bearbeiten]

Als ersten Teil einer geplanten Reihe von Spin-off-Filmen kündigte Disney-CEO Bob Iger am 12. März 2015 den Film Rogue One an.[91] Die Idee dazu stammte von Visual-Effects-Supervisor John Knoll, der bereits während der Arbeiten an Episode III – Die Rache der Sith über eine Geschichte nachgedacht hatte, die auf dem Eröffnungstext von Episode IV – Eine neue Hoffnung basierte. Im Mai 2013 präsentierte er Kathleen Kennedy einen ersten Entwurf mit dem Titel Destroyer of Worlds (dt. „Weltenvernichter“), der von einer Gruppe von Rebellen handelt, die die Pläne des Todessterns stehlen.[92] Nachdem sowohl Kennedy als auch Kiri Hart, die Leiterin der Lucasfilm Story Group, von dem Konzept überzeugt waren, wurde die Entwicklung eines Drehbuchs in Auftrag gegeben. Dieses wurde zunächst von Gary Whitta verfasst und später von Chris Weitz überarbeitet. Als Regisseur verpflichtete Lucasfilm Gareth Edwards, der mit Godzilla (2014) den Neustart des MonsterVerse-Franchise inszeniert hatte.[93] Für die Hauptrolle der Jyn Erso wurde die britische Schauspielerin Felicity Jones ausgewählt, die zuvor durch ihre Rolle im Biopic Die Entdeckung der Unendlichkeit (2014) größere Bekanntheit erlangt hatte. Zum Ensemble gehörten außerdem unter anderem Diego Luna als Cassian Andor sowie Ben Mendelsohn als Orson Krennic. Die Dreharbeiten begannen im August 2015, wenige Monate vor der Premiere von Episode VII – Das Erwachen der Macht. Die Produktion führte Cast und Crew unter anderem nach Island (Eadu), Jordanien (Jedha), an die Strände der Inseln Gan und Baresdhoo auf den Malediven (Scarif) sowie in die Pinewood Studios nach England (Großer Tempel, Yavin 4).[94]
Berichten zufolge war Disney besorgt über den zu düsteren Ton und die Dynamik einer frühen Schnittfassung, was dazu führte, dass wenige Monate vor dem Kinostart Tony Gilroy, bekannt als Autor von Die Bourne Identität (2002) und dessen Fortsetzungen, als zusätzlicher Drehbuchautor und Regisseur hinzugezogen wurde. Unter seiner Leitung wurden einige Teile des Films neu geschrieben und neu gedreht.[87][95] Er hob das Motiv der Selbstaufopferung für eine größere Sache stärker in den Vordergrund und komprimierte den Ablauf der Schlacht von Scarif, wodurch zahlreiche Szenen aus dem Teaser-Trailer vom April 2016 nicht mehr im finalen Film enthalten waren. Eine besonders populäre Szene, die während der Nacharbeit entstand, war das Auftauchen von Darth Vader, der sich am Ende des Films durch einen engen Korridor voller Rebellensoldaten kämpft. Weitere solcher „Hallway Scenes“ wurden danach in vielen weiteren Star-Wars-Produktionen integriert.[96][97] Aufgrund der Produktionsverzögerungen stand der ursprüngliche Komponist Alexandre Desplat nicht mehr zur Verfügung, sodass Michael Giacchino einsprang und die Filmmusik innerhalb kürzester Zeit komponierte.[87] Bemerkenswert ist die digitale Darstellung des bereits 1994 verstorbenen Schauspielers Peter Cushing als Großmoff Tarkin. Grundlage dafür bildete die Performance des Schauspielers Guy Henry, der durch ILM mittels Motion-Capture-Verfahren und CGI in eine digitale Nachbildung Cushings verwandelt wurde. In einer kurzen Szene ist zudem eine digital verjüngte Version von Carrie Fisher als Leia Organa zu sehen.[98] Fisher verstarb nur wenige Tage nach dem Kinostart des Films.
Bei seiner Veröffentlichung im Dezember 2016 wurde Rogue One überwiegend positiv aufgenommen und entwickelte sich mit einem weltweiten Einspielergebnis von rund 1,06 Mrd. US-Dollar zu einem finanziellen Erfolg.[99] Besonders gelobt wurden die visuelle Gestaltung, die düstere Atmosphäre sowie die gelungene Anbindung an die Original-Trilogie. Gemischte Reaktionen rief die digitale Nachbildung von Großmoff Tarkin hervor, die technisch nicht vollständig überzeugen konnte und darüber hinaus eine ethische Debatte über den Einsatz verstorbener Schauspieler mittels CGI auslöste.[100][101] In Großbritannien kam es zu diesem Thema auch zu einer Klage gegen Lucasfilm und die Produktionsfirma Lunak Heavy Industries. Das Verfahren wurde jedoch im Dezember 2025 abgewiesen, da die erforderlichen Rechte zuvor vom Nachlass des Schauspielers eingeholt worden waren.[102][103]
Episode VIII – Die letzten Jedi[Bearbeiten]
Als Drehbuchautor und Regisseur des mittleren Teils der Sequel-Trilogie wurde im Juni 2014 Rian Johnson vorgestellt, der zu diesem Zeitpunkt vor allem für seine Independent-Produktion Looper (2012) und die hochgelobte Episode Ozymandias (2013) der Serie Breaking Bad bekannt war. Johnson musste die von J. J. Abrams in Episode VII – Das Erwachen der Macht etablierten Charaktere und die vielen offenen Handlungsstränge aufgreifen und weiterentwickeln, wofür er von Kathleen Kennedy und der Lucasfilm Story Group großen kreativen Spielraum erhielt. Bei der Ausarbeitung des Drehbuchs gab es keine festen Vorgaben, wo die Geschichte hinführen musste oder welche Punkte es zwingend zu erreichen galt, was Johnson einerseits selbst überraschte, ihn andererseits aber auch an seine bisherige Arbeit außerhalb großer Studiofilme erinnerte.[104] Im Vergleich zu den vorherigen Star-Wars-Produktionen der Disney-Ära verlief die Produktion von Episode VIII – Die letzten Jedi weitgehend reibungslos, sodass die am 10. Februar 2016 begonnenen Hauptdreharbeiten planmäßig am 22. Juli 2016 abgeschlossen werden konnten.[105][106] Neben den aus dem Vorgängerfilm bekannten Darstellern wurden Kelly Marie Tran als Widerstandskämpferin Rose Tico, Benicio del Toro als zwielichtiger DJ sowie Laura Dern als Vizeadmiralin Amilyn Holdo neu besetzt. Die Studioaufnahmen erfolgten wie bereits bei den vorherigen Produktionen in den Pinewood Studios in England, während weitere Dreharbeiten unter anderem in Dubrovnik in Kroatien stattfanden, das als Kulisse für die Casino-Stadt Canto Bight diente. Die Szenen der finalen Schlacht von Crait entstanden auf den Ebenen der Salzwüste Salar de Uyuni in Bolivien.[107] Vielfach kamen wieder praktische Effekte zum Einsatz, unter anderem bei der Darstellung von Yoda, dessen Puppe auf Grundlage des Originals aus Episode V – Das Imperium schlägt zurück angefertigt wurde. Für die Steuerung der Figur kehrte Frank Oz zurück, der die Yoda-Puppe bereits in der Originaltrilogie bediente.[108] Der Film befand sich in der Postproduktionphase, als Carrie Fisher im Dezember 2016 im Alter von 60 Jahren verstarb. Obwohl ihre Szenen bereits Monate zuvor abgedreht worden waren, gab es Überlegungen, ihren Auftritt zu ändern, um Leia Organas Ausstieg im nächsten Film entsprechend vorzubereiten. Letztendlich entschied man sich gegen eine solche Vorgehensweise.[109]

Nach der Veröffentlichung von Episode VIII – Die letzten Jedi am 14. Dezember 2017 gingen die Meinungen von Kritikern und Publikum weit auseinander.[110] Auch innerhalb der Fangemeinde führte der Film zu einer starken Polarisierung. Diskutiert wurden dabei nicht nur einzelne inhaltliche Entscheidungen, sondern auch grundlegende Fragen zur Konzeption der gesamten Sequel-Trilogie, der nach dem zweiten Teil von vielen Zuschauern eine klare erzählerische Linie abgesprochen wurde. Kritiker bemängelten, dass kein erkennbarer roter Faden vorhanden sei und die jeweiligen Regisseure und Drehbuchautoren die Handlung weitgehend nach eigenen Vorstellungen fortführten, wodurch die Trilogie insgesamt uneinheitlich wirkte.[111][112] Besonders kontrovers aufgenommen wurden die Enthüllung, dass Reys Herkunft unbedeutend sei, sowie die Darstellung von Luke Skywalker als desillusionierter Einsiedler. Lukes Charakterisierung und die Tatsache, dass er in Erwägung gezogen haben soll, seinen eigenen Neffen zu ermorden, wurde von vielen Fans als fundamentaler Widerspruch zu seiner Entwicklung innerhalb der Klassischen Trilogie wahrgenommen.[113] Aufsehen erregte eine Online-Petition, mit der ein enttäuschter Fan aus dem US-Bundesstaat Georgia forderte, den Film aus dem offiziellen Kanon zu streichen und neu zu drehen. Obwohl sich der Initiator schon wenige Tage nach dem Start von seinem Projekt distanzierte, wurde die Aktion von vielen Medien aufgegriffen und sammelte innerhalb weniger Wochen mehr als 45.000 Unterstützer.[114][115]
Die starke Polarisierung führte in Teilen der Fangemeinde zu persönlichen Anfeindungen gegen den Regisseur und einzelne Schauspieler wie Kelly Marie Tran, die wegen des Ansturms an Hasskommentaren ihren Instagram-Kanal für die Öffentlichkeit deaktivierte. Johnson wurde vorgeworfen, ein von ihm häufig eingesetztes Stilmittel genutzt zu haben, das darauf abzielt, die Erwartungen des Publikums bewusst zu unterlaufen, um kurzfristige Überraschungseffekte zu erzeugen. Dabei habe er in Kauf genommen, etablierte Figuren sowie die Mythologie des Franchise zu beschädigen.[116][113] Der Regisseur verteidigte seinen Ansatz hingegen als bewusste Dekonstruktion klassischer Heldenbilder, was dazu dienen sollte, die neuen Hauptfiguren stärker herauszufordern und Themen wie Älterwerden und Selbstzweifel zu behandeln. Dabei verwies er unter anderem auf Parallelen zu klassischen Sagen wie der Artuslegende.[117][118] Auch Mark Hamill äußerte sich öffentlich kritisch über die Entwicklung seiner Figur,[119][120][121] wenngleich seine Darstellung von Kritikern vielfach als eine seiner stärksten schauspielerischen Leistungen gewürdigt wurde.[122] Ungeachtet der Kontroversen entwickelte sich der Film mit einem weltweiten Einspielergebnis von rund 1,3 Mrd. US-Dollar zu einem kommerziellen Erfolg, blieb jedoch hinter den Einnahmen des ersten Films der Sequel-Trilogie zurück.[123]
Solo: A Star Wars Story[Bearbeiten]

Die Idee für einen Film über Han Solo entstand bereits vor dem Verkauf von Lucasfilm an Disney. Ursprünglich plante Lucas sogar, einen 10-jährigen Han Solo in Episode III – Die Rache der Sith einzubauen. In einer frühen Drehbuchfassung sollte es auf dem Planeten Kashyyyk zu einer kurzen Begegnung zwischen Han und Jedi-Meister Yoda kommen, bis sich Lucas doch noch dagegen entschied und den Charakter gänzlich aus dem Skript strich.[124][125] Dass der zweite Spin-off-Film von einem jungen Han Solo handeln würde, wurde im Juli 2015 offiziell bekannt gegeben. Das Drehbuch schrieben Lawrence Kasdan und dessen Sohn Jonathan Kasdan. Als Regisseure verpflichtete Lucasfilm das Duo Phil Lord und Christopher Miller, die zuvor mit Filmen wie 21 Jump Street (2012) und The LEGO Movie (2014) erfolgreich gewesen waren.[126] Zu einer der größten Herausforderung zählte die Besetzung des jungen Han Solo, eine Figur, die nahezu untrennbar mit Harrison Ford verbunden ist. Die Rolle ging schließlich an Alden Ehrenreich, der ironischerweise als erstes für die Rolle vorsprach, bis am Ende eines monatelangen Auswahlverfahren feststand, dass er sich unter rund 2.500 Schauspielern durchgesetzt hatte. Weitere wichtige Rollen gingen an Donald Glover als Lando Calrissian, Emilia Clarke als Qi'ra und Woody Harrelson als Tobias Beckett.[127][128][129]
Ein Großteil der Dreharbeiten fand wieder in den Pinewood Studios in England statt. Für die Werftanlagen auf Corellia diente ein stillgelegtes Kraftwerk nahe Southampton als Kulisse. Weitere Außenaufnahmen entstanden unter anderem an den Drei Zinnen im italienischen Südtirol (Vandor) sowie im Naturpark Jandía im Süden der Kanarischen Insel Fuerteventura (Savareen). Im Verlauf der Dreharbeiten kam es zu Problemen, da sich Lord und Miller Berichten zufolge nicht eng genug an das Skript der Kasdans hielten und zusätzlichen Raum für nachträgliche Änderungen und Improvisation ermöglichten, was das Produktionstempo verlangsamte. Im Juni 2017 – kurz vor dem geplanten Ende der Dreharbeiten – beendete Lucasfilm die Zusammenarbeit mit den beiden Regisseuren aufgrund kreativer Differenzen.[130][131] Als Ersatz sprang wenige Tage später Ron Howard ein, der Jahrzehnte zuvor mit Lucas an Projekten wie American Graffiti (1973) und Willow (1988) zusammengearbeitet hatte.[125] In den darauffolgenden vier Monaten drehte er Schätzungen zufolge rund 70 bis 80 Prozent des Films neu, was dazu führte, dass das Budget auf rund 275 Mio. US-Dollar anstieg.[132][133][134] Aufgrund der dadurch entstandenen Verzögerungen kam es zu Terminkonflikten mit Michael K. Williams, der eigentlich für die Rolle des Antagonisten Dryden Vos vorgesehen war. Daraufhin wurde die Rolle mit Paul Bettany neu besetzt und alle Szenen neu gedreht.[135]
Der Film kam am 25. Mai 2018 in die Kinos, exakt 41 Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Star-Wars-Films und nur rund fünf Monate nach Episode VIII – Die letzten Jedi. An den Kinokassen blieb Solo jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von etwa 393 Mio. US-Dollar entwickelte sich der Film zum ersten kommerziellen Misserfolg des Franchise unter Disney. Analysten gingen von einem Verlust zwischen 50 und über 90 Mio. US-Dollar aus. Als mögliche Ursachen gelten die negative Berichterstattung über die Produktionsprobleme im Vorfeld der Veröffentlichung, die kontrovers diskutierte Neubesetzung von Han Solo, die anhaltenden Spannungen innerhalb der Fangemeinde nach Episode VIII – Die letzten Jedi sowie die starke Konkurrenz zum Kinostart durch Filme wie Avengers: Infinity War, Deadpool 2 und später Jurassic World: Das gefallene Königreich.[136][134][113] Kritiker lobten den Film als kurzweiliges Weltraumabenteuer, sahen darin aber auch den krampfhaften Versuch, so viele Details wie möglich aus Hans Vergangenheit zu erklären. Das Drehbuch erlaube dabei keine wirkliche Neuinterpretation der Figur durch Alden Ehrenreich, sodass sein Schauspiel mehr wie eine Imitation wirke.[137] Kritik gab es auch am Stil von Kameramann Bradford Young, der für den Film eine erdige und entsättigte Optik anstrebte. Viele Zuschauer empfanden das Bild in ohnehin schon dunklen Szenen als schwer erkennbar.[138] In Zusammenhang mit dem Misserfolg des Filmes räumte Disney-CEO Bob Iger Fehler im Umgang mit dem Franchise ein, da „zu viel zu schnell“ produziert worden war, und kündigte nach dem Abschluss der Sequel-Trilogie eine Verlangsamung der Kinoproduktionen an.[139]
Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers[Bearbeiten]
Für den letzten Teil der Sequel-Trilogie sollte ursprünglich Colin Trevorrow, unter anderem bekannt durch Jurassic World (2015), die Regie führen.[140] Gemeinsam mit Derek Connolly entwickelte er ein Drehbuchentwurf mit dem Titel Duel of the Fates, der am 16. Dezember – elf Tage vor Carrie Fishers Tod – fertiggestellt wurde. Die Handlung sah unter anderem eine größere Rolle für Leia und eine finale Schlacht gegen die Erste Ordnung auf dem besetzten Coruscant vor.[141][142][143] Danach folgten massive Umschreibungen, wobei auch Jack Thorne als weiterer Co-Autor hinzugezogen wurde.[144] Im September 2017 trennte sich Lucasfilm unter Verweis auf kreative Differenzen von Trevorrow,[145] woraufhin J. J. Abrams als Regisseur und Drehbuchautor zurückkehrte. Er traf sich mit George Lucas, um herauszufinden, wie die Geschichte zum Abschluss gebracht werden konnte, bevor er zusammen mit Co-Autor Chris Terrio das Drehbuch unter großem Zeitdruck komplett neu aufsetzte.[146][147][148]

Die Dreharbeiten begannen am 1. August 2018 und endeten am 15. Februar 2019. Ein Großteil der Aufnahmen entstand wieder in den Pinewood Studios, während Außenaufnahmen unter anderem im jordanischen Wüstental Wadi Rum aufgenommen wurden, das als Kulisse für den Planeten Pasaana diente.[149] Eine besondere Herausforderung stellte der Umgang mit dem Tod von Carrie Fisher dar, die man im Gegensatz zu Rogue One nicht vollständig digital nachbilden wollte. Stattdessen griffen Abrams und sein Team auf bislang nicht verwendetes Filmmaterial aus Das Erwachen der Macht zurück und konstruierten passende Szenen dazu. Dabei wurden Kameraeinstellungen, Lichtverhältnisse und die Dialoge und Reaktionen der übrigen Darsteller so angepasst, dass sich das vorhandene Material in den neuen Kontext einfügte.[150][151] Eine wichtige inhaltliche Entscheidung, die sehr kurzfristig während der Dreharbeiten getroffen wurde, war die Rückkehr von Imperator Palpatine, der wieder von Ian McDiarmid dargestellt wurde.[152][153][154]
Der Film kam am 18. Dezember 2019 in die Kinos und spielte weltweit 1,07 Mrd. US-Dollar ein. Damit gilt er zwar als kommerziell erfolgreich, erfüllte Disneys Vorgabe von 1 Mrd. US-Dollar aber nur knapp und blieb deutlich hinter den Ergebnissen der ersten beiden Teile der Sequel-Trilogie zurück.[60][155] Die unmittelbaren Reaktionen von Zuschauern und Kritikern fielen gemischt aus und entwickelten sich genau gegenläufig zu Die letzten Jedi. Während der Vorgänger von Kritikern überwiegend gelobt, vom Publikum jedoch stark kritisiert wurde, verlief es bei Der Aufstieg Skywalkers in der Tendenz genau umgekehrt. Häufig erwähnte Kritikpunkte waren die Videospiel-ähnliche Jagd nach verschiedenen Artefakten sowie die Tatsache, dass der Film bedeutende Konsequenzen für Chewbacca und C-3PO suggerierte, diese aber nach kurze Zeit wieder rückgängig machte.[156] Insbesondere die Rückkehr Palpatines stieß bei einem Großteil der Kritiker und der Fangemeinde auf Ablehnung, da sie ohne erzählerischen Vorbereitung erfolgte und im Film selbst nicht begründet wurde. Zudem wurde dem Film vorgeworfen, dass er durch diese Wendung Darth Vaders Opfer im Finale von Die Rückkehr der Jedi-Ritter entwerte. Schon kurz nach der Kinopremiere entwickelte sich die von Poe Dameron gesprochene Zeile „Somehow Palpatine returned“ („Irgendwie ist Palpatine zurückgekehrt“) zu einem beliebten Meme, das häufig eingesetzt wird, um unzureichend erklärte oder unlogische Handlungswendungen zu verspotten.[157][158]
Fokus auf Disney+ und The Mandalorian[Bearbeiten]
Der Misserfolg von Solo und der zeitgleiche Aufbau des Streamingdienstes Disney+ veranlassten Lucasfilm und Disney dazu, ihrer bisherige Veröffentlichungsstrategie von einem Star-Wars-Kinofilm pro Jahr anzupassen und den Fokus fast vollständig auf die Produktion von Serien zu verlagern.[159] Mehrere zu diesem Zeitpunkt in Entwicklung befindliche Spin-off-Projekte, darunter Filme über Boba Fett und Obi-Wan Kenobi, wurden vorerst eingestellt und später zu Disney+-Serien umgeschrieben.[160]
Mit der Entwicklung der ersten Realfilmserie des Star-Wars-Franchise wurde Jon Favreau beauftragt, der zuvor durch seine Regie-Arbeit bei Iron Man (2008) und Iron Man 2 (2010) das Marvel Cinematic Universe maßgeblich mitgeprägt hatte. Er brachte die Idee eines mandalorianischen Kopfgeldjägers ein, die in Zusammenarbeit mit Dave Filoni weiterentwickelt wurde. Daraus entstand die Serie The Mandalorian, die zeitlich fünf Jahre nach Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter angesiedelt ist und im Stil eines Weltraum-Westerns die Abenteuer von Din Djarin und seines Schützlings Grogu erzählt. Die wichtigsten Rollen wurden mit Pedro Pascal als Din Djarin, Carl Weathers als Greef Karga, Gina Carano als Cara Dune und Giancarlo Esposito als Moff Gideon besetzt. Eine technische Innovation, die während der Produktion der Serie eingeführt wurde, war StageCraft (auch „The Volume“ genannt). Statt klassischer Blue- und Greenscreens kommt hierbei ein Raum mit riesigen LED-Wänden zum Einsatz, auf denen digitale Hintergründe in Echtzeit wiedergegeben werden. Die Kopplung der Kamerabewegungen mit den computergenerierten Hintergründen erzeugt dabei die Illusion einer Tiefenwirkung. Gleichzeitig sorgt das Umgebungslicht der LED-Wände für eine realistische Beleuchtung von Gesichtern, Kostümen und spiegelnden Oberflächen. Dadurch können Dreharbeiten ortsunabhängiger, effizienter und kostengünstiger durchgeführt werden.[161] The Mandalorian wurde direkt zum Start von Disney+ am 12. November 2019 veröffentlicht und entwickelte sich zu einem großen Erfolg. Besonders die Figur Grogu – die erst im weiteren Verlauf der Serie diesen Namen erhielt – erreichte als „Baby Yoda“ innerhalb kürzester Zeit Kultstatus.
Im Februar 2020 übernahm Bob Chapek den Posten des CEO der Walt Disney Company. Unter seiner Führung änderte sich die strategische Ausrichtung hin zur Erzeugung eines kontinuierlichen Stroms an neuen, exklusiven Inhalten für Disney+, um die Plattform im Vergleich mit anderen Streaminganbietern wie Netflix und Amazon möglichst attraktiv zu machen und hohe Abonnentenzahlen zu erreichen. Zentraler Bestandteil dieses Expansionskurses war die im Oktober 2020 während der COVID-19-Pandemie neu geschaffene Abteilung Disney Media and Entertainment Distribution (DMED). Sie beschnitt Studios wie Lucasfilm, Marvel und Pixar in ihren Entscheidungsbefugnissen und führte zu einer beschleunigten Produktion von exklusiven Streaming-Inhalten.[162] Die konkreten Auswirkungen dieser neuen Strategie zeigten sich im Dezember 2020 beim Disney Investor Day, als Kathleen Kennedy im Rahmen einer Videopräsentation zahlreiche neue Star-Wars-Projekte vorstellte.[163] Diese befanden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Während Serien wie Andor und Obi-Wan Kenobi bereits angekündigt worden waren und kurz vor Drehbeginn standen, befanden sich andere Projekte wie Ahsoka, The Acolyte und Skeleton Crew noch in einer frühen Entwicklungsphase. Einige der vorgestellten Projekte wurden später eingestellt oder verschwanden aus dem Veröffentlichungskalender, ohne je offiziell abgesagt worden zu sein, darunter die Serien Rangers of the New Republic und Lando sowie der Film Rogue Squadron und ein unbetitelter Kinofilm von Regisseur Taika Waititi.
Das Buch von Boba Fett und Obi-Wan Kenobi[Bearbeiten]
Der große Erfolg von The Mandalorian führte zu der Entscheidung, weitere Spin-off-Serien zu entwickeln, deren Handlungen teilweise parallel verlaufen und sich regelmäßig überschneiden sollten. Das Konzept orientierte sich an den Filmen und Serien des Marvel Cinematic Universe, an dem Jon Favreau vor seiner Zusammenarbeit mit Lucasfilm selbst mitgewirkt hatte. Diese miteinander verbundenen Star-Wars-Serien liefen inoffiziell unter dem Begriff „Mandoverse“.[164] Als erste Spin-off-Serie zu The Mandalorian erschien Das Buch von Boba Fett, ein Projekt, dessen Entwicklung bis ins Jahr 2013 zurückreicht und das erst als Kinofilm von Regisseurs Josh Trank und später als erwachsener „Spaghetti-Western“ im Stile von Sergio Leone von Regisseur James Mangold angelegt war.[165] Schließlich wurde des Skript von Jon Favreau zu einer Miniserie innerhalb des Mandoverse umgeschrieben, bei der Robert Rodriguez als Regisseur und Showrunner fungierte. Die Handlung spielt auf Tatooine, wo Boba Fett gemeinsam mit der Kopfgeldjägerin Fennec Shand versucht, die Herrschaft über Jabbas altes kriminelles Imperium zu übernehmen. Parallel dazu wird in Rückblenden seine Flucht aus der Sarlacc-Grube und seine Zeit bei einem Tusken-Stamm erzählt. Als die Serie im Dezember 2021 veröffentlicht wurde, waren die Reaktionen gespalten. Vielfach wurde die erzählerische Struktur kritisiert, da die Serie den Cliffhanger der zweiten Staffel von The Mandalorian – die emotionale Trennung von Din Djarin und Grogu – auflöst und innerhalb weniger Folgen wieder rückgängig macht. Kritisiert wurde auch Rodriguez' Inszenierung der Actionszenen und das in der Serie dargestellte Bild von Boba Fetts Charakter.[166][167]
Das ebenfalls als Film konzipierte und schließlich zur Eventserie umgewandelte Projekt Obi-Wan Kenobi wurde bereits im August 2019 offiziell vorgestellt.[168] Hossein Amini schrieb ein Filmdrehbuch, doch da man die Tonalität der Handlung als zu düster und trostlos empfand, entschied man sich für eine umfassende Überarbeitung. Dies führte im Januar 2020 zu einem vorübergehenden Produktionsstopp, einer Verschiebung des Drehstarts sowie zur Verpflichtung von Joby Harold als neuen Autor. Die Dreharbeiten begannen schließlich im April 2021 unter der Regie von Deborah Chow, die zuvor schon einige Folgen von The Mandalorian inszenierte. Für das Projekt kehrten Ewan McGregor als Obi-Wan Kenobi und Hayden Christensen als Darth Vader in ihre alten Rollen zurück, ebenso wie Joel Edgerton und Bonnie Piesse als Onkel Owen und Tante Beru sowie Liam Neeson in einem Cameo-Auftritt als Qui-Gon Jinn. Ein wesentlicher Faktor für McGregors und Christensens Rückkehr war die veränderte öffentliche Wahrnehmung der Prequel-Trilogie, die mit der Zeit ins Positive umschlug.[169][170] Die Serie startete im Mai 2022 mit den ersten beiden Folgen, die auf Disney+ Rekordwerte erzielten.[171] Trotz des Lobes für die schauspielerische Leistung von Ewan McGregor und die Konfrontation zwischen Obi-Wan und Darth Vader fiel das Echo von Fans und Kritikern gemischt aus. Der intensive Einsatz der StageCraft-Technologie führte zu einem Szenenbild, das von vielen als künstlich und offensichtlich digital wahrgenommen wurde. Kritisiert wurde zudem das Erzähltempo und der damit verbundene Eindruck, dass ein als Kinofilm vorgesehenes Werk auf die Länge einer Serie gestreckt worden sei.[172][173]
Andor und Ahsoka[Bearbeiten]
Als im November 2018, eine eigene Serie über Cassian Andor angekündigt wurde, sorgte dies zunächst für Verwunderung, da es sich um eine relativ unbekannte Figur handelte, die erstmals im Spin-off-Film Rogue One aufgetreten war.[174] Ursprünglich war die Serie unter Stephen Schiff als Abenteuerformat über Cassian und den Droiden K-2SO im Stil von Butch Cassidy and the Sundance Kid (1969) konzipiert. Nach der Übernahme durch Tony Gilroy, der bereits an den Nachdrehs von Rogue One beteiligt gewesen war, wurde das Konzept grundlegend überarbeitet und zu einem politischen Spionage-Thriller über die Entstehung der Rebellion sowie Cassians Entwicklung vom opportunistischen Außenseiter zum Widerstandskämpfer umgestaltet. Die Serie verzichtet auf klassische Themen wie Jedi, Sith und Lichtschwertkämpfe und konzentriert sich stattdessen auf die politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Folgen imperialer Herrschaft.[175][176][177] Im Gegensatz zu den Mandoverse-Produktionen setzte man bei Andor auf umfangreiche Kulissenbauten und Dreharbeiten an realen Schauplätzen. Dazu gehörten unter anderem die schottischen Highlands rund um Glen Tilt und die Cruachan-Talsperre (Aldhani), die Küstenstadt Cleveleys in Lancashire (Niamos) sowie die Londoner U-Bahn-Station Canary Wharf (Coruscant).[178] Neben Diego Luna kehrten unter anderem Genevieve O'Reilly als Mon Mothma und Forest Whitaker als Saw Gerrera in ihre Rollen zurück. Zu den wichtigsten Neuzugängen zählten Stellan Skarsgård als Luthen Rael, Denise Gough als Dedra Meero und Kyle Soller als Syril Karn. Bei ihrer Veröffentlichung im September 2022 verzeichnete die Serie zunächst vergleichsweise niedrige Abrufzahlen. Durch die sehr positive Resonanz von Kritikern gewann sie jedoch kontinuierlich an Aufmerksamkeit. Gelobt wurden unter anderem die Dialoge – insbesondere Luthen Raels Monolog über persönliche Opferbereitschaft –, die tiefgründige Charakterentwicklung und der dramaturgische Aufbau der verschiedenen Handlungsstränge.[179] Die ab April 2025 veröffentlichte zweite und letzte Staffel schloss die Lücke zu den Ereignissen von Rogue One.[180]
Dave Filoni hatte über mehrere Jahre hinweg mit den Animationsserien The Clone Wars und Rebels zahlreiche Handlungsstränge aufgebaut und Anakin Skywalkers Padawan Ahsoka Tano zu einer der bekanntesten Figuren etabliert. Nachdem die von Rosario Dawson verkörperte Ahsoka in der zweiten Staffel von The Mandalorian erstmals im Live-Action-Format aufgetreten war, erhielt sie schließlich mit Ahsoka ihre eigene Serie. Filoni fungierte dabei als Autor, Showrunner und Regisseur, wodurch seine über Jahre entwickelten Geschichten und Figuren noch stärker in den Mittelpunkt der Mandoverse-Erzählung rückten. Im Zentrum der Handlung steht Ahsokas Suche nach Großadmiral Thrawn und Ezra Bridger, womit die Serie an das offene Ende der vierten Staffel von Rebels anknüpft und daher auch als spiritueller Nachfolger der Animationsserie gilt. Sie bereitet die Rückkehr Thrawns als zentrale Bedrohung vor und bildet die Grundlage für einen angekündigten Kinofilm von Dave Filoni.[181] Neben Dawson übernahmen Mary Elizabeth Winstead als Hera Syndulla und Natasha Liu Bordizzo als Sabine Wren, Eman Esfandi als Ezra Bridger und Lars Mikkelsen als Thrawn die wichtigsten Rollen. Zu den neuen Figuren zählt unter anderem der ehemalige Jedi Baylan Skoll, gespielt von Ray Stevenson, der nur wenige Monate vor der Veröffentlichung der Serie verstarb.[182] Als die Serie im August 2023 startete, begrüßten viele langjährige Fans die Fortführung der aus den Animationsserien bekannten Figuren. Gleichzeitig wurde die Serie teilweise dafür kritisiert, umfangreiche Vorkenntnisse aus Filonis früheren Werken vorauszusetzen.[183]
The Acolyte[Bearbeiten]
Mit The Acolyte folgte eine weitere Serie, die erstmals am 10. Dezember 2020 während des Disney Investor Day angekündigt wurde. Das als Mystery-Thriller vorgestellte Projekt war das erste Live-Action-Format, das weit vor den Ereignissen der Filmsaga angesiedelt war, etwa 100 Jahre vor Episode I – Die dunkle Bedrohung. Gleichzeitig sollte die Serie an das 2021 gestartete verlagsübergreifende Literaturprojekt Die Hohe Republik anknüpfen. Als Autorin und Showrunnerin wurde Leslye Headland verpflichtet. Im Zentrum der Handlung stehen die Zwillingsschwestern Mae und Osha, beide gespielt von Amandla Stenberg, die nach ihrer gemeinsamen Vergangenheit als Abkömmlinge eines Hexenzirkels gegensätzliche Lebenswege einschlagen. In der Serie kommt es auch zu einem kurzen Auftritt des Sith-Lords Darth Plagueis, des späteren Meisters von Imperator Palpatine. Produziert wurde die Serie überwiegend in den Shinfield Studios in Großbritannien, wo unter anderem aufwendige Kulissen für die Szenen auf dem Planeten Khofar entstanden. Weitere Dreharbeiten fanden auf Madeira für die Planeten Ueda und Olega sowie in Wales für Brendok statt.[184][185]
Der im März 2024 veröffentlichte erste Trailer zu The Acolyte erreichte innerhalb von 24 Stunden mehr als 51 Millionen Aufrufe und stellte damit einen Rekord für eine Star-Wars-Serie auf Disney+ auf.[186] Trotz dieser hohen Aufmerksamkeit entwickelte sich die Serie zu einer der umstrittensten Star-Wars-Produktionen der Disney-Ära. Bereits vor der Veröffentlichung entstand in den sozialen Medien ein kontrovers geführter Diskurs, in dem Teile der Fangemeinde der Serie und insbesondere ihrer Macherin Leslye Headland vorwarfen, aufgrund der vielfältig besetzten Darstellerriege Themen wie Repräsentation und Diversität über eine überzeugende Geschichte zu stellen. Dies führte dazu, dass die inhaltliche Auseinandersetzung nach dem Start im Juni 2024 teilweise von Debatten über kulturpolitische Botschaften sowie Anfeindungen gegenüber Beteiligten wie Amandla Stenberg überlagert wurde. Zusätzlich kam es auf Plattformen wie IMDb und Rotten Tomatoes zu einer großen Zahl negativer Bewertungen und infolgedessen zu einer hohen Diskrepanz zwischen Kritiker- und Publikumsbewertungen. Analysten sprechen in diesem Zusammenhang von koordinierten Aktionen, sogenanntem Review Bombing, um die öffentliche Wahrnehmung der Serie gezielt negativ zu beeinflussen.[187][188][189] Während Kritiker die Serie tendenziell positiv bewerteten und insbesondere die Choreografie der Action- und Lichtschwertszenen sowie die schauspielerische Leistung von Sol-Darsteller Lee Jung-jae lobten, fielen die Reaktionen auf den Bewertungsportalen deutlich negativer aus. Abseits der ideologisch aufgeladenen Debatte bezog sich die inhaltliche Kritik vor allem auf die Darstellung des Jedi-Ordens, die wenig nachvollziehbare Charakterentwicklung zentraler Figuren sowie Logiklücken und Inkonsistenzen im Drehbuch. Die durch The Acolyte ausgelöste Kontroverse verstärkte auch die Debatte um Kathleen Kennedy, deren kreative Ausrichtung insbesondere seit Episode VIII – Die letzten Jedi von einigen Fans kritisch gesehen wurde.[190][191] Nach anfänglich hohen Abrufzahlen erfuhr die Serie einen starken Rückgang.[192] Aufgrund des gesunkenen Zuschauerinteresses und der verhältnismäßig hohen Produktionskosten kündigte Lucasfilm bereits einen Monat nach der Ausstrahlung der letzten Episode an, die Serie nicht fortzusetzen.[193][194]
Erweitertes Universum[Bearbeiten]
Neben den Filmen sind mit den Jahren viele weitere Star-Wars-Geschichten entstanden, die über verschiedene Medien wie Fernsehserien, Bücher, Comics und Videospiele erzählt werden und die Geschehnisse aus den Filmen mit zusätzlichen Hintergründen, neuen Abenteuern, tiefer gehenden Charakterentwicklungen sowie alternativen Perspektiven von bekannten Geschichten erweitern. Daraus ist ein Konzept erwachsen, das sich Erweitertes Universum (engl. „Expanded Universe“) nennt und das sich – ähnlich wie bei anderen Genre-Vertretern wie Star Trek oder Alien – um eine weitestgehend widerspruchslose und chronologisch aufeinander folgende Historie von Ereignissen bemüht. Maßgebend hierfür ist die Kontinuität, die bestimmt, welche Erzählungen und Ereignisse innerhalb des Star-Wars-Universums als „tatsächlich geschehen“ anerkannt werden. Auf der einen Seite trifft dies auf den vorgegebenen Realismus zu, damit beispielsweise ein Landgleiter nicht in den Hyperraum springen kann, aber insbesondere betrifft dies die Berücksichtigung vorangegangener Ereignissen und Charakterentwicklungen für nachfolgende Erzählungen. Das bedeutet, dass zum Beispiel der Tod eines Charakters im Sinne der Kontinuität Auswirkungen auf folgende Geschichten hat und dieses Ereignis berücksichtigt, weitergeführt oder zumindest so umschifft werden muss, dass keine Widersprüche entstehen.[195] Ein solches Konzept erfordert große Sorgfalt und Organisation, um die Anzahl der Widersprüche gering zu halten. Besonders aus der Anfangszeit des Erweiterten Universums stammen viele Widersprüche, da damals wenig Anstrengungen unternommen wurden, um das existierende Material hinsichtlich einer Kontinuität zu organisieren. Über die Jahre hat sich das Konzept des Erweiterten Universums verändert und wurde 2014 im Zuge der Produktion der Sequel-Trilogie umfassend reformiert. Bis auf wenige Ausnahmen, verloren dabei alle Geschichten die bis 2014 veröffentlicht wurden, ihren Kanon-Status und werden als „Legends“ weitergeführt. Neue Star-Wars-Geschichten entstehen in Zusammenarbeit mit der Lucasfilm Story Group, die dafür sorgt, dass alle künftigen Erzählungen – ganz gleich in welchem Medium sie veröffentlicht werden – hinsichtlich der Kontinuität mit der Filmsaga auf einer Stufe stehen.[196]
Literatur[Bearbeiten]

Obwohl Star Wars in erster Linie als Filmserie ausgelegt war, wurden weit über 200 Romane, 500 Comics und zahlreiche Sach– und Quellenbücher veröffentlicht, die die Geschichten aus den Filmen erweitern und zahlreiche neue Charaktere einführen. Das erste literarische Werk von Star Wars war die Romanfassung von Krieg der Sterne, die Ende 1976 in den USA als zusätzliches Werbemittel zum Filmstart veröffentlicht wurde. Die erste Auflage von 125.000 Exemplaren war schon nach wenigen Monaten vergriffen. Trotz des Erfolges der Romanfassung erschien in den Jahren zwischen der Produktion zur Original-Trilogie nur eine geringe Anzahl von Romanen, da Lucas keine Charaktere weiterentwickeln wollte, die er eventuell in den späteren Filmen noch benötigte.[197] Die Veröffentlichung von Alan Dean Fosters Roman im Jahr 1978 mit dem Titel The Splinter of the Mind's Eye, im deutschen unter dem Titel Die neuen Abenteuer des Luke Skywalker bekannt, ist die erste offizielle Geschichte des Erweiterten Universums, die die Ereignisse von Krieg der Sterne fortsetzte.

Als Roy Thomas, ein damalige Autor bei Marvel Comics, im Jahr 1975 bei einem Abendessen mit George Lucas von Star Wars hörte, war er zunächst gegen eine Comic-Adaption von Krieg der Sterne, da Science-Fiction-Comics und Film-Adaptionen zu dieser Zeit wenig profitabel waren. Doch mithilfe von Ralph McQuarries Zeichnungen konnte Thomas überzeugt werden, der in Folge Stan Lee, den damaligen Verlagsleiter von Marvel, dazu bewegte, einen rund hundert Seiten umfassenden Comic-Sechsteiler der originalen Filmhandlung von Krieg der Sterne zu produzieren. Das erste Heft erschien dann im März 1977 und verkaufte sich innerhalb kürzester Zeit vollständig. Rasch hatte sich Marvel dazu entschlossen, Star Wars als eigenen Titel in ihr Programm aufzunehmen, was sich auch zu einem ihrer erfolgreichsten Titel entwickelte. Im Jahr 1986 wurde die Serie nach 107 veröffentlichten Ausgaben eingestellt.[198]
Im Jahr 1991 erfuhr das Erweiterte Universum mit der Veröffentlichung von Timothy Zahns Erben des Imperiums eine Renaissance. Der Roman ist das erste Buch einer Trilogie, deren Handlung einige Jahre nach den Ereignissen von Die Rückkehr der Jedi-Ritter spielt. Insgesamt hielt sich Erben des Imperiums 29 Wochen in der Bestsellerliste der New York Times. Einer der Hauptpersonen des Buches namens Mara Jade entwickelte sich zu einem der beliebtesten Charaktere aus Star Wars, welcher 1999 mit der Darstellung von Shannon McRandle sogar ein reales Ebenbild erhielt. Weltweit wurden über 72 Millionen Star-Wars-Romane verkauft und nach der New York Times entwickelten sich über 70 Titel zu Bestsellern (Stand: September 2007). Sie sind in mehr als dreißig Sprachen übersetzt und in nahezu doppelt so vielen Ländern verkauft worden.[197] Auch die Comic-Produktion profitierte von dieser Wiederbelebung des Erweiterten Universums. Im Dezember 1991 erwarb der US-amerikanische Comic-Verlag Dark Horse die Star-Wars-Lizenz und adaptierte die Geschichte aus Erben des Imperiums in das Comic-Format. Hunderte Comichefte und Graphic Novels folgten, wobei es der von Jan Duursema entwickelte Charakter namens Aayla Secura sogar in die Filme Angriff der Klonkrieger und Die Rache der Sith schaffte.[198] Um dem Trend gerecht zu werden, Romane auch auf Mobilgeräten wie Tablet-Computern oder E-Readern zu lesen, veröffentlichte Del Rey im Juni 2011 sämtliche Star-Wars-Romane in elektronischer Form.[199] Der deutsche Lizenznehmer für Star-Wars-Romane, Blanvalet, folgte zur Premiere der 3D-Version von Die dunkle Bedrohung im Februar 2012 und veröffentlicht seitdem Star Wars-Romane als E-Books.[200]
Fernsehen[Bearbeiten]

Ende 1977 feierte Star Wars mit der Dokumentation The Making of Star Wars einen ersten und sehr erfolgreichen Auftritt im US-amerikanischen Fernsehen. Das darauffolgende Filmprojekt war im Stil einer Varieté-Show inszeniert und besaß einen eigenständigen Handlungsstrang. Die Fernsehshow hat den Titel The Star Wars Holiday Special und wurde zum ersten und einzigen Mal am Abend des 17. November 1978 auf dem US-Sender ABC ausgestrahlt. Zwar spielte mit Mark Hamill, Carrie Fisher und Harrison Ford ein Großteil der Besetzung von Krieg der Sterne mit, doch sorgte die dünne Handlung und die zahlreichen eingeschobenen Werbeblöcke sowie eine singende Carrie Fisher für einen peinlichen Auftritt. Obwohl die Show hohe Einschaltquoten erzielte, sorgte Lucas persönlich dafür, dass das Holiday Special niemals wieder im Fernsehen ausgestrahlt wurde – und sich somit zu einem beliebten Bootleg für Fans entwickelte. Einmal erwähnte George Lucas, dass er gerne jede existierende Videoaufzeichnung dieser Fernsehshow einstampfen lassen würde, da sie ihm überhaupt nicht gefiele.[201]

In den frühen 1980er Jahren schrieb Lucas auch eine Geschichte über ein Abenteuer der Ewoks, die bereits im Film Die Rückkehr der Jedi-Ritter auftraten und sich vor allem bei den jüngeren Zuschauern größerer Beliebtheit erfreuten. Die Geschichte wurde später unter der Regie von John Korty verfilmt und im Samstagabendprogramm auf ABC am 25. November 1984 erstmals ausgestrahlt, wo sie dem Sender die zweithöchste Einschaltquote des Jahres bescherten. In Deutschland lief der Film unter dem Titel Ewoks – Die Karawane der Tapferen sogar in den Kinos. Im November 1985 strahlte ABC die Fortsetzung Ewoks – Kampf um Endor aus, die unter der Regie von Jim und Ken Wheat entstand. Auf den Erfolg der Ewoks-Filme folgten dann zwei Zeichentrickproduktionen, die von ABC selbst in Auftrag gegeben wurden. Eine dieser Serien mit dem Titel Droids handeln von den Abenteuern der beiden Droiden R2-D2 und C-3PO, während Ewoks – so der Name der zweiten Serie – die Geschichten der Ewoks auf dem Waldmond Endor weitererzählt. Da die Produktion zu Droids sehr zeitaufwändig und teuer war, wurde die Serie bereits ein Jahr später nach der ersten Staffel eingestellt. Nach insgesamt 35 Folgen in zwei Staffeln wurde im Dezember 1986 auch Die Ewoks abgesetzt.[202]
Die nächste TV-Produktion folgte erst mit Genndy Tartakovskys produzierter Computeranimationsserie Clone Wars, welche den Teil der Klonkriege zwischen den Filmepisoden Angriff der Klonkrieger und Die Rache der Sith behandeln. Die erste und zweite Staffel dieser Serie wurde Ende 2003 und im Frühjahr 2004 im US-Fernsehen erstmals ausgestrahlt. Kurz vor dem Kinostart von Die Rache der Sith wurde auch die dritte Staffel im Jahr 2005 veröffentlicht. Auf DVD und für das deutsche Fernsehen wurden diese Staffeln, deren einzelne Episoden eine Laufzeit von nur fünf Minuten besitzen, zu einstündigen Abenteuern zusammengefügt und auf dem Privatsender ProSieben ausgestrahlt. Bei den Zuschauern erfreute sich Clone Wars großer Beliebtheit und in den Jahren 2004 und 2005 gewann sie den Emmy-Award für die beste animierte Fernsehsendung.[203]

Nach diesem Erfolg stellte Lucasfilm-Fanbeauftragter Steve Sansweet auf der Comic-Con 2005 erstmals eine animierte Fernsehserie vor, die später unter dem Titel The Clone Wars bekannt werden sollte. Die unter der Aufsicht von George Lucas, dem leitenden Regisseur Dave Filoni und der Produzentin Catherine Winder entstandene erste Staffel dieser Serie feierte im August 2008 mit dem gleichnamigen Pilotfilm ihre internationale Premiere in den Kinos. Die wöchentliche Fernsehausstrahlung der rund 20-minütigen Episoden begann in den USA im Oktober 2008. In Deutschland übernahm anfänglich der Sender ProSieben die Ausstrahlung der Serie, die dann später auf Kabel eins und Super RTL fortgeführt wurde. Der Auftakt und der Serienverlauf von The Clone Wars wurde von umfangreichen multimedialen Angeboten wie Comics, Romanen, Videospielen und Hörspielen begleitet, die bekannte Geschichten aus der Serie adaptierten und oftmals auch neue darauf aufbauende Geschichten erzählten. Nach insgesamt fünf Staffel und mehr als 100 einzelnen Folgen wurde im März 2013 in den USA die letzte reguläre Episode ausgestrahlt.[204] Weitere 13 Folgen, die für eine sechste Staffel vorgesehen und in der Produktion bereits weit vorangeschritten waren, wurden noch fertiggestellt und vom 15. Februar 2014 bis zum 8. März 2014 auf Super RTL ausgestrahlt. Ein Kernelement der Serie war der Charakter des jungen Togruta-Mädchens Ahsoka Tano, die als Jedi-Schülerin von Anakin Skywalker eingeführt wurde. Nicht nur wegen dieser Tatsache, sondern auch wegen der Rückkehr des tot geglaubten Sith-Lords Darth Maul wurde die Serie und ihre Geschichten kontrovers diskutiert.

Die Nachfolge von The Clone Wars trat die ebenfalls computeranimierte Serie Rebels an, die erneut unter der Aufsicht des leitenden Regisseurs Dave Filonis entsteht. Sie spielt 14 Jahre nach Die Rache der Sith und beleuchtet die Entwicklung der Rebellion. In den USA und Deutschland begann die Ausstrahlung von Rebels am 3. Oktober 2014 auf dem kostenpflichtigen Sender Disney XD und wenig später auf dem frei empfangbarem Disney Channel. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Crew der Geist, einer Gruppe von völlig neuen Charakteren, die sich gegen die Unterdrückung durch das Imperium zur Wehr setzt. Dabei unterstützt werden sie von bekannte Charaktere aus The Clone Wars wie Ahsoka Tano und Rex. Als ihre Gegenspieler treten unter anderem Wilhuff Tarkin, Maul und der aus dem Roman Erben des Imperiums bekannte Großadmiral Thrawn auf. Nach vier Staffel mit 76 Folgen wurde die Serie beendet. Die letzte Folge lief am 5. März 2018 in den USA und am 24. März 2018 im deutschen Fernsehen.
Nachdem sich Star Wars viele Jahre abseits des Fernsehens abspielte, wurden während und insbesondere nach Abschluss der Prequel-Trilogie gleich mehrere Serien und Fernsehproduktionen in Angriff genommen. Besonderes Hauptaugenmerk lag dabei auch auf den humoristischen Aspekten und der Absicht, die Weltraumsaga zu parodieren. In diese Kategorie fallen mitunter auch die Fernsehsendungen zu LEGO Star Wars mit den Titeln LEGO Star Wars – Die Padawan-Bedrohung und LEGO Star Wars – Das Imperium schlägt ins Aus, die mit dem überzeichneten Stil der LEGO-Steine und -Figuren eine obskure Reise durch alle möglichen Schauplätze unternehmen und sich dabei zahlreichen Witzen bedienen. Das Konzept der Parodie machte sich auch die ursprünglich für 2012/2013 geplante animierte Sitcom Detours zu eigen, die alltägliche Begebenheiten von Charakteren als Vorlage für Situationskomik verwendet. Unter der Leitung des Kreativteams mit Seth Green und Matthew Senreich (Robot Chicken) sowie Brendan Hay (The Daily Show) wurden zwar insgesamt 39 Folgen fertig produziert, die aber nie ausgestrahlt wurden, ehe die Serie abgesagt wurde.[205][204] Ein ähnliches Schicksal ereilte eine nicht näher benannte Realfilmserie, deren Handlung sich über den Zeitraum zwischen Episode III – Die Rache der Sith und Episode IV – Eine neue Hoffnung erstrecken und die Geschichte gänzlich unbekannter oder bisher in Nebenrollen aufgetretenen Charakteren erzählen sollte. Zwar wurden auch hier Drehbücher für einen Pilotfilm und weitere 50 Stunden produziert, da die Kostenfrage nie gänzlich geklärt werden konnte, wurde die ursprünglich für 2012 angekündigte Serie vollends auf Eis gelegt.[206][207]
Videospiele[Bearbeiten]

Im Jahr 1981 brachte der australische Spielehersteller Hankin das erste Star-Wars-Videospiel in Form eines großen, robust gebauten Flipper-Automaten heraus, welcher allerdings keine lizenzierte Musik verwendete.[208] 1982 veröffentlichte Parker dann ein Videospiel für das heimische Atari-2600-System, welches die Schlacht von Hoth aus Das Imperium schlägt zurück als Handlungsgrundlage verwendete. Eine grafische Weiterentwicklung stellte hingegen ein Atari-Münzgerät dar, der eine Vektorgrafik verwendete, Explosionen darstellte und sogar Bewegungen in einer dreidimensionalen Umgebung erlaubte. Das Spiel handelte von der Schlacht von Yavin aus Krieg der Sterne. 1987 wurde diese Technik dann auch für die 8-Bit-Heimcomputer Amiga und Commodore 64 umgesetzt.[209]
Nachdem vier Jahre keine weiteren Star-Wars-Videospiele veröffentlicht wurden, brachte JVC zu Beginn der 1990er Jahre eine 8-Bit Umsetzung von Krieg der Sterne für das Nintendo Entertainment System heraus. Auch in den folgenden Jahren entwickelte und veröffentlichte JVC weitere Spielfassungen der Kinofilme für die Nintendo-Systeme. LucasArts meldete sich erstmals im Jahr 1993 mit der Veröffentlichung des Flugsimulators X-Wing für den PC zu Wort, welches in Zusammenarbeit mit Autor Lawrence Holland und Robosport-Erfinder Edward Kilham programmiert wurde.[209] Fortan übernahm LucasArts die Entwicklung weiterer Videospiele und veröffentlichte in den folgenden Jahren über 50 verschiedene Videospiele (Stand: September 2007).
Merchandising[Bearbeiten]
Als George Lucas am 20. August 1973 den von 20th Century Fox auferlegten Vertrag für die Produktion von Krieg der Sterne unterschrieb, verzichtete er im Vorfeld auf eine hohe Gage als Regisseur und ließ sich im Gegenzug eine prozentuale Gewinnbeteiligung am Einspielergebnis des Films sowie Fortsetzungsrechte, Fernsehrechte und die Rechte am Merchandising überschreiben. Da die Produktion von Merchandising zu dieser Zeit ohnehin eine eher untergeordnete Rolle spielte und die Geschäftsleitung für Krieg der Sterne keine Fortsetzungen plante, war sie mit den Vereinbarungen einverstanden und unterzeichnete den Vertrag.[210] So kam es, dass Krieg der Sterne zur Premiere im Mai 1977 eine Vertriebsstrategie zur Vermarktung des Films fehlte, da Fox zunächst kein Geld in eine Marketingkampagne investieren wollte. Nach dem überraschendem Kinostart begannen sowohl Fox als auch Lucasfilm damit, die Euphorie mit schnell vermarktbaren Merchandising-Artikel aufzufangen und die Produktion nachzuholen.[211]
Spielzeug[Bearbeiten]

Obwohl Fox und Lucasfilm im Februar 1977 ihren neuen Film Krieg der Sterne unter anderem auf der New York Toy Fair zu vermarkten versuchten, konnten sie keinen Spielzeughersteller gewinnen, der bereit war, den Film zu vermarkten und Spielzeug zu produzieren. Nachdem Mitarbeiter des Spielzeugherstellers Kenner auf Krieg der Sterne aufmerksam wurden, ließen sie sich von Fox das Drehbuch und einige Szenenfotos zuschicken und beschlossen, letztendlich die Lizenz für die Vermarktung des Filmprojekts zu erwerben. Doch da die Produktion von Action-Spielfiguren in der Regel ein Jahr in Anspruch nimmt, verpasste das Unternehmen die Kinopremiere und konnte der Nachfrage lediglich mit einigen Puzzles und Brettspielen nachkommen. Infolgedessen beschloss Kenner, über 600.000 Verpackungen für Actionfiguren auszuliefern und das Stück für einen Preis von zehn US-Dollar zu verkaufen. In einer Schachtel befand sich ein Gutschein für die „in wenigen Monaten“ erscheinenden Figuren, ein Pappaufsteller, eine Fanklub-Karte und diverse Aufkleber.[212]

Da die aus dem Erfolg der Filme hervorgegangenen Nachfrage an Merchandising-Artikel nicht befriedigt werden konnte, fertigten viele Schwarzhändler zu dieser Zeit eine große Zahl an Bootlegs in Form von leicht herzustellenden T-Shirts, Postern und Aufnähern an, die dann auf Fantreffen veräußert wurden. Andere Hersteller tauschten lediglich die Produktbezeichnungen aus, sodass aus einer üblichen Taschenlampe ein als „Lichtschwert“ deklariertes Haushaltsgerät wurde. Im Jahr 1978 wurden dann von Kenner echte Actionfiguren, Plüschtiere, Spielesets und Raumschiffe an die Händler ausgeliefert, sodass sich der Medienhype auch auf die folgenden Jahre nach der Kinopremiere verteilte.[212]
Die Merchandising-Produkte erfreuten sich auch international großer Beliebtheit. Mit dem Kinostart von Die Rückkehr der Jedi-Ritter wurden in Europa dreisprachige Actionfiguren-Sets mit Sammelkarten ausgeliefert. Speziell in Deutschland startete Lucasfilm in Zusammenarbeit mit Ferrero eine Werbekampagne zu Angriff der Klonkrieger, die den Titel Das Hipperium spielt verrückt trug und über zehn Filmfiguren in den Kinder-Überraschungseiern präsentierte.[213] Für die japanischen Fans wurden viele Merchandising-Produkte speziell entworfen und produziert. So feuerte eine Actionfigur von R2-D2 zusätzlich Geschosse ab und schleuderte Scheiben aus seiner Kuppel, während sich das X-Wing-Modell auseinander nehmen und in ein anderes Schiff verwandeln ließ. Ebenso freuten sich die Japaner über einen Lichtschwert-MP3-Player, einen Darth-Vader-Vaporizer sowie über einen R2-D2-Kühlschrank.[214]
1999 kauft The LEGO Group die Star-Wars-Lizenz, die erste und bis heute die beliebteste LEGO-Lizenz.[215]
Tonträger[Bearbeiten]

Die Musik aller sechs Star-Wars-Filme wurde von John Williams komponiert und vom London Symphony Orchestra gespielt. Bereits nach den Tonaufnahmen zu Krieg der Sterne, die ab dem 5. März 1977 in den Anvil-Studios stattfanden, sagte George Lucas, dass dieser Teil des Films als einziger seine Erwartungen übertroffen hatte.[216] Bei seinen Kompositionen lehnte sich Williams eng an eine von Lucas zusammengestellte Sammlung von klassischen und romantischen Musikstücken der Künstler Gustav Holst, Antonín Dvořák, Richard Strauss und William Walton an. Dabei bediente er sich der vom deutschen Komponisten Richard Wagner erdachten Leitmotivtechnik, die häufiger in Opern-Stücken und mit Krieg der Sterne auch erstmals in einem Kinofilm Verwendung fand. Ein ausschweifendes Musikstück leitet in eine Reihe von Melodien ein, die einem bestimmten Charakter oder einem bestimmten Schauplatz gewidmet sind.[217]
Als 20th Century Records den Soundtrack von Krieg der Sterne mit einer Auflage von lediglich 10.000 gepressten Kopien veröffentlichte, war diese bereits innerhalb einer Woche ausverkauft. Nachdem der Film dann in den Kinos anlief, verstärkte sich die Nachfrage nach den Star-Wars-LPs nochmals, sodass Tower Records in Hollywood seinen kompletten Bestand von 100 Kopien veräußerte und die restlichen 700 Kunden nicht bedienen konnte. Klassische Musik, die in den Soundtracks der 1970er Jahre nahezu nicht mehr verwendet wurde, erfuhr durch die Kompositionen aus Krieg der Sterne eine regelrechte Renaissance, sodass Klassik in das Interesse der Filmemacher und Zuschauer rückte. Im Oktober 1977 veröffentlichte der Musiker Meco Monardo in den USA seine Disco-Single Star Wars and Other Galactic Funk. Monardo studierte Williams' Musik und fügte einige Discorhythmen und selbst gemachte Klangeffekte ein, wodurch er einen Disco-Ableger der originalen Star-Wars-Musik schuf. Die Single erhielt Platin und erreichte in den US-Musik-Charts den ersten Platz.[216]
Brian Daley, der bereits die Roman-Trilogie Han Solos Abenteuer schrieb, wurde Ende der 1970er Jahre als Autor des Star-Wars-Radio-Dramas engagiert. Dabei handelt es sich um eine Radio-Umsetzung der Handlung von Krieg der Sterne, die mit den originalen Soundeffekten und der ursprünglichen Musik von John Williams vertont wurde. Von den originalen Schauspielen aus dem Film erklärten sich allerdings nur Mark Hamill und Anthony Daniels dazu bereit, ihrem Charakter ihre Stimme zu leihen. Für die übrigen Charaktere wurden erfolgreiche Kino- und Fernsehgrößen wie beispielsweise Perry King (Han Solo), Brock Peters (Darth Vader) und Keene Curtis (Tarkin) engagiert. Das Radio-Drama zu Krieg der Sterne, welches einen Umfang von 13 Episoden und über sechseinhalb Stunden Laufzeit umfasst, wurde im März 1981 in den USA auf dem öffentlichen Radiosender National Public Radio erstmals ausgestrahlt und steigerte dort im ersten Jahr der Ausstrahlung die Zuschauerquote um rund 40 Prozent. Später wurde auch Das Imperium schlägt zurück für das Radio adaptiert. Obwohl der zweite Teil des Radio-Dramas auch erfolgreich war, musste die Serie aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten der Hörfunkgesellschaften zunächst eingestellt werden. Die Radio-Umsetzung von Die Rückkehr der Jedi-Ritter erfolgte erst 1996. Wenig später wurde die gesamte Hörspiel-Trilogie mit einer Laufzeit von über 14 Stunden auch als CD-Set veröffentlicht.[218]
Weitere Produkte[Bearbeiten]

Schon früh strebte die Coca Cola Company eine Werbeanbindung mit den Star-Wars-Filmen an, sodass Star Wars durch die internationalen Vertriebswege von Coca Cola schnell andere Länder erreichte. Im Jahr 1979 setzte Coca Cola ihr Maskottchen Cobot in US-amerikanischen Supermärkten ein, welches dem Droiden R2-D2 mit einer Cola-Dose als Mittelsektion ähnelte. Nach Coca Cola versuchten auch andere Lebensmittelhersteller, ihren eigenen Absatz mit der Verwendung des Star-Wars-Logos zu steigern und den Käufer mit beigelegten Actionfiguren, Postern, Karten und Aufklebern zu belohnen. Diese Marketingstrategie setzte sich auch international durch und so wurden beispielsweise in Kanada R2-D2-Hotdogs angeboten, in Finnland gab es Yoda-Soda und in Australien verkauften sich Eiscreme-Riegel mit „Jedi-Jelly“-Füllung besser. In Australien gab es außerdem Star Wars lizenziertes Hundefutter, wodurch der Käufer eines zehn Kilo schweren Futtersacks einen von zwölf verschiedenen Jedi-Aufklebern erhielt.[219]
Pendulum Press, ein US-amerikanischer Verlag für Unterrichtsmaterial, veröffentlichte 1978 ein Star-Wars-Bildungsset für Grundschüler. Neben einer kurzen Filmpräsentation über Krieg der Sterne enthielt das Set außerdem noch ein Comic-Heft, welches die Lesefähigkeit und Auffassungsgabe der Grundschüler fördern sollte. Nach dieser 20-minütigen Filmpräsentation erhielten die Schüler Matrizenkopien mit verschiedenen Wortspielen und Aufgabenstellungen wie beispielsweise: „Soeben wurde der Todesstern zerstört. Du bist Redakteur einer kleinen planetaren Zeitung. Bereite die Artikel und Schlagzeilen auf Seite eins vor und berichte über das Ereignis des Tages. Gib deiner Zeitung einen Namen.“
Wenig später veröffentlichte Random House Star-Wars-Arbeitsbücher für Schüler, welche sich mit den Themen Lesen, Lernen und Verstehen beschäftigten.[220]

Die Star-Wars-Produktpalette bot auch verschiedene Kleidungsstücke an, von denen es alleine bei T-Shirts – nach eigenen Schätzungen von Lucasfilm – über 5.000 verschiedene Motiv-Variationen gab. Darüber hinaus wurden auch Satinjacken, Freizeitanzüge, Jeans und Unterwäsche mit verschiedenen Aufnähern verkauft. Eine eigene Star-Wars-Schmuckkollektion bot diverse Metallhalsketten mit aneinander gereihten Metallfiguren der originalen Filmcharaktere an. Später gab es auch Ohrringe, Krawattennadeln, Barette, Ringe und Gürtelschnallen. Der Uhrenhersteller Texas Instruments veröffentlichte lizenzierte Digitaluhren, während Bradly Time Jahre später weitere Uhren herausbrachte. In Großbritannien produzierte die Firma Clarks auch lizenzierte Star-Wars-Schuhe.[221]
Anlässlich des zehnten Jahrestags im Jahr 1987 wurden von Rarities Mint die ersten offiziellen Star-Wars-Gedenkmünzen veröffentlicht, die wahlweise in Gold oder in Silber in sechs verschiedenen Motiven erhältlich waren. Da der Goldpreis Ende der 1980er Jahre sehr hoch und die Nachfrage dementsprechend gering war, sind die Münzen weltweit lediglich auf vierzehn komplette Sätze limitiert. Einige wenige der insgesamt 24 Münzen wurden allerdings auch in höherer Stückzahl zum Einzelverkauf produziert. Zum 30-jährigen Jubiläum von Krieg der Sterne gestaltete die US-amerikanische Post im Jahr 2007 erstmals Star-Wars-Briefmarken, die von Drew Struzan, dem Künstler von zahlreichen Filmpostern und Buch-Covern, entworfen wurden.[222]
Veranstaltungen[Bearbeiten]
Konzerte[Bearbeiten]

Um den einprägsamen Soundtrack zu Krieg der Sterne einem breiteren Publikum außerhalb der Science-Fiction-Liebhaber vorzustellen, wurde am 20. November 1977 in der Hollywood Bowl das erste Konzert mit Star-Wars-Kompositionen aufgeführt. Als Veranstalter des Sinfonieorchesters wurden Steve Wolf und Jim Rissmiller engagiert, die dem Konzert eine Wechselwirkung von Sinfonie, Raum und Spezialeffekten verliehen. So wurde die Bühne der Bowl durch kleine Explosionen, Lichteffekte und Trockeneisnebel in Szene gesetzt. Das Konzert vereinte orchestrale Klänge der Künstler Strauss, Holst und Williams, die von der Los Angeles Philharmoniker gespielt und von Zubin Mehta dirigiert wurden. Speziell für diesen Anlass stellte John Williams ein neues Arrangement seiner bisherigen Star-Wars-Kompositionen zusammen, das er im Bowl mit der so genannten Star Wars Symphonic Suite erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Über 17.500 Zuhörer besuchten diese Veranstaltung, sodass – von diesem Erfolg angespornt – noch viele weitere Star-Wars-Konzerte folgten.[223] Bereits einen Monat später folgte eine Show mit dem Titel A Star Wars Laser Concert, dessen Programm mit dem des Bowl nahezu identisch war. Berichten zufolge war das am New Yorker Minskoff Theater aufgeführte Konzert mit Musik vom American Symphony Orchestra die erste Lasershow eines Broadway-Theaters. Für die Westküste der USA veranstaltete Meco Monardo nach dem erfolgreichen Verkaufsstart seines Albums Star Wars and Other Galactic Funk ein eigenes Konzert, das ebenfalls im Dezember 1977 im Portland's Paramount Theatre aufgeführt wurde.[224]
Im Februar 1978 leitete John Williams das Konzert The LSO in Space in der Londoner Albert Hall, wo er das Londoner Symphony Orchestra dirigierte, das auch den originalen Soundtrack zu Krieg der Sterne spielte. Anlässlich des Konzerts wurde eine Schallplatte veröffentlicht, die sich in Großbritannien über 400.000 Mal verkaufte und wofür John Williams mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. Für die Konzertreihe Music from Outer Space, bei der zahlreiche Gastdirigenten die Kompositionen von Williams nachspielten, kehrte Dirigent Zubin Mehta am 1. April 1978 für ein zweites Star-Wars-Konzert im Anaheim Stadium in Kalifornien auf die Bühne zurück. Neben Musik der Musik von Krieg der Sterne beinhaltete das Programm unter anderem eine Aufführung der Filmmusik von Unheimliche Begegnung der dritten Art (1977), die ebenfalls von Williams komponiert wurde. Produzent Gary Kurtz und seine Ehefrau Meredith sorgten dafür, dass im gleichen Monat das Sinfoniekonzert Sounds in Space mit Musik aus Krieg der Sterne und weiteren bekannten Kompositionen aus Science-Fiction-Filmen stattfand. Bei einem der vier Auftritte, die in San Franciscos Bay Area in Marin County aufgeführt wurden, trat John Williams als Dirigent auf.[224] Da die Star-Wars-Konzerte ein ums andere Mal erfolgreich waren, kaufte der Filmproduzent Jerry Weintraub 1978 die dazugehörigen Aufführungsrechte der Star-Wars-Filmmusik. Weintraub plante eine Tournee von über 50 Konzerten, welche jedoch am Jahresende aus unbekannten Gründen wieder abgesagt wurden. Im Mai 1982 veranstaltete der Spielzeughersteller Kenner zusammen mit dem Cincinnati Pops Orchestra ein Star-Wars-Konzert mit dem Titel John Williams Star Wars Festival, das jährlich stattfinden sollte. Allerdings blieb es bei einer einer einzigen Aufführung. Nach dem Kinoerfolg von Die Rückkehr der Jedi-Ritter wurden noch einige Live-Sinfonien aufgeführt – um eigene Konzerte wurde es hingegen still.[223]
Zum 20-jährigen Jubiläum kehrten im August 1997 Musikstücke aus den Star-Wars-Filmen für den Hollywood Bowl zurück. Im Gegensatz zum Bowl von 1977 wurde diesmal Pyrotechnik statt Laser und Nebelmaschine eingesetzt und John Williams dirigierte die Los Angeles Philharmoniker persönlich durch eine Auswahl von Kompositionen der klassischen Trilogie, Unheimliche Begegnung der dritten Art und Jäger des verlorenen Schatzes. Exklusiv für die Gäste der Celebration II wurde im Mai 2002 ein Konzert aufgeführt, bei dem das Philharmonic Orchestra von Indianapolis eine Auswahl von Musikstücken der Episoden I, IV, V und VI spielte.[224] Das bis dahin umfangreichste Konzert mit Kompositionen aus allen sechs Star-Wars-Filmen führte John Williams mit der Premiere von The Grand Suite from Star Wars, welche im Jahr 2006 in Tanglewood in Berkshire County, Massachusetts stattfand.[223] Mit dem Start der Konzertreihe In Concert wurde die im April 2009 von John Williams dirigierte und vom London Philharmonic Orchestra gespielte Premiere unter dem Titel A Musical Journey in Form einer weltweiten Tournee fortgesetzt. Die Tournee von In Concert begann im Oktober 2009 in Anaheim, Kalifornien, wurde anschließend in sämtlichen US-Bundesstaaten weitergeführt und erreichte Anfang 2010 Europa, wo zwei der Konzerte auch in Oberhausen und Hamburg aufgeführt wurden. Das Ensemble des Konzerts besteht aus dem Royal Philharmonic Concert Orchestra und einem Chor, die im Laufe der Veranstaltung diverse Hauptmotive aus allen sechs Filmen der Star-Wars-Saga nachspielen, während im Hintergrund auf einer großen LED-Leinwand passende Filmszenen abgespielt werden. Anthony Daniels, der in allen Filmen den Droiden C-3PO verkörperte, führt als Moderator durch die Veranstaltung. Außerdem wird das Konzert von einer Ausstellung begleitet, die Original-Requisiten, Kostüme, Produktionszeichnungen und speziell zusammengestellte Videos über die Entstehung der Filme und zahlreiche andere Exponate zur Schau stellt.[225]
Kunstausstellungen[Bearbeiten]
Vor dem Kinostart von Die Rückkehr der Jedi-Ritter beschloss George Lucas, sämtliche Requisiten, Matte-Gemälde und andere Gegenstände aus den drei Star-Wars-Filmproduktionen in einem Archiv aufzubewahren. Im Jahr 1987 wurden einzelne Requisiten aus diesem Archiv, anlässlich des zehnten Jahrestags von Krieg der Sterne auf der ersten offiziellen Star-Wars-Con erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Ausstellung erstreckte sich jedoch nur über ein einzelnes Zimmer des Con-Geländes. Wenig größer viel eine 1988 veranstaltete Präsentation auf der „Marin County Fair“ aus. Nachdem sich beide Präsentationen trotz der geringen Anzahl an Exponaten großer Beliebtheit erfreuten, fand im Jahr 1993 in Japan die erste Museumsausstellung statt, die den Titel „The George Lucas Exhibition“ trug. Dieses Arrangement wurde von dem japanischen Schriftsteller Shinji Hata organisiert und veranstaltet, wofür er über eine Million US-Dollar investieren musste, um die Requisiten, Artworks und Kostüme zu restaurieren.

1994 folgte dann eine Star-Wars-Museumsausstellung in den USA, bei der zahlreiche Requisiten, Modelle, Kostüme und Artworks aus der Original-Trilogie im Center of the Arts in San Francisco vorgestellt wurden. Auf diesem Erfolg begründet, veranstaltete die Smithsonian Institution vom Oktober 1997 bis Januar 1999 die themenbezogene Kunstausstellung „The Magic of Myth“, die mehr als eine Million Besucher in das National Air & Space Museum lockte.[226] Im Oktober 2005 eröffnete nach dreijähriger Vorbereitungszeit die Wanderausstellung „Where Science Meets Imagination“, die ihren Fokus auf die wissenschaftlichen Aspekte der Saga ausrichtet. Neben verschiedenen Kostümen werden dort vor allem Modelle von diversen Raumschiffen, Fahrzeugen, Waffen und anderen technischen Gerätschaften ausgestellt. Die Ausstellung begann in Boston, Massachusetts und zog von dort aus in andere Bundesstaaten weiter. Die Ausstellung wird ständig verlängert, voraussichtlich tourt sie bis März 2013 durch die USA.[227]
Die erste Star-Wars-Kunstausstellung im europäischen Raum war „The Art of Star Wars“, welche im April 2000 in der Barbican Gallery in London eröffnet wurde und anschließend als Wanderausstellung durch Europa tourte.[226] Im November 2006 startete mit „The Exhibition“ in Lissabon, Portugal eine weitere Star-Wars-Kunstausstellung im europäischen Raum. Es wurden rund 240 Exponate aus allen sechs Filmen der Saga in zwölf thematisch voneinander getrennten Ausstellungsräumen präsentiert. Neben originalen Requisiten, Kostüme, Modelle, Matte-Zeichnungen gab es auch einen Vorführraum, in dem die Dokumentation 30 Years of Visual Effects abgespielt wurde, ein Green-Screen-Studio sowie einen Merchandising-Shop. Aufgrund des großen Besucherandrangs wurde die Ausstellung lange über ihre eigentlich geplante Zeit, die bereits im September 2007 abgelaufen war, verlängert. Neben den geplanten Standorten in Portugal und London kamen somit noch Belgien, Spanien und Schweden hinzu, ehe die Ausstellung im April 2009 geschlossen wurde.[228]
Weitere Veranstaltungen[Bearbeiten]
Im Jahr 1978 warb der American Circus of the Vanquez Brothers in Mexiko mithilfe des Star-Wars-Themas für seine Zirkus-Aufführungen.[229] Die erste Live-Bühnenshow fand allerdings zwischen den Jahren 1985 und 1986 statt, als die Eiskunstlaufshow „Ice Capades“ in einem speziellen Programmpunkt die Aufführung Ewoks on Ice präsentierte, die parallel zur Ausstrahlung der Fernsehserie Die Ewoks veranstaltet wurde. So waren auch die Kostüme der Ewoks nach dem Vorbild der Serie nachempfunden und nicht etwa nach den starren und ausdruckslosen Minen aus Die Rückkehr der Jedi-Ritter. In den Verkleidungen befanden sich erwachsene Schlittschuhläufer, die sich kunstvoll über das Eis bewegten und gleichzeitig einen Kampf gegen die bösen Duloks inszenierten. Begleitet wurde die Bühnenshow von einem musikalischen Schauspiel, das den Kampf zwischen Gut und Böse in den Mittelpunkt rückte. Die fünfmonatige Tour erstreckte sich überwiegend im östlichen Teil der USA, wo sie Städte wie New York City, Washington, Pittsburgh und Chicago erreichte.[230]

Speziell in Japan tourte im Jahr 1993 eine sechsmonatige Arenashow mit dem Titel George Lucas' Super Live Adventure durch das Land, die Live-Action, Stunts, Tanz, Lichteffekte und Musik miteinander vereinte. Das Spektakel wurde auf einer rund hundert Meter breiten und fünf Stockwerken hohen Bühne mit einem 76-Lautsprecher-System, Pyrotechnik und einigen Filmsequenzen aus den originalen Kinofilmen präsentiert. Die Crew, die sich aus über 1.500 Artisten, zwei bengalischen Tigern, zwei Pferden und vier Hunden zusammensetzte, stellte verschiedene Szenen nach, die neben Star Wars auch auf American Graffiti, Willow, Tucker und Indiana Jones zurückzuführen waren. Trotz dieser Vielfalt an Schauspielen fehlte der Show eine passende Handlung, die die einzelnen Stücke schlüssig miteinander verknüpfte. Obwohl George Lucas' Super Live Adventure in Japan erfolgreich war und durch die Veranstaltung viel Merchandising verkauft werden konnte, wurde sie niemals in den USA aufgeführt.[229]
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von Krieg der Sterne wurde am 9. Januar 1987 in einer Feier im Freizeitpark Disneyland in Kalifornien die Attraktion Star Tours eingeweiht. Sie stellt eine Flugsimulation dar, die den Gästen eine Reise durch die Galaxis des Star-Wars-Universums simuliert, wobei sie unter anderem auch eine Verfolgungsjagd durch TIE-Jäger miterleben und den Todesstern besuchen. Das Video, das für den Simulator verwendet wird, wurde von ILM in Zusammenarbeit mit Disney's Imagineering Group produziert. Die Attraktion entwickelte sich aufgrund ihrer Beliebtheit zur Hauptattraktion im Park, sodass später auch Star Tours-Anlagen in den Disneyland-Parks in Paris, Florida und Tokio errichtet wurden.[231][232]
Fangemeinde[Bearbeiten]
Fan-Club[Bearbeiten]
Kurz nachdem Krieg der Sterne in den US-amerikanischen Kinos angelaufen war, erhielten sowohl Lucasfilm als auch 20th Century Fox zahlreichen Fanbriefe mit der Bitte, der Gründung eines ersten offiziell anerkannten Star-Wars-Fan-Clubs zuzustimmen. Nachdem die beiden Konzerne dieses Vorhaben genehmigten, wurde ein Plan entwickelt, um den Fans mit geringem Kostenaufwand einen offiziellen Fan-Club bieten zu können. So wurde erstmals im Januar 1978 ein Mitgliedschaftspaket an die Gründungsmitglieder des Fan-Clubs ausgeliefert, in dem ein Poster, mehrere Bügelbilder, Aufnäher, Farbfotos, eine Mitgliedskarte und den ersten von vier Newslettern des offiziellen Clubs enthalten waren. Die Mitgliedszahlen stiegen rasant an und bis Mitte April 1978 bestand der Club bereits aus über 25.000 registrierten Mitgliedern. Als sich Lucasfilm im Sommer 1979 dazu bereiterklärte, den Club über eine Drittfirma zu übernehmen, wechselte die Leitung des Clubs und der Newsletter wurde komplett neu gestaltet. Über einen Wettbewerb wurde sogar nach einem passenden Titel des Newsletters gesucht, den schließlich Preston Postle aus Avon, Ohio mit seinem Vorschlag „Bantha Tracks“ gewann. Der neu überarbeitete Newsletter enthielt nun auch exklusive Fotos und Interviews der Crew und Schauspieler sowie eine Fragen-Antworten-Sektion.

Den bisherigen Höhepunkt erreichte der offizielle Fan-Club im Jahr 1983 mit über 180.000 Mitgliedern. Nach dem 35. Newsletter wurde dieser schließlich im Jahr 1987 eingestellt, als Krieg der Sterne sein 10-jähriges Jubiläum feierte. Doch bereits ein Jahr später wurde der US-amerikanische Star-Wars-Fan-Club wiederbelebt. Seitdem erscheint die Zeitschrift Star Wars Insider (ursprünglich Lucasfilm Fan Club Magazine), in der auch Bantha Tracks seine Rückkehr feierte.[233] Im Jahr 1981 wurde im europäischen Raum der so genannte „European Star Wars Fan Club“ gegründet, der in den 1990er-Jahren von Lucasfilm anerkannt und sich gleichzeitig in das deutsche Pendant, den Offiziellen Star Wars Fan Club, umbenannte. In einem vierteljährlichen Rhythmus veröffentlicht der deutsche Fan-Club die Zeitschrift Star Wars – Das offizielle Magazin.
Die Star-Wars-Sage bewirkte auf unzählige Menschen einen derart hohen Einfluss, dass sie – von den Filmen inspiriert – selbst kreativ wurden und eigene Filme drehten oder Geschichten schrieben. Vor dem Zeitalter des Internets tauschten sich die Fans über selbst gedruckte Fanzines aus, die eigene Geschichten, Zeichnungen und Artikel enthielten, während sie seit Ende der 1990er Jahre verstärkt eigene Internetseiten bereitstellen. Die Kreativität der Fan-Gemeinde wird seit jeher vom offiziellen Star-Wars-Fan-Club über Gewinnspiele oder in abgedruckter Form im Star Wars Insider belohnt.[234] Auch der deutsche Fan-Club bringt neben seinem offiziellen Magazin ein exklusives -Clubheft heraus, das Geschichten, Illustrationen und Briefe der Fans veröffentlicht. Auf der offiziellen Star-Wars-Internetseite findet regelmäßig ein Wettbewerb statt, bei dem von Fans selbst produzierten Videos und Filme zur Wahl gestellt werden. Der Gewinner bekommt dann von Lucasfilm den so genannten „Star Wars Fan Film Award“ verliehen.[235]
Der weltweit größte Zusammenschluss von Fans stellt die Star-Wars-Organisation 501st Legion – Vader's Fist dar, deren Mitglieder aus sämtlichen US-Staaten und rund vierzig anderen Nationen stammen. Dabei handelt es sich um einen Kostümverein, der im Jahr 1997 von Albin Johnson aus South Carolina gegründet wurde. Die Idee zu Gründung eines Kostümvereins verbreitete sich mithilfe des Internets, sodass sich daraus ein internationaler Star-Wars-Verein mit über 3.300 Mitgliedern entwickelte. Als imperiale Sturmtruppen verkleidet, besuchen die Mitglieder der 501st Legion Veranstaltungen und beteiligen sich an wohltätigen Zwecken, um Geld an Kinderkliniken zu spenden. Ihren bisher größten Fernsehauftritt hatte die 501st Legion im Juni 2005 bei der Verleihung des Lifetime Achievement Awards des American Film Institute an George Lucas. Der deutsche Ableger der 501st Legion nennt sich German Garrison, der ebenfalls auf öffentlichen Star-Wars-Veranstaltungen auftritt.[236]
Fantreffen[Bearbeiten]
Bereits wenige Monate nach der Premiere von Krieg der Sterne organisierte ein Zusammenschluss von Fans, die Star Wars Society of Florida, das wohl erste Star-Wars-Fantreffen in den USA. Dieses fand im Oktober 1977 an der damaligen Florida Technological University (ab 1978 University of Central Florida genannt) in Orlando unter dem Namen „Explosition“ statt. Zum Programm gehörten Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Lichtschwertvorführungen und ein Kostümwettbewerb.[237] Die erste offiziell von Lucasfilm unterstützte Veranstaltung fand im Jahr 1987 anlässlich des zehnten Jahrestags des ersten Star-Wars-Films statt. Zu diesem Zweck organisierte die Redaktion des Science-Fiction-Magazins Starlog unter dem Titel Starlog Salutes Star Wars eine überregionale Convention, die am Memorial-Day-Wochenende 1987 im Stouffer Concourse Hotel in Los Angeles stattfand. Zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählten unter anderem eine Frage-und-Antwort-Runde mit Chewbacca-Darsteller Peter Mayhew, ein Auftritt von George Lucas sowie ein Überraschungsauftritt des Star-Trek-Schöpfers Gene Roddenberry. In Anlehnung an das Veranstaltungsformat der später von offizieller Seite ausgerichteten Conventions wird die Veranstaltung rückblickend inoffiziell auch als „Celebration 0“ bezeichnet.[238][239] Die positive Resonanz sorgte dafür, dass in den folgenden Jahren zahlreiche inoffizielle Fantreffen veranstaltet wurden. Lucasfilm selbst trat erst im Jahr 1999 kurz vor der Kinopremiere von Episode I – Die dunkle Bedrohung mit einem eigenen Veranstaltungsformat in Erscheinung, der Celebration. Diese fand am ersten Maiwochenende 1999 in Denver, Colorado statt. Im Rahmen dieses Events bekamen Besucher exklusive Inhalte aus Die dunkle Bedrohung und das Musikvideo zu John Williams’ Komposition Duel of the Fates zu sehen.[240]

Celebration II fand kurz vor der Premiere von Angriff der Klonkrieger zwischen dem 3. und dem 5. Mai 2002 in Indianapolis statt. Aufgrund des 25-jährigen Jubiläums von Krieg der Sterne wurden auf der Celebration zahlreiche limitierte Merchandising-Produkte angeboten. Unter anderem gastierten die Schauspieler Hayden Christensen, Carrie Fisher und Anthony Daniels, während 2005 zur Celebration III sogar George Lucas auftauchte und einige Worte an die über 34.000 anwesenden Star-Wars-Fans richtete.[241] Zum 30-jährigen Jubiläum der Star-Wars-Saga nahm George Lucas im Jahr 2007 an der 118. Rosenturnier-Parade teil und fuhr zusammen mit seiner Tochter Amanda einen großen, mit Blumen bedeckten Wagen, dem ein Festwagen mit einer Nachbildung des Palastes von Theed folgte. Für seine Parade organisierte Lucas außerdem die 501st Legion, von der über 200 Mitglieder aus 22 verschiedenen Nationen teilnahmen.[242] Vom 24. bis zum 28. Mai 2007 wurde in Los Angeles die Celebration IV abgehalten, während im Juli 2007 in London die Celebration Europe stattfand, die erste offizielle von Lucasfilm veranstaltete Fan-Convention im europäischen Raum. Die Celebration Europe II, welche vom 26. bis zum 28. Juli 2013 stattfand, lockte die Fangemeinschaft in die deutsche Messestadt Essen.
Neben den von Lucasfilm organisierten Conventions bietet auch der offizielle Star-Wars-Fan-Club mit den Jedi-Cons in Deutschland für die Fan-Gemeinde eine Plattform für unregelmäßige Treffen in offiziellem Rahmen. Neben dem Rahmenprogramm und den geladenen Gästen, die als Schauspieler, Crew-Mitglied, Romanautor oder in einer anderen Weise am Star-Wars-Franchise mitgewirkt haben und sich im Laufe der Veranstaltung für Autogrammstunden und Bühnenauftritte zur Verfügung stellen, können auch Fan-Gruppierungen ihre Projekte und Aktivitäten den Besuchern der Con vorstellen. Kurz nachdem der deutsche Fan-Club von Lucasfilm den offiziellen Status erhielt, fand im Oktober 1994 in Köln die erste Jedi-Con statt. Unter den geladenen Gästen befanden sich auch C-3PO-Darsteller Anthony Daniels und Lucasfilm-Fan-Beauftragter Steve Sansweet, der auch alle folgenden Jedi-Cons besuchte. Neben Autor Timothy Zahn reiste auch Anthony Daniels nochmals nach Deutschland, als im März 1997 in München die zweite Jedi-Con stattfand. Vor dem Kinostart von Angriff der Klonkrieger versammelte sich die durch Episode I – Die dunkle Bedrohung angewachsene Fan-Gemeinde im April 2001 abermals in Köln, wo unter anderem die Schauspieler Jeremy Bulloch und Peter Mayhew sowie Produzent Rick McCallum der dritten Jedi-Con beiwohnten. Alle folgenden Jedi-Cons, die in den Jahren 2004, 2008 und 2010 stattfanden, wurden in Düsseldorf veranstaltet. Im Vergleich zu den von Lucasfilm veranstalteten Conventions fallen die Veranstaltungen des deutschen Fan-Clubs deutlich kleiner aus. Für die Jedi-Con 2004 mussten aufgrund der wenigen Vorbestellungen die Rahmenbedingungen entsprechend neu angepasst werden.[243] Erfolgreicher lief es nach vier Jahren Pause, als 2008 rund 2.000 Gäste die Jedi-Con im Düsseldorfer Maritim-Hotel besuchten.[244]
Rezeption[Bearbeiten]
Medienecho[Bearbeiten]
Bedingt durch den anhaltenden Erfolg der Saga wird Star Wars in verschiedenen Medien wie Film, Fernsehen, Musik, Comic, Roman oder Zeitung immer wieder als Wortspiel, Anspielung, Stilzitat oder sogar als Plagiat parodiert. Während das Leitmotiv des Kampfes zwischen Vater und Sohn von Luke Skywalker und Darth Vader gerne von Matt Groening in seiner animierten Zeichentrickserie Die Simpsons sowie in der DVD-Veröffentlichung Bart Wars – Die Simpsons schlagen zurück zitiert wird, stellte das renommierte Wirtschaftsmagazin „Der Spiegel“ in einer Ausgabe vom November 1984 einen Vergleich zwischen dem Sternenkrieg und Ronald Reagans Pläne für ein Raketenabwehrsystem im All auf.[245][246] Insbesondere Kinofilme greifen durch Star Wars bekannt gewordene Leitmotive auf. Als erste Star-Wars-Parodie dieser Art gilt der Kurzfilm Hardware Wars, der wenige Monate nach dem Kinostart von Krieg der Sterne 1977 in den US-amerikanischen Kinos anlief. Später folgte Mel Brooks mit seiner Verharmlosung des Oberschurken Darth Vader durch Lord Helmchen in Spaceballs und auch Michael Bully Herbig schuf mit seiner deutschen Produktion (T)raumschiff Surprise – Periode 1 eine Star-Wars-Parodie, die zahlreiche Referenzen zu George Lucas' Science-Fiction-Abenteuern aufweist – unter anderem ein sächselnder Bösewicht namens Jens Maul alias Darth Maul.[247]
Die zahlreichen musikalischen Neuauflagen mit Techno-, Rock- und Jazz-Versionen und -Interpretationen der klassischen Kompositionen von John Williams zeigen, dass auch die Filmmusik der Star-Wars-Saga ein bedeutender Status des musikalischen Weltkulturerbes errungen hat. Einen der wohl denkwürdigsten Auftritte der Star-Wars-Filmmusik fand am 12. Juli 1998 statt, als die französische Fußballnationalmannschaft im eigenen Land den Titel der FIFA-Fußballweltmeisterschaft gewann. Im Moment als Mannschaftskapitän Didier Deschamps vor den Augen von 80.000 Fans im Saint-Denis-Stadion von Paris und Milliarden von Fernsehzuschauern auf der ganzen Welt den goldenen Pokal in die Höhe streckte, musizierte ein US-Amerikaner als Symbol des Heldentums, Pathos und Triumphs John Williams' bekanntes Musikstück aus Episode IV – Eine neue Hoffnung, das durch die Stadionlautsprecher ertönte.[248] Daneben wurden insbesondere in den USAzahlreiche Popsongs veröffentlicht, die sich entweder ganz der Sternensage widmen oder lediglich Anspielungen hören lassen. Die Punkrocker von Blink 182 komponierten den Song „A New Hope“, während der US-amerikanische Rapper Busta Rhymes in einem seiner Texte die Zeile „Star Wars moving in like Han Solo“ schrieb. Daneben gibt es Titel wie „Livin' la Vida Yoda“ sowie „A Respirator for Darth Vader“ und der deutsche DJ Alec Empire veröffentlichte in den 1990er Jahren sogar ein ganzes Album mit dem Titel „Generation Star Wars“. Einen großen Erfolg feierte die dänische Band Nephew mit ihrer Single „Wannabe Darth Vader“, mit der sie im Sommer 2004 den ersten Platz der nationalen Charts belegten. Auch in dem Video zum Song „Halt dein Maul“ von Sido gibt es Anspielungen auf Star Wars, da im Hintergrund ein Sturmtruppler zu sehen ist, und gegen Ende des Videos gibt Sido einer Yoda-Figur eine Kopfnuss.
Einige Formationen lassen sich auch in Hinblick auf ihren Bandnamen von Star Wars inspirieren, wie die britische Band The Jedi Knights oder die australische Kapelle The Force. Wie stark die Weltraumsaga die Musikindustrie unterwanderte, zeigte auch der Musiksender MTV, als dieser 1997 während der MTV Movie Awards in einer skurrilen Szene Chewbacca für sein Lebenswerk auszeichnete. Gleichzeitig war es eine Hommage an die Schlussszene von Episode IV – Eine neue Hoffnung, in der Chewbacca als einziger keinen Orden für die Vernichtung des Todessterns von Prinzessin Leia überreicht bekommt. Carrie Fisher überreichte dem kostümierten Peter Mayhew in der Show die Auszeichnung, um dieses Unrecht symbolisch auszuräumen.[249]
Kritiken[Bearbeiten]
George Lucas beteuert häufig, dass er die Meinungen der Kritiker überwiegend ignoriert und unbeachtet lässt. Obwohl die kritischen Stimmen zu Krieg der Sterne meist überschwänglich und begeisternd sind, gibt es auch einige Ausnahmen wie beispielsweise Pauline Kael. Sie beschwerte sich im New Yorker über die Lautstärke und die Geschwindigkeit, in der der Film die Handlung vorantreibt. Nach Kaels Meinung handelt es sich bei Krieg der Sterne um eine „Ansammlung von Versatzstücken – er kann einen gefühlsmäßig nicht packen.“ Über Das Imperium schlägt zurück schrieb der New-York-Times-Kritiker Vincent Canby, dass er während der Kinovorstellung „beinahe so oft auf die Uhr sah wie an einem Tag, als er ein wahrhaft schreckliches Machwerk namens Die Insel über sich ergehen lassen musste.“ Außerdem beklagte er sich über die Darstellung des Yoda, dessen kluge Sprüche „so klingen, als müssten sie nach einer Melodie von Jimmy Van Heusen gesungen werden.“[250]

Während der Dreharbeiten zu Die dunkle Bedrohung trug George Lucas ein schwarzes T-Shirt, auf dem ein Ausschnitt aus einer Kritik der New Yorker vom Januar 1997 aufgedruckt war. Die Kritik richtete sich an die Special Edition, welche 1997 einen erfolgreichen Kinostart hatte. Lucas trug das T-Shirt als selbstironisches Geschenk an die ILM-Mitarbeiter, die an diesem Projekt beteiligt waren. Übersetzt stand dort geschrieben:
- „STAR WARS – ein Film mit Comic-Heft-Figuren, einer unglaubwürdigen Story, ohne politische oder soziale Kommentare, mit lausigen Darstellern, absurden Dialogen und einer lächerlich einfachen Moral. Mit anderen Worten – ein SCHLECHTER FILM.“[250]
Weitere Kritiken von namhaften Kritikern:
- „Die wenig liebevoll gezeichneten menschlichen Charaktere zeugen von George Lucas' Unwillen, sich mit etwas anderem als der Technik zu beschäftigen. So kommt's, dass die Helden allesamt ziemlich blass bleiben – für Harrison Ford charmantes Raubein Han Solo sind die humorlosen Jedi-Ritter kein Ersatz. In technischer Hinsicht ist der Film hingegen ein Triumph: Die am Computer geschaffenen Weltraum-Viecher, futuristische Städte und Sternenkriegs-Szenen sind spektakulär, übertreffen alles bislang Dagewesene.“
- — TV-Movie, Ausgabe 17, 1999 über Die dunkle Bedrohung[251]
- „Wahnsinn! Bei diesen bombastischen Massenszenen kann man zum ersten Mal von einem richtigen ‚Krieg der Sterne‘ sprechen. Dennoch: Die Stars gehen dabei nicht unter, behaupten sich cool und mit trockenem Humor gegen die Tricktechnik. Zudem hat George Lucas die Love-Story fein herausgearbeitet. Nur in einigen Momenten hat sie den süßen Touch von ‚Sissi‘-Filmen.“
- — Matthias Pieper in TV-Movie, Ausgabe 11, 2002 über Angriff der Klonkrieger[251]
- „George Lucas hat erreicht, was nur wenige Filmemacher vor ihm erreichten. Er hat eine eigene Welt geschaffen und mit Leben gefüllt. Seine Star-Wars-Filme zählen mitunter zu den einflussreichsten ihrer Art, sowohl in technischer als auch in kommerzieller Hinsicht. Und sie sind unterhaltsam. Während er sich bei Angriff der Klonkrieger noch mit Feierlichkeiten und Theorie beschäftigte, scheint die Macht ihm nun wohlgesonnener – Die Rache der Sith ist ganz große Unterhaltung.“
- — Roger Ebert, Chicago Sun-Times über Die Rache der Sith[252]
- „Lucas hat uns alle mit auf eine Reise zurück in die Zukunft genommen, und das auf eine Art, die sich sowohl wunderbar ehrgeizig als auch glücklicherweise anspruchslos verhält. Seine Charaktere sprechen weder in einem biblischen Tonfall noch in einem aufwändigen slavo-orientalischen Akzent, aber in einer witzelnden und umgangssprachlichen Weise, die gleichermaßen auf Cockney und Kansas City beruht.“
- — Charles Champlin, Los Angeles Times über Krieg der Sterne[253]
Übersicht[Bearbeiten]
Filme[Bearbeiten]
Eine Übersicht der wichtigsten Filme mit Kritiker- und Publikumsbewertungen der Plattform Rotten Tomatoes (Stand: Juni 2026). In der Auflistung nicht enthalten sind unter anderem das Holiday Special (1978) sowie die beiden für das Fernsehen produzierten Ewok-Filme Die Karawane der Tapferen (1984) und Kampf um Endor (1985).
| Titel | Jahr | Chronologie | Kritiker | Publikum | |
|---|---|---|---|---|---|
| Episode IV – Eine neue Hoffnung | 1977 | 0 VSY | 93% | 96% | |
| Episode V – Das Imperium schlägt zurück | 1980 | 3 NSY | 93% | 97% | |
| Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter | 1983 | 4 NSY | 83% | 94% | |
| Episode I – Die dunkle Bedrohung | 1999 | 32 VSY | 54% | 59% | |
| Episode II – Angriff der Klonkrieger | 2002 | 22 VSY | 62% | 56% | |
| Episode III – Die Rache der Sith | 2005 | 19 VSY | 79% | 66% | |
| The Clone Wars | 2008 | 22 VSY | 18% | 41% | |
| Episode VII – Das Erwachen der Macht | 2015 | 34 NSY | 93% | 84% | |
| Rogue One | 2016 | 0 VSY | 84% | 87% | |
| Episode VIII – Die letzten Jedi | 2017 | 34 NSY | 91% | 41% | |
| Solo | 2018 | 10 VSY | 69% | 63% | |
| Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers | 2019 | 35 NSY | 51% | 86% | |
| The Mandalorian and Grogu | 2026 | ca. 11 NSY | 62% | 87% | |
| Starfighter | 2027 | 40 NSY |
Serien[Bearbeiten]
Eine Übersicht der wichtigsten Serien mit Kritiker- und Publikumsbewertungen der Plattform Rotten Tomatoes (Stand: Juni 2026). In der Auflistung nicht enthalten sind unter anderem die beiden Animationsserien Freunde im All und Ewoks (beide 1985), die Mikroserie Clone Wars (2002) und die unkanonische Serie Visionen (2021).
| Titel | Jahr | Chronologie | Kritiker | Publikum | |
|---|---|---|---|---|---|
| The Clone Wars | 2008 | 22 VSY – 19 VSY | 93% | 91% | |
| Rebels | 2014 | 5 VSY – 1 VSY | 98% | 85% | |
| Resistance | 2018 | 34 NSY | 93% | 45% | |
| The Mandalorian | 2019 | 9 NSY | 90% | 78% | |
| The Bad Batch | 2021 | ca. 19 VSY – 18 VSY | 88% | 84% | |
| Das Buch von Boba Fett | 2021 | 9 NSY | 66% | 49% | |
| Obi-Wan Kenobi | 2022 | 9 VSY | 82% | 61% | |
| Andor | 2022 | 5 VSY – 1 VSY | 96% | 89% | |
| Geschichten der Jedi | 2022 | 100% | 92% | ||
| Die Abenteuer der jungen Jedi | 2023 | ca. 232 VSY | |||
| Ahsoka | 2023 | 9 NSY | 85% | 64% | |
| Geschichten des Imperiums | 2024 | 88% | 47% | ||
| The Acolyte | 2024 | 132 VSY | 79% | 19% | |
| Skeleton Crew | 2024 | ca. 9 NSY | 92% | 79% | |
| Geschichten der Unterwelt | 2025 | 100% | 74% | ||
| Maul – Shadow Lord | 2026 | ca. 17 VSY | 98% | 93% |
Weblinks[Bearbeiten]
- Offizielle Star-Wars-Website
- Offizieller Star-Wars-Twitteraccount
- Offizielle Star-Wars-Facebookseite
- Offizielle Star-Wars-YouTube
- Offizielle Star-Wars-Website (engl.)
- Offizieller Star-Wars-Twitteraccount (engl.)
- Offizielle Star-Wars-Facebookseite (engl.)
- Offizielle deutsche Star-Wars-Facebookseite
- Größte deutsche Star-Wars-Fanseite starwars-union.de
- Hintergrundinfos zu Star Wars
- Umfrageergebnisse und Studie zu Star Wars
- Öffentlich zugängliche Drehbuchentwürfe
- Star Wars in der deutschsprachigen Wikipedia
- Filmkritiken zu Star Wars (engl.)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Liste der erfolgreichen Filmreihen (abgerufen am 26.05.2026)
- ↑ Das Kino des George Lucas, In einer weit, weit entfernten Galaxis, Seite 78
- ↑ 3,0 3,1 3,2 Star Wars – Das offizielle Magazin, Ausgabe 44 Seite 8 ff
- ↑ 4,0 4,1 4,2 Ein Imperium der Träume: Die Story der Star Wars Trilogie
- ↑ Das Kino des George Lucas, In einer weit, weit entfernten Galaxis, Seite 80
- ↑ Die Star Wars Collection, Lucas nimmt Fahrt auf, Seite 7
- ↑ Die Star Wars Collection, Wenn ein Deal nicht ganz ein Deal ist, Seite 8
- ↑ Die Star Wars Collection, King Kong – Neu erfunden, Seite 10
- ↑ Das Kino des George Lucas, In einer weit, weit entfernten Galaxis, Seite 94
- ↑ Die Star Wars Collection, Die Dünen von Tatooine, Seite 13
- ↑ Das Kino des George Lucas, In einer weit, weit entfernten Galaxis, Seite 110 ff
- ↑ Star Wars – Das offizielle Magazin, Ausgabe 45, Seite 10
- ↑ Die Star Wars Collection, Kalte Füsse bei Imperium, Seite 52
- ↑ Das Kino des George Lucas, Cliffhanging, Seite 125 ff
- ↑ Das Kino des George Lucas, Cliffhanging, Seite 32
- ↑ 16,0 16,1 Das Kino des George Lucas, Cliffhanging, Seite 138 ff
- ↑ 17,0 17,1 Die Star Wars Collection, Die letzte Episode – Aber vielleicht nicht der letzte Film, Seite 70
- ↑ Das Kino des George Lucas, Makellose Realität, Seite 183
- ↑ Wie Star Wars das Universum eroberte (Kapitel 21: Äußerst spezielle Editions)
- ↑ Return of the Force (abgerufen am 31.05.2026)
- ↑ Saving Star Wars: The Special Edition Restoration Process and its Changing Physicality (abgerufen am 31.05.2026)
- ↑ Die Star Wars Collection, Eine ganz besondere Special Edition, Seite 96
- ↑ Das Kino des George Lucas, Makellose Realität, Seite 182 ff
- ↑ Episode IV - A New Hope (1997 Special Edition) auf Box Office Mojo (abgerufen am 01.06.2026)
- ↑ Episode V - The Empire Strikes Back (1997 Special Edition) auf Box Office Mojo (abgerufen am 01.06.2026)
- ↑ Episode VI - Return of the Jedi (1997 Special Edition) auf Box Office Mojo (abgerufen am 01.06.2026)
- ↑ 20 Years Ago, 'Star Wars: Special Edition' Made 'Star Wars' Special Again (abgerufen am 01.06.2026)
- ↑ The 2006 STAR WARS Bonus Disc Fiasco (How Fans Saved Star Wars - Part IV) (abgerufen am 01.06.2026)
- ↑ ‘Star Wars: Despecialized Edition’ Restores the Original, Unedited Trilogy (abgerufen am 01.06.2026)
- ↑ Projekt 4K77 (abgerufen am 01.06.2026)
- ↑ Das Kino des George Lucas, Gleichgewicht der Macht, Seite 190 ff
- ↑ 32,0 32,1 Die Star Wars Collection, Eine Rückkehr in die Galaxis, Seite 100
- ↑ Das Kino des George Lucas, Gleichgewicht der Macht, Seite 200 ff
- ↑ Flashback: ‘Star Wars: Phantom Menace’ Trailer Causes Hysteria In 1998 (abgerufen am 26.05.2026)
- ↑ Das Kino des George Lucas, Gleichgewicht der Macht, Seite 208
- ↑ Light & Magic – Sind wir dafür bereit? (2.01)
- ↑ Mother of 'Star Wars' child actor details his mental health struggles (abgerufen am 01.06.2026)
- ↑ Das tragische Schicksal von "Star Wars"-Star Jake Lloyd (abgerufen am 01.06.2026)
- ↑ 39,0 39,1 Das Kino des George Lucas, High Definition, Seite 216 ff
- ↑ The Worst Star Wars Film Has The Best Working Title (abgerufen am 26.05.2026)
- ↑ Das Kino des George Lucas, High Definition, Seite 223
- ↑ Lucasfilm – 50 Jahre Innovation (abgerufen am 31.05.2026)
- ↑ Das Kino des George Lucas, High Definition, Seite 232
- ↑ 2002 Worldwide Box Office (abgerufen am 26.05.2026)
- ↑ Clones at 20 | 4 Ways Star Wars: Attack of the Clones Helped Change Filmmaking (abgerufen am 26.05.2026)
- ↑ How Attack of the Clones Revolutionized Filmmaking | The Birth of Digital Cinema (abgerufen am 26.05.2026)
- ↑ The Good (and Not-So-Good) of Star Wars: Episode II – Attack of the Clones (abgerufen am 26.05.2026)
- ↑ Das Kino des George Lucas, Alles im Bild, Seite 240
- ↑ 49,0 49,1 Die Star Wars Collection, Das Zusammenführen offener Enden, Seite 115
- ↑ Movie Locations – Star Wars Episode III: Revenge Of The Sith (abgerufen am 01.06.2026)
- ↑ Most visual effects shots in a Star Wars film (abgerufen am 01.06.2026)
- ↑ Star Wars-Filme demnächst in 3-D auf StarWars-Union.de
- ↑ McCallum über die Serien, Indy und 3D auf StarWars-Union.de
- ↑ Star Wars in 3D, in HD und im Internet auf StarWars-Union.de
- ↑ Episode I – Tiefe Einblicke auf aniSecond.com
- ↑ Episode I - The Phantom Menace auf BoxOfficeMojo.com
- ↑ Focusing on Episode VII, Lucasfilm Postpones Episodes II and III 3D auf StarWars.com
- ↑ Gerücht: Die Prequel-Trilogie und Das Erwachen der Macht auf Blu-ray 3D auf StarWars-Union.de
- ↑ 59,0 59,1 59,2 How Disney Bought Lucasfilm—and Its Plans for 'Star Wars' (Archivlink)
- ↑ 60,0 60,1 Robert Iger: Das Vermächtnis meines Lebens (Kapitel 11: Star Wars)
- ↑ Kathleen Kennedy to Become Co-Chair of Lucasfilm (abgerufen am 05.06.2026)
- ↑ The Walt Disney Company: Fiscal Year 2013 Annual Financial Report (Seite 77) (abgerufen am 05.06.2026)
- ↑ 63,0 63,1 Presseerklärung von Disney zum Kauf von Lucasfilm (engl.)
- ↑ The Walt Disney Company: Fiscal Year 2018 Annual Financial Report (Seite 11 f.) (abgerufen am 05.06.2026)
- ↑ The Walt Disney Company: Fiscal Year 2021 Annual Financial Report (Seite 86 f.) (abgerufen am 05.06.2026)
- ↑ Originalzitat: "For the past 35 years, one of my greatest pleasures has been to see Star Wars passed from one generation to the next. It's now time for me to pass Star Wars on to a new generation of filmmakers. I've always believed that Star Wars could live beyond me, and I thought it was important to set up the transition during my lifetime. I'm confident that with Lucasfilm under the leadership of Kathleen Kennedy, and having a new home within the Disney organization, Star Wars will certainly live on and flourish for many generations to come."
- ↑ Originalzitat: „We're thrilled that George has entrusted the future of his extraordinary legacy to the Walt Disney Company and recognize what an honor it is. We truly understand the responsibility that comes with being the caretakers of such iconic characters that are beloved by hundreds of millions all over the world.“
- ↑ Presseerklärung des Disney-Deals auf YouTube.com
- ↑ ‘Star Wars: Clone Wars’ Ends Its Run on Cartoon Network (abgerufen am 05.06.2026)
- ↑ The Clone Wars: The Lost Missions ab 7. März auf Netflix (abgerufen am 05.06.2026)
- ↑ Seth Green Explains Why Fans Won’t Ever See Star Wars Detours (abgerufen am 05.06.2026)
- ↑ Disney Shuts Down LucasArts Video Game Company (abgerufen am 05.06.2026)
- ↑ Electronic Arts Selected for Multi-Year Agreement for the Future of Star Wars Gaming (abgerufen am 05.06.2026)
- ↑ EA and Disney Team Up on New Star Wars Games (abgerufen am 05.06.2026)
- ↑ The Legendary Star Wars Expanded Universe Turns a New Page (abgerufen am 05.06.2026)
- ↑ It’s Official: ‘Star Wars’ Stand-Alone Films From Lawrence Kasdan, Simon Kinberg in Development (abgerufen am 07.06.2026)
- ↑ Disney Plans New Star Wars Every Year (Archivlink, abgerufen am 07.06.2026)
- ↑ Die Saga kehrt zurück!, Das offizielle Magazin, (Ausgabe 68)
- ↑ Saga-Update, Das offizielle Magazin, (Ausgabe 72)
- ↑ Bob Iger Reveals George Lucas Felt “Betrayed” by Disney’s ‘Star Wars’ Plans (abgerufen am 27.05.2026)
- ↑ Star Wars The Force Awakens: J.J. Abrams explains R2-D2's closing scene (abgerufen am 27.05.2026)
- ↑ Master Filmmaking Team Announced For Star Wars: Episode VII (abgerufen am 26.05.2026)
- ↑ Empire Magazine: Neue Bilder und Einblicke (abgerufen am 27.05.2026)
- ↑ Star Wars: Episode VII Cast Announced
- ↑ How 'Star Wars' Director J.J. Abrams Kept the Cast Secret
- ↑ Star Wars: Force for Change - A Message from J.J. Abrams auf YouTube
- ↑ 87,0 87,1 87,2 Everything We Know About the 'Star Wars' Universe's Behind-the-Scenes Drama (abgerufen am 27.05.2025)
- ↑ ‘Star Wars: The Force Awakens’ Tracking Suggests Film Could Make $2.7 Billion Profit (abgerufen am 27.05.2026)
- ↑ Episode VII - The Force Awakens auf Box Office Mojo (abgerufen am 27.05.2026)
- ↑ George Lucas Explains Why He Doesn't Like The Force Awakens | Charlie Rose Interview (abgerufen am 27.05.2026)
- ↑ The First Star Wars Spinoff Movie Will Be Called Rogue One (abgerufen am 27.05.2026)
- ↑ Destroyer of Worlds: How Lucasfilm's Storytellers Found Inspiration for Rogue One (abgerufen am 27.05.2026)
- ↑ ‘Rogue One: A Star Wars Story’ Writer Reveals Changes From Earlier Scripts (abgerufen am 27.05.2026)
- ↑ Rogue One: A Star Wars Story "Locations" Featurette
- ↑ Rogue One reshoots: What's true and false about the changes to the Star Wars film (abgerufen am 28.05.2026)
- ↑ ‘Rogue One’: What Was the Original Ending of the Movie? (abgerufen am 28.05.2026)
- ↑ Every Star Wars Hallway Fight Scene, Ranked (abgerufen am 28.05.2026)
- ↑ How 'Rogue One' Recreated Grand Moff Tarkin | Design FX | WIRED (abgerufen am 28.05.2026)
- ↑ Rogue One: A Star Wars Story auf Box Office Mojo (abgerufen am 28.05.2026)
- ↑ ‘Rogue One’: That Familiar Face Isn’t Familiar Enough (abgerufen am 28.05.2026)
- ↑ Should Rogue One have brought back Peter Cushing? Star Wars VFX head defends digitally resurrecting dead actors (abgerufen am 28.05.2026)
- ↑ Court of Appeal ‘Strikes Back’ on “Rogue One: A Star Wars Story” unjust enrichment claim involving digital likeness creation (abgerufen am 28.05.2026)
- ↑ Lucasfilm wins court fight with horror B-movie makers over star’s ‘resurrection’ in Rogue One (abgerufen am 28.05.2026)
- ↑ Rian Johnson on Writing The Last Jedi
- ↑ Star Wars: Episode VIII Now Filming (abgerufen am 28.05.2026)
- ↑ Star Wars: Episode VIII Wraps Shooting (abgerufen am 28.05.2026)
- ↑ The force is with film as 'Star Wars: The Last Jedi' tops $1.3 billion (abgerufen am 28.05.2026)
- ↑ How Yoda Was Rebuilt For The Last Jedi (abgerufen am 28.05.2026)
- ↑ Carrie Fisher’s death nearly changed the plot of Star Wars: The Last Jedi - but here's why it didn't (abgerufen am 29.05.2026)
- ↑ Star Wars: The Last Jedi – rottentomatoes.com (abgerufen am 29.05.2026)
- ↑ The Last Jedi Director Talks Creative Freedom (abgerufen am 29.05.2026)
- ↑ ‘Rise of Skywalker’ and the Complicated Legacy of ‘Star Wars’ (abgerufen am 29.05.2026)
- ↑ 113,0 113,1 113,2 Re-examining the backlash against ‘Star Wars: The Last Jedi’ one year later (abgerufen am 29.05.2026)
- ↑ Star Wars 'The Last Jedi' should be excluded from the film series canon, says online petition (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ ‘Star Wars’ Fan Regrets Creating ‘Last Jedi’ Petition to Remake Episode VIII (aberufen am 30.05.2026)
- ↑ Rian Johnson Defends His Version of Luke Skywalker Amid Re-Stoked Criticisms (abgerufen am 29.05.2026)
- ↑ Rian Johnson On That ‘Poker Face’ Cliffhanger, ‘Star Wars’ Rumors, And The Next ‘Knives Out’ (abgerufen am 29.05.2026)
- ↑ Rian Johnson on Writing The Last Jedi
- ↑ Star Wars Nerds, Mark Hamill Is One of You (abgerufen am 29.05.2026)
- ↑ Mark Hamill Regrets Criticizing ‘Last Jedi’ Version of Luke Skywalker (abgerufen am 29.05.2026)
- ↑ Mark Hamill is entering his character actor era - Bullseye with Jesse Thorn (abgerufen am 29.05.2026)
- ↑ ‘Star Wars: The Last Jedi’ — What the Critics Are Saying (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi auf Box Office Mojo (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ Wie Star Wars das Universum eroberte (Kapitel 23: Die Prequels erobern Star Wars)
- ↑ 125,0 125,1 Ron Howard says George Lucas changed a scene in Solo: A Star Wars Story (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ Christopher Miller And Phil Lord To Helm Han Solo Antology Film (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ ‘Star Wars’ Hunts for Han Solo: Disney Sees 2,500 Actors to Fill One Vest (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ Alden Ehrenreich was one of 3,000 actors to audition for 'Solo'—here's how he beat the odds (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ 'Solo: A Star Wars Story' original directors said Alden Ehrenreich was literally the first actor they saw for Han Solo, but they still auditioned 3,000 people (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ ‘Star Wars’: Why the Han Solo Film Directors Were Fired (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ A Message from Lucasfilm Regarding the Untitled Han Solo Film (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ Inside ‘Solo’: A ‘Star Wars’ Story’s Bumpy Ride to the Big Screen (abgerufen am 30.05.2026
- ↑ Ron Howard Reshot Nearly All of Han Solo Movie (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ 134,0 134,1 Solo auf Box Office Mojo (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ Michael K. Williams Talks About his Mysterious Solo: A Star Wars Story Character (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ As ‘Solo’ sputters, some are nervous about Disney’s ‘Star Wars’ future (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ Solo: Eine missglückte Star Wars Story
- ↑ ‘Solo’ Theater Projection Problems Leave Fans In The Dark, Enrage Industry Veterans (abgerufen am 31.05.2026)
- ↑ Bob Iger Talks Disney’s Streaming Service, ‘Roseanne,’ James Gunn and a Coming ‘Star Wars’ “Slowdown” (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ ‘Star Wars: Episode IX’: Colin Trevorrow Confirmed to Direct (abgerufen am 02.06.2026)
- ↑ Der Film, der STAR WARS 9 hätte sein sollen (abgerufen am 02.06.2026)
- ↑ Star Wars Episode 9: Colin Trevorrow Confirms the Leak is REAL! - IGN Now (abgerufen am 02.06.2026)
- ↑ Star Wars 9 - Nach Carrie Fishers Tod: Drehbuch wurde größtenteils umgeschrieben (abgerufen am 02.06.2026)
- ↑ The Man Re-Writing Colin Trevorrow’s Star Wars Is Fantasy’s Secret Weapon (abgerufen am 03.06.2026)
- ↑ Colin Trevorrow Out as ‘Star Wars: Episode IX’ Director (abgerufen am 02.06.2026)
- ↑ How George Lucas Helped Finish Star Wars: The Rise of Skywalker (abgerufen am 06.06.2026)
- ↑ Star Wars 9: JJ Abrams Met With George Lucas Before Writing Script (abgerufen am 03.06.2026)
- ↑ The Rise of Skywalker Co-Writer Says He Did So Many Rewrites: It's Never Good Enough (abgerufen am 02.06.2026)
- ↑ ‘Star Wars Episode IX’ Has Officially Wrapped (abgerufen am 02.06.2026)
- ↑ How Star Wars 9 Brought Leia Back & Which Scenes Were Carrie Fisher (abgerufen am 02.06.2026)
- ↑ The Rise Of Skywalker Screenwriter Says There’s Even More Unused Carrie Fisher Footage Out There (abgerufen am 02.06.2026)
- ↑ Guest Host Josh Gad Interviews Daisy Ridley (abgerufen am 02.06.2026)
- ↑ Ian McDiarmid Talks Returning As Palpatine in The Rise of Skywalker (abgerufen am 02.06.2026)
- ↑ Daisy Ridley Confirms Rey Was Almost a Kenobi, Then Her Parentage Got Retconned (abgerufen am 02.06.2026)
- ↑ Star Wars: Episode IX - The Rise of Skywalker auf Box Office Mojo (abgerufen am 03.06.2026)
- ↑ Star Wars: The Rise of Skywalker auf RottenTomatoes.com (abgerufen am 03.06.2026)
- ↑ Somehow Palpatine Returned (abgerufen am 03.06.2026)
- ↑ Oscar Isaac Explains The Infamous Palpatine Returned Line (abgerufen am 02.06.2026)
- ↑ Solo’s Box Office Failure Changed Lucasfilm’s Star Wars Plans In 4 Ways (abgerufen am 06.06.2026)
- ↑ Star Wars Spinoffs on Hold at Lucasfilm (abgerufen am 30.05.2026)
- ↑ The Evolution of ICVFX: ILM Stagecraft and Dimension (abgerufen am 06.06.2026)
- ↑ The Palace Coup at the Magic Kingdom (Archivlink, abgerufen am 07.06.2026)
- ↑ Future Lucasfilm Projects Revealed (abgerufen am 07.06.2026)
- ↑ Star Wars Announces Historic Release for 7th Chapter of The MandoVerse (abgerufen am 06.06.2026)
- ↑ Axed Boba Fett Movie Was a ‘Borderline R-Rated’ Spaghetti Western That ‘Probably Scared the S— Out of Everyone,’ Says James Mangold (abgerufen am 07.06.2026)
- ↑ Alles nur geklaut: The Book of Boba Fett (abgerufen am 07.06.2026)
- ↑ The Book of Boba Fett auf RottenTomatoes.com (abgerufen am 07.06.2026)
- ↑ D23 Expo 2019: 8 Things We Learned About Star Wars at the Disney+ Showcase (abgerufen am 07.06.2026)
- ↑ Inside the 17-year journey to reunite Ewan McGregor and Hayden Christensen for Obi-Wan Kenobi (abgerufen am 06.06.2026)
- ↑ Viel zu erzählen: Obi-Wan Kenobi-Autor rechtfertigt Sprung von Film zur Serie (abgerufen am 06.06.2026)
- ↑ Obi-Wan Kenobi Scored Disney+ Its Most-Watched Premiere Ever (abgerufen am 06.06.2026)
- ↑ Daran scheitert OBI-WAN KENOBI wirklich.... (abgerufen am 06.06.2026)
- ↑ OBI-WAN KENOBI Kritik Review (2022) (abgerufen am 06.06.2026)
- ↑ ‘Star Wars’: Diego Luna to Lead Spinoff Series (abgerufen am 08.06.2026)
- ↑ Disney+ ‘Star Wars’ Series Starring Diego Luna Taps Stephen Schiff As Showrunner (abgerufen am 08.06.2026)
- ↑ How Rogue One Spinoff Show Was Originally Very Different (abgerufen am 08.06.2026)
- ↑ ‘Star Wars’: Cassian Andor Disney+ Series Adds Two Actors (Exclusive) (abgerufen am 08.06.2026)
- ↑ Filmtourismus.de – Andor (abgerufen am 08.06.2026)
- ↑ [1] (abgerufen am 08.06.2026)
- ↑ Andor showrunner says season 2's more fast-paced structure is a "fascinating experiment" that is "born out of desperation": "I don't know if anyone's ever done it before" (abgerufen am 08.06.2026)
- ↑ ‘Star Wars’ Movies: James Mangold, Dave Filoni to Direct New Films (abgerufen am 09.06.2026)
- ↑ Star Wars Undertakes Universe-Shaking Changes After Ahsoka (Archivlink, abgerufen am 09.06.2026)
- ↑ Review – ‘Star Wars: Ahsoka’ Carries The Torch Lit By ‘Rebels’ (abgerufen am 09.06.2026)
- ↑ Lucasfilm on Location: The Acolyte (abgerufen am 10.06.2026)
- ↑ Filming On Location | The Acolyte (abgerufen am 12.06.2026)
- ↑ The Acolyte Trailer Breaks Lucasfilm Records (abgerufen am 12.06.2026)
- ↑ Der Shitstorm um „The Acolyte“ zeigt, wie unerträglich der Kulturkampf tobt (abgerufen am 13.06.2026)
- ↑ Rassismus und Queerfeindlichkeit: "The Acolyte" erfährt Review-Bombing (abgerufen am 13.06.2026)
- ↑ In Three Weeks ‘The Acolyte’ Has More Audience Reviews Than Three Seasons Of ‘The Mandalorian’ (abgerufen am 13.06.2026)
- ↑ Kathleen Kennedy On ‘Star Wars’ Woke Complaints: “Storytelling Does Need To Be Representative Of All People” (abgerufen am 12.06.2026)
- ↑ Cost Of Star Wars Show ‘The Acolyte’ Surges To Quarter Of A Billion Dollars (abgerufen am 12.06.2026)
- ↑ Star Wars Struggles (abgerufen am 13.06.2026)
- ↑ ‘The Acolyte’ Canceled: No Season 2 For Disney+’s ‘Star Wars’ Series (abgerufen am 12.06.2026)
- ↑ Can the Best of Star Wars Survive the Worst of Its Fans? (abgerufen am 12.06.2026)
- ↑ Star Wars-Chronik – Episode I-III, Das Erweiterte Universum, Seite 332
- ↑ The Legendary Star Wars Expanded Universe Turns a New Page auf StarWars.com
- ↑ 197,0 197,1 Die Star Wars Collection, Star Wars Schwarz auf Weiß, Seite 65
- ↑ 198,0 198,1 Die Star Wars Collection, Früher nannte man sie »Funny Papers«, Seite 62
- ↑ Die Del-Rey-E-Books sind angekommen auf StarWars-Union.de
- ↑ Blanvalet rüstet sich fürs E-Book-Zeitalter auf StarWars-Union.de
- ↑ Die Star Wars Collection, Star Wars in der Glotze, Seite 50
- ↑ Das Kino des George Lucas, Cliffhanging, Seite 148
- ↑ Awards für Star Wars: Clone Wars
- ↑ 204,0 204,1 A New Direction for Lucasfilm Animation auf StarWars.com
- ↑ Variety.com – Lucasfilm gears up a new 'Star Wars' toon
- ↑ Examiner.com – Star Wars Live Action series news
- ↑ TESB 30th Anniversary Screening auf TheForce.net
- ↑ Die Star Wars Collection, Ist der alte Ben Kenobi ein Flipper-König, Seite 88
- ↑ 209,0 209,1 Spiele-History auf StarWars-Union
- ↑ Das Kino des George Lucas, In einer weit, weit entfernten Galaxis, Seite 82
- ↑ Die Star Wars Collection, Die Nachfrage befriedigen, Seite 28
- ↑ 212,0 212,1 Die Star Wars Collection, Echte Goodies, Seite 30
- ↑ Die Star Wars Collection, Die Eroberung neuer Welten, Seite 32
- ↑ Die Star Wars Collection, Im Land der aufgehenden Zwillingssonnen, Seite 74
- ↑ https://en.wikipedia.org/wiki/Lego_Star_Wars
- ↑ 216,0 216,1 Die Star Wars Collection, Spiel's noch einmal, John, Seite 38
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