Mission von Pembric II

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Drake Loh'khar Pembric.jpg
Mission von Pembric II
Zeitliche Übersicht
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Scharmützel bei Tanquilla Beach[1]

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Schlacht von Galtea[2]

Beschreibung
Konflikt:

Galaktischer Bürgerkrieg (DarkStryder-Kampagne)[3]

Datum:

8 NSY[4]

Ort:

Pembric II[3]

Ergebnis:
Kontrahenten

Neue Republik[3]

Crev Bombaasas Kartell[3]

Galaktisches Imperium (Kentor Sarnes Reich)[3]

Kommandeure

Kentor Sarne[3]

Truppenverbände
Verluste

gering[3]

  • Raumhafen-Wachen[3]
  • B-Flügel Sternenjäger[3]
  • Legionäre[3]

alle Einheiten[3]

Die Mission von Pembric II war eine Unternehmung der Besatzung der republikanischen CR90-Korvette FarStar im Jahr 8 NSY mit dem Ziel, auf dem Planeten Pembric II einen Hacker anzuwerben. Nachdem die Techniker des Raumschiffs zahlreiche Sicherheitslücken in den Systemen der Korvette aufgedeckt hatten, die der Vorbesitzer Kentor Sarne, der frühere Moff des Kathol-Sektors, als Fallen installiert hatte, musste die FarStar mit Gaelin einen begabten Hacker anwerben, der an der Programmierung der Viren mitgewirkt hatte. Dazu landete ein Kommandotrupp unter der Leitung des Twi’leks Loh’khar auf Pembric II, einer von dem Verbrecherlord Crev Bombaasa kontrollierten Welt.

Nach einem Angriff imperialer Schläferagenten gelangten die Besatzungsmitglieder in das BurnThruster-Bistrocaf, von wo aus Bombaasa sein Kartell verwaltete, und traten in Verhandlungen mit dem Verbrecherlord ein. Infolge einer Meinungsverschiedenheit mit Bombaasas Adjutanten Kebbo entstand vor dem Lokal eine Schießerei, aus der das Einsatzteam der Neuen Republik mit der Hilfe zweier desertierter Türsteher der Bar – Breslin Drake und dem unter dem Decknamen Drenn agierenden imperialen Agenten The Wraith – entkommen konnte. In einem Hangar fanden sie den unter Arrest gehaltenen Hacker Gaelin und befreiten ihn aus dem Labor, in dem er festgehalten wurde. Auf der Flucht mit seinem Aegis-Klasse Angriffsshuttle gelangte der Trupp nach einem kurzen Gefecht mit B-Flügel Sternenjägern der Pembric Security Legion zurück an Bord der FarStar, wo der Hacker Sarnes elektronische Fallen entfernte.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Nach dem Sieg der Rebellen-Allianz in der Schlacht von Endor im Jahr 4 NSY gründeten ihre Mitglieder die Neue Republik, die zwei Jahre später die galaktische Hauptwelt Coruscant einnehmen konnte. Daraufhin wandte sich die Republik den Kriegsherren zu, die aus den Überresten des Imperiums eigene Reiche gebildet hatten und den neuen Staat bedrohten. Nach Siegen über Zsinj und Ysanne Isard wurde der Geheimdienst der Neuen Republik auf den Moff Kentor Sarne aufmerksam, der im Minos-Sternhaufen und im Kathol-Sektor ein eigenes Reich aufgebaut hatte. Sarne hatte Zugriff auf die wertvolle DarkStryder-Technologie, eine fortschrittlichen Form der Waffentechnik, die von dem Supercomputer DarkStryder auf Kathol entwickelt worden war. Daher organisierte die Neue Republik einen Angriff auf Sarnes Hauptwelt Kal’Shebbol, bei dem der Moff von der Welt vertrieben und der Planet von imperialer Herrschaft befreit wurde. Im Anschluss an die Schlacht beauftragte Judder Page, der die Operation koordinierte, die Offizierin Kaiya Adrimentrum damit, eine Crew zusammenzustellen und den Kathol-Sektor mit der modifizierten, im Zuge der Schlacht von Kal’Shebbol eroberten CR90-Korvette FarStar zu bereisen, um den flüchtigen Moff Sarne zu fassen und die DarkStryder-Technologie sicherzustellen.[4]

Im Vorfeld des Angriffs der Republik hatte Sarne in die Schiffe seiner Flotte, darunter auch die FarStar, elektronische Fallen einbauen lassen, die durch bestimmte Aktionen oder an bestimmten Raumpositionen ausgelöst wurden. Die Wirkung dieser Programme in den Systemen des Schiffs reichte von einfachem Systemversagen bis hin zu Kettenreaktionen, die zur Zerstörung der CR90-Korvette führen konnten. Dadurch sollten nur seine loyalen Anhänger in der Lage sein, die Schiffe seiner Flotte zu nutzen. An der Implementierung der Fallen waren die Keiffler-Brüder von dem Planeten Pembric II beteiligt, die während ihrer Arbeit für Sarne den jungen Techniker Gaelin zu einem Hacker ausbildeten. Gaelin entkam Sarne, bevor der Moff die Keiffler-Brüder liquidierte, um dadurch sicherzustellen, dass niemand Uneingeweihtes von seinen geheimen Einbauten erfuhr. Der junge Hacker gelangte nach Pembric II und stellte sich dort in den Dienst des Verbrecherlords Crev Bombaasa, der das gesamte Pembric-System mit seinem Kartell beherrschte. Dort wurde er von Bombaasa in Gewahrsam genommen und in einem geheimen Labor eingesperrt, um seine Flucht zu verhindern.[3]

Die Ordnung in der Region um Pembric II wurde von der Pembric Security Legion gewährleistet, einer paramilitärischen Gruppierung unter Bombaasas Kommando, die neben großen Truppenkontingenten auch über Sternenjäger und schweres Gerät verfügte. Durch diese Einheit war es dem corellianischen Verbrecherlord möglich, Pembric II so weit zu kontrollieren, dass Ein- und Ausreise starken Beschränkungen unterlagen und die Zivilbevölkerung unterdrückt wurde. Sarne wollte sich versichern, dass sein Einfluss auch in diesem Gebiet geltend gemacht werden konnte, sodass er seinen Geheimdienst eine kleine Schläferzelle auf Pembric II einrichten ließ, die auf republikanische Aktivitäten auf der Welt reagieren sollte. Nach seinem Sturz gab sich Bombaasa gegenüber Außenstehenden dem Imperium freundlich gesonnen, um die Republik vor Operationen auf seinem Territorium abzuschrecken.[3]

Loh’khar überzeugt Kaiya Adrimentrum von seinem Vorhaben.

Kurz nach dem Beginn der Jagd auf Sarne geriet die FarStar in einen Hinterhalt der Piratenbande Qulock’s Fist nahe der imperialen Basis von Shintel, da eine imperiale Datenkarte eine der elektronischen Fallen in der Korvette ausgelöst und eine Überladung des Hyperantriebs verursacht hatte. Als sich die Angreifer wieder zurückgezogen hatten, war die Crew der FarStar gezwungen, Hyperantriebe aus den an Bord mitgeführten T-65 X-Flügel Sternenjägern auszubauen und als Provisorium für das Schiff zu verwenden. Aufgrund dieser Reparaturen gelangte die CR90-Korvette bis zu dem Schmugglerhafen Tanquilla Beach, wo der Antrieb vollständig repariert wurde. In der Folge eines Gefechts mit einem imperialen Carrack-Klasse Kreuzer zog sich die FarStar wieder zurück und setzte ihre Suche nach Sarne fort.[1]

Aufgrund des Systemausfalls bei Shintel befahl Adrimentrum den Technikern der FarStar, die Korvette auf weitere elektronische Fallen zu untersuchen. In fünf umfassenden Diagnosescans fanden die Ingenieure zwei potentiell schädliche Programme im Lebenserhaltungssystem sowie eines in der Kommunikation. Da sie nicht wussten, wie die Fallen entschärft werden konnten, und der technische Offizier Lofryyhn zur Vorsicht mahnte, erstattete der Techniker Colton Adrimentrum Bericht. Sie stimmte Lofryyhns Anweisung zu, das Schiff bis zur Beseitigung aller potenziell gefährlichen Programme beiliegen zu lassen. Bei einem Gespräch mit Spang, einem Mechaniker auf Tanquilla Beach, hatte der Wookiee darüber hinaus erfahren, dass die besten Chancen, einen fähigen Hacker anzuwerben, der sogar an der Programmierung von Sarnes Fallen beteiligt gewesen war, auf dem Planeten Pembric II bestanden. Der Twi’lek Loh’khar, der in der Besatzung der FarStar als Ermittler fungierte, wusste durch Befragungen, die er auf Tanquilla Beach durchgeführt hatte, von Breslin Drake, einem Barbesitzer auf Pembric II, der sich auf dem Planeten auskannte. Daher schlug er Adrimentrum vor, dass er sich mit einer Einsatzgruppe verdeckt auf die Welt begeben und nach einem Hacker suchen sollte, der fähig genug war, die elektronischen Systeme der FarStar wieder instand zu setzen. Obwohl die Offiziere Jessa Dajus und Thyte sich dagegen aussprachen, stimmte Adrimentrum dem Vorhaben zu. Die FarStar begab sich daraufhin in das Pembric-System und blieb im Schutz eines Asteroidenfeldes, in dem sie aufgrund der Pembric II umgebenden Strahlungswolken vor den Langstreckensensoren des Imperiums geschützt war.[3]

Verlauf[Bearbeiten]

Landung auf Pembric II[Bearbeiten]

Einige Bürger auf Pembric II versuchen, Widerstand gegen Kebbo zu leisten.

Die Besatzungsmitglieder der FarStar begaben sich an Bord eines der mitgeführten Aegis-Klasse Angriffsshuttles, dessen visuelle Kennungen auf der Außenseite, die es als republikanisches Schiff auswiesen, entfernt worden waren. Loh’khars Plan sah vor, dass sich die Gruppe auf der Suche nach Drake als eine Vereinigung illegaler Waffenhändler ausgeben würde. Kurz nach dem Start des Aegis-Shuttles spürte ein Minenaußenposten des Bombaasa-Kartells die FarStar auf und gab ihre Position an Bombaasa weiter. Der Verbrecherlord war davon überzeugt, dass die Anwesenheit einer republikanischen Korvette als ein Anzeichen für eine bevorstehende großangelegte Invasion zu deuten war. Daher wies er seine Untergebenen an, die Neuankömmlinge auf Pembric II zu beobachten. Nachdem das Bodenteam das Aegis-Shuttle durch den Asteroidengürtel navigiert hatte, kontaktierte Loh’khar den Kontrollturm des Raumhafens von Erwithat, der Hauptstadt von Pembric, um ein Gebot für die mit einer Landesteuer belegten Landerechte abzugeben und eine Pauschale für den Aufenthalt am Raumhafen auszuhandeln. Loh’khar vereinbarte eine Gebühr von 500 Credits und erhielt daraufhin eine Zuweisung für die Landebucht 642. Der Rodianer Kebbo, der als Magistrat der Pembric Security Legion Bombaasa persönlich unterstellt war, traf die Besatzung des Shuttles nach der Landung, um die Landegebühr einzutreiben. In Begleitung zweier Leibwächter forderte er sie auf, langsam aus dem Shuttle zu kommen. Nachdem er die Steuerzahlung aufgenommen hatte, unterhielt er sich mit den Neuankömmlingen. Er befragte sie über ihre Mission und beantwortete ihnen im Gegenzug Fragen über Pembric und Drake. Gegen eine Bestechungssumme teilte er ihnen mit, dass sich Drake meist in dem von ihm geleiteten BurnThruster-Bistrocaf aufhielt. Nachdem sie sich einige Minuten unterhalten hatten, drängten zahlreiche Bewohner von Erwithat in den Hangar, in dem das Aegis-Shuttle untergebracht war, um die Chance zu erhalten, Pembric II zu verlassen. Zunächst reagierten die anwesenden Angehörigen der Pembric Security Legion, indem sie die Menge zurückdrängten und besonders aggressive Bürger mit ihren Blasterkolben niederschlugen, bevor Kebbo den Eindringlingen zu verstehen gab, dass er ihr Verhalten nicht länger tolerierte und ihnen androhte, jeden töten zu lassen, der nicht sofort widerstandslos die Landebucht verließ.[3]

Anschließend erklärte Kebbo den Neuankömmlingen den Weg zum BurnThruster-Bistrocaf und teilte ihm zwei seiner Legionäre als Eskorte zu, die der Gruppe Geleitschutz bis zu dem Lokal leisten sollten. Bei den zwei Leibwächtern handelte es sich allerdings um zwei von Sarnes als Schläferzelle operierenden Agenten, die Missionen der Neuen Republik unterbinden sollten. Da sie von der Anwesenheit der FarStar im System gehört hatten, folgerten sie, dass es sich bei ihren Schutzbefohlenen um republikanische Spione handelte, und arrangierten einen Hinterhalt, um den Trupp auszuschalten. Als sie die Sicherheitsgleiter der Legion bestiegen, zogen die Leibwächter ihre Waffen und riefen fünf bezahlte Schläger zu sich, die im Verborgenen auf ein Signal gewartet hatten und mit schweren Blastern bewaffnet waren. In der folgenden Schießerei konnte das Team unter Loh’khars Führung die Imperialen töten. Sie nahmen den vermeintlichen Leibwächtern die Transitvisa ab, die sie in ihren Taschen fanden und die sie zum Verlassen des Planeten berechtigten. Anschließend begaben sie sich anhand von Kebbos Wegbeschreibung an Bord der Sicherheitsgleiter zum BurnThruster-Café. Sie fanden Breslin Drake, der als Manger fungierte, schnell und trugen ihm ihre Bitte vor, einen fähigen Hacker aus Bombaasas Kartell anwerben zu dürfen. Allerdings zeigte sich der ehemalige republikanische Agent an dem Sachverhalt erst interessiert, als Loh’khar den Mechaniker Spang von der Tanquilla Beach erwähnte, einen Bekannten des Barbetreibers. Daraufhin erzählte er ihnen von den Keiffler-Brüdern, die für die Modifikationen an den Schiffssystemen in Sarnes Flotte zuständig gewesen waren. Da Sarne die Brüder jedoch nach Beendigung ihres Auftrages getötet hatte, konnte sich die FarStar-Besatzung nur an ihren Schüler Gaelin wenden, der ebenfalls an der Programmierung der elektronischen Fallen mitgewirkt hatte.[3]

Suche nach Gaelin[Bearbeiten]

Der Hangar, in dem Gaelin gefangengehalten wird

Nach dem Gespräch mit Drake bat Kebbo, der unterdessen ebenfalls in das Lokal gekommen war, die Gruppe in Begleitung einiger Legionäre, ihm in Bombaasas Hinterzimmer-Casino zu folgen. Sie trafen den Corellianer an einem der Sabacc-Tische an, wo er ihnen offenbarte, dass er den Standort der FarStar kannte, und sie darauf hinwies, dass sein Kartell offiziell das Imperium unterstützte, sodass er einer republikanischen Operation auf seinem Gebiet feindselig begegnen musste. Er forderte eine Versicherung dafür, dass es sich bei der CR90-Korvette nicht um die Vorhut einer republikanischen Invasionsstreitmacht in seinem System handelte, und schlug als Kompromiss vor, einen Nichtangriffspakt mit der Republik zu schließen. Zwar hatte Adrimentrum die Autorität, fremde Welten in den Staatenbund einzuladen, doch fehlte ihr die konsularische Befugnis, die es ihr erlaubte, Militärbündnisse abzuschließen. Daraufhin befragte Kebbo die Gruppe nach den Legionären, die als Eskorte für die Missionsteilnehmer fungiert hatten, und befahl seinen vier Leibwächtern, die Mitglieder der Gruppe nach den Transitvisa der Soldaten zu durchsuchen. Als die Republikaner Widerstand leisteten, sah Drake seine Chance, von Pembric II zu entkommen, und unterstützte sie im Kampf gegen Kebbos Leibwächter. Auch die übrigen drei anwesenden Sicherheitskräfte des Casinos kämpften nach kurzem Zögern auf ihrer Seite, darunter der imperiale Agent mit dem Codenamen „The Wraith“, der unter dem Decknamen Drenn auf Pembric II aktiv war. In der folgenden Schießerei wurden die Mitglieder des republikanischen Trupps und die Leibwächter zu den Sicherheitsgleitern vor dem Café zurückgedrängt. Im Austausch gegen ihre Flucht von Pembric II boten die Sicherheitsleute an, sie zu einem Versteck zu bringen, das sie während der Suche nach Gaelin als Operationsbasis nutzen konnten. Daraufhin begaben sie sich mit ihren Gleitern zu einem kleinen Zeughaus in den äußersten Ausläufern der Stadt.[3]

In dem Versteck bot Drake an, die Einsatzgruppe der Neuen Republik zu Gaelins abgeriegeltem Labor zu führen und ihnen zu helfen, den Hacker und seine technischen Hilfsmittel mitzunehmen. Im Austausch sollte die FarStar ihn und die übrigen drei Leibwächter aus dem System bringen. Nachdem Loh’khar dem Vorschlag zugestimmt hatte, warteten sie mit dem Beginn ihrer Operation auf den Sonnenuntergang: Gaelins Räumlichkeiten waren in einem leicht bewachten Raumhafenhangar untergebracht, um nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, wie sie der Hacker in einem der öffentlichen Labore im Wissenschaftszentrum von Erwithat erregt hätte. Um gleich nach der Befreiung des Hackers fliehen zu können, infiltrierten zunächst einige Mitglieder der Gruppe die Landebucht und starteten das bewachte Aegis-Shuttle, das sie anschließend auf dem Dach des Hangars landeten. Kebbo hatte nur fünf seiner Legionäre an der Landebucht stationiert, doch bot der Bereich kaum Deckung für die republikanische Einsatztruppe. Dennoch gelang es ihren Mitgliedern, die Wächter, die sie festzunehmen versuchten, zu betäuben und in die Raumfähre zu gelangen. Währenddessen stürmten die übrigen Teilnehmer der Mission den Hangar. Der Bau verfügte über nur zwei Eingänge – das Hangartor und einen kleinen Seiteneingang – und hatte keine Fenster. Dennoch gelangten sie unbemerkt in das Innere und kämpften mit den wachhabenden Legionären. Einige in dem Bereich gefangen gehaltene menschliche Flüchtlinge unterstützten sie im Kampf gegen die Wachen, da sie darin – wie die Leibwächter zuvor – ihre Chance sahen, von Pembric II zu entkommen. Aufgrund des überraschenden Angriffs und des schnellen Sieges der republikanischen Gruppe wurde kein Alarm ausgelöst, sodass keine weiteren gegnerischen Soldaten hinzukamen. Gaelin, der in seinem Labor den Lärm des Feuergefechts gehört hatte, versteckte sich zunächst in seinen zuvor abgedunkelten Räumlichkeiten, ließ sich aber davon überzeugen, die Crew der FarStar zu begleiten. Gemeinsam mit den Flüchtlingen schafften sie Gaelins Materialien auf einem Repulsorlift-Handkarren auf das Hangardach und luden es in das Aegis-Shuttle ein. Währenddessen hackte sich Gaelin in die Hauptdatenbanken des Kartells und unterdrückte dort die Alarmmeldung für den Zwischenfall an der Landebucht, um ihnen mehr Zeit zu verschaffen. Die 20 Flüchtlinge und Gaelins Werkzeuge füllten die Raumfähre beinahe vollständig aus, allerdings gelang es ihnen dennoch, das Raumschiff zu starten und von Pembric II zu fliehen. In der oberen Atmosphären kämpften sie mit einigen B-Flügel-Sternenjägern, deren Angriff sie jedoch abwehren konnten. Anschließend gelangten sie zur FarStar und flohen an Bord der CR90-Korvette aus dem System.[3]

Folgen[Bearbeiten]

Die FarStar kämpfte über Galtea gegen einen imperialen Kampfverband.

An Bord der Korvette begann Gaelin unverzüglich, die elektronischen Fallen in den Primärsystemen zu suchen. Dabei spürte er 25 schädliche Programme auf, deren Grad an Gefährlichkeit von einer leichten Beeinträchtigung bis hin zur Explosion des Schiffes reichte. Eines der Programme war sogar in der Lage, die Kontrolle über das gesamte Schiff zu übernehmen. Der wichtigste Fund des Hackers war ein verstecktes hochfrequentes elektronisches Funkfeuer, das in einem Radius von 10 Lichtjahren ein verschlüsseltes Signal an alle imperialen Schiffe aussandte. Dadurch erklärten sich die bisherigen Angriffe auf die CR90-Korvette seit dem Start von Kal’Shebbol. Obwohl sich Gaelin sicher gab, alle versteckten Fallen aufgespürt zu haben, war er insgeheim der Ansicht, nicht ansatzweise so begabt wie seine Lehrer zu sein und daher ihre subtileren und potenziell gefährlicheren Programme übersehen zu haben, die im weiteren Verlauf der Kampagne noch zu Problemen führen konnten. Drake und seine drei Kollegen sowie die 20 Flüchtlinge baten Adrimentrum, sich der Mission der FarStar anschließen und der Neuen Republik bei der Jagd auf Sarne helfen zu dürfen. Allerdings kannte keiner an Bord den Standort des Moffs,[3] sodass die Kommandantin befahl, den Planeten Galtea anzulaufen, um anschließend in das Kathol-Rift zu fliegen, wo die republikanische Aufklärung den imperialen Würdenträger vermutete.[2]

Um in das Kathol-Rift zu gelangen, musste die FarStar zunächst die Marcol-Leere durchqueren. Obwohl es nur wenige Hinweise auf seinen Verbleib gab und sein Vorsprung als groß eingeschätzt wurde, ordnete Adrimentrum an, zuvor einen Zwischenhalt auf dem dünn besiedelten Planeten Galtea einzulegen.[2] Die kleine, neutrale Koloniewelt am Rande der erforschten Galaxis bot die Möglichkeit, Vorräte und Munition wiederaufzufüllen.[4] Zudem sollten während der bisherigen Reise aufgenommene Flüchtlinge, die nicht an Bord bleiben wollten, auf der Welt angesiedelt werden. Galtea stellte für längere Zeit die letzte Möglichkeit für die republikanische Einsatzgruppe dar, sich mit Nachschub einzudecken. Den Astrografie-Experten Drake und Lok’har zufolge begann hinter dem Planeten und seinen Nachbarsystemen die Marcol-Leere, eine weite Raumregion ohne mögliche Zwischenhalte, deren Durchquerung mehrere Tage dauern würde. Darauf sollten die unkartografierten Welten des Kathol-Outbacks folgen. Im Orbit des Planeten wurde der Hyperantrieb der FarStar verbessert, während Gaelin versuchte, weitere Programme aufzuspüren.[2]

Der imperiale Agent The Wraith, der sich weiterhin als der Wachmann Drenn ausgab, benachrichtigte eine in der Nähe befindliche Streitmacht aus Sarnes Reich, um von dem Schiff zu enkommen. Da die meisten Crewmitglieder auf Galtea ihren Landurlaub verbrachten und nur wenige an Bord zurückgeblieben waren, traf der Angriff der imperialen Schiffe die Korvette unvorbereitet. Durch einen Sabotageakt von The Wraith wurden die Hauptenergieleitungen der Brücke zerstört und die Schiffskommandantin Kaiya Adrimentrum von einem umprogrammierten K4 Sicherheitsdroiden mit Sebiri-Gift in ein Koma versetzt. Es gelang der Crew der FarStar unter dem interimsweise als Kapitän agierenden Ersten Offizier Gorak Khzam, der imperialen Flotte zu entkommen und die beschädigte FarStar in einem unkartografierten Binärsystem zu reparieren. Bei einer Mission auf dem Planeten Sebiris konnte ein Trupp unter Drenns Führung bei den einheimischen Sebiri ein Gegenmittel gegen das Sebiri-Toxin finden und Adrimentrum so vor dem Tod retten. Im Verlauf der Mission gelang The Wraith mit einem auf Sebiris stationierten Shuttle die Flucht.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 The DarkStryder CampaignShintel Downtime
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 The DarkStryder CampaignTraitor in our Midst
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 3,16 3,17 3,18 3,19 3,20 3,21 3,22 3,23 3,24 3,25 3,26 3,27 3,28 3,29 3,30 3,31 3,32 3,33 3,34 3,35 3,36 3,37 3,38 3,39 The DarkStryder CampaignCrisis
  4. 4,0 4,1 4,2 The DarkStryder Campaign
  5. Eigenübersetzung: „I am not particularly interested in your reasons for coming to Pembric. I do want some assurances that the New Republic vessel 'hiding' in our asteroid field is not the spearhead of a New Republic attack force. Oh, don’t look so shocked, we know all about your arrival in our system. I should like some reasonable guarantee that the New Republic will keep its forces out of this system from now on. If you lack, as I suspect you do, the authority to sign binding treaties on behalf of the New Republic, we have no further business to discuss and you should arrange to purchase an exit pass from my good friend Magistrate Kebbo, here. You do know you can’t leave the planet without one, don't you? I’m sure yours won’t be too terribly expensive.”
  6. Eigenübersetzung: „We’ve swept the ship five times, ma’am, and picked up two electronic boobytraps in the life support system, and one in the communications. We don’t know what triggers them and made no attempt to disarm them.”
  7. Eigenübersetzung: „Come out slowly, and don’t make any sudden moves. It makes my associates unhappy, which could make you rather dead.”
  8. Eigenübersetzung: „It is interesting that you should mention transit visas. I just realized that the two guards who were to escort you here carried just such passes. I also notice that my men are not here and cannot be located. Perhaps you have some explanation for this?”
  9. Eigenübersetzung: „Fellow crewmembers, we are poised on the edge of known space, pursuing an enemy that is extremely dangerous. Any crew member that does not wish to proceed any further may resign his or her commission and disembark. Galtea is our last stop for a while.”

  • Die Mission von Pembric II bildet das Hauptereignis des Rollenspiel-Szenarios Crisis innerhalb der DarkStryder Campaign, einer Rollenspielkampagne von West End Games.
  • Aufgrund des Rollenspielcharakters des Szenarios sind den Spielern zahlreiche von dem hier dargestellen Verlauf abweichende Entscheidungen überlassen. Der in diesem Artikel vorgestellte Ablauf richtet sich nach den in dem Szenario angegebenen Ideal-Ergebnissen. Mögliche Alternativentscheidungen sind:
    • Wenn die Spieler bei der Durchquerung des Asteroidenfeldes schlechte Wurfergebnisse erzielen, wird das Shuttle beschädigt und die Mission verzögert sich.
    • Sofern sich die Charaktere nicht wie angegeben dazu entscheiden, den Kontrollturm anfunken, werden sie binnen weniger Minuten von vier B-Flügel Sternenjägern der Pembric Security Legion angegriffen, die das Schiff außer Gefecht zu setzen versuchen. Sobald die Spieler zwei der Sternenjäger zerstört haben, brechen die übrigen zwei ihre Angriffe ab und kehren zu ihrer Basis zurück.
    • Wenn die Charaktere versuchen, ohne die Entrichtung einer Landesteuer zu landen, werden von der Pembric Security Legion weitere fünf B-Flügel Sternenjäger gestartet, um sie abzufangen.
    • Auf eine Ablehnung von Kebbos Schutzgeldforderung hin droht der Rodianer den Charakteren, ihnen Sicherheitsmaßnahmen zu versagen und sie so zu einem attraktiven Ziel für Verbrecher zu machen.
    • Im Kampf gegen die imperialen Agenten können die Spieler zwischen drei Vorgehensweisen wählen. Wenn sie sich entscheiden zu fliehen, werden sie zu einem leichten Ziel für die Angreifer, die sie so hinterrücks beschießen können. Ein Verhandlungsversuch führt zu einer abweisenden Aussage der Imperialen und endet ebenso wie die Entscheidung zu kämpfen mit dem Beginn einer Schießerei. Der genaue Verlauf der Auseinandersetzung steht außer dem Ergebnis, dass das republikanische Team überlebt, nicht fest.
    • Wenn die Charaktere den imperialen Agenten keine Transitvisa abnehmen, verlagert sich der Schauplatz der Schießerei mit Kebbos Soldaten vor das BurnThruster-Bistrocaf, da sie zunächst festgenommen werden, bevor Drake und die Leibwächter der Bar eingreifen.
    • Für den erfolgreichen Abschluss der Mission erhalten alle Charaktere drei im weiteren Verlauf der Kampagne wichtige Charakterpunkte für jede ihrer Aktionen.