Schlacht von Galtea

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FarStar Galtea.jpg
Schlacht von Galtea
Zeitliche Übersicht
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Mission von Pembric II[1]

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Mission von Sebiris[2]

Beschreibung
Konflikt:

Galaktischer Bürgerkrieg (DarkStryder-Kampagne)[2]

Datum:

8 NSY[2]

Ort:

Galtea[2]

Ergebnis:
Kontrahenten

Galaktisches Imperium (Kentor Sarnes Reich)[2]

Neue Republik[2]

Kommandeure

The Wraith[2]

Truppenverbände
Verluste


  • Kaiya Adrimentrum verletzt und im Koma[2]
  • Leichte Beschädigungen an der FarStar[2]
  • Minimale Verluste[2]

Die Schlacht von Galtea war eine militärische Auseinandersetzung zwischen der Neuen Republik und den imperialen Streitkräften von Kentor Sarnes Reich im Jahr 8 NSY, die über dem Planeten Galtea ausgetragen wurde. Sie war Teil der DarkStryder-Kampagne des Galaktischen Bürgerkrieges, im Zuge derer die republikanische CR90-Korvette FarStar den imperialen Moff Kentor Sarne durch den Kathol-Sektor verfolgte, um an dessen wertvolle DarkStryder-Technologie zu gelangen. Bei einem Aufenthalt des Raumschiffs über der abgelegenen Welt Galtea benachrichtigte der imperiale AgentThe Wraith“, der sich unter der Identität des Wachmanns Drenn an Bord der CR90-Korvette befand, eine in der Nähe befindliche Streitmacht aus Sarnes Reich.

Da die meisten Crewmitglieder auf Galtea ihren Landurlaub verbrachten und nur wenige an Bord zurückgeblieben waren, traf der Angriff der imperialen Schiffe die Korvette unvorbereitet. Durch einen Sabotageakt von The Wraith wurden die Hauptenergieleitungen der Brücke zerstört und die Schiffskommandantin Kaiya Adrimentrum von einem umprogrammierten K4 Sicherheitsdroiden mit Sebiri-Gift in ein Koma versetzt. Es gelang der Crew der FarStar unter dem interimsweise als Kapitän agierenden Ersten Offizier Gorak Khzam, der imperialen Flotte zu entkommen und die beschädigte FarStar in einem unkartografierten Binärsystem zu reparieren.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Nach dem Sieg der Rebellen-Allianz in der Schlacht von Endor im Jahr 4 NSY gründeten ihre Mitglieder die Neue Republik, die zwei Jahre später die galaktische Hauptwelt Coruscant einnehmen konnte. Daraufhin wandte sich die Republik den Kriegsherren zu, die aus den Überresten des Imperiums eigene Reiche gebildet hatten und ihren neuen Staat bedrohten. Nach Siegen über Zsinj und Ysanne Isard wurde der Geheimdienst der Neuen Republik auf den Moff Kentor Sarne aufmerksam, der im Minos-Sternhaufen und im Kathol-Sektor ein eigenes Reich aufgebaut hatte. Sarne hatte Zugriff auf die wertvolle DarkStryder-Technologie, einer fortschrittlichen Form der Waffentechnik, die von dem Supercomputer DarkStryder auf Kathol entwickelt worden war. Daher organisierte die Neue Republik einen Angriff auf Sarnes Hauptwelt Kal’Shebbol, bei dem der Moff von der Welt vertrieben und der Planet von imperialer Herrschaft befreit wurde. Im Anschluss an die Schlacht beauftragte Judder Page, der die Eroberung des Sektors koordinierte, die Offizierin Kaiya Adrimentrum damit, eine Crew zusammenzustellen und den Kathol-Sektor mit der modifizierten, im Zuge der Schlacht von Kal’Shebbol eroberten CR90-Korvette FarStar zu bereisen, um den flüchtigen Moff Sarne zu fassen und die DarkStryder-Technologie sicherzustellen.[5]

Die Marcol-Leere, eine unbewohnbare Raumregion zwischen Galtea und Timbra Ott

Da Sarne zahlreiche elektronische Fallen in die Systeme der FarStar einbauen hatte lassen, die bei ihrer Auslösung die Zerstörung des Schiffs zur Folge haben konnten, warb die Crew auf dem von dem Verbrecherlord Crev Bombaasa beherrschten Planeten Pembric II den Hacker Gaelin an. Während der Mission von Pembric II schlossen sich der Besatzung der CR90-Korvette zahlreiche neue Mitglieder an, darunter auch zwei, die zuvor als Sicherheitsleute in Bombaasas BurnThruster-Bistrocaf gearbeitet hatten: Der republikanische Agent Breslin Drake und der unter dem Decknamen „Drenn“ operierende imperiale Geheimagent mit dem Codenamen „The Wraith“.[1] Nach der Flucht der FarStar vor Bombaasas Kartell auf Pembric II befahl Kapitän Adrimentrum die Durchquerung der Marcol-Leere, um in das Kathol-Outback und anschließend an Sarnes vermuteten Aufenthaltsort, das Kathol-Rift, zu gelangen. Obwohl es nur wenige Hinweise auf seinen Verbleib gab und sein Vorsprung als groß eingeschätzt wurde, ordnete Adrimentrum zuvor an, einen Zwischenhalt auf dem dünn besiedelten Planeten Galtea einzulegen.[2] Die kleine, neutrale Koloniewelt am Rande der erforschten Galaxis bot die Möglichkeit, Vorräte und Munition wiederaufzufüllen.[5] Zudem sollten während der bisherigen Reise aufgenommene Flüchtlinge, die nicht an Bord bleiben wollten, auf der Welt angesiedelt werden. Galtea stellte für längere Zeit die letzte Möglichkeit für die republikanische Einsatzgruppe dar, sich mit Nachschub einzudecken. Den Astrografie-Experten Drake und Lok’har zufolge begann hinter dem Planeten und seinen Nachbarsystemen die Marcol-Leere, eine weite Raumregion ohne mögliche Zwischenhalte, deren Durchquerung mehrere Tage dauern würde. Darauf sollten die unkartografierten Welten des Kathol-Outbacks folgen. Im Orbit des Planeten wurde der Hyperantrieb der FarStar gewartet, während Gaelin versuchte, Programme zu entfernen, die Sarne auf dem Schiffscomputer hatte installieren lassen, wenn sie für die weiteren Missionen der CR90-Korvette hinderlich waren.[2]

Aufgrund seiner abgeschiedenen Lage hatte Galtea nur einen Raumhafen, der auf dem nördlichsten Kontinent des Planeten lag. Da die Welt größtenteils von Pionieren bevölkert wurde, die sich nicht für galaktische Politik interessierten, versorgten die Bewohner die Crew der FarStar gern mit Vorräten, um an Geld zu gelangen. Vor dem Verlassen der Korvette hielt Adrimentrum eine Rede an die Besatzung, in der sie vor den Gefahren durch Sarnes verbliebene Streitkräfte und der Marcol-Leere warnte. Sie bat alle auf Pembric II aufgenommenen Flüchtlinge, die unsicher darüber waren, ob sie das Wagnis der Weiterreise in Kauf nehmen wollten, von Bord zu gehen. Allerdings entschieden sich alle Angehörigen der Besatzung, ihr Ziel weiterzuverfolgen. Daraufhin landete die FarStar ohne weitere Zwischenfälle im Raumhafen von Galtea. Dort ging ein Großteil der Besatzung von Bord. Eine Rumpfcrew verblieb auf dem Schiff, um Reparaturen durchzuführen und das Galtea-System auf feindliche Aktivitäten zu überwachen.[2]

Verlauf[Bearbeiten]

The Wraith wollte die FarStar nach ihrer Flucht von Pembric II möglichst schnell wieder verlassen und ersann daher einen Fluchtplan. Zunächst setzte er unbemerkt von der Crew, die sich größtenteils im Landurlaub auf Galtea befand, ein verschlüsseltes Transmittersignal an alle imperialen Streitkräfte im Sektor ab. Er beschrieb die Position und die Waffensysteme der FarStar und bat sie darum, die schutzlose CR90-Korvette anzugreifen. Dadurch wollte er Verwirrung auf dem Schiff stiften, da für die Verteidigung zunächst sämtliche Crewmitglieder zurückkehren mussten. Das bevorstehende Gefecht beabsichtigte er dazu zu nutzen, unbemerkt von der FarStar zu entkommen. Sobald er eine Bestätigung erhalten hatte, dass ein imperialer Flottenverband nach Galtea unterwegs war, begab er sich auf die Brücke und modifizierte einen der dort stationierten K4 Sicherheitsdroiden. Als Mitglied des Wartungstrupps erhielt er dabei keine weitere Beachtung durch die an Bord verbliebene Crew. Er änderte die Kommandocodes, die für die Steuerung des Droiden notwendig waren, und unterstellte den Sicherheitsdroiden allein seinem Befehl. Er installierte zudem ein Projektilgeschütz in der Schulter des Droiden. Das Geschütz war mit Giftpfeilen bestückt, die mit dem Toxin von Sebiris gefüllt waren, war aber so klein und auf das Aussehen des Droiden angepasst, dass es ohne eingehende Untersuchung nicht gefunden werden konnte. Anschließend suchte The Wraith eine Öffnung bei den Energieleitungen, die die Brücke versorgten. Er brachte in einem kleinen Fach eine Sprengladung unter, deren Zünder auf die Frequenz seines verschlüsselten Komlinks abgestimmt war. Sein Plan war es, die Leitungen nach dem Beginn des imperialen Angriffs zu sprengen und so chaotische Zustände auf der Brücke auszulösen. Währenddessen sollte der K4 Sicherheitsdroide Adrimentrum mit einem Giftpfeil beschießen und so ins Koma versetzen. Die Störung auf der Brücke würde zudem den Angriff der imperialen Streitkräfte erleichtern.[2]

Am zweiten Tag des Aufenthalts der FarStar auf Galtea nahmen einige Techniker Wartungen an der Außenhülle des Schiffs vor. Da der Sonnenuntergang auf dem Planeten zwei Stunden vor dem im Schiffscomputer als Beginn der Nachtzeit eingestellten Zeitpunkt lag, wurde das Personal der CR90-Korvette aus Müdigkeit langsam und unaufmerksam. Während sich Adrimentrum in ihre Kajüte zurückgezogen hatte, um die nächsten Missionen der Kampagne zu planen, war die Brücke nur schwach besetzt. Kurz vor dem Sonnenuntergang trat eine imperiale Flottille – bestehend aus einem Strike-Klasse Kreuzer, einer Lanzen-Klasse Fregatte sowie einem Ton-Falk-Klasse Eskortträger und 135 TIE/LN-Raumüberlegenheitsjägern – im Galtea-System aus dem Hyperraum. Der Sensortechniker Alta Dayson bemerkte den imperialen Kampfverband als erster und setzte Adrimentrum davon in Kenntnis. Er schätzte, dass die Schiffe etwa 20 Minuten benötigen würden, um die Position der FarStar zu erreichen, und vermutete aufgrund des Fehlens jeglicher Identifikationscodes, dass es sich um imperiale Schiffe handelte. Daraufhin ließ Adrimentrum die Besatzung der CR90-Korvette von dem Kommunikationsoffizier Halley in Alarmbereitschaft versetzen. Sie gab den Besatzungsmitgliedern außerhalb des Schiffs fünf Minuten, um an Bord zu kommen, bevor die FarStar startete, da sie befürchtete, sonst angegriffen zu werden, bevor das Schiff kampfbereit war. Innerhalb dieser Frist gelangten 84 Crewmitglieder an Bord, sodass das Schiff mit einer Rumpfbesatzung ausgestattet und kampftauglich war. Das Fehlen eines Großteils der Besatzung beeinträchtigte die FarStar nicht in ihrer Gefechtstauglichkeit.[2]

Die Sprengsätze auf der Brücke der FarStar explodieren nach The Wraiths Sabotageakt.

Die FarStar erreichte den Orbit von Galtea kurz vor dem Eintreffen der imperialen Schiffe, die den Mond von Galtea als Deckung nutzten, und konnte ihre mitgeführten Defender-Sternenjäger und T-65 X-Flügel Sternenjäger absetzen, bevor die 40 von dem Eskortträger gestarteten TIE-Jäger die Korvette erreichten. Die Kampfschiffe bewegten sich mit Höchstgeschwindigkeit auf die Korvette zu und feuerten, obwohl sie noch außer Reichweite waren, aus allen Turbolaserbatterien um die gegnerische Besatzung einzuschüchtern. Nachdem sie die Anweisung erteilt hatte, die Deflektorschilde der FarStar zu aktivieren, beauftragte Adrimentrum ihren Astrogator Thyte damit, einen Austrittsvektor aus dem System zu berechnen, um aus dem Gefecht fliehen zu können. Obwohl Thyte zu bedenken gab, dass noch immer ein Großteil der Crew auf Galtea festsaß und einem imperialen Angriff schutzlos ausgeliefert war, beharrte Adrimentrum auf ihrem Befehl, da sie in dem gegnerischen Kampfverband keine Belagerungsstreitmacht und somit keine Gefahr für den Planeten sah. Da die übrige Besatzung am Boden deshalb sicher war, konnte die CR90-Korvette zunächst vor ihren Angreifern fliehen und anschließend zurückkehren, um die verbliebenen Truppen an Bord zu nehmen. Adrimentrum gab den Befehl zu wenden und das feindliche Feuer zu erwidern, während die gegnerischen Geschützsalven den Deflektorschild schwächten. Aufgrund von Galteas Gravitation konnte die Korvette noch keinen Hyperraumsprung vollziehen. Außerdem war die Umgebung des Planeten nicht kartografiert, sodass Thyte bei der Berechnung der Fluchtroute vorsichtig vorgehen musste und mehrere Mikro-Sprünge plante. Durch zahlreiche kleine Sprünge sollte es auch leichter werden, die imperialen Verfolger zu verwirren. Er gab die Koordinaten eines Sammelpunktes nahe einem unkartografierten Binär-Sternsystem an die Sternenjägerpiloten heraus.[2]

Kurz bevor die FarStar den ersten Hyperraumsprung durchführen konnte, begab sich The Wraith in die Nähe der Brücke und zündete die an den Hauptleitungen angebrachten Sprengsätze. Die Explosion erfasste Adrimentrum und andere anwesende Crewmitglieder und begrub sie unter einem Trümmerhaufen. Zeitgleich ließ der imperiale Agent den von ihm modifizierten Sicherheitsdroiden einen Giftpfeil auf die Kommandantin abschießen, um sie in ein Koma zu versetzen, das nach einer gewissen Zeit tödlich sein würde. Durch die Unterbrechung der Brückenenergie waren alle Systeme in der Kommandozentrale inoperabel, doch waren die Funktionen des Schiffs im Allgemeinen nicht betroffen, sodass Triebwerke, Waffensysteme und Schilde noch einsatzbereit und aktiviert waren. Auch die Reserveenergieleitungen wurden zerstört, sodass die Brücke von den Kontrollcomputern der FarStar abgeschnitten wurde. Da die Korvette bis zur Wiederherstellung der Energie ein leichtes Ziel für die Feinde und Adrimetrum bewusstlos war, übernahm der Erste Offizier Gorak Khzam interimsweise das Kommando über das Schiff und leitete sofort Reparaturmaßnahmen ein. Indem die Brückenenergie über die unversehrten Leitungen der Lebenserhaltungssysteme umgeleitet wurde, konnten die wichtigsten Funktionen des Schiffs wieder in Betrieb genommen werden. Diese Maßnahme stellte sich als schwer durchführbar dar, da bereits ein geringer Fehler zur Detonation der Brückensektion führen konnte. Es gelang den Technikern jedoch, die Reparatur erfolgreich abzuschließen. Dank des Zwischenspeichers des Navigationscomputers waren Thytes Berechnungen der Hyperraumsprungpunkte nicht verloren, sodass sich die FarStar in Begleitung der verbliebenen Sternenjäger zurückziehen konnte.[2]

Folgen[Bearbeiten]

Die Schlacht am Heiligutm der Sebiri

Die FarStar und ihre Sternenjäger begaben sich zu einem bislang unkartografierten Binär-Sternsystem, das einige Stunden Flugzeit von Galtea entfernt lag. Zwar waren die Schildgeneratoren ausgefallen, doch waren Gorak Khzam, der noch immer die Kommandogewalt innehatte, sowie der Sicherheitsoffizier Kl’aal der Ansicht, dass die Solarstrahlung der zwei Sterne feindliche Sensoren blockieren würde. Daher ordnete Khzam an, die FarStar zu reparieren. Die Korvette hatte aus der Schlacht von Galtea leichte Schäden an der Außenhülle durch Beschuss sowie eine massive Beschädigung der Brücke erlitten. Abgesehen davon waren die Verluste der republikanischen Kampfgruppe gering. Nur Kapitän Adrimentrum befand sich in einem kritischen Zustand. Bei der Untersuchung der Kommandantin stellte der Schiffsarzt Akanseh fest, dass ihre Wunden schwerwiegend waren, konnte aber ausschließen, dass ihre Verletzungen ein Koma rechtfertigen würden. In seinem Bericht vermerkte er zahlreiche Platzwunden und Schürfungen sowie einen gebrochenen Arm und drei beschädigte Rippen. In den folgenden Tagen entdeckten die Ärzte zwei Anomalien: Während sich an der Unterseite ihres Nackens eine durch die Verletzungen in der Schlacht nicht erklärbare mikroskopische Schürfwunde befand, zeigten die Sensoren der Medistation eine erhöhte Neurotransmitteraktivität der Kommandantin an. Daraus schloss Akanseh, dass die Offizierin vergiftet worden war. Er konnte seine Vermutung allerdings nicht belegen, da ein solches Toxin in seinen Datenbanken fehlte und somit nicht durch Scans nachzuweisen war.[2]

Breslin Drake wies die übrige Crew darauf hin, dass er bei einem von Sarnes Agenten dessen Vorliebe für ein bestimmtes Toxin bei politischen Morden bemerkt hatte. Dieses Gift kam lediglich auf dem Dschungelplaneten Sebiris vor. Da er die Wahrscheinlichkeit als hoch einschätzte, dass es sich bei diesem Toxin um die Ursache von Adrimentrums Koma handelte, regte er an, nach Sebiris zu fliegen und die einheimischen Sebiri um ein Gegenmittel zu bitten. Während des Fluges senkte sich die Neurotransmitteraktivität der Kommandantin stark. Daraufhin prognostizierte Akanseh, dass sie nur noch wenige Tage überleben würde. Zeitgleich liefen Ermittlungen an Bord des Schiffes unter dem Kommando von Kl’aal, deren Ziel die Aufklärung von Adrimentrums Vergiftung war. Allerdings hatte The Wraith die Protokolle des K4 Sicherheitsdroiden überschrieben und so stark verschlüsselt, dass die Großrechner der Korvette mehrere Tage brauchten, um ihn zu entsperren. Kl’aal ordnete eine Durchsuchung aller Mannschafts- und Gästequartiere an, die jedoch keine weiteren Hinweise ergab.[2]

Als die FarStar Sebiris erreicht hatte, entsandte Khzam einen Erkundungstrupp unter Drakes Kommando auf den Planeten. The Wraith überzeugte den rodianischen Kommandanten davon, sich Drake anschließen zu dürfen. Nach dem ersten Kontakt mit Vertretern des Dorfes begrüßten die Sebiri die Mitglieder des Landungsteams als ihre Gäste. Bei einem Zwischenfall, bei dem Drake zu nah an das Heiligtum der Sebiri, einen sechseckigen Berg, herantrat, kam The Wraith dem Major gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Erkundungstrupps zur Hilfe. Der Dorfälteste der Sebiri erkannte dabei den Agenten und begrüßte ihn als Klendost Petrivoor. Daraus schloss Drake, der bei seinem früheren Besuch des Planeten von dieser Tarnidentität erfahren hatte, dass es sich bei Drenn um den imperialen Agenten handelte. Der Spion bemerkte, dass seine Tarnung aufgedeckt worden war. Um die Sebiri zu einem Angriff auf die Besatzung der FarStar zu verleiten, feuerte er mit seinem Blaster auf das Heiligtum und setzte dessen Bewuchs in Brand. Anschließend tötete er einen herannahenden Krieger der Einheimischen und floh in den Urwald des Planeten. The Wraith erschoss die Sebiri-Krieger, die ihn verfolgten, begab sich zu dem zuvor abgestellten Fluchtschiff und entkam der FarStar durch einen Hyperraumsprung. Akanseh verabreichte Adrimentrum das pflanzenbasierte Gegengift, sodass die Offizierin aus dem Koma aufwachte.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 The DarkStryder CampaignCrisis
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 2,20 2,21 2,22 2,23 2,24 2,25 2,26 2,27 2,28 2,29 2,30 2,31 2,32 2,33 2,34 2,35 2,36 2,37 The DarkStryder CampaignTraitor in our Midst
  3. Eigenübersetzung: „Raise the shields, launch X-Wings! Navigator, plot an exit vector and get us the hell out of here!“ – „What about the crew on the ground? We can’t just abandon them!“ – „Follow your orders, Mister! That isn’t an occupying force, they’re gunning for the FarStar!“ – „The crew should be safe enough where they are until we can shake these ships and come back for them.“
  4. Eigenübersetzung: „Fellow crewmembers, we are poised on the edge of known space, pursuing an enemy that is extremely dangerous. Any crew member that does not wish to proceed any further may resign his or her commission and disembark. Galtea is our last stop for a while.”
  5. 5,0 5,1 The DarkStryder Campaign
  6. Eigenübersetzung: „I don't like this at all. Mr. Halley, clear for action!“ – „Clearing for action, ma’am. Bridge to all hands, clear for action! This is not a drill! Repeat, clear for action! […] Bridge to all ashore. The FarStar is now clearing for action. You have five minutes to get aboard. Repeat, you have five minutes to get aboard.“ – „They’re Imperial, Captain. I make one Strike cruiser, one Lancer frigate, and an escort carrier, class indeterminate. Approxed intercept is 16 minutes.“
  7. Eigenübersetzung: „We've discovered no known cause for her condition, so finding out why she's in this coma will take a lot longer. And she's not even respouding to bacta treatment. Her wounds are healing rapidly, but she just won't wake up. Quite frankly, we are running out of ideas.”

  • Die Schlacht von Galtea ist neben der Mission von Sebiris das Hauptereignis des Szenarios Traitor in our Midst der Rollenspiel-Kampagne The DarkStryder Campaign.
  • Da es sich um ein Rollenspiel-Szenario handelt, kann der Verlauf der Schlacht durch die Entscheidungen der Spieler beeinflusst werden, ohne dass sich das Ergebnis – der Rückzug der Neuen Republik und die Vergiftung Kaiya Adrimentrums – ändert. Dieser Artikel hält sich an die für den Spielleiter vorgegebenen Entscheidungen. Folgende Möglichkeiten der Entscheidung haben die Spieler:
    • Adrimentrum kann ihrer Crew statt fünf Minuten auch eine Frist von zehn Minuten zugestehen, um an Bord zu kommen. Zwar befinden sich dann 114 statt 84 Besatzungsmitgliedern an Bord der FarStar, doch kann der Ton-Falk-Klasse Eskortträger in diesem Falle seine TIE/LN-Raumüberlegenheitsjäger aussetzen, bevor die CR90-Korvette gestartet ist, und erschwert so den Kampf.
    • Der Spieler kann den Kurs und das Vorgehen der FarStar im Kampf mit den feindlichen Schiffen selbstständig bestimmen. Dieser Artikel folgt dem vorgegebenen Verlauf der Schlacht, der sich ergibt, wenn Adrimentrum ein Spielleiter-Charakter ist.
    • Die Geschwindigkeit der Reparaturen an den Hauptleitungen und damit auch proportional der Umfang der Kampfschäden an der FarStar hängt vom Würfelergebnis der Spieler ab.