Mission von Coruscant (Verwaltungssektor)

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Attentat auf Coruscant
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Beschreibung
Konflikt:

Klonkriege

Datum:

22 VSY

Ort:

Coruscant

Ergebnis:
Kontrahenten

Galaktische Republik

Truppenverbände
Verluste

Zivilisten

Die Mission von Coruscant war ein von dem Sith-Lord Darth Sidious geplanter Anschlag, der im Verwaltungssektor des Planeten Coruscant verübt wurde. Dabei wurde ein Großteil der sich dort befindenden Gebäude zerstört sowie der Jedi Obi-Wan Kenobi schwer verletzt.

Verlauf[Bearbeiten]

Auf Geheiß von Darth Sidious platzierte ein Attentäter vier Bomben an verschiedenen, nahe beieinander liegenden Orten in dem von Behörden gefüllten Verwaltungssektor, wo sich ebenfalls das Oberste Gericht befand. Nachdem diese Sprengsätze gezündet worden waren, entwickelte sich eine Schockwelle, die den Verkehr in der Nähe traf, sodass verschiedene Citybikes, Speeder, Busse sowie Taxis abstürzten und den Boden bedeckten. Ebenfalls brach ein Feuer aus, während der Zivilverkehr vollständig zum Erliegen kam. Rettungs- und Sicherheitspersonal begaben sich zum Attentatsort, wo sie begannen, sich um die Verletzten zu kümmern. Die Überreste der verschiedenen Fahrzeuge, die nicht bereits auf dem Grund zerschellt waren, befanden sich dabei noch immer in der Luft. Das Sicherheitspersonal löste auch daher eine Ausgangssperre aus, sodass Fahrzeuge jeden zurückwiesen, der zum Ort des Anschlags zu gelangen versuchte. Ebenfalls wurde eine Flugverbotszone eingerichtet, die sich um das vollständig zerstörte Gerichtsgebäude Coruscants erstreckte.

Ebenfalls war der Jedi Obi-Wan Kenobi, der sich zum Zeitpunkt des Attentats auf dem Rückweg zum Jedi-Tempel befand, von der Druckwelle der Explosion erfasst worden und mit seinem Citybike abgestürzt. Jedoch hatte er dies überlebt, was von seinem früheren Padawan Anakin Skywalker bemerkt wurde, der sich aufmachte, um den Meister zu retten. Obwohl er dabei aufgrund der Ausgangssperre von einer Notfall-Fähre aufgehalten wurde, die ihn letztendlich passieren ließ, erreichte er den Ort des Geschehens, der sich in ein Chaos verwandelt hatte. Anakin kontaktierte den Jedi-Tempel und verlangte, dass eine Gruppe Heiler entsendet wird, die sich um Obi-Wans Verletzungen kümmern sollte. Währenddessen erfuhr Anakin von Obi-Wan, dass General Grievous plante, den Planeten Bothawui anzugreifen. Als kurz darauf die Jedi-Heiler sowie Meister Yoda eintrafen, informierte Anakin Yoda über Obi-Wans Entdeckungen, woraufhin die beiden zum Tempel zurückkehrten, während die Heiler weiterhin Obi-Wan versorgten, der schließlich geheilt werden konnte.

Als Folge des Anschlags wurde eine Notfallsitzung des Sicherheitskommitees einberufen, dem auch Padmé Amidala und Bail Organa angehörten. Jedoch sagte Kanzler Palpatine die Sitzung ab, um gemeinsam mit den beiden Senatoren einen Flug zum Attentatsort zu machen, wo sie die Schäden begutachten wollten. Zudem versicherte sich Palpatine bei den vom Anblick der Zerstörungen entsetzten Padmé und Bail ihrer Unterstützung bei der Aufklärung des Vorfalls. Ebenfalls sprach er die Möglichkeit eines Verrats an, durch den der Attentäter in die gesicherten Bereiche hatte eindringen können. Er schlug daher vor, unauffällig andere auszuspionieren, um deren Beteiligung ausschließen zu können.

Folgen[Bearbeiten]

Durch die Zerstörung des Gerichtsgebäudes von Coruscant war die Gerichtsbarkeit des Planeten für einige Zeit lahm gelegt worden, was für Unruhen sorgte. Es wurde Misstrauen gesät sowie Vermutungen nach Verrat aufgeworfen, was die Kriegssituation verschärfte. Der von Palpatine provozierte Spionage, die gegen die demokratischen Grundsätze der Republik verstieß, stimmten dennoch Senatoren wie Bail Organa und Padmé Amidala zu und waren bereit, dieser zu folgen. Der Wiederaufbau des Gerichtsgebäudes wurde zwar geplant, dennoch mussten Fälle verschoben werden sowie eine Suche nach geeigneten anderen Räumlichkeiten begonnen werden. Da unter den zerstörten Gebäuden etliche Büros waren, entstand ein Kampf um die benötigten Utensilien. Auf Geheiß von Padmé und Bail verabschiedete der Senat ein neues sektorübergreifendes Sicherheitssystem, um erneute Anschläge zu verhindern.

Quellen[Bearbeiten]