Schlacht von Lianna (22 VSY)

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Die Schlacht von Lianna war eine militärische Auseinandersetzung zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme drei Monate nach dem Ausbruch der Klonkriege. Um eine wichtige Sternenjäger-Anlage von Sienar Republik-Systemtechnik auf dem Planeten Lianna vor einem Angriff der Separatisten zu beschützen, entsandte die Republik eine Armee von Klonkriegern unter dem Befehl des Jedi-Meisters Cei Vookto. Vookto konnte den Planeten mithilfe seiner Machtfähigkeiten reinigen, starb jedoch an den damit verbundenen Anstrengungen. Die Schlacht von Lianna endete mit einem Sieg der Republik.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 22 VSY brachen auf dem Planeten Geonosis die Klonkriege zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme aus. Um die Klonkrieger der Großen Armee der Republik als Generäle anzuführen, wurden Jedi aus der ganzen Galaxis nach Coruscant gerufen.[2] Zu den zahlreichen Ordensmitgliedern, die der Anordnung des Jedi-Rates folgten, gehörte auch der Duros Cei Vookto, der für seine zahlreichen Reisen an den äußeren Grenzen der Republik bekannt war.[1]

Drei Monate nach dem Ausbruch des Krieges wurde der Planet Lianna im Tion-Sternhaufen zum Ziel eines Angriffes der Separatisten. Lianna war aufgrund der dort ansässigen Einrichtung des Unternehmens Sienar Republik-Systemtechnik eine wichtige Fabrikwelt der Republik. Der Firmeninhaber Raith Sienar und seine Ingenieure sollten in der Anlage neue Sternenjäger für die Klonsoldaten entwickeln. Ihr kam eine besondere Bedeutung zu, da dort sämtliche geheimen Daten zu Sienars Zwillingsionenantriebs-Projekt aufbewahrt wurden. Um die Welt zu verteidigen und die dort aufbewahrten Geheimnisse zu bewahren,[2] entsandte die Republik eine aus Klonkriegern bestehende Streitmacht, angeführt von Cei Vookto und dessen Padawan Dama Montalvo, nach Lianna.[1]

Verlauf[Bearbeiten]

Im Verlauf der für beide Seiten verlustreichen Gefechte kämpften die Klonkrieger mit AT-TEs gegen die aus B1-Kampfdroiden, B2-Superkampfdroiden, Droidekas, DSD1-Zwergspinnendroiden und OG-9 Spürspinnendroiden bestehende Armee der Separatisten. Durch die Kampfhandlungen wurden zahlreiche Gebäude zerstört oder beschädigt.[1] Vookto gelang es während der Schlacht, mithilfe seiner Machtkräfte Zwillingssäulen aus Feuer und Wasser zu beschwören und den Planeten dadurch zu säubern. Obwohl er an den damit verbundenen körperlichen Strapazen starb,[1] erlaubten es seine Tat einigen seiner Soldaten, einen Angriff der Separatisten zu überleben.[4] Die Schlacht endete mit einem Sieg der Republik.[1]

Folgen[Bearbeiten]

Die Beisetzung von Cei Vookto nach der Schlacht

Durch den Sieg in der Schlacht von Lianna[1] blieb die dortige Anlage von Sienar Republik-Systemtechnik der Republik erhalten. Als Ergebnis des fortgeführten Zwillingsionenantrieb-Projekts kamen einige Testmodelle noch während der Klonkriege zum Einsatz. Nachdem die Galaktische Republik mit der Beendigung der Klonkriege in das Galaktische Imperium umgewandelt worden war, suchte dessen militärische Führung nach einem neuen Standardjäger für die Imperiale Flotte. Die erste offizielle Produktlinie des T.I.E.-Sternenjägers wurde von Sienar kurz nach der Entstehung des Imperiums auf den Markt gebracht und setzte sich bald als hauptsächlich verwendeter Sternenjäger durch.[5]

Der Jedi-Orden gedachte des gefallenen Cei Vookto in einer Trauerfeier in einem der zerstörten Gebäude auf Lianna, bei dem die Leiche des Duros gemäß den Traditionen der Jedi verbrannt wurde. Dabei hielt das Jedi-Ratsmitglied Mace Windu die Trauerrede. Er würdigte darin Vooktos Einsatz, sich für den Gewinn der Schlacht und das Leben seiner Soldaten geopfert zu haben. Zudem nahmen auch der Jedi-Großmeister Yoda, Mundi, Montalvo, die Jedi-Meister Tholme und Quinlan Vos sowie zwei Klonsoldaten, die unter Vookto gekämpft hatten, an der Zeremonie teil. Nach der Verbrennung wurden Vooktos Truppen dem Befehl von Ki-Adi-Mundi unterstellt. Windu wies auch Montalvo der Aufsicht des Ratsmitglieds zu. In einem Gespräch kamen Yoda, Windu, Tholme und Vos überein, dass die gegenwärtige militärische Lage angesichts der hohen Verluste unter den Jedi und der weiten Verteilung der Streitkräfte an vielen Fronten kritisch war. Das Problem wurde dadurch verschärft, dass sich einige Jedi geweigert hatten, militärische Kommandos zu übernehmen. Tholme erklärte, dass Vos Kontakt mit vier Anführern der kampfesunwilligen Jedi – K’Kruhk, Sian Jeisel, Rhad Tarn und Mira – aufgenommen hatte, zu denen auch der Schwertmeister Sora Bulq gestoßen war. Windu brach kurz darauf nach Ruul auf, um sich mit Bulq und den vier Jedi zu treffen und eine mögliche Spaltung innerhalb des Ordens zu verhindern.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Die Schlacht von Lianna wurde erstmals in der Comicgeschichte Sezession erwähnt. Das Sachbuch The New Essential Chronology erweiterte den Hintergrund der Schlacht, indem es die Anlagen von Sienar Republik-Systemtechnik auf dem Planeten als Grund für die Auseinandersetzung festlegte.