Schlacht von Iceberg III

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Die Schlacht von Iceberg III war eine Schlacht, die von Seiten der Konföderation unabhängiger Systeme während der Klonkriege stattfand. Sie war Teil der Invasion, die das Calamari-System in separatistische Hand bringen sollte.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Einige Zeit nach der Zweiten Schlacht von Felucia,[1] bei der die Togruta-Jedi Ahsoka Tano entführt wurde,[2] erfuhr der amtierende König der Wasserwelt Dac, Yos Kolina, von separatistischen Bemühungen in das Calamari-System einzudringen. Berühmt für seine Schlichterfähigkeiten im Bestreben eine friedliche Koexistenz der Mon Calamari und der Quarren zu gewährleisten, setzte Kolina sich mit dem republikanischen Oberkommando in Verbindung, das seine Bitte an den Hohen Rat der Jedi weiterleitete. Im Jedi-Tempel auf Coruscant empfingen die Jedi Anakin Skywalker und Plo Koon den Hilferuf des Regenten, der von der wachsenden Gefahr der Separatisten berichtete.[1] Schon kurz nach Beginn der Klonkriege hatten sich große Teile der Quarren-Isolationsliga den Separatisten angeschlossen und in einer ausgedehnten Schlacht gegen die Bevölkerung der Mon Calamari gekämpft, die damals schon die Unterstützung der Galaktischen Republik erhalten hatte.[3] Eine erneute Bedrohung durch die Separatisten, so befürchtete Yos Kolina, könnte zu einem Bürgerkrieg auf Dac führen, der große Verluste auf beiden Seiten zur Folge hätte. Nur wenig später wurde eine Eingreiftruppe unter dem Kommando Plo Koons und CC-3636 entsandt, die die Basis auf der eisigen Welt Iceberg III unterstützen und gegebenenfalls evakuieren sollten.[1]

Verlauf[Bearbeiten]

Plo Koon landet auf Iceberg III

Nur kurze Zeit nach dem Hilferuf Kolinas trat eine Flotte Jedi-Kreuzer aus dem Hyperraum in das Calamari-System nahe Iceberg III in den normalen Raum ein und sah sich einer großen separatistischen Blockade entgegen, die aus zwölf Munificent-Fregatten und fünf Recusant-Zerstörer bestand. Um erfolgreich eine Bodenlandung durchzuführen, befahl Plo Koon einem weiteren Jedi, der den Jedi-Meister in die Schlacht begleitet hatte, die angreifenden Droiden-Sternenjäger zu zerstören, um so ein Loch in die Blockade zu schlagen. Das Unterfangen glückte und die Sternenzerstörer der Republik konnten die feindliche Schiffsflotte überwinden und mit der Landung ihrer Truppen beginnen. Später zeigte sich doch, dass der Droiden-General Grievous den Angriff auf Iceberg III anführte und stetig Droidentruppen auf den Planeten sandte, um die republikanischen Kräfte zu bekämpfen. Da die konföderierten Truppen in der Überzahl waren und Koon keine Möglichkeit sah die Schlacht zu gewinnen und den Außenposten zu verteidigen, ordnete er den Rückzug an. Da Grievous dies auf jeden Fall zu verhindern versuchte, entsandte er eine große Armee in die republikanische Basis, doch ein Abschneiden des Fluchtwegs misslang und die Überlebenden konnten mithilfe von Kanonenbooten zu den Jedi-Kreuzern im niedrigen Orbit fliehen. Gerade als die restlichen Klonkrieger, mitsamt dem Jedi, der Koon im Kampf unterstützt hatte, mit dem letzten verbliebenen Kanonenboot fliehen wollten, landete Grievous persönlich und stellte sich dem jungen Jedi, doch dieser konnte den Droiden-General zurückschlagen, sodass die republikanischen Truppen schließlich vollkommen von Iceberg III abziehen konnten.[1]

Nachwirkungen[Bearbeiten]

Mit dem Rückzug von Iceberg III erfuhren die Jedi schließlich, dass Yos Kolina einem Attentat zum Opfer fiel, das seinen Tod zur Folge hatte. Mit dem Tod des Regenten eskalierte die Situation auf Dac vollkommen und ein Bürgerkrieg zwischen den Mon Calamari und den Quarren zeichnete sich am Horizont ab. Um einen solchen Krieg zu vermeiden, entsandte die Republik Anakin Skywalker und Padmé Amidala nach Dac, um auf diplomatischen Weg eine Einigung zu erwirken. Doch auch der Sith-Lord Dooku sah in der instabilen Situation Dacs eine Chance und schickte den Karkarodonten Riff Tamson auf die Wasserwelt, um die Interessen der Konföderation unabhängiger Systeme zu vertreten.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]