Mission auf der Devastation

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Mission auf der Devastation
Zeitliche Übersicht
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Beschreibung
Konflikt:

Klonkriege

Ort:

Devastation, im Orbit von Dathomir und Coruscant

Ergebnis:
Kontrahenten

Galaktische Republik

Konföderation unabhängiger Systeme

Nachtschwestern

Kommandeure

Sai Sircu

Truppenverbände

drei Jedi-Bomber

Verluste

Devastation mit Besatzung, außer Dooku und Asajj Ventress

Sai Sircu

Die Mission auf der Devastation war eine militärische Operation während der Klonkriege, bei der eine Gruppe Jedi versuchte, die Devastation, eine neue Waffe der Konföderation unabhängiger Systeme, zu zerstören.

Während der Klonkriege gingen die Konföderation und die Nachtschwestern eine Allianz ein, um eine neue Geheimwaffe, die Devastation, zu konstruieren, deren primäre Kanone in der Lage war, Planeten zu zerstören. Da die entscheidende Lichtschwertkristall-Lieferung von Rodia, welche die Angriffsstärke der Waffe noch verbesserte, aufgrund der Niederlage der Nachtschwester Yansu Grjak nicht eingetroffen war, veranlasste der Sith-Lord Darth Sidious, dass die Einsatzbereitschaft der Waffe an Dathomir, der Heimatwelt der Schwestern, demonstriert werden sollte. Die Nachtschwester Sai Sircu vertauschte die Koordinaten jedoch mit denen von Coruscant.

Währenddessen versuchte eine Gruppe Jedi, auf die Devastation zu gelangen und von dort aus die Waffe auszuschalten. Zunächst gelang es Plo Koon und Ahsoka Tano, bei einem Duell mit Asajj Ventress den Hauptwaffencomputer zu zerstören, bevor Obi-Wan Kenobi und Kit Fisto im Kampf gegen Dooku die Hilfssysteme des Schiffes ausschalten konnten. Danach besiegten Mace Windu und Anakin Skywalker Sai Sircu und zerstörten das Schiff mit mehreren Jedi-Bombern.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Während der Klonkriege schloss die Konföderation unabhängiger Systeme einen Pakt mit den Nachtschwestern, der beinhaltete, dass die Nachtschwestern Lichtschwertkristalle an die Separatisten liefern sollten, welche die Zerstörungskraft der Devastation, einer neuen Superwaffe der Konföderation, gewährleisteten. Der erste Angriff erfolgte auf den von Luminara Unduli kommandierten Frachter Sedawan, der Kristalle von Ilum nach Coruscant brachte. Die befehligende Nachtschwester entführte die Jedi, konnte jedoch nicht verhindern, dass ein Klonkrieger eine Nachricht an den Jedi-Rat senden konnte. Die Spur führte die Jedi nach Rodia, wo sie nach ihren Ermittlungen vermuteten, dass sich auf Coruscant ein Verräter befand. Man entlarvte den Hutten Ziro, der über weitgehende Informationen über den Pakt verfügte und dafür auch von der Konföderation bedroht wurde. Bei ihm befand sich die Nachtschwester Ros Lai, die den Jedi im Austausch gegen ein Schiff einen Datenkristall überreichte.

Auf Rodia erfuhren die Jedi inzwischen von der Verschwörung, da sie ein Gespräch zwischen einer Nachtschwester, Sai Sircu und Darth Sidious belauschten, in dem von einer Superwaffe und einer Lieferung Lichtschwertkristalle von Rodia die Rede war. Währenddessen brachte die Analyse des Datenkristalls hervor, dass die Nachtschwestern auch auf Christophsis aktiv waren. Die Senatorin Padmé Amidala, die das umgehend überprüfte, wurde jedoch angegriffen, allerdings von zwei Jedi gerettet. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass Ros Lais Informationen unvollständig waren, da die Jedi auf Dathomir erfuhren, dass sie Waffe bereits starten sollte. Da jedoch die Lieferung von Rodia nicht eingetroffen war, ließ Sidious als Demonstration die Devastation Kurs auf Dathomir nehmen, um sich die Feuerkraft der Waffe an der Heimat der Nachtschwestern beweisen zu lassen. Sircu, die während des Gespräches ebenfalls anwesend war, setzte jedoch Ventress und Dooku außer Gefecht und vertauschte die Koordinaten mit denen von Coruscant.

Indes wurde eine sechsköpfige Jedi-Gruppe gebildet, um auf die Devastation zu gelangen und sie zu zerstören. Die Jedi sollten in Zweierteams betreten. Yoda schärfte ihnen ein, dass sie auf keinen Fall versagen durften und das Schiff um jeden Preis ausschalten mussten. Die Jedi begaben sich mit Bombern zur Devastation.

Verlauf[Bearbeiten]

Sai Sircu.

Zunächst landeten Plo Koon und Ahsoka Tano auf dem Schiff, als dieses in den Hyperraum sprang. Während sie Vermutungen über das Ziel des Schiffes aufstellten, wurden sie sogleich von B2-Superkampfdroiden angegriffen, die sie jedoch schnell zu zerstören wussten. Als Ahsoka die Einfachheit ihrer Mission erfragte, kamen sofort mehrere MagnaWächter in den Hangar, die sie jedoch auch ausschalteten und durch den Hangar in Richtung des Ausganges liefen. Dabei kam ihnen eine Einheit B1-Kampfdroiden entgegen, die ebenfalls kein Problem darstellten. Während sie weiter durch das Schiff liefen, beschlossen sie, die Navigationsbrücke aufzusuchen, um dort mehr über das Ziel des Schiffes herauszufinden. Als sie ihren Weg fortsetzten, wurden sie allerdings von Kampfdroiden in Kanonentürmen angegriffen, deren Schüsse sie ablenken und die Kanonen so zerstören konnten. Dann begaben sie sich in einen Gang, der von mehreren Wachdroiden patrouilliert wurde, die sie jedoch umgangen, indem sie sich hinter einigen Kisten versteckten. Am Ende des Ganges warteten bereits mehrere Buzz-Droiden, die sie jedoch umgehend zerstörten, um in einen Fahrstuhlraum in einen anderen Trakt des Schiffes zu gelangen. Dort begegneten sie erneut mehreren Buzz-Droiden, die sie jedoch ausschalteten. Währenddessen bemerkten sie, dass das Schiff wieder aus dem Hyperraum sprang. Um das Ziel herauszufinden, setzten sie ihren Weg fort und gelangten auch bald auf das Navigations-Deck. Sie entdeckten, dass Coruscant das Ziel des Schiffes gewesen war, wurden jedoch von Asajj Ventress angegriffen. Indem sie die Ventress begleitenden Kampfdroiden zerstörten und ihre Überreste auf Ventress warfen, gelang es den beiden Jedi, die Computer zu beschädigen. Als Ventress ihre Niederlage einsah, meinte sie, dass das Schiff durch ihren Rückschlag nicht aufgehalten werden könne, woraus Plo Koon schloss, dass es noch ein Notsystem gab. In dem Moment wurden Ventress und ihre Droideneskorte von Sai Sircu angegriffen, die das Deck danach wieder verließ.

Nach der Ankunft von Obi-Wan Kenobi und Kit Fisto wurden sie von MagnaWächtern und der Hangarlaserkanone angegriffen, die jedoch zerstören konnten, indem sie die MagnaWächter im Zweikampf ausschalteten und die Schüsse der Kanone auf jene zurücklenkte. Danach wurden sie von B1-Kampfdroiden attackiert, die sie ebenfalls zerstörten. Auf ihrem Weg zur Kommandobrücke mussten sie auf ihrem Weg einigen Wachdroiden entgehen, die im Reaktorraum patrouillierten. Da sie in eine Sackgasse gelaufen waren, entschieden sie sich, den Reaktor und somit auch die Wand dahinter zu sprengen, um zudem auch dem Kampfschiff Schaden zuzufügen. Tatsächlich konnten sie die Computer manipulieren und so den Reaktor sprengen. Auf ihrem weiteren Weg begegneten sie zudem mehreren Aufklärungseinheiten, die für sie jedoch kein Problem darstellten. Danach begaben sie sich wie Plo Koon und Ahsoka Tano in den Fahrstuhlraum und begaben sich einige Ebenen tiefer. Dort trafen sie auf weitere Buzz-Droiden und rückten schließlich bis zur Brücke vor, wo sie ein Gespräch zwischen Dooku und Sidious belauschten, in dem Dooku seinem Meister von dem Betrug der Nachtschwestern berichtete und ihm berichtete, dass Sircu die Koordinaten Dathomirs mit denen von Coruscant vertauscht hatte. Sidious meinte, dass er einen solchen Verrat der Nachtschwester hätte erahnen sollen, und befahl Dooku, die Waffe aufzuhalten. Danach bemerkte Dooku die beiden Jedi und es kam zum Duell, wo sie die angreifenden Kampfdroiden zerstörten und deren Teile auf Dooku warfen, um jenen aufzuhalten und so Zeit zu gewinnen, damit Kenobi die Hilfskonsolen zerstören konnte. Als Dooku einsehen musste, dass er verloren hatte, betrat Sircu den Raum und erklärte, dass Coruscant verloren sei und nun eine neue Ordnung einkehren werde. Sie griff die drei mit einem Macht-Stoß an ging wieder. Auch Dooku, der den Angriff überstanden hatte, floh von der Brücke.

Die Devastation.

Bei Mace Windus und Anakin Skywalkers Ankunft auf der Devastation griffen sie sechs MagnaWächter an, die sie jedoch ausschalten konnten. Danach verließen sie den Hangar, bemerkten jedoch die Präsenzen einiger Droiden, die sie kurz darauf angriffen und zerstörten. Dabei durchdrangen sie ein Energieschild und gelangten schließlich in den Fahrstuhlraum. Als sie jenen wieder verließen, wurden sie von einer Gruppe Droidekas angegriffen, denen sie jedoch entkamen und stattdessen in eine Art Verkehrsraum flüchteten. Als sie sowohl von hinten und von vorn angegriffen wurden, schloss Skywalker die Tür hinter ihnen und veranstalte ein Wettrennen mit Windu, in dem sie auf die andere Seite gelangten und ihr Rennen als Unentschieden erklärten. Danach kamen sie in einen Zwischenraum, wo sie zunächst einige MagnaWächter und Superkampfdroiden angriffen und danach einen weiteren Raum betraten, in dem sich Sai Sircu aufhielt. Windu forderte die Deaktivierung der Kampfstation, die Sircu jedoch nur mit einigen Energieattacken erwiderte. Danach begann sie, die Waffe manuell hochzufahren, sodass die beiden Jedi ihre Kraft mit der der Kristalle verbanden und sie nach einem kurzen Duell besiegten. Danach wollte Sircu die Energie der Kristalle auf sich ziehen, starb dabei jedoch, da sie die Kraft von jenen unterschätzte.

Ausgang und Folgen[Bearbeiten]

Nach der Beendigung der Mission attackierten die Jedi das Schiff mit ihren Bombern und zerstörten es. Dabei wurden die Kristalle kaum beschädigt und trieben im Raum herum. Auch Dooku und Ventress entkamen von dem Schiff. Ros Lai, die ebenfalls auf der Devastation anwesend gewesen war, flog mit ihrem Schiff durch die Überreste der Waffe.

Quellen[Bearbeiten]

  • Die Mission auf der Devastation stellt die finale und entscheidende Mission des Videospiels The Clone Wars – Die Jedi-Allianz dar.
  • Während der Mission kann es passieren, dass der Spieler wegen der Entdeckung durch die Wachdroiden oder das Nichtlösen einer Aufgabe, beispielsweise des Öffnens einer Tür, gegen weitere Gegner kämpfen muss.
  • Der Hyperraumsprung der Devastation von Dathomir im Äußeren Rand bis nach Coruscant in den Kernwelten dauert nur wenige Minuten, obwohl für einen solchen Sprung eigentlich mehrere Tage benötigt werden.